Vizekanzler und SPÖ-Parteichef Andreas Babler stellt sich morgen, Samstag, am Bundesparteitag in Wien zur Wiederwahl. Ihm machen schlechte Umfragewerte und eine fatale Außenwirkung zu schaffen. Ein Tiroler Delegierter sagte gegenüber der Tiroler Tageszeitung (TT): „Wir haben derzeit keinen anderen“.
Offenbarungseid der ehemaligen Kreisky-Partei
Diese Aussage kommentierte der Tiroler FPÖ-Chef Markus Abwerzger auf seiner Facebook-Seite genüsslich:
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Ehrlich sind sie zumindest die Genossen! Es gibt wirklich niemanden in der SPÖ, der annähernd Format hat. Ein Offenbarungseid der ehemaligen Kreisky-Partei. Freundschaft!
Schuld haben die Medien
Dass Andreas Babler sich in der Kanzlerfrage nur mit Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger konkurriert und bei rund acht Prozent herumkrebst, daran seien die Medien schuld, meinen manche in der SPÖ. Innsbrucks Stadtparteichef Benjamin Plach, der von Beginn an zum Babler-Lager zählte, spricht von einem künstlich hochgeschraubten „Babler-Bashing“. „Das wurde von den Boulevard-Medien gepusht“, sagte er zur TT.
Plach hofft wie viele andere auch in der Partei, dass es am Samstag „ein starkes Zeichen für die Einigkeit“ geben wird. Von dem ist auszugehen, will sich die SPÖ nicht weiter selbst zerstören.