4.000 Dateien. Kinder in unerträglichen Posen. 4.000. Wer diese Zahl liest und dabei nicht erschaudert, hat kein Herz. 4.000-mal dokumentiertes Leid, 4.000-mal geschändete Kinderseelen. Markus Gleichmann, bis vor kurzem Landtagsabgeordneter der Linken in Thüringen, hatte diesen Berg an Grausamkeit auf seinen Geräten. Er hat es zugegeben. Und was macht dieser Staat? Er winkt den Fall diskret durch die Hintertür ab.

Das Amtsgericht Stadtroda erlässt einen Strafbefehl: Neun Monate auf Bewährung. Dazu eine „Geldauflage“ von lächerlichen 1.000 Euro (Details siehe hier)

Rechnen wir nach: Das sind 25 Cent pro Datei. Ein Viertel Euro für eine zerstörte Kindheit. Das ist kein Urteil, das ist ein Hohn. Es ist ein Schlag ins Gesicht jedes Opfers – und eine unfassbare Ermutigung für die dunklen Ecken der Gesellschaft.