Vom 13. bis 15. Februar wird München zur Bühne der internationalen Sicherheitspolitik.

In der bayrischen Landeshauptstadt treffen sich 60 Staats- und Regierungschefs, mehr als 200 Minister aus 120 Ländern und 40 hochrangige Vertreter internationaler Organisationen, um über Krieg, Frieden und globale Partnerschaften zu diskutieren.

Rund um die 62. Auflage der Sicherheitskonferenz sind laut Polizei am Wochenende 21 Demonstrationen und Kundgebungen angemeldet.

 

 

Unser Live‑Ticker begleitet die wichtigsten Reden, Debatten und Proteste.

So definiert Wadephul Deutschlands wichtigste Sicherheitsressourcen

Gäste aus aller Welt treffen am Donnerstag, 12. Februar 2026, im Hotel Bayerischer Hof ein.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Außenminister Johann Wadephul erklärte am Vorabend der MSC, dass in Zeiten zunehmender Krisen und Konflikte militärische Stärke und engagierte Diplomatie die wichtigsten Sicherheitsressourcen Deutschlands seien.

Man werde sich in München mit den Herausforderungen beschäftigen, die kein Land alleine bewältigen könne, so der Minister. Im Mittelpunkt stünden unter anderem die Zukunft der Ukraine, Europas Sicherheit, das transatlantische Verhältnis, die Lage im Nahen Osten sowie die Stärkung globaler Partnerschaften. Wadephul machte deutlich, dass sich Deutschland bei all dem weiterhin aktiv einbringen werde.

„In Zeiten wachsender Unsicherheit ist Besinnung auf unsere Kerninteressen und -werte unsere grundlegende Richtschnur“, sagte er.

Und weiter: „In Zeiten globaler Umbrüche und Wiedererstarken von Machtpolitik ist politische Verlässlichkeit und Eintritt für eine stabile internationale Ordnung, die auf Regeln fußt, unser größtes Kapital.“

Vor dem Bayerischen Hof herrscht am 12. Februar reges Treiben.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Polizisten aus vier Nachbarländern sichern die Sicherheitskonferenz

Polizeikräfte stehen am Donnerstag, 12.2., vor dem Bayerischen Hof, während Spitzenpolitiker aus aller Welt erwartet werden.

Foto: Sean Gallup/Getty Images

Bereits ab Donnerstag sind bis zu 5000 Polizisten in der bayerischen Landeshauptstadt im Einsatz.
Da es wegen der verschiedenen Karnevalsveranstaltungen ein deutschlandweit erhöhtes Einsatzgeschehen gebe, unterstützen Polizisten aus Frankreich, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden die aus dem ganzen Bundesgebiet kommenden deutschen Einsatzkräfte, sagte Einsatzleiter und Polizeivizepräsident Christian Huber vor Journalisten. Es werde ein „internationaler Polizeieinsatz“.

(Mit Material von Nachrichtenagenturen)



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