London erlebte am gestrigen Samstag einen der größten Demonstrationen der vergangenen Jahre. Nach Polizeiangaben beteiligten sich mehr als 60.000 Menschen an der Demonstration „Unite the Kingdom“, die vom Aktivisten Tommy Robinson organisiert wurde. Parallel dazu versammelten sich rund 20.000 Menschen zu einer pro-palästinensischen Kundgebung zum Nakba-Tag.

Anti-Migrations-Demo findet großen Anklang

Die Kundgebung von Robinson, mit bürgerlichem Namen Stephen Yaxley-Lennon, richtete sich vor allem gegen Migration und Premierminister Keir Starmer. Auf Transparenten und in Sprechchören standen Parolen wie „Stop the Boats“ und Forderungen gegen die Regierung im Mittelpunkt.

Die britischen Behörden bereiteten sich im Vorfeld auf mögliche Ausschreitungen vor. Die Polizei setzte rund 4.000 Beamte sowie Pferde, Hunde, Drohnen und Hubschrauber ein; zudem kam Gesichtserkennung an wichtigen Verkehrsknotenpunkten zum Einsatz. Nach Angaben der Metropolitan Police verliefen die Kundgebungen weitgehend friedlich, 31 Personen wurden jedoch festgenommen. Besonders heikel war die parallele pro-palästinensische Demonstration, die aus Sicherheitsgründen räumlich getrennt gehalten wurde. Behörden hatten angekündigt, Teilnehmern bei bestimmten Parolen wie „Globalisiert die Intifada“ hart zu begegnen.

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