Mehr Freiheit, mehr Flexibilität und mehr nationale Kontrolle! Das verspricht sich der argentinische Präsident Javier Milei, nachdem sein Land der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Rücken gekehrt hat.
Der Austritt aus der WHO trat jetzt, genau ein Jahr nach der formellen Mitteilung an die Vereinten Nationen, in Kraft. Der Schritt wurde gestern, Mittwoch, von Außenminister Pablo Quirno bestätigt.
Ohne Einfluss aus Genf
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In Zukunft will Argentinien selbst entscheiden, welche Gesundheitsmaßnahmen es setzt – ohne Einfluss aus Genf. Milei und sein Umfeld hatten besonders die Corona-Politik der WHO immer wieder massiv kritisiert. Hier habe es „tiefgreifende Differenzen“ gegeben.
USA hatte Austritt bereits vollzogen
Die USA hatte ihren Austritt aus der WHO mit 22. Jänner bereits vollzogen und damit eine finanzielle Lücke bei den Pflichtbeiträgen und bei den freiwilligen Zahlungen für diese internationale Organisation hinterlassen. Nach der Wahl zum Präsidenten war es eine der ersten Amtshandlungen von Donald Trump, den Vertrag mit der Weltgesundheitsorganisation aufzukündigen.