In Österreich sind am Freitag durch einen starken Schneesturm zwei Menschen um Leben gekommen – die Schneefälle führten zudem zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen.
In Tirol starben drei Skifahrer bei Lawinenabgängen, in Linz wurde ein 53-Jähriger tödlich verletzt, als ein Schneepflug in einer Wohnanlage über Treppenstufen rutschte und den Mann überrollte, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Schneefälle führten zudem zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen.
In Nauders kam ein deutscher Skifahrer durch eine Lawine ums Leben, wie die örtliche Leitstelle mitteilte. Sein 16-jähriger Sohn wurde schwer verletzt. Zwei Menschen starben in St. Anton bei einem Lawinenabgang, wie die Behörden weiter mitteilten.
Seit Donnerstag waren in Österreich bis zu 40 Zentimeter Schnee gefallen. Für Südösterreich, insbesondere für die Region um Graz, wurde eine Lawinenwarnung ausgegeben. Der Flughafen Wien teilte mit, dass er gezwungen war, alle Flüge am Vormittag vorübergehend einzustellen, und dass auch der Flugverkehr am Nachmittag beeinträchtigt war.
Eine der wichtigsten Autobahnen bei Wien, die A21, war mehrere Stunden lang gesperrt. Andere Straßenbahnabschnitte waren aufgrund von Schneeverwehungen, liegen gebliebenen Lastwagen oder schlechter Sicht blockiert, teilte der nationale Automobilclub ÖAMTC mit.
Die Elektrizitätswerke meldeten Stromausfälle in mehreren Regionen im Süden und Osten. In der Steiermark waren den Angaben zufolge 30.000 Haushalte Strom. Auch im benachbarten Slowenien waren örtlichen Medien zufolge 40.000 Haushalte von Stromausfällen betroffen. (afp/red)