Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sieht die Bahn und die Flughäfen für den anstehenden Weihnachtsreiseverkehr gewappnet.
„Ich empfehle, sich fortlaufend über die Verkehrslage zu informieren“, sagte Schnieder den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es werde auf den Straßen rund um die Feiertage voll werden.
Die Deutsche Bahn und die Flughäfen würden sich große Mühe geben, „damit alles reibungslos ablaufen wird“, so der Verkehrsminister, der darauf verwies, dass die Bahn Personalverstärkungen vorgenommen habe und Baustellen ruhen lasse.
Er selbst werde von Berlin nach Köln fliegen und dann mit dem Auto nach Hause in die Eifel fahren, sagte Schnieder.
Reisewelle verteilt sich
Heiligabend fällt in diesem Jahr auf einen Mittwoch. Die Schulferien beginnen in allen Bundesländern spätestens mit dem Wochenende, auch viele Arbeitnehmer haben bereits Urlaub, so dass sich die Reisewelle auf mehrere Tage verteilen kann.
Der ADAC warnte vor vollen Straßen. Vor allem am Freitag und Samstag sei mit erhöhtem Reiseverkehr zu rechnen, teilte der Automobilklub mit. Zum Wochenbeginn flaue dieser voraussichtlich wieder ab.
Wer gleich zum Ferienanfang mit dem Auto unterwegs ist, muss besonders auf den Autobahnen A1 Köln – Lübeck, A2 Oberhausen – Magdeburg, A3 Frankfurt – Arnheim sowie A4 Aachen – Olpe mit viel Verkehr rechnen.
Auch auf der A5 Karlsruhe – Basel, der A6 Heilbronn – Nürnberg, der A8 Stuttgart – München – Salzburg sowie der A7 Hamburg – Füssen/Reutte dürfte es voll werden. Das gleiche gilt für die A9 München – Berlin, die A10 (Berliner Ring), die A81 Singen – Stuttgart sowie die A99 (Autobahnring München).
Kein Berufsverkehr
Am 27. und 28. Dezember verlagert sich das Hauptgeschehen laut ADAC auf die Routen in die Wintersportgebiete, insbesondere in Richtung der Alpen. Am 2. und 6. Januar ist wiederum auf vielen Rückreiserouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Der 24. und 31. Dezember gelten dem Automobilklub zufolge als die verkehrsärmsten Tage des gesamten Jahres, weil der Berufsverkehr nahezu vollständig entfällt. Vor den Feiertagen sowie zwischen Weihnachten und Neujahr muss hingegen in den Städten mit vollen Straßen gerechnet werden. (afp/dts/ks)