Die SPÖ ist nach einer aktuellen Umfrage mit nur 17 Prozent Wählerzustimmung auf ihrem schlechtesten Umfragewert ihrer Geschichte und nahe des Totalabsturzes. In dieser Not entdeckt Andreas Babler plötzlich die „Migration“ – „wir nehmen der FPÖ das Thema weg“, posaunte er auf Facebook hinaus. 

Kein Wort von Einwanderungs-Stopp

Neugierig gemacht, wie der SPÖ-Chef das machen will, wird man beim Lesen des Beitrages rasch auf den Boden der Realität zurückgeholt. Babler will die Migration „ordnen statt spalten“. Kein Wort davon, das Problem bei der Wurzel zu packen und die Grenzen für Einwanderer zu schließen. Kein Wort davon, kriminelle Asylanten sofort abzuschieben. Kein Wort davon, den Familiennachzug nachhaltig zu stoppen. 

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Babler möchte Ordnung schaffen

Stattdessen möchte Babler Ordnung in das Chaos bringen, für das seine Partei (gemeinsam mit der ÖVP) maßgeblich verantwortlich ist. Er findet es nicht in Ordnung, wenn Kinder in Schulen kein Deutsch sprechen. Aha! Und er will für die (meist) illegalen Eingereisten einen schnellen Zugang zum Arbeitsmarkt. Da fehlt nur noch die rasche Einbürgerung. Das Wort Asyl als Schutz auf Zeit verliert bei Babler offenbar die eigentliche Bedeutung und das würde dafür sorgen, dass weiterhin immer mehr Menschen in die soziale Hängematte zuwandern. 

Versuch der Menschlichkeit ging in die Hose

Was Babler beim Thema „Migration“ also vorhat, ist in Wahrheit nichts anderes, als auch seine Vorgänger getan haben. Sein Satz, „es kann nicht sein, dass immer jene am lautesten über Migration sprechen, die am wenigsten darüber wissen“, könnte daher an ihn, Babler, selbst gerichtet sein. Auch sein Versuch, als besonders menschlicher Politiker gegenüber Einwanderern dazustehen, geht in die Hose. Babler schrieb auf Facebook

Ich habe in meiner Zeit als Bürgermeister erlebt, was passiert, wenn die Politik statt Ordnung nur Chaos produziert. Was es bedeutet, wenn Kinder im Winter ohne Schuhe und ohne Jacken unterwegs sind. Und eines war für mich immer klar: Man tritt nicht nach unten.

Heimleiter rechnet mit Babler ab

Eine Aussage, die sich als typisches Babler-Bla-Bla herausstellt, wenn man Berichten des ehemaligen Leiters des Flüchtlingslagers in Traiskirchen im Bezirk Baden in Niederösterreich, Franz Schabhüttl, Glauben schenken darf. Denn dieser erzählte – wie berichtet – zum Beispiel davon, wie Andreas Babler durch Ausnutzung seiner Kompetenzen als damaliger Bürgermeister in Traiskirchen die Schließung von leerstehenden Zimmern in der Betreuungsstelle anordnete und damit verhinderte, dass 600 Menschen in Zimmern hätten schlafen können. So hätten diese auf einer Wiese in Traiskirchen schlafen müssen. Wörtlich sagte Schabhüttl:

Hier hätte er Menschlichkeit vor sein vom Aktionismus getriebenes Ego stellen können.



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