Kurz vor dem Jahrestreffen des faschistischen Clubs in Davos [Faschismus = Kollusion zwischen Regierung und Umternehmen zum beiderseitigen Vorteil] hat sich Klaus Schwab mit einem Herz-Schmerz-Video an die Öffentlichkeit gewandt: umrahmt von Büchern, um seinen Status als Intellektueller zumindest symbolisch zu zementieren und untermalt von seichtem Geklimper, um denen, die nicht kapieren, was er tatsächlich sagt, das Gefühl zu geben, vom guten Onkel Schwab mit einer schönen Geschichte in Sicherheit gewogen (oder eingelullt) zu werden.
Indes: was Klaus Schwab hier absondert, ist starker Tobak. Hören Sie selbst [keine Angst, wir übersetzen anschließend]:
„… we are missing two fundamental pillars: it’s truth and it’s trust, and without restoring these pillars, we will not be able to solve the big global issues which we face at this moment. [unintelligible] „it’s keyword is dialogue, of listening each to another and in such a way to see the different aspects, the different dimensions of a problem and that is fundamental in that we are able to create [unintelligible] solutions.“
Derzeit fehlen uns zwei Säulen: Wahrheit und Vertrauen. Ohne diese beiden Säulen wiederherzustellen, werden wir nicht in der Lage sein, die großen globalen Probleme zu lösen, mit denen wir im Moment konfrontiert sind. … Dialog ist das Schlüsselwort, einander zuhören, so dass wir in der Lage sind die unterschiedlichen Aspekte, die unterschiedlichen Dimensionen eines Problems zu erfassen, die grundlegen sind, um Lösungen schaffen zu können.
Fragen wir unsere Leser direkt: Mit welchen globalen Problemen sind SIE in ihrem täglichen Leben konfrontiert? Was würde sich für Sie ändern, wenn Leute wie Herr Schwab von heute auf morgen aufhören würden, die „großen globalen Probleme“ [in den Hirnen dieser Leute gibt es offenkundig auch kleine globale Probleme ohne dass sich Neuronen schreiend abwenden …] zu „lösen“.
Gut, wir müssten weniger Geld für die Hirngespinste der „Globalisten“ ausgeben, für Klimawandel und anderen Unfug, der in der UN koordiniert wird, um Geld aus dem „globalen Norden“ in den „globalen Süden“ zu transferieren. Gleichzeitig würden wir nicht ständig in den Shitstream-Medien mit „globalen Problemen“ belästigt, hätten Ruhe vor Kriegen, die uns nichts angehen, Flüchtlingen, die von sozialen Hängematten angezogen werden, vor Viren, die aufgebauscht werden, um Pharmafia zu mästen, würden „globalen Finanz-Krisen“, die vor allem die Banker betreffen, die mit dem Geld ihrer Kunden Wettbüros betreiben, sich in der Sicherheit wiegend, dass dann, wenn die Wette daneben geht, Steuerzahler einspringen, „to bail them out“ nichts zu tun haben… Kurz: Wir hätten mehr Geld, wären weniger genervt, hätten weitgehend unsere Ruhe und könnten unser Leben genießen.
Die Kunst von Leuten, wie Klaus Schwab besteht entsprechend darin, Bürgern einzureden, dass die Lösung von Problemen, die sie ohne Leute wie Klaus Schwab nicht hätten, unglaublich wichtig ist … Ihr Einkommen hängt vom Gelingen dieser Erzählung ab. Und von Vertrauen und Wahrheit, wie Herr Schwab pontifiziert. Vertrauen ist etwas, das man nicht bestellen kann. Es stellt sich ein, wenn man nach mehrfacher Kooperation mit anderen feststellt, dass man sich auf diese anderen verlassen kann. Können sich Bürger auf Globalisten, darauf verlassen, dass sie nicht von diesen Leuten zum eigenen (finanziellen) Vorteil missbraucht werden?
Eine rhetorische Frage.
Aber schon mutig, wenn ausgerechnet Leute wie Schwab, Wahrheit und Vertrauen in den Mund nehmen und deren Fehlen beklagen… Aber natürlich nicht ernst gemeint, wie schon daran deutlich wird, dass der Mann, der nach Wahrheit schreit, von Problemen spricht, die „unterschiedliche Dimensionen und Aspekte“ haben, die man nur im gemeinsamen Gespräch ergründen kann…, was voraussetzt, dass man nicht voraussetzt, im Besitz der Wahrheit zu sein und zudem das Wissen voraussetzt, sich nie im Besitz von Wahrheit wähnen zu können…
Kann man Leuten wie Schwab vertrauen, die von Wahrheit fabulieren, wohlwissend, dass man sich in gesellschaftlichen Fragen gemeinhin NICHT auf „eine Wahrheit“ wird einigen können?
Aber es kommt noch dicker, denn im hoch choreographierten Teil, in dem Schwab mit seiner Hand vor seiner Stirn und seinem Herzen herumfuchtelt, sagt er auf die Frage, wie man diesen Mangel an Wahrheit und Vertrauen beheben kann:
„I think it’s the capability in view of the fast and disruptive technological change to remain human beings. And as human beings we have to exercise empathy. We have to listen each to another and, I think, we have to analyse issues not just with our brains but also with our heart(s) and with an understanding that ultimately we have to serve not ourselves but society.“
Ich glaube es ist, angesichts des tiefgreifenden technologischen Wandels die Fähigkeit, Mensch zu bleiben. Als Menschen sollen wir empathisch sein. Wir sollen einander zuhören und Probleme nicht nur mit unserem Gehirn, sondern auch mit unserem Herzen zu analysieren, um zu VERSTEHEN, DASS WIR LETZTEN ENDES NICHT UNS, SONDERN DER GESELLSCHAFT DIENEN.
Verpackt in einer geradezu diabolischen Watte, die dem leicht Überzeugbaren mit Herz und Schmerz und dem Blödsinn kommt, man könne etwas mit dem Herzen analysieren, quasi Emotionen im Syllogismus analysieren, um sich dann sicher sein zu können, dass man Leute wie Schwab einfach nicht ausstehen kann, schon weil sie Unfug verbreiten. Unfug, der indes dazu gedacht ist, Naive bei der Empathie und ihrem „Menschsein“ zu packen, um ihnen Interessen unterzuschieben, die nicht die ihren sind.
Jeder Mensch hat ein Interesse an einem guten und sorgenfreien, d.h. sicheren Leben, ein Leben, das möglichst unbeeinträchtigt von anderen und vor allem von (in Banden) organisierten anderen bleibt.
Kein normaler Mensch hat ein Interesse daran, einer Gesellschaft zu dienen. Gesellschaft wird dann interessant, wenn Gesellschaft Service bietet: Sicherheit, Gewährleistung von Eigentum, zuweilen auch gegenseitiger Beistand in schweren Zeiten. Kurz: Gesellschaft ist ein Ding auf Gegenseitigkeit, das auf der Verfolgung EIGENER Interessen basiert. Nur diejenigen, die versuchen, an anderen zu schmarotzen, versuchen, sich einen Vorteil auf Kosten von anderen zu verschaffen, damit sie z.B. ihren globalistischen BS abfeiern können, versuchen Leuten einzureden, dass sie eigentlich gar keine Eigeninteressen haben und lediglich dazu geboren wurden, um sich in den Dienst „einer Gesellschaft“ zu stellen, also in den Dienst einiger weniger, die von solchen Naiven, denen man einreden kann, sie wären super toll [und nicht einfach nur saudumm], wenn sie sich für andere opfern, PROFITIEREN.
Der letzte Absatz beschreibt Kollektivismus, das Erfolgsprogramm von Leuten wie Vladimir Iljitsch Lenin, Pol Pot, Mao Zedong, Josef Stalin, Adolf Hitler …
Feine Gesellschaft.
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