Im Nahen Osten geht der Konflikt weiter: Der Iran startete neue Raketenangriffe auf Israel und Ölanlagen, während es im Irak zu Angriffen rund um die US-Botschaft in Bagdad und zu Luftschlägen gegen pro-iranische Milizen kam.

Auch im Libanon verschärfte sich die Lage nach einem israelischen Angriff, bei dem ein Hisbollah-Mitglied getötet wurde.

Die Türkei betonte, nicht in den Krieg hineingezogen werden zu wollen, nachdem erneut eine iranische Rakete über ihrem Luftraum abgefangen wurde.

Alle Entwicklungen im Nahen Osten vom 14. März im Liveticker:

 

Erneut Angriffe auf Flughafen Kuwait

Der internationale Flughafen in Kuwait ist am Abend erneut mit Drohnen angegriffen worden. Wie die Luftfahrtbehörde des Golfstaates mitteilte, wurde der Flughafen „von mehreren Drohnen ins Visier genommen, die sein Radarsystem trafen“. Es sei niemand verletzt worden.

Ölhafen in der VAE angegriffen

Der Iran startete am Abend neue Raketenangriffe auf Israel, wie das iranische Staatsfernsehen meldete. Offenbar wurde auch ein Ölhafen in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen.

Über Fudschaira, einer Hafenstadt am Golf von Oman, stiegen am Samstag schwarze Rauchwolken auf. Nach Behördenangaben verursachten Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne einen Brand.

In Kuwait nahmen dem Verteidigungsministerium zufolge zwei Drohnen einen Luftwaffenstützpunkt ins Visier, auf dem US-Militärpersonal stationiert ist. In der irakischen Hauptstadt Bagdad wurde die US-Botschaft erneut bei einem Angriff getroffen.

Die jordanische Armee teilte mit, binnen einer Woche 79 vom Iran abgefeuerte Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. Insgesamt seien 85 Raketen und Drohnen aus der Islamischen Republik in Richtung Jordanien gestartet worden.

Sicherheitswarnung der USA für den Irak

Die US-Botschaft in Bagdad fordert, dass US-Bürger „jetzt den Irak verlassen“ sollten.

Im Iran hat der Geheimdienst der islamischen Revolutionsgarden 25 Menschen in Teheran und weitere in der Stadt Hamadan festgenommen, weil sie Fotos und Informationen an „Militär und Sicherheitseinrichtungen“ gesammelt haben. Diese könnten sie an den Feind schicken

Zudem wurden mindestens 80 Menschen festgenommen, weil sie iranische Informationen ins Ausland übermittelt haben, berichtet „Al Jazeera“.

Trump drängt andere Länder zur Entsendung von Kriegsschiffen in Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hofft, dass auch „China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder“ Schiffe zur Sicherung der Straße von Hormus entsenden.

Er schrieb auf Truth Social: „Viele Länder, insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Sperrung der Straße von Hormus betroffen sind, werden gemeinsam mit den USA Kriegsschiffe entsenden, um die Straße offen und sicher zu halten“.

Am Freitag hatte Trump angekündigt, die US-Marine werde „sehr bald“ damit beginnen, Öltanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) schloss am 13. März am Rande eines Besuchs in Norwegen aus, dass die Bundeswehr sich an einer Mission in der Straße von Hormus beteiligen könnte.

Auch der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter, warnte vor der Beteiligung Deutschlands.

Die deutsche Marine verfüge „nicht über ausreichende Kapazitäten, um in der Straße von Hormus den Schiffsverkehr zu schützen und auf den vielen kleinen dem Iran vorgelagerten Inseln gegen die iranischen Streitkräfte vorzugehen“, sagte der Grünen-Politiker.

Sandsturm über Israel und Gaza

Ein heftiger Sandsturm zieht derzeit über Israel und den Gazastreifen. Auf Bildern waren Wolken aus orangefarben gefärbtem und dichtem Staub zu sehen.

Vor allem der Süden und das Zentrum Israels werden von dem Sandsturm mit starken Windböen heimgesucht. Nach Angaben der Behörden beschädigte der Wind in einigen Gebieten im Süden die Strominfrastruktur und Stromleitungen wurden abgerissen, was zu Stromausfällen in mehreren Ortschaften in der Negev-Wüste führte.

Das israelische Ministerium für Umweltschutz warnte zudem, dass die Luftverschmutzung im ganzen Land aufgrund von Feinstaubpartikeln hoch bis sehr hoch sei.

Ein Junge schiebt sein Fahrrad durch einen Sandsturm in Chan Junis.

Ein Junge schiebt sein Fahrrad durch einen Sandsturm in Chan Junis.

Foto: Abdel Kareem Hana/AP/dpa

Israels Verteidigungsminister: Irankrieg in „entscheidender Phase“

Der Krieg gegen den Iran tritt nach den Worten des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz in seine „entscheidende Phase ein“. Der von US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu angeführte „globale und regionale Kampf“ gegen den Iran werde intensiver und „tritt in die entscheidende Phase ein, die so lange andauern wird wie nötig“, sagte Katz am Samstag in einer Rede vor Armeevertretern.

An die Bevölkerung des Iran appellierte Katz, „entschlossen zu kämpfen“, um die Führung in Teheran zu stürzen. Nur so könne „der Iran gerettet“ werden.

Der Verteidigungsminister lobte den US-Angriff auf die für die iranischen Ölexporte wichtige Insel Charg. Dies sei die „angemessene Antwort“ auf die Verminung der Straße von Hormus durch den Iran und auf die „Erpressungsversuche des terroristischen iranischen Regimes“. Katz kündigte eine Fortsetzung der israelischen Luftangriffe auf Teheran und den gesamten Iran an.

Macron ruft Israel zu direkten Gesprächen mit Libanons Regierung auf

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Israel zu direkten Gesprächen mit der libanesischen Regierung aufgerufen und sich als Gastgeber solcher Verhandlungen angeboten. Die libanesische Regierung habe „ihre Bereitschaft signalisiert, direkte Gespräche mit Israel aufzunehmen“, schrieb Macron im Onlinedienst X. Frankreich sei bereit, solche Gespräche zu unterstützen, „indem es sie in Paris ausrichtet“.

Macron hatte nach eigenen Angaben am Freitag mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aounm sowie mit Regierungschef Nawaf Salam und Parlamentspräsident Nabih Berri telefoniert. „Es muss alles getan werden um zu verhindern, dass der Libanon ins Chaos stürzt“, erklärte der französische Präsident.

Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz müsse sofort ihren Kurs ändern; Israel wiederum müsse seine Pläne für eine großangelegte Offensive im Libanon aufgeben und seine massiven Luftangriffe einstellen.

Hamas: Iran soll Angriffe auf Nachbarländer einstellen

Die islamistische Palästinenserorganisation Hamas hat den Iran aufgefordert, die Angriffe auf Nachbarländer einzustellen. Teheran habe zwar das Recht, sich „mit allen verfügbaren Mitteln“ gegen die Angriffe Israels und der USA zu verteidigen, erklärte die Hamas am Samstag. Dies sei mit dem Völkerrecht vereinbar. Auf Angriffe auf Nachbarländer sollten die „Brüder im Iran“ aber verzichten.

Die Tötung Chameneis hatte die Hamas, die mit ihrem Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 den zweijährigen Krieg im Gazastreifen ausgelöst hatte, als „abscheuliches Verbrechen“ verurteilt. Die Hamas gehört wie die Hisbollah im Libanon und die Huthis im Jemen zu der vom Iran angeführten „Achse des Widerstands“. Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.

Koalition uneins über Marinemission in der Straße von Hormus

Die Politiker der Regierungskoalition sind sich uneinig über eine Beteiligung der Bundeswehr an einer internationalen Marinemission in der Straße von Hormus.

Der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst zeigte sich offen für einen Einsatz im internationalen Kontext. „Die Huthi-Miliz im Jemen hatte ihre Angriffe auf die zivile Schifffahrt im Roten Meer beendet. Dadurch hat auch die EU-Mission Aspides zum Schutz dieser Schifffahrtsrouten an Bedeutung verloren“, sagte Ernst der „Welt“. „Das könnte sich nun wieder ändern, wenn die Huthis aus Solidarität mit dem Iran ihre Attacken auf den Schiffsverkehr wieder aufnehmen.“

Darauf müsse Deutschland vorbereitet sein „und mit unseren Partnern Planungen machen und Beiträge abstimmen“, so der für Marine zuständige Verteidigungspolitiker. „Dann könnte auch Deutschland sein Engagement in der Aspides-Mission zur Wahrung der Freiheit der Schifffahrt wieder hochfahren.“ Dafür habe der Bundestag ein Mandat mit einer Obergrenze von 350 Soldaten erteilt, so Ernst: „Das würde zur Entsendung einer Fregatte oder eines Seefernaufklärers ausreichen.“

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetovic, lehnte eine Beteiligung dagegen ab. „Für die SPD ist klar: Wir beteiligen uns nicht am Irankrieg“, sagte Ahmetovic der „Welt“. „Der Angriff ist völkerrechtlich nicht gedeckt, und die damit verbundenen Risiken für die regionale Stabilität sowie für die europäische Sicherheit stehen im Widerspruch zu den deutschen Interessen.“

Die Bundesregierung sollte keinen Zweifel daran aufkommen lassen, „dass in dieser Frage Prinzipien und Interessen deckungsgleich sind und dass wir gut daran tun, das Völkerrecht weiterhin als Fundament und Richtschnur deutschen außenpolitischen Handelns zu begreifen“, so Ahmetovic.

US-Botschaft in Bagdad bei Angriff getroffen – Angriffe auf pro-iranische Kämpfer

Die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist bei einem Angriff getroffen worden. Ein AFP-Journalist sah über dem Gebäudekomplex Rauch aufsteigen.

Der Botschaftskomplex sei getroffen worden, bestätigten zwei Sicherheitsvertreter. Einer von ihnen sagte, eine Drohne habe die Botschaft getroffen, der andere sprach von einem Projektil. Mutmaßlich sei eine Rakete auf den Botschaftskomplex gefallen. Die US-Botschaft in Bagdad wurde damit zum zweiten Mal zum Ziel.

Die Attacke erfolgte kurz nach Angriffen in Bagdad, bei denen zwei Kämpfer einer einflussreichen pro-iranischen Gruppe getötet wurden. Bei einem der Angriffe wurde ein von der pro-iranischen Kataeb Hisbollah genutztes Haus getroffen, wie AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr. Eine „Schlüsselfigur“ der vom Iran unterstützten paramilitärischen Gruppe wurde demnach getötet, zwei weitere Mitglieder der Gruppe wurden verletzt.

Zwei Stunden später wurde bei einem weiteren Angriff auf ein Auto ein Mitglied der Hasched al-Schaabi getötet. Hasched al-Schaabi ist ein vom Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs, die jetzt der regulären irakischen Armee angehören. Ein Vertreter der Hasched al-Schaabi sagte AFP, bei dem Getöteten handele es sich um ein Mitglied der einflussreichen Miliz Kataeb Hisbollah.

Es war zunächst unklar, durch wen die Angriffe erfolgten. Die Gruppe Kataeb Hisbollah äußerte sich zunächst nicht.

Iranische Agentur: Keine Schäden an Ölinfrastruktur auf Insel Chargh nach US-Angriffen

Bei den US-Angriffen auf die iranische Insel Charg ist einer iranischen Nachrichtenagentur zufolge keine Ölinfrastruktur beschädigt worden.

Die iranische Nachrichtenagentur „Fars“ berichtete am Samstag unter Berufung auf Informanten auf der Insel, es seien 15 Explosionen zu hören gewesen, es gebe aber keine Schäden an Ölanlagen. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, bei den US-Angriffen vom Freitag seien nur militärische Ziele zerstört worden.

Die Insel Charg liegt etwa 30 Kilometer von der Küste entfernt im Norden des Persischen Golfs. Über das dort befindliche Öl-Terminal wird fast der gesamte iranische Rohölexport abgewickelt.

„Fars“ zufolge versuchte die US-Armee, auf Chargh „die Verteidigungsanlagen der Armee, die Joschan-Marinebasis, den Flughafen-Tower und den Hubschrauber-Hangar des iranischen Unternehmens Continental Shelf Oil zu beschädigen“.

Trump: US-Angriffe auf militärische Ziele auf iranischer Öl-Insel Charg

Die US-Armee hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump die iranische Öl-Insel Charg mit massiven Angriffen überzogen. Das Central Command habe „einen der heftigsten Luftangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens ausgeführt“, erklärte Trump am Freitag in Onlinediensten.

Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando habe „jedes militärische Ziel auf dem Kronjuwel des Iran, der Insel Charg, vollständig ausradiert“. Das iranische Militär drohte daraufhin mit der Zerstörung von mit den USA verbundener Ölinfrastruktur.

Trump erklärte, er habe sich „dafür entschieden, die Ölinfrastruktur auf der Insel nicht zu zerstören“.

„Sollte jedoch der Iran oder irgendjemand anderes etwas unternehmen, um die freie und sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus zu stören, werde ich dies sofort überdenken.“

Der israelische Angriff auf den Libanon soll möglicherweise ausgeweitet werden.

Der israelische Angriff auf den Libanon soll möglicherweise ausgeweitet werden.

Foto: Hassan Ammar/AP/dpa

USA ziehen Teil von Botschaftspersonal aus dem Oman ab

Die USA ziehen einen Teil ihres Botschaftspersonals aus dem Oman ab. Nicht zwingend benötigte Mitarbeiter und ihre Angehörigen müssten das Sultanat wegen der kriegsbedingten Risiken verlassen, erklärte das US-Außenministerium am 13. März.

Das Ministerium aktualisierte zudem seine Reisewarnung angesichts der „Sicherheitsrisiken“. Es verwies auf eine „anhaltende Gefahr durch Drohnen- und Raketenangriffe aus dem Iran“ sowie auf „erhebliche Beeinträchtigungen des Linienflugverkehrs“.

Mehrere Gebiete in Katar wegen iranischer Angriffe „vorübergehend“ evakuiert

In Katar sind mehrere Gebiete evakuiert worden. Als „vorübergehende Vorsichtsmaßnahme“ würden „mehrere wichtige Gebiete evakuiert, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, bis die Gefahr vorüber ist“, erklärte Katars Innenministerium am Samstag.

Im zentralen Stadtteil Muscheireb in der Hauptstadt Doha erhielten einige Anwohner telefonische Warnungen mit der Aufforderung, „das Gebiet unverzüglich zu verlassen und sich vorsorglich an den nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben“.

Türkei aus dem Irankrieg herauszuhalten ist „Priorität Nummer eins“

Die Türkei soll nach den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdoğan unter keinen Umständen hineingezogen werden. Er werde sich von „Provokationen“ nicht mitreißen lassen, sagte Erdoğan am 13. März, nachdem kurz zuvor Abwehrsysteme der NATO nach Angaben aus Ankara die mittlerweile dritte Rakete aus dem Iran über der Türkei abgeschossen hatten.

„Wir handeln mit sehr großer Vorsicht angesichts von Komplotten, Fallen und Provokationen, die darauf abzielen, unser Land in den Krieg hineinzuziehen“, sagte der türkische Präsident. Er stellte eine „angemessene und maßvolle“ Reaktion in Aussicht.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Ankara war kurz zuvor eine „aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete“, die in den türkischen Luftraum eingedrungen war, von den Luft- und Raketenabwehrsystemen der NATO im östlichen Mittelmeer „unschädlich gemacht“ worden.

Drohnenangriff auf US-Botschaft in Bagdad – Luftangriffe auf pro-iranische Kämpfer

In Iraks Hauptstadt Bagdad hat es einen Luftangriff auf die US-Botschaft gegeben. Eine Drohne habe den Botschaftskomplex getroffen, sagte ein irakischer Sicherheitsvertreter. Die Attacke erfolgte kurz nach Angriffen auf pro-iranische Kämpfer in der irakischen Hauptstadt.

Bei einem der Angriffe wurde ein von der pro-iranischen Kataeb Hisbollah genutztes Haus getroffen, wie AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr. Eine „Schlüsselfigur“ der vom Iran unterstützten paramilitärischen Gruppe wurde demnach bei dem Angriff getötet, zwei weitere Mitglieder der Gruppe verletzt.

Kurz darauf waren in Bagdad weitere Explosionen zu hören. Bewohner des Stadtteils Sajuna im Osten Bagdads berichteten AFP von Erschütterungen in ihren Häusern aufgrund der heftigen Explosionen.

Wie später aus Sicherheitskreisen verlautete, wurde bei einem weiteren Angriff auf ein Auto ein Mitglied der Hasched al-Schaabi getötet. Hasched al-Schaabi ist ein vom Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs, die jetzt der regulären irakischen Armee angehören. Ein Vertreter der Hasched al-Schaabi sagte AFP, bei dem Getöteten handele es sich um ein Mitglied der einflussreichen Miliz Kataeb Hisbollah.

Die Luftabwehr - hier in Israel - schießt unter anderem Raketen am Himmel ab.

Die Luftabwehr – hier in Israel – schießt unter anderem Raketen ab.

Israelische Armee meldet Tod von Hisbollah-Mitglied bei Angriff auf Universität in Beirut

Bei einem Angriff auf eine Universität im Libanon vor zwei Tagen hat die israelische Armee nach eigenen Angaben ein Mitglied der pro-iranischen Hisbollah-Miliz getötet.

Bei dem Angriff am 12. März habe die israelische Luftwaffe „den Terroristen Murtada Hussein Srur, Mitglied der Luftwaffeneinheit der Terrororganisation Hisbollah, im Bereich der Libanesischen Universität in Beirut angegriffen und getötet“, erklärte die israelische Armee am Freitag.

Srur arbeitete nach Angaben der Armee „als Dozent für Chemie an der Libanesischen Universität in Beirut“. Er war demnach „ein Experte auf dem Gebiet der Waffenproduktion“ bei der Hisbollah.

Am Donnerstag waren laut einem Bericht der libanesischen Nachrichtenagentur ANI bei einem israelischen Drohnenangriff zwei Lehrkräfte auf einem Campus der Libanesischen Universität am Standort im Süden Beiruts getötet worden.

Der Campus liegt am Rand der südlichen Vororte Beiruts. Das Gebiet gilt als Hochburg der Hisbollah.

Iran startet neuen Raketenangriff auf Israel

Der Iran hat eine weitere Angriffswelle mit ballistischen Raketen auf Israel gestartet. Iranische Staatsmedien berichteten am Samstag (Ortszeit) kurz nach Mitternacht. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde nach ersten Erkenntnissen bei den Raketenangriffen niemand verletzt.

Die Polizei erhielt nach eigenen Angaben Hinweise auf Trümmerteile, die im Süden Israels gelandet seien.

Die israelische Armee entdeckte nach eigenen Angaben mehrere aus dem Iran abgeschossene Raketen und aktivierte die Luftabwehr. In mehreren Gegenden des Landes ertönte Luftalarm.

Mit Material der Nachrichtenagenturen



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