An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in Lübeck, Frankfurt am Main, Speyer, Marburg, Nürnberg, München, Wiesbaden, Düsseldorf, Schweinfurt, Würzburg und Karlsruhe vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie hier. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Lübeck

Am Samstag, 21. Februar 2026, um 16:00 Uhr
Thema: Kann die tiefe Spaltung der Gesellschaft überwunden werden?
Redner/Diskussionspartner: Marlene Rosenthal, Coach und Dozentin, Teilnehmerin an den Lübecker Gesprächskreisen der NachDenkSeiten

Ort: Restaurant „Bootshaus” auf dem Gelände der Lübecker Rudergesellschaft
Hüxtertorallee 4
23564 Lübeck

1. Worum geht es bei der Spaltung ?
2. Welche Ursachen hat die Spaltung ?
3. Wie kann die Spaltung überwunden werden ?
4. Muss die Spaltung überwunden werden ?

Ein Anmeldung ist nicht notwendig.

Der Eintritt ist frei, um einen Beitrag in die Spendenbox wird gebeten.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt am Main in Kooperation mit BSW Frankfurt am Main

Am Dienstag, 3. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Das Thema Corona ist nicht vorbei – es ist verdrängt.
Redner/Diskussionspartner: Andrej Hunko

Ort: SAALBAU Titusforum
Nordwestzentrum
Walter-Möller-Platz 2
60439 Frankfurt am Main

Zur Webseite der Veranstaltung

Das Thema Corona ist nicht vorbei – es ist verdrängt. Umso mehr freut es uns, dass wir Andrej Hunko nach Frankfurt am Main holen konnten.

Als ehemaliger Bundestagsabgeordneter (BSW) und Mitglied des Gesundheitsausschusses des Europarates hat Hunko die Corona-Politik parlamentarisch begleitet – und ihre Widersprüche früh benannt. Gemeinsam mit Prof. Matthias Schrappe arbeitet er heute an einer unabhängigen Aufarbeitung der Corona-Jahre.

Viele sagen: „Corona? Das ist doch erledigt.“ Doch erledigt ist hier gar nichts.

  • Die politische Verantwortung für Grundrechtseingriffe historischen Ausmaßes wurde nie ernsthaft untersucht.
  • Der Antrag auf einen echten Untersuchungsausschuss wurde blockiert.
  • Sanktionen gegen Ärzte und Pflegekräfte wirken bis heute nach.
  • Ungerechtfertigte Bußgelder sind nicht zurückgezahlt.
  • Impfgeschädigte kämpfen weiterhin um Anerkennung und Unterstützung.
  • Neue Verträge und Gesetze deuten auf ähnlich gelagerte Reaktionen in der Zukunft hin.
  • Zentrale Dokumente werfen mehr Fragen auf als sie beantworten.

Andrej Hunko steht für eine sachliche, parlamentarisch fundierte und demokratisch notwendige Aufarbeitung. Nicht aus parteitaktischen Gründen – sondern weil ein Rechtsstaat ohne Aufklärung seine Glaubwürdigkeit verliert.

Frankfurt am Main ist ein Ort der Debatte. Und Debatte braucht Mut, Fakten und offene Räume.

Wir laden Sie ein zu einem Abend, der nicht zurückblickt, um zu verharren – sondern um Lehren zu ziehen.

Für Grundrechte. Für Transparenz. Für eine demokratische Zukunft.

Seien Sie dabei, wenn es heißt: verstehen, hinterfragen, diskutieren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen erkenntnisreichen Abend.

Eintritt: frei – Spenden zur Kostendeckung werden erbeten.

Bitte Anmeldung per E-Mail an: [email protected]

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Speyer

Am Mittwoch, 4. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Frieden, Vernunft, Gerechtigkeit – wir reden nicht über das BSW – wir sprechen mit dem BSW
Redner/Diskussionspartner: Alexander Ulrich

Ort: Im Restaurant „Delphi”
Nebenzimmer
Tullastr. 50
67346 Speyer

Wir laden ein zum nächsten Treffen des Gesprächskreises Speyer der NachDenkSeiten

am: Mittwoch, den 4. März 2026

ab 18:00 Uhr: für Getränke oder Essen bestellen
ab 19:00 Uhr: Gespräch mit Herrn Alexander Ulrich, Landesvorsitzender des BSW Rheinland- Pfalz und Mitglied des BSW Bundesvorstandes

Das BSW (Bündnis Sarah Wagenknecht) hat bei der Bundestagswahl 2025 den Einzug in den Bundestag mit 4,98 der Stimmen sehr knapp verpasst. Eine Neuauszählung der Stimmen wurde vom Bundestag abgelehnt. Eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht steht Mitte Februar an. Das BSW nimmt an der Wahl für den rheinland-pfälzischen Landtag teil. Grund für uns, sich aus erster Hand über Ziele und Programm des BSW aus erster Hand zu informieren.

Das BSW vertritt laut Programm

  • eine stabile Außenwirtschaftspolitik ohne Sanktionen
  • Der persönliche Wohlstand darf keine Frage der sozialen Herkunft, sondern muss das Ergebnis von Fleiß und individueller Anstrengung sein.
  • Statt eines Machtinstruments für geopolitische Ziele brauchen wir ein defensiv ausgerichtetes Verteidigungsbündnis, das die Grundsätze der UN-Charta achtet, Abrüstung anstrebt, statt zu Aufrüstung zu verpflichten, und in dem sich die Mitglieder auf Augenhöhe begegnen.
  • Migration ist nicht die Lösung für das Problem der Armut auf unserer Welt. Stattdessen brauchen wir faire Weltwirtschaftsbeziehungen und eine Politik, die sich um mehr Perspektiven in den Heimatländern bemüht.

Themen, über die sich das Reden mit dem BSW lohnt.

über den Referenten und Gesprächspartner
Alexander Ulrich war von 2005 bis 2025 Mitglied des Bundestages und Geschäftsführer der IG Metall Kaiserslautern von 1998 bis 2025. Er ist Landesvorsitzender des BSW Rheinland-Pfalz und Mitglied des Bundesvorstandes. Herr Ulrich wird die Schwerpunkte der politischen Arbeit des BSW vorstellen. Im Anschluss wird Gelegenheit sein zum Austausch und zur Diskussion.

Dier Veranstaltung ist kostenfrei, über eine Spende zur Deckung von Unkosten freuen wir uns.

Aufgrund begrenzter Platzsituation bitten wir für den Fall einer Teilnahme unbedingt um eine kurze und rechtzeitige Anmeldung per Mail an: [email protected]

Auf Ihren Besuch freuen wir uns.

Dieter Urban
Roland Kern
[email protected]

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Marburg

Am Mittwoch, 4. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Buchvorstellung: „Der neue Feudalismus – Privatisierung, Blackrock, Plattformkapitalismus”
Redner/Diskussionspartner: Hermann Ploppa – Politologe, Freier Journalist, Buchautor

Ort: Restaurant Akdeniz (ehemals „Irodion”)
Bei St. Jost 5
35039 Marburg

Zur Webseite der Veranstaltung

Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Marburg freut sich, am 4. März 2026 den Politologen, Buchautor und freien Journalisten Hermann Ploppa für eine Vorstellung seines neuen Buches „Der neue Feudalismus – Privatisierung, Blackrock – Plattformkapitalismus“ begrüßen zu dürfen.

Bitte bringt etwas Durst (und vielleicht Hunger?) mit, damit sich auch der Gastronom über unseren Gesprächsabend freut. Wenn ihr essen möchtet und genügend Zeit habt, kommt vielleicht schon vor Beginn der Veranstaltung und genießt die mediterrane Küche. Das Akdeniz öffnet ab 17:30 Uhr.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail unter [email protected] an.

Der Eintritt ist frei, um einen Beitrag in die Spendenbox wird gebeten.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Nürnberg und WIR WOLLEN REDEN

Am Mittwoch, 4. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Vortrag „Vereinnahmte Wissenschaft – Corona-Aufarbeitung RKI Protokolle und Gerichtsverfahren mit dem Paul-Ehrlich-Institut“
Redner/Diskussionspartner: Bastian Barucker

Ort: Rudolf-Steiner-Haus
Rieterstraße 20
90419 Nürnberg

Informationen zur Veranstaltung
Der Vortrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus den Corona-Protokollen des Robert Koch-Instituts (RKI) zusammen und stellt den Wissensstand der RKI Experten mit den Verlautbarungen der Politik in einen zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang. Es zeigt sich, dass die Wissenschaftsfreiheit der Behörde durch die Politik eingeschränkt wurde. Von wegen „follow the science“. Außerdem soll es an dem Abend darum gehen, wie sorgfältig die zuständige Behörde, das Paul-Ehrlich-Institut, die Sicherheit der Corona-Impfstoffe überwacht hat. Vor Gericht hat das PEI die fehlende Überwachung der Corona-Impfstoffe eingeräumt. Bis heute wurden die gesetzlich vorgeschriebenen Auswertungen nicht veröffentlicht.

Eintritt frei, Spenden zur Deckung der Unkosten erwünscht.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis München

Am Donnerstag, 5. März 2026 um 19:30
Thema: Bastian Barucker: RKI-Files und die Corona-Aufarbeitung
Redner/Diskussionspartner: Bastian Barucker

Ort: EineWeltHaus München
Schwanthalerstr. 80
80336 München

Der Autor und Wissenschaftsjournalist Bastian Barucker (Hrsg. des Buches „Vereinnahmte Wissenschaft“) wird in einem einstündigen Vortrag zentrale Erkenntnisse aus den lange unter Verschluss gehaltenen Protokollen des COVID-19-Krisenstabs am Robert Koch-Institut vorstellen. Im Anschluss ist eine offene Diskussion geplant.

Die Veranstaltung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, lokale Entscheidungsträger sowie Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik.
Sie ist Teil einer breiteren Initiative zur demokratischen Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Wiesbaden und BSW Wiesbaden

Am Donnerstag, 5. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: US-Mittelstrecken Raketen stoppen – Frieden statt NATO-Aufrüstung
Redner/Diskussionspartner: Sevim Dagdelen

Ort: Bürgersaal Georg-Buch-Haus
Wellritzstraße 38a
65183 Wiesbaden

2026 eskaliert die NATO ihre Aufrüstungspolitik weiter: Die Stationierung von drei konventionellen US-amerikanischen Abstandswaffensystemen – SM-6-Mittelstreckenraketen, Tomahawk-Marschflugkörpern und Hyperschallraketen LRHW („Dark Eagle“) – mit Reichweiten zwischen 1.600 bis über 2.700 Kilometern in Deutschland, die in wenigen Minuten Moskau erreichen können, bedroht den Frieden in Europa und weltweit. Kein Grund zur Beruhigung – das sagt die Bestsellerautorin und außenpolitische Expertin des BSW, Sevim Dagdelen.

Zur Stationierung gab es vor der Entscheidung weder eine Debatte im Bundestag noch in der Öffentlichkeit, obwohl existenzielle Sicherheitsfragen für die Bevölkerung berührt werden. Dagdelen sieht eine Erhöhung der Gefahr, dass Deutschland zum atomaren Schlachtfeld wird. Die erwartbare russische Gegenstationierung nuklearfähiger Raketen und die absehbare Eskalation mit Russland verändern die Sicherheitslage und erhöhen das atomare Risiko gravierend. Die neuen US-Waffen mit Befehlszentrum in Wiesbaden in diesem Jahr verstärken die Kriegsgefahr und gehen zu Lasten der Bevölkerung.

Statt Frieden zu sichern, treibt die NATO-Aufrüstung Sozialabbau, wirtschaftlichen Verfall und Eskalation voran. Laut Umfragen lehnt eine relative Mehrheit der Deutschen die Stationierung ab, in Ostdeutschland sogar 74 Prozent – daher fordert Dagdelen eine Volksbefragung.

Es ist Zeit für eine Abrechnung mit der NATO-Kriegspolitik und der US-Waffenstationierung. Das fordert Sevim Dagdelen in ihrem Vortrag.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Düsseldorf

Am Dienstag, 10. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Hochmut kommt vor dem Fall. Einblicke in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Redner/Diskussionspartner: Dr. Petra Erler

Ort: Gasthaus „Hirschchen”
Alt-Pempelfort 2
40211 Düsseldorf

Um unsere Gegenwart und Zukunft zu gestalten, brauchen wir auch den Blick und das Verständnis für unsere jüngere Geschichte. In den 1990er-Jahren stellte sich für die ehemals kommunistischen Länder Europas die Frage: „Raus aus dem real existierenden Sozialismus, aber wie?!” Über westliche Annahmen, östliche Hoffnungen und die Erkenntnis, dass es keine Blaupause gibt, wie man es richtig macht.

Petra Erler wird über Erfahrungen und Prozesse des großen Umbruchs nach 1989 sprechen, in Deutschland und in Europa. Ihre These lautet: Eine Siegerattitüde verdirbt alles. Zuhören, Hinsehen und Verstehen sind Wege zu äußerem und inneren Frieden und starker Demokratie.

Mittlerweile stehen wir vor dem Scherbenhaufen einer hochmütigen und obendrein unklugen geostrategischen Politik des Westens, die nicht nur der Ukraine, sondern auch den EU-Ländern in vielerlei Hinsicht schweren Schaden zugefügt hat. Wir wagen einen Ausblick auf die Zukunft der EU und der NATO und wollen über Alternativen zur gegenwärtig destruktiven Politik der europäischen Führungseliten sprechen.

Wie könnte z.B. eine gesamteuropäische Sicherheitsstruktur aussehen? Auf welchen Wegen ließe sich das zerrüttete Verhältnis zu Russland neu beleben? Darüber möchten wir mit Petra Erler diskutieren.

Der Eintritt ist frei, um Spenden zum Decken der Unkosten wird gebeten.

über die Referentin
Petra Erler: Geboren 1958 in Thüringen. Ab 1976 Studium in Ostberlin Wirtschaftswissenschaften, Schwerpukt Außenhandel, Promotion 1987.
1984 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Internationale Beziehungen der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften der DDR in Potsdam.
Weiter Beraterin und Mitglied des Planungsstabs des Außenministerium der DDR, dann Berufung zur Staatssekretärin im Amt des Ministerpräsidenten de Maizière.
Nach der Wiedervereinigung tätig für einen Bundestagabgeordneten, dann Leiterin des Referats für Außenpolitik an der Vertretung Brandenburgs beim Bund.
1999 Wechsel zur Europäischen Kommission in Brüssel, Mitglied im Kabinett von Kommissar Günter Verheugen.
Seit 2010 betreibt Dr. Erler eine Strategieberatungsfirma in Potsdam für Politiker und Führungskräfte.
Mit Verheugen veröffentlichte sie das Buch „Der lange Weg zum Krieg: Russland, die Ukraine und der Westen – Eskalation statt Entspannung”.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Sonntag, 15. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Venezuela: Demokratie oder Neokolonialismus?
Redner/Diskussionspartner: Carsten Hanke, GeFIS e. V.

Ort: Gaststätte „TV Oberndorf“
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt

Informationen zur Veranstaltung
Im Jahr 1998 wurde der Offizier Hugo Chávez in Venezuela zum Präsidenten gewählt und drehte das Land auf links.

Er berief sich auf den Staatsgründer Simon Bolívar, stellte die Souveränität über die eigene Ölförderung her und nutzte das zusätzliche Geld, um von den Reichen zu den Armen umzuverteilen.

Nach dem Tod des populären Chávez im Jahr 2013 kam Nicolás Maduro an die Macht. Brutale Sanktionen der USA ab 2015 verschlechterten die wirtschaftliche und soziale Situation in Venezuela dramatisch. Die Folge: Maduro wurde zunehmend unpopulär beim Volk. Anfang 2026 wurde er von den USA entführt. Die Zukunft Venezuelas steht auf der Kippe: Wird es ein weiteres Land, das die USA in neokolonialer Art ausbeuten, oder entsteht eine blühende Demokratie, wie es sich manche erhoffen?

Herzliche Einladung zu Referat und Diskussion mit Carsten Hanke von der Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e. V. (GeFIS, gefis2020.de/)!

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Montag, 16. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Venezuela: Demokratie oder Neokolonialismus?
Redner/Diskussionspartner: Carsten Hanke, GeFIS e. V.

Ort: Gaststätte „Blauer Adler“
Mergentheimer Str. 17
97082 Würzburg

Informationen zur Veranstaltung
Im Jahr 1998 wurde der Offizier Hugo Chávez in Venezuela zum Präsidenten gewählt und drehte das Land auf links.

Er berief sich auf den Staatsgründer Simon Bolívar, stellte die Souveränität über die eigene Ölförderung her und nutzte das zusätzliche Geld, um von den Reichen zu den Armen umzuverteilen.

Nach dem Tod des populären Chávez im Jahr 2013 kam Nicolás Maduro an die Macht. Brutale Sanktionen der USA ab 2015 verschlechterten die wirtschaftliche und soziale Situation in Venezuela dramatisch. Die Folge: Maduro wurde zunehmend unpopulär beim Volk. Anfang 2026 wurde er von den USA entführt. Die Zukunft Venezuelas steht auf der Kippe: Wird es ein weiteres Land, das die USA in neokolonialer Art ausbeuten, oder entsteht eine blühende Demokratie, wie es sich manche erhoffen?

Herzliche Einladung zu Referat und Diskussion mit Carsten Hanke von der Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e. V. (GeFIS, gefis2020.de/)!

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Karlsruhe

Am Donnerstag, 19. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Ist das Völkerrecht am Ende? Welche Zukunft hat die Charta der Vereinten Nationen?
Redner/Diskussionspartner: Andreas Zumach

Ort: Treffpunkt 1721
Adenauerring 32
76131 Karlsruhe

80 Jahren nach seiner Begründung in der „Charta der Vereinten Nationen“ stehen das Völkerrecht und die Institution der UNO vor dem Zusammenbruch!

Mit ihren Kriegen und militärischen Interventionen gegen die Ukraine und in Venezuela verstoßen mit Rußland und USA zwei ständige Mitglieder des laut Charta für die „Bewahrung des Friedens“ hauptverantwortlichen Sicherheitsrates gegen das zwischenstaatliche Gewaltverbot. Ganz offen verhöhnen die Regime in Moskau und Washington die grundlegenden Völkerrechtsprinzipien der „Souveränität und territorialen Integrität“ anderer Staaten. Sie reklamieren unverhohlen das „Recht des Stärkeren“ für sich und betreiben die Aufteilung der Welt in von ihnen beherrschte Einflußzonen. In der Diskussion stehen, nicht zu vergessen, der Panama-Kanal, die Straße von Malaka und die Meerenge von Hormuz mit oder durch einen Angriff auf den Iran. Der Flottenverband, die USS Abraham Lincoln Carrier Strike Group, liegt im Golf von Oman. Die USA gründeten ihre eigene Friedensinitiative, der sich bereits 60 Staaten angeschlossen haben.

Werden die Völkerrechtsverstöße der USA von Deutschland kritiklos geduldet oder gar offen gutgeheißen?

China beschränkt sich bislang, noch, auf die – ebenfalls völkerrechtswidrige – Androhung von Gewalt gegen Taiwan und die Mißachtung der Rechte anderer Anrainerstaaten des Südchinesischen Meeres.

Zudem verstoßen immer mehr Staaten – nicht nur Autokratien und Diktaturen, sondern auch Deutschland (siehe „Westsahara” richtig „Arabische Saharauische Demokratische Republik”, einer der letzten kolonialisierten Staaten der Welt ) und andere westliche Demokratien – gegen die Menschenrechtsnormen, die 1948 völkerrechtlich verbindlich und mit universeller Gültigkeit vereinbart wurden.

Ist Europa willens und in der Lage gegen diese bedrohliche Entwicklung anzusteuern und zur Rettung von Völkerrecht, UNO und universellen Menschenrechtsnormen beizutragen? Und – was müßte oder kann die Friedensbewegung dafür tun?

Solltet Ihr etwas essen wollen, könnt ihr ab 16:30 Uhr kommen, da bitte während der Veranstaltung keine Bestellungen erfolgen sollten. Und bitte beachtet den Wirt, da dadurch der Saal kostenfrei ist.

Der Eintritt ist frei. Bedenkt bitte die vorhandene Hutkasse mit einem Obolus, da solche Veranstaltungen nur von uns allen gemeinsam getragen werden können.

der Referent
Andreas Zumach lebt in Berlin, ist freischaffender Journalist und Buchautor, war von 1988 bis 2020 Korrespondent am UNO-Sitz in Genf für die Berliner tageszeitung (taz) und weitere Zeitungen, Rundfunk-und Fernsehanstalten und ist Experte für Themen der Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle, Völkerrecht und Menschenrechte. Er gehört zum Netzwerk Friedenskooperative.

Solltet diese Veranstaltung Euer Interesse wecken, bitte meldet Euch nur unter [email protected] an. E-Mails diese Veranstaltung betreffend können aus Verarbeitungsgründen nur unter dieser Adresse angenommen werden.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Samstag, 28. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Frieden durch „Kriegstüchtigkeit“? Aufrüstung, Militarisierung und die neue Wehrpflicht
Redner/Diskussionspartner: Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D.

Ort: Gaststätte „TV Oberndorf“
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt

Informationen zur Veranstaltung
Seit Februar 2022 tobt in der Ukraine ein Stellvertreterkrieg zwischen der Ukraine und dem NATO-Westen einerseits sowie Russland und den BRICS-Staaten andererseits.

In Deutschland wurde eine „Zeitenwende“ verkündet, das Land wird aufgerüstet und militarisiert, die Wehrpflicht wurde wieder eingeführt. Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D. und Sprecher des „Darmstädter Signals“, sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Die NATO ist seit 1999 ein Kriegsbündnis und junge Menschen dürften nicht für die Machtpläne der NATO-Eliten „verheizt“ werden. Frieden in Europa ist nur mit, nicht gegen Russland möglich. Herzliche Einladung zu Vortrag und Diskussion!

Eintritt frei, Spenden erwünscht!



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