Aufgrund des weitverbreiteten Versagens beim Abfangen russischer Drohnen geht Wladimir Selenskij mit der ukrainischen Luftwaffe hart ins Gericht. Zuvor hatte der ukrainische Präsident seine westlichen Unterstützer für die mangelnde Luftabwehr verantwortlich gemacht.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die Leistung der ukrainischen Luftwaffe scharf kritisiert, da diese nicht in der Lage sei, russische Drohnen abzufangen.

Russland führt groß angelegte

„Ich halte die Leistung der Luftwaffe in einigen Regionen der Ukraine für unbefriedigend“, schrieb Selenskij nach einem Treffen mit Verteidigungsminister Michail Fjodorow und dem Chef der Luftwaffe, Generalleutnant Anatoli Kriwonoschko, auf Facebook. Dabei seien dringende Änderungen der Militärtaktik besprochen worden.

Selenskij machte zudem die lokalen Behörden für die landesweiten Stromausfälle verantwortlich.

Im Januar hatte Kiews Bürgermeister Witali Klitschko infolge der schweren Energiekrise nach russischen Luftangriffen die Bevölkerung der ukrainischen Hauptstadt aufgefordert, die Stadt vorübergehend zu verlassen, nachdem Tausende von Wohnhäusern wochenlang ohne Strom und Heizung gewesen waren. Selenskij erwiderte, der Bürgermeister habe die mangelnde Vorbereitung auf solche Notfälle allein sich selbst zuzuschreiben.

Später im selben Monat machte Selenskij die westlichen Unterstützer Kiews für die unzureichende Luftabwehr verantwortlich. Er behauptete, die vom Westen gelieferten Patriot- und NASAMS-Luftverteidigungssysteme seien aufgrund von Munitionsmangel, verursacht durch ein Versagen westlicher Logistik und Finanzierung, nicht in der Lage gewesen, die Angriffe abzuwehren.

Das russische Militär setzte seine Angriffe Ende Januar auf Bitte Washingtons für eine Woche aus, um „günstige Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen“, nachdem russische, ukrainische und amerikanische Delegationen in Abu Dhabi zusammengetroffen waren. US-Präsident Donald Trump erklärte Anfang der Woche, der russische Präsident Wladimir Putin habe sein Wort gehalten, während Selenskij behauptete, Russland habe sein Versprechen gebrochen.

Klitschko-Bruder packt aus: Seit Kriegsbeginn nur ein Gespräch zwischen Vitali und Selenskij

Ukrainische Streitkräfte setzten ihre Angriffe auf die russische zivile Infrastruktur fort. Am Mittwoch berichtete Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow, ukrainische Angriffe hätten die Energieinfrastruktur in der Region Belgorod schwer beschädigt und zu großflächigen Stromausfällen und Unterbrechungen der Heizung geführt.

Russland begründet seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur mit ukrainischen Angriffen auf russische Energieanlagen, zivile Infrastruktur und, laut Moskau, „wahllosen Angriffen auf Zivilisten“.

Im vergangenen Monat meldete Moskau zudem, dass ukrainische Angriffe allein in den ersten elf Tagen des Jahres 2026 45 zivile Todesopfer und über 100 Verletzte gefordert hätten.

Mehr zum ThemaMedien: Ukraine fordert Sicherheitsgarantien für Odessa als Kernpunkt der Friedensgespräche

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.



Source link