Inmitten der Angriffe auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump ein baldiges Ende des Krieges ins Spiel gebracht. „Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe“, zitierte ihn der US-Sender „CBS News“. Trump hat auch mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin gesprochen.
Alle Entwicklungen im Nahen Osten vom 10. März im Liveticker:
Trump warnt den Iran vor Verminung der Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump hat den Iran am Dienstag davor gewarnt, die für die weltweite Schifffahrt bedeutsame Straße von Hormus zu verminen. „Sollten aus irgendeinem Grund Minen gelegt worden sein und diese nicht umgehend entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein Ausmaß erreichen, wie es noch nie zuvor zu sehen war“, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.
Satellitenstation in Israel von Hisbollah-Rakete getroffen
Nach israelischen Medienberichten hat eine aus dem Libanon abgefeuerte Rakete eine Satellitenstation tief im Inneren Israels getroffen. Der TV-Sender N12 veröffentlichte ein dramatisches Dashcam-Video, das den Moment des Einschlags bei dem Angriff am Montag zeigt. Den Berichten zufolge wurde eine Station des europäischen Satellitenbetreibers SES in Emek Haela in der Nähe der Stadt Beit Schemesch westlich von Jerusalem getroffen.
Die libanesische Hisbollah-Miliz hatte den Angriff am Montag für sich reklamiert. Die Satellitenstation gehöre zu einer Cyber-Abteilung der Armee, teilte die proiranische Gruppierung mit. Laut israelischen Medien handelt es sich dagegen um eine zivile, kommerzielle Einrichtung. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Satellitenstation liegt gut 160 Kilometer Luftlinie von der libanesischen Grenze entfernt. Dies wäre ein zielgenauer Treffer, der ungewöhnlich tief im Inneren Israels liegt.
Die „Times of Israel“ berichtete, der Einschlag habe Schäden an der Infrastruktur der Anlage verursacht und zwei Menschen verletzt. Die israelische Armee habe mitgeteilt, dass ein „isoliertes Versagen“ dazu geführt habe, dass die Rakete einschlug, ohne abgefangen zu werden und ohne dass in der Umgebung Warnsirenen ausgelöst wurden.
Die israelische Wirtschaftszeitung „Calcalist“ berichtete, das Geschoss sei als Fateh-110 identifiziert worden, eine im Iran hergestellte präzisionsgelenkte Boden-Boden-Rakete mit einem schweren Sprengkopf, der darauf ausgelegt sei, strategische Infrastruktur anzugreifen.
Pentagon: Rund 140 verletzte US-Soldaten im Iran-Krieg
Im seit anderthalb Wochen andauernden Irankrieg sind nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bislang etwa 140 US-Soldaten verletzt worden. „Die überwiegende Mehrheit dieser Verletzungen war leicht und 108 Soldaten sind bereits wieder im Dienst“, erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell am Dienstag. Acht Soldaten seien schwer verletzt, sie erhielten die bestmögliche medizinische Versorgung. Weitere sieben US-Soldaten wurden nach früheren Angaben des US-Militärs seit Kriegsbeginn getötet.
Weißes Haus: Bisher kein Tanker durch Straße von Hormus eskortiert
Das Weiße Haus hat Angaben aus der US-Regierung über die angebliche Eskortierung eines Öltankers in der Straße von Hormus dementiert. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, stellte am Dienstag in Washington klar, die US-Marine habe „bislang keinen Tanker oder ein anderes Schiff eskortiert“.
US-Energieminister Chris Wright hatte zuvor im Onlinedienst X zunächst von einer „erfolgreichen“ Eskorte für einen Tanker durch die Meerenge geschrieben. Kurz danach wurde der Beitrag wieder gelöscht.
Leavitt betonte, sie habe noch keine Gelegenheit gehabt, mit Wright zu sprechen. Geleitschutz für Tanker bleibe aber eine Option. Präsident Donald Trump habe angekündigt, dass er diese „bei Bedarf zum geeigneten Zeitpunkt auf jeden Fall nutzen“ werde.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, kein US-Schiff habe es gewagt, sich der Meerenge zu nähern. Die Ölpreise hatten nach Wrights Tweet deutlich nachgegeben.
US-Minister löscht Tweet zu angeglichem Tanker-Geleit durch Straße von Hormus
Mit einem Tweet zur angeblichen Eskortierung eines Öltankers durch die Straße von Hormus hat US-Energieminister Chris Wright Verwirrung gestiftet: Kurz nachdem er am Dienstag im Onlinedienst X von einer „erfolgreichen“ Eskorte für einen Tanker durch die Meerenge geschrieben hatte, löschte Wright seinen Beitrag wieder. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, kein US-Schiff habe es gewagt, sich der Meerenge zu nähern. Die Ölpreise hatten zwischenzeitlich deutlich nachgegeben.
„Die US-Marine hat erfolgreich einen Öltanker durch die Straße von Hormus eskortiert, um sicherzustellen, dass Öl auf die Weltmärkte fließt“, hatte Wright ursprünglich geschrieben. In einem angehängten Video kündigte er an, weitere Schiffe würden folgen. Damit erfülle Präsident Donald Trump sein Versprechen, die weltweite Energieversorgung während des Militäreinsatzes gegen den Iran zu gewährleisten, schrieb der Minister.

US-Energieminister Chris Wright
Foto: Rebecca Blackwell / POOL / AFP via Getty Images
US-Marine geleitet erstmals Tanker durch Straße von Hormus
Die US-Marine hat erstmals einen Öltanker durch die Straße von Hormus geleitet. Die Streitkräfte hätten den Tanker erfolgreich eskortiert, schrieb US-Energieminister Chris Wright am Dienstag im Onlinedienst X. Die Ölpreise gaben nach der Bekanntgabe deutlich nach.
In einem Video kündigte Wright an, weitere Schiffe würden folgen. Damit erfülle Präsident Donald Trump sein Versprechen, die globale Energieversorgung während des Militäreinsatzes gegen den Iran zu gewährleisten, schrieb der Minister.
Die Ölpreise sanken daraufhin deutlich: Die Nordseemarke Brent verbilligte sich um 15,03 Prozent auf 84,09 Dollar. Die US-Sorte WTI verlor 15,46 Prozent an Wert und notierte zwischenzeitlich bei 80,12 Dollar.
Teheran meldet Festnahme von 30 Menschen wegen Spionageverdachts
Im Iran sind nach Angaben des Geheimdienstministeriums 30 Menschen wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Unter den Festgenommenen sei ein ausländischer Staatsbürger, der „im Auftrag von zwei Golfstaaten“ im Namen der USA und Israels spioniert habe, hieß es in einer am Dienstag auf der Website der iranischen Justiz, Misan Online, veröffentlichten Erklärung des Ministeriums. Die Nationalität des Festgenommenen wurde nicht genannt.
Der Festgenommene werde beschuldigt, „Informationen über den Standort und die Bewegungen der Polizei und Streitkräfte an den Feind“ übermittelt zu haben, erklärte das Ministerium. Der Verdächtige war demnach im Nordosten des Iran festgenommen worden. Der Zeitpunkt der Festnahme wurde nicht genannt.
Irans Parlamentspräsident droht mit Vergeltung für Angriffe auf Infrastruktur
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat mit Vergeltung für Angriffe auf die Infrastruktur im Iran gedroht. „Der Feind sollte wissen, dass alles, was er tut, zweifellos eine verhältnismäßige und sofortige Reaktion nach sich ziehen wird“, erklärte Ghalibaf am Donnerstag im Onlinedienst X.
„Wir handeln heute nach dem Prinzip ‚Auge um Auge‘, ohne Kompromisse, ohne Ausnahmen“, fuhr er fort. „Wenn sie einen Krieg gegen die Infrastruktur beginnen, werden wir zweifellos die Infrastruktur ins Visier nehmen.“
Große Raffinerie in Saudi-Arabien stellt nach Drohnenangriff vorerst Betrieb ein
In Saudi-Arabien hat eine der größten Raffinerien der Welt nach einem Drohnenangriff vorerst den Betrieb eingestellt. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, verlautete am Dienstag aus Unternehmenskreisen. Offiziell meldeten die Behörden in Saudi-Arabien einen Drohnenangriff auf ein Industriegebiet in Ruwais, wo auch die Raffinerie steht.
Die israelische Armee meldet den Beginn von „Schlägen gegen die Infrastruktur der Hisbollah“
Die israelische Armee hat libanesischen Staatsmedien zufolge erneut südliche Vororte Beiruts angegriffen. Zuvor habe die israelische Armee die Bewohner zur Evakuierung aufgerufen, meldete die amtliche libanesische Nachrichtenagentur ANI am Dienstag. Videobilder von AFPTV zeigten Rauch über dem Süden der libanesischen Hauptstadt.
Die israelische Armee erklärte, sie habe „Schläge gegen die Infrastruktur der Hisbollah“ begonnen. Der Süden Beiruts gehört zu den Hochburgen der pro-iranischen Miliz.
Wadephul auf Krisenreise unangekündigt in Israel
Eineinhalb Wochen nach Beginn des Iran-Krieges ist Außenminister Johann Wadephul zu einem Solidaritätsbesuch nach Israel gereist. In Jerusalem kam der CDU-Politiker zu Gesprächen mit seinem Amtskollegen Gideon Saar zusammen. Der Besuch war aus Sicherheitsgründen bis zu dem Treffen geheim gehalten worden.
Wadephul ist der erste europäische Außenminister, der das Land seit Kriegsbeginn am 28. Februar besucht.
Reiseverband: Bald Ausreise aller Gäste aus Golfregion
Wegen des Irankriegs sitzen deutsche Urlauber weiterhin in der Golfregion fest – sie könnten die Region nach Einschätzung der Reisebranche aber bald verlassen. Man gehe davon aus, dass voraussichtlich bis morgen alle Gäste ausreisen können, teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) mit. Insgesamt gehe es um knapp 2.000 Reisende, die noch vor Ort seien. Die meisten von ihnen hielten sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.
„Das Hauptaugenmerk der Reiseveranstalter liegt derzeit nach wie vor auf der Situation in den betroffenen Regionen und darauf, alles zu tun, um die Gäste vor Ort zurück nach Hause zu bringen“, heißt es vom Verband. Aufgrund umfangreicher Luftraumsperrungen in der Region sei dies eine überaus komplexe Aufgabe.
USA will Angriffe verschärfen
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat eine Verschärfung der US-Angriffe auf den Iran angekündigt: „Heute wird der intensivste Tag unserer Angriffe im Iran sein“, sagte Hegseth am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Pentagon. „Die größte Anzahl an Kampfflugzeugen, Bombern und Luftangriffen“, fügte er hinzu.
Trump sagte am 9. März, dass die US-Streitkräfte die Angriffe eskalieren würden, wenn der Iran versuchen würde, die Route mit Raketen, Drohnen oder Marineminen zu blockieren.
„Ich werde nicht zulassen, dass ein terroristisches Regime die Welt als Geisel hält und versucht, die Ölversorgung der Welt zu stoppen“, sagte der US-Präsident Reportern während einer Pressekonferenz in seinem Golfresort in der Nähe von Miami.
Er sagte, die Vereinigten Staaten hätten es bisher vermieden, Irans Energieinfrastruktur anzugreifen, warnte jedoch, dass sich diese Politik ändern könnte. „Wenn der Iran irgendetwas unternimmt, um [die Meerenge zu blockieren], wird er viel, viel härter getroffen werden“, sagte Trump. Stunden später wiederholte er diese Warnung in den sozialen Medien.
Ostasiatische Staaten ruft zum Energiesparen auf
Ostasiatische Staaten wie Thailand und Vietnam rufen dazu auf, Energie zu sparen. In Thailand fordern die Behörden von Regierungsangestellte, von zu Hause zu arbeiten, um Reisen zu sparen.
In Vietnam schaffte die Regierung Zölle auf viele importierte Erdölprodukte ab, um Kraftstoffknappheit zu vermeiden und den Inlandsmarkt zu stabilisieren. Auch Hanoi empfahl Heimarbeit.

Am 10. März 2026 stehen Menschen an einer Tankstelle von Bharat Petroleum in Varanasi Schlange, um ihre Fahrzeuge zu betanken. Der durch den Krieg im Nahen Osten verursachte Ölpreisanstieg hat an den Tankstellen in ganz Asien, wo viele Volkswirtschaften stark von Importen fossiler Brennstoffe abhängig sind, für Unmut gesorgt.
Foto: Niharika Kulkarni/AFP via Getty Images
Abu Dhabi: Drohnenangriff verursacht Brand in Industriegebiet
In den Vereinigten Arabischen Emiraten hat ein Drohnenangriff einen Brand in einem Industriegebiet in Abu Dhabi verursacht. Bislang seien keine Verletzten gemeldet worden, teilten die Behörden mit. Sie äußerten sich nicht dazu, ob Energieinfrastruktur getroffen wurde.
In der katarischen Hauptstadt Doha waren derweil mehrere starke Explosionen zu hören, wie AFP-Reporter berichteten. Das katarische Verteidigungsministerium erklärte im Onlinedienst X, ein Raketenangriff sei abgewehrt worden. Das Innenministerium sprach seinerseits von einer „erhöhten Sicherheitsbedrohung“ und forderte die Einwohner auf, zuhause zu bleiben und sich von Fenstern fernzuhalten.
Das katarische Außenministerium warnte unterdessen vor den globalen wirtschaftlichen Folgen von Angriffen auf die Energieinfrastruktur. Die Angriffe auf Energieanlagen, die auf beiden Seiten stattgefunden hätten, „stellen einen gefährlichen Präzedenzfall dar (…) und werden weltweit Auswirkungen haben“.
Reporter können nur noch eingeschränkt arbeiten
Behörden mehrerer Staaten im Nahen Osten haben die Bewegungsfreiheit von Reportern und Journalisten sowie Foto- und Live-Videoaufnahmen von sensiblen Orten eingeschränkt. Einige Regierungen und bewaffnete Gruppen haben Bilder von Raketen- oder Drohnenangriffen und anderen sicherheitsrelevanten Orten verboten.
AFP berichtet über sein umfangreiches regionales Netzwerk unter anderem aus Teheran, Jerusalem und anderen Nachbarländern. Der Iran blockiert seit Kriegsbeginn am 28. Februar das Internet nahezu vollständig.

Ein Passagierflugzeug der Middle East Airlines fliegt am 9. März 2026 in Beirut, Libanon, nach dem Start vom Flughafen über den Rauch eines israelischen Angriffs auf Hisbollah-Standorte im Süden der Stadt.
Foto: Daniel Carde/Getty Images
700.000 Vertriebene im Libanon
Im Libanon sind nach UN-Angaben innerhalb eines Tages 100.000 weitere Menschen durch israelische Angriffe vertrieben worden.
„Bis heute haben sich mehr als 667.000 Menschen im Libanon auf der Onlineplattform der (libanesischen) Regierung als vertrieben gemeldet.“ Das sagte die Libanon-Verantwortliche des UN-Flüchtlingshilfswerks, Karolina Lindholm Billing.
Israel beginnt neue Angriffswelle gegen Teheran
Die israelische Armee hat eine neue Angriffswelle gegen die iranische Hauptstadt Teheran gestartet, angegriffen werden demnach „Ziele des iranischen Terrorregimes in Teheran“. Ein AFP-Journalist berichtete, dass die Stadt von mehreren heftigen Explosionen erschüttert wurde. Laut iranischen Medien waren mehreren Stadtteile betroffen.
In der Nacht hatte die israelische Armee mehrere Ziele in Teheran angegriffen, darunter einen unterirdischen Komplex, der sich auf dem Gelände einer „Militäruniversität“ befand und von den iranischen Revolutionsgarden für Tests zur Entwicklung und Produktion von Raketen genutzt wurde.
Israelische Kampfflugzeuge flogen zudem Angriffe auf „Infrastruktur“ im Hauptquartier der Kuds-Brigaden, einer Eliteeinheit der Revolutionsgarden.
Costa: Russland profitiert vom Irankrieg
Russland sei bislang der einzige Gewinner des Irankrieges, sagte EU-Ratspräsident Antonio Costa. „Es erhält neue Ressourcen zur Finanzierung seines Krieges gegen die Ukraine, da die Energiepreise steigen“, erklärte Costa in einer Rede vor EU-Botschaftern in Brüssel.
Zudem profitiere Moskau von der Umleitung militärischer Kapazitäten, die sonst zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt worden wären. Die Aufmerksamkeit für die ukrainische Front lasse nach. Costa mahnt zur Deeskalation und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch.
Aserbaidschan schickt humanitäre Hilfe in den Iran
Das Katastrophenschutzministerium in Baku erklärte, es habe nach einem Telefongespräch von Präsident Ilham Alijew mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian mehrere Tonnen Lebensmittel und Medikamente in den Iran geliefert.
Vergangene Woche waren Drohnen aus dem Iran an einem Flughafen und in der Nähe eines Schule in der aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan eingeschlagen, die an den Iran grenzt. Vier Menschen wurden dabei verletzt. Alijew warf dem Iran einen „terroristischen“ Angriff vor und drohte mit Vergeltung. Teheran bestritt die Attacke und beschuldigte seinerseits Israel.
Am 8. März rief Peseschkian Alijew an. Nach Angaben von Alijews Büro sagte er zu, die Drohnenangriffe zu untersuchen und bestritt jegliche Verbindung zum Iran.

Eine Plakatwand, auf der der frühere oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, seinem Sohn und neuen obersten Führer Modschtaba Chamenei eine iranische Flagge überreicht. Auf dieser steht auf persisch „Gottes Hand ist über uns“. Das Bild entstand am 10. März 2026 über einer Autobahn in Teheran.
Foto: AFP via Getty Images
Netanjahu geht nicht von schnellem Kriegsende aus
Anders als US-Präsident Donald Trump geht der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu offenbar nicht von einem baldigen Ende des Irankrieges aus.
Israel sei mit seinen Angriffen auf die Führung in Teheran „noch nicht fertig“, sagte Netanjahu laut einer heute veröffentlichten Erklärung seines Büros.
„Unser Bestreben ist es, das iranische Volk vom Joch der Tyrannei zu befreien“, sagte Netanjahu mit Blick auf die Führung in Teheran. Es bestehe kein Zweifel, „dass wir ihnen mit den bisherigen Maßnahmen die Knochen brechen – und wir sind noch nicht fertig“, fügte Netanjahu hinzu.
Israels Armee warnt die Menschen in den libanesischen Städten Tyros und Sidon vor neuen Angriffen. Der arabischsprachige israelische Armeesprecher Avichay Adraee verbreitete im Onlinedienst X am Dienstag eine „dringende Warnung an die Einwohner von Tyros und Sidon“. Die israelische Armee werde dort in Kürze „militärische Infrastruktur der Terrororganisation Hisbollah“ angreifen.
Adraee veröffentlichte Karten der beiden Großstädte an der libanesischen Küste mit rot markierten Gebäuden, die nach Angaben der israelischen Armee von der pro-iranischen Hisbollah-Miliz genutzt werden. Er forderte die Bewohner dieser und der umliegenden Gebäude auf, die Gebäude zu „ihrer eigenen Sicherheit“ sofort zu verlassen und sich mindestens 300 Meter zu entfernen.
Irantreue Kämpfer im Irak getötet
Die irakischen Regierung bestätigte, dass mehrere Hasched-Kämpfer bei einem „Bombenangriff“ in Kirkuk getötet worden seien. Es handele sich um „einen offensichtlichen Angriff auf den Irak“, sagte die Regierung, ohne jemanden dafür verantwortlich zu machen. Der Angriff galt den pro-iranischen Imam-Ali-Brigaden.
Der Irak wurde von Anfang an in den Irankrieg verwickelt. Der Iran griff US-Stützpunkte in der gesamtem Region an, auch im Irak. Auch der internationale Flughafen von Bagdad, auf dem sich eine US-Militärbasis befindet, und die autonome Region Kurdistan im Nordirak wurden mit Drohnen und Raketen angegriffen.
Der irakische Ministerpräsident Mohammed Schia al-Sudani sagte in einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio, dass der Irak nicht als Ausgangspunkt für Angriffe im Irankrieg genutzt werden dürfe. Al-Sudani wies „jeden Versuch, das Land in laufende Konflikte hineinzuziehen“, sowie „Verletzungen seines Luftraum durch irgendeine Partei“ zurück.
Das US-Außenministerium verurteilte „die Terroranschläge des Iran und der mit dem Iran verbündeten terroristischen Milizen im Irak“.
Lufthansa fliegt bis zum 15. März nicht nach Dubai, Abu Dhabi und Amman
Ein weiterer Evakuierungsflug für in der Golfregion festsitzende Urlauber ist in Deutschland eingetroffen. Die Maschine der Lufthansa aus Omans Hauptstadt Maskat landete nach Flughafenangaben um 6:45 Uhr in Frankfurt am Main.
Zuvor gab es bereits zwei weitere derartige von der Bundesregierung organisierte Flüge. Die Passagiere wurden vorwiegend auf dem Landweg vor allem aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Oman gebracht.
Die Lufthansa teilte mit, dass sie Flüge unter anderem von und nach Dubai, Abu Dhabi und Amman zunächst weiterhin bis mindestens zum 15. März aussetzt, Flüge von und nach Beirut, Tel Aviv und Teheran auf jeden Fall auch darüber hinaus. Fluggäste können kostenfrei auf ein späteres Datum umbuchen oder stornieren.
Pakistans Marine will Schiffen in Straße von Hormus Geleitschutz geben
Pakistans Marine will pakistanischen Schiffen in der Straße von Hormus Geleitschutz geben.
Die Armee erklärte am Abend des 9. März, die Marine werde Handelsschiffe in der Meerenge eskortieren, um eine kontinuierliche Energieversorgung des Landes und „die Sicherheit der Seewege“ zu gewährleisten. Mehr als 90 Prozent des pakistanischen Handels gelangt über den Seeweg ins Land.
Die Marine sei bereit, auf „neue Herausforderungen im Bereich der maritimen Sicherheit zu reagieren“, erklärte die Armee ohne Einzelheiten zu nennen.
Pakistan, das im Südwesten an den Iran grenzt, ist stark abhängig von Öl und Gas aus den Golfstaaten und hatte am 6. März die Benzinpreise um rund 20 Prozent erhöht, was zu langen Schlangen an Tankstellen im ganzen Land führte.
Am 9. März gab Regierungschef Shehbaz Sharif eine Reihe von Energiesparmaßnahmen bekannt: Schulen sollen zwei Wochen schließen, in der Verwaltung soll jede Woche einen Tag weniger gearbeitet werden und die Hälfte der Beschäftigten sollen von zu Hause aus arbeiten.
Planet Labs verzögert Veröffentlichung von Satellitenbildern
Zudem wurde das beobachtete Gebiet vergrößert und umfasst nun den gesamten Iran, verbündete Stützpunkte, die Golfstaaten und bestehende Konfliktzonen im Nahen Osten.
In der Begründung heißt es, dass die nahezu aktuellen Aufnahmen für Zielaufklärung genutzt werden könnten, um Angriffe auf die NATO-Streitkräfte oder Verbündete vorzunehmen. Bestimmte staatliche und militärische Vertragspartner hätten weiterhin privilegierten Zugang zu den Daten. Betroffen sei vor allem die öffentliche, journalistische und zivilgesellschaftliche Nutzung.
Der Iran kritisiert den Schritt des Unternehmens.

Rebaz Sharifi (l), Kommandeur der Kurdistan Freedom Party, steht neben einem Loch im Boden ihrer Militärbasis nach einem iranischen Drohnenangriff am 9. März 2026 in Erbil, Irak.
Foto: Sedat Suna/Getty Images
Golfstaaten: Angriffe auf Energieinfrastruktur
Die Vereinigten Arabische Emirate berichten, dass mehrere Raketen und Drohnen abgefangen wurden, auch auf Kuwait und Bahrain gab es Angriffe. Insbesondere werde auf die Energieinfrastruktur gezielt, meldet „Al Jazeera“. In Saudi-Arabien wurde ein Ölfeld angegriffen.
Türkei stationiert Patriot-Abwehrsystem
Einen Tag nach dem erneuten Abschuss einer Rakete über der Türkei will Ankara ein Patriot-Raketenabwehrsystem im Zentrum des Landes stationieren. Das Patriot-System werde „zum Schutz unseres Luftraums“ in der östlichen Provinz Malatya stationiert, erklärte das türkische Verteidigungsministerium.
In der Provinz liegt unter anderem der Militärstützpunkt Kürecik, auf dem neben US-Soldaten auch ein Radarsystem der NATO stationiert ist, das iranische Raketenstarts erkennen kann.
Zusätzlich zu auf nationaler Ebene ergriffenen Maßnahmen habe „die NATO ihre Luft- und Raketenabwehrmaßnahmen verstärkt“.
Die Türkei hatte am 9. März zum zweiten Mal eine Rakete abgefangen. Washington schloss daraufhin sein Konsulat in der südlichen Stadt Adana und forderte alle US-Bürger auf, den Südosten der Türkei zu verlassen.
Schweizer Reederei MSC stoppt Exporte aus der Golfregion
Die Schweizer Großreederei MSC stellt den Schiffsverkehr für einige Exportlieferungen aus der Golfregion vorerst ein. „Alle betroffenen Güter werden entladen“, sagte die Reederei am 9. März.
Vergangene Woche hatte MSC bereits mitgeteilt, dass alle Schiffe mit einem Ziel in den Golfstaaten in nächstgelegene sichere Häfen umgeleitet würden, um dort ihre Fracht zu entladen. Die Schiffe in der Golfregion wurden angewiesen, sichere Häfen anzulaufen, sämtliche Buchungen für weltweite Fracht in der Region sind ausgesetzt.
Seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, de facto gesperrt. Auch andere Produkte sind betroffen, darunter Kosmetika, Lebensmittel, Arzneimittel und Autos. Die Meerenge zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wird vom iranischen Militär kontrolliert.
Iran: Keine Gespräche mit den USA
Der Iran wird seine Raketenangriffe nach den Worten von Außenminister Abbas Araghtschi „so lange wie nötig“ fortsetzen. „Wir sind bestens darauf vorbereitet, sie so lange wie nötig und so lange es dauert, mit unseren Raketen anzugreifen“, sagte Araghtschi. Neue Gespräche mit den USA schloss er aus.
Unmittelbar vor Beginn des Kriegs hatten die USA und der Iran indirekte Gespräche über das iranische Atomprogramm geführt. Dabei war aber kein Durchbruch erzielt worden.
Hisbollah greift wieder an
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana zufolge Artilleriegranaten auf syrisches Territorium abgefeuert. Ziel seien syrische Armeestellungen gewesen.
Die syrische Armee warf der Hisbollah vor, ihre Stellungen an der syrisch-libanesischen Grenze auszubauen. Die Armee erklärte, sie werde Angriffe auf Syrien nicht tolerieren.
Die syrischen und libanesischen Behörden versuchen, die Schmuggelrouten der Hisbollah entlang der Grenze zu unterbrechen.
Nach Trump-Sätzen: Börsen im Plus
Asiens Börsen haben – nach einer Aussage von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen Ende des Kriegs im Iran – den Handelstag mit einem deutlichen Plus begonnen. Japans Leitindex Nikkei 225 legte zum Start um etwa drei Prozent zu. Die Wirtschaft des ostasiatischen Landes ist stark von Öl- und Gasimporten abhängig.
Grund war ein Interview, aus dem der US-Sender „CBS News“ Trump mit den Worten zitiert hatte: „Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet.“
An der US-Börse sorgte die Aussage für positive Stimmung. In der Folge fiel auch der Preis für Rohöl der Sorte Brent auf 89,20 US-Dollar pro Fass (159 Liter).
Südkoreas Leitindex Kospi ging mit einem 5,5-Prozent-Plus in den Handelstag. In China zeigten der Hongkonger Index Hang Seng mit 1,3 Prozent und der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien in Festlandchina abbildet, zum Start mit 0,8 Prozent leicht nach oben.

Rauch steigt auf, nachdem Israel am 9. März 2026 die südlichen Vororte von Beirut im Libanon angegriffen hat.
Foto: Daniel Carde/Getty Images
Nach Gespräch Trump-Putin: Einige Ölsanktionen aussetzen
Angesichts der gestiegenen Ölpreise will US-Präsident Donald Trump einige Ölsanktionen seines Landes aussetzen. Er äußerte sich nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Ukrainekrieg. Es sei ein „positives Gespräch“ gewesen, sagte Trump.
„Wir werden diese Sanktionen aufheben, bis sich die Lage wieder normalisiert“, sagte Trump weiter. Er äußerte sich nicht dazu, welches Land oder welche Länder von dem Schritt profitieren könnten. US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Freitag gegenüber dem Sender „Fox News“ eine mögliche Ausnahmeregelung für russisches Öl angedeutet.
Die USA hatten im Oktober Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil verhängt. Washington begründete dies mit der Weigerung Putins, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Vergangenen Donnerstag sagte Trump dann, Putin sei „bereit, einen Deal zu machen“. Er drängte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, einer Einigung nicht im Wege zu stehen.
UNO warnt vor Umweltschäden
UN-Generalsekretär António Guterres hat vor „schwerwiegenden“ Umweltschäden durch Angriffe auf Ölanlagen im Nahen Osten gewarnt.
Die Angriffe könnten „schwerwiegende ökologische Folgen für die gesamte Region haben (…), mit möglichen unmittelbaren Auswirkungen auf sauberes Wasser, auf die Luft, die Menschen zum Atmen brauchen und auf Nahrungsmittel“, sagte Guterres‘ Sprecher Stephane Dujarric
Er forderte die Kriegsparteien dazu auf, „alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um Zivilisten vor den Folgen der Kämpfe zu schützen und Schäden an Gesundheitseinrichtungen, Schulen, der Wasserversorgung und weiterer essentielle Infrastruktur zu vermeiden“.

Nach einem Raketeneinschlag in Tel Aviv sind Anwohner schockiert.
Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpa
Israels Luftwaffe fliegt Angriffe auf den Iran
Das israelische Militär teilte mit, in zwei großen Angriffswellen militärische Ziele im Iran ins Visier genommen zu haben. In der Hauptstadt Teheran sei eine Kommandozentrale der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden und in Isfahan eine Stätte zur Herstellung und Lagerung von Waffen getroffen worden.
Beschossen wurde eine Abschussvorrichtung für Raketen in dem Land. Die israelische Armee teilte am Dienstag mit, sie habe die Abschussvorrichtung getroffen, „von der vor kurzer Zeit Raketen auf den Staat Israel abgefeuert wurden“.
Am Montagabend hatten iranische Raketenangriffe in Israel erneut Luftalarm ausgelöst. Die Armee erklärte, sie habe iranischen Raketenbeschuss festgestellt und versuche die Raketen abzufangen. In mehreren Teilen des Landes brachten sich Menschen in Schutzräumen in Sicherheit. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde niemand getötet oder verletzt.
Trump warnt Iran vor Schließung der Straße von Hormus
Trump warnte den Iran davor, die weltweite Ölversorgung zu stören. Die für die Schifffahrt und die Energieversorgung wichtige Straße von Hormus zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel müsse offen bleiben, sagte der US-Präsident.
Er denke darüber nach, sie zu „übernehmen“. Was er damit meinte, blieb offen. Zuvor hatte er bereits angekündigt, die US-Marine könne durchfahrende Schiffe zur Not eskortieren.
In Friedenszeiten läuft täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels durch die Straße von Hormus. Derzeit sind es nur einige wenige.
Wenn der Iran weiter irgendetwas unternehme, was den Ölfluss in der Straße von Hormus stoppe, werde er von den Vereinigten Staaten von Amerika „zwanzigmal härter getroffen“ werden als bisher, schrieb er im Kurznachrichtendienst Truth Social.
„Darüber hinaus werden wir leicht zerstörbare Ziele ausschalten, die es dem Iran praktisch unmöglich machen werden, jemals wieder als Nation aufgebaut zu werden – Tod, Feuer und Zorn werden über sie hereinbrechen – aber ich hoffe und bete, dass dies nicht geschieht.“
Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, dass arabische und europäische Länder ab Dienstag die Meerenge passieren dürften, unter der Bedingung, dass sie die Botschafter der USA und Israels aus ihrem Hoheitsgebiet ausweisen.
Angriff auf Mädchenschulen wird untersucht
Am ersten Kriegstag am 28. Februar wurde die Grundschule in Minab im Südiran mit Raketen angriffen. Viele Schüler kamen ums Leben. Der Iran beschuldigte die USA und Israel. US-Präsident Trump erklärt, der Vorfall wird untersucht.
„Was immer bei dem Bericht rauskommt, ich bin willens mit diesem Bericht zu leben“, sagte Trump. Zuvor hatten US-Oppositionspolitiker eine unabhängige Untersuchung des Angriffs gefordert. Trump hatte den Iran selbst für den Angriff auf die Schule verantwortlich gemacht.
Unabhängige Untersuchungen dazu gibt es bislang nicht – internationale Medien, die im Iran außerhalb von Teheran berichten wollen, benötigen dafür eine Genehmigung der iranischen Behörden.
Organisierte Kundgebungen für neuen Führer Chamenei im Iran
Im Iran haben laut staatlichen TV-Berichten Hunderttausende Menschen an organisierten Solidaritätskundgebungen für den neuen Revolutionsführer Modschtaba Chamenei teilgenommen.
In Teheran bekundeten Menschen demnach dem obersten Führer ihre Treue. Aufnahmen zeigten Autokorsos sowie Menschen mit iranischen Fahnen. Laut Staatsmedien erklärten sie, gemeinsam mit dem neuen Führer den Konflikt bis zum „endgültigen Sieg“ fortsetzen zu wollen.
Israel griff in der Nacht im Süden Libanons an
Israel hat in der Nacht zum Dienstag laut libanesischer Staatsmedien Ziele im Süden und Osten des Libanon angegriffen: „Feindliche Kriegsflugzeuge verübten Luftangriffe auf die Orte Almadschadel, Schakra und Srifa“, so die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Zudem habe es Luftangriffe im Bekaa-Tal im Osten des Libanon gegeben.
Telefonat: Wadephul und Rubio
US-Außenminister Marco Rubio hat sich telefonisch mit Bundesaußenminister Johann Wadephul über den Iran-Krieg ausgetauscht. Rubios Sprecher Thomas Pigott erklärte dazu am Montag (Ortszeit) in Washington, beide Seiten hätten „die anhaltenden Bedrohungen erörtert, die vom iranischen Regime für die regionale Stabilität ausgehen“. Zudem hätten sie die jüngsten Angriffe des Iran in der Region verurteilt.
Rubio erläuterte nach Angaben seines Sprechers zudem die Ziele der USA. Er habe unter anderem betont, wie wichtig der Schutz der US-Mitarbeiter sei sowie die fortgesetzte Abstimmung mit den Verbündeten der Vereinigten Staaten.
Mit Material der Nachrichtenagenturen