Nach Gesprächen über die Zukunft des Gazastreifens haben die USA, Ägypten, Katar und die Türkei Israel und die radikalislamische Hamas zur Zurückhaltung aufgefordert.

„Wir rufen alle Parteien dazu auf, ihre Verpflichtungen einzuhalten, Zurückhaltung zu üben und mit den Kontrollmaßnahmen zu kooperieren“, hieß es in einer Mitteilung, die der US-Sondergesandte Steve Witkoff am Samstag im Onlinedienst X veröffentlichte.

Witkoff hatte am 19. Dezember Vertreter der drei Länder in Miami im US-Bundesstaat Florida getroffen.

Vor der künftigen 2. Phase des Friedensplans

Themen des Treffens der Länder, die im Gaza-Krieg zwischen Israel und der Hamas vermittelt hatten, waren die nächsten Schritte zur weiteren Umsetzung eines US-Friedensplans für den Gazastreifen.

Mit Blick auf die erste Phase des Friedensplans verwies die Erklärung auf Fortschritte, darunter umfassendere humanitäre Hilfe, Rückgabe getöteter israelischer Geiseln, teilweiser Truppenrückzug und eine Verringerung der Kämpfe.

Ferner wird eine „kurzfristige Einrichtung und Inbetriebnahme“ einer Übergangsverwaltung gefordert, die in der anstehenden zweiten Phase vorgesehen ist. Für deren Einführung würden die Beratungen in den kommenden Wochen fortgesetzt, hieß es weiter.

Die zweite Phase des Friedensplans sieht zudem den schrittweisen Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen, die Entwaffnung der Hamas und die Einsetzung einer internationalen Stabilisierungstruppe vor.

Seit dem 10. Oktober gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel. Beide Seiten werfen sich jedoch immer wieder Verstöße gegen die Waffenruhe vor. (afp/ks)



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