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Der kanadische Premierminister Mark Carney hat in Davos eine Rede gehalten, die von vielen als Kampfansage an Trump aufgefasst wurde. Nun hat Trump Kanadas Premier aus seinem Friedensrat ausgeladen.
US-Präsident Trump hat seine Einladung an Kanadas Ministerpräsident Mark Carney zu seinem „Friedensrat“ zurückgezogen. Dies teilte Trump in der Nacht auf Freitag in einem knappen Beitrag auf seiner Online-Plattform Truth Social mit, ohne einen Grund dafür zu nennen. Am Donnerstag hatte Trump im schweizerischen Davos ein Gründungsdokument des Gremiums unterzeichnet, in dem Kritiker einen Affront gegen das Völkerrecht und die Vereinten Nationen sehen.
In Davos hielt Carney eine Rede, die von vielen als Kampfansage an Trump aufgefasst wurde. Das von den USA angeführte globale Regierungssystem erlebe derzeit einen Bruch, der durch die Konkurrenz der Großmächte und eine schwindende regelbasierte Ordnung gekennzeichnet sei, so Carney. Trump nannte er dabei allerdings nicht beim Namen.
Aber Trump selbst fühlte sich von Carneys Rede offensichtlich angesprochen. In Davos sagte der amerikanische Präsident, die USA seien immer sehr großzügig mit Kanada gewesen. Trotzdem habe sich Carney in seiner Rede nicht sehr dankbar gezeigt. „Kanada existiert dank der Vereinigten Staaten. Denken Sie daran, Mark, wenn Sie sich das nächste Mal äußern“, sagte Trump.
Der Friedensrat wurde ursprünglich im Rahmen von Trumps Gaza-Friedensplan durch eine Resolution des UN-Sicherheitsrats gebilligt. Laut Trump müssen die permanenten Mitglieder jeweils eine Milliarde US-Dollar einzahlen. Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne hat jedoch bereits klargestellt, dass Ottawa diese Gebühr nicht zahlen werde.
Die Spannungen zwischen Trump und Carney fallen in eine Zeit, in der Kanada, die USA und Mexiko die Überprüfung ihres trilateralen Handelsabkommens CUSMA vorbereiten.
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