US-Präsident Donald Trump hat die US-Großbank JPMorgan Chase und ihren Chef Jamie Dimon auf Schadenersatz in Höhe von mindestens fünf Milliarden Dollar verklagt.
In der am Donnerstag in Miami eingereichten Klageschrift heißt es, die Bank habe im Februar 2021 aus politischen Gründen mehrere Konten des abgewählten Präsidenten geschlossen und ihm damit „erheblichen finanziellen Schaden“ zugefügt. JPMorgan Chase wies Trumps Angaben zurück.
„Woke vs konservativ“
Der Sender „Fox News“ veröffentlichte die Klageschrift auf seiner Webseite. Darin teilten Trumps Anwälte mit, die Großbank habe sich wegen ihrer „woken“ Ansichten „von Präsident Trump und seinen konservativen politischen Ansichten distanzieren müssen“.
JPMorgan Chase ist die größte Bank der USA. Das Geldhaus erklärte, es schließe „keine Konten aus politischen oder religiösen Gründen“, sondern nur dann, „wenn sie ein rechtliches oder regulatorisches Risiko“ für das Institut darstellten.
Die Bank fügte hinzu, sie befürworte eine Gesetzesänderung in den USA, um sicherzustellen, „dass der Bankensektor nicht als Waffe eingesetzt wird“. (afp/red)