Je näher die Gemeinderatswahl in St. Pölten (Sonntag, 25. Jänner) rückt, desto öfter werden Worte der Spitzenkandidaten auf die Waagschale gelegt. Die SPÖ etwa regt sich derzeit fürchterlich auf, weil FPÖ-Bürgermeister-Kandidat Martin Antauer die Kriminalität aus der Stadt “hinauskärchern“ will.
Auf Ausländer-Kriminalität aufmerksam gemacht
In einem Wahlkampf-Video präsentiert sich Antauer volksnah und lösungsorientiert bei Problemen in St. Pölten. Dann kommt der Satz, der die SPÖ so aufregt:
Wir kärchern die Kriminalität aus unseren Straßen.
Dazu werden zwei Jugendliche von hinten gezeigt, die über die Straße zum Bahnhof in St. Pölten gehen, um symbolisch auf die Ausländer-Kriminalität in diesem Gebiet aufmerksam zu machen.
Mit diesem Sujet geht die SPÖ in St. Pölten gegen den freiheitlichen Bürgermeister-Kandidaten vor.
Antauer: “Ich stehe dazu”
Zu viel Wahrheit für die SPÖ? In den sozialen Medien wird deshalb jedenfalls in der Gruppe „SPÖ Community Basis“ Stimmung gegen Antauer gemacht, man spricht wörtlich von „gezielter Entmenschlichung“ und in einem Sujet, auf dem eine Karikatur wohl den FPÖ-Mann darstellen soll, der gerade mit Wasser angestrahlt wird, ist der Text zu lesen:
Wir kärchern Martin Antauer von der FPÖ aus unserem St. Pölten.
Antauer bleibt aber bei seiner Wortwahl. Gegenüber unzensuriert sagte er:
Ich stehe dazu. Kriminelle Ausländer haben in unserer Stadt nichts verloren. Unsere Stadt, unsere Regeln.
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