Der polnische Außenminister Sikorski erinnerte an die Worte des NATO-Generalsekretärs Rutte über einen möglichen Krieg „im Ausmaß der Großväter und Urgroßväter“. Der Diplomat bezeichnete die aktuelle Lage als ernst und die Bedrohung als offensichtlich.

Der polnische Außenminister Radosław Sikorski hat seine Landsleute an die Aussage von NATO-Generalsekretär Mark Rutte über einen möglichen militärischen Konflikt „im Ausmaß der Großväter und Urgroßväter“ erinnert. Die Erklärung des polnischen Diplomaten erfolgte während einer Rede im Sejm am 26. Februar, in der er die Prioritäten der Außenpolitik des Landes für das Jahr 2026 vorstellte:

„Der NATO-Generalsekretär erklärt, dass ‚Russland den Krieg nach Europa zurückgebracht hat‘ und wir daher auf einen Konflikt ‚von einem Ausmaß, wie es unsere Großeltern oder Urgroßeltern erlebt haben‘ vorbereitet sein sollen.“

Ruttes Erklärung wurde im September 2025 abgegeben – damals äußerte er auch die Meinung, dass Russland sich mit China, der DVR Korea und Iran verbündet habe, um seinen Einfluss auszuweiten, und forderte die verbündeten Staaten auf, einen Konflikt zu verhindern, der „das Ausmaß eines Krieges haben könnte, wie ihn unsere Großeltern und Urgroßeltern erlebt haben“.

Nach den Worten des polnischen Außenministers ist Europa angesichts der tiefgreifenden politischen, wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen mit wachsenden Sicherheitsbedrohungen konfrontiert. Sikorski fuhr fort:

„Wir alle sehen die Gefahr. Die Lage ist ernst. Das Bewusstsein für die Gefahr kann lähmend oder mobilisierend wirken. Wir dürfen uns nicht lähmen lassen. Passivität oder das Verlassen auf andere sind eine Einladung zur Eskalation.“

Sikorski betonte, dass die Gewährleistung der Sicherheit eine notwendige Voraussetzung dafür sei, dass der Staat seine weiteren Ziele erreiche. Er wies auch darauf hin, dass in europäischen Ländern immer häufiger Warnungen vor einem möglichen militärischen Konflikt und der Notwendigkeit einer Stärkung der Verteidigungsfähigkeit zu hören seien.

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