Die Daseinsberechtigung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes soll aus dem Vorhandensein von „Diskriminierung“ entstehen. Entsprechend hat man bei der Antidiskriminierungsstelle, einer für Steuerzahler sehr teuren Stelle, deren Nutzen noch zu belegen wäre, ein eminentes Interesse daran, die eigene Existenz durch GAANNZ viel Diskriminierung zu legitimieren. Und so verwundert es nicht, dass die Antidiskriminierungsstelle eine „Studie“ in Auftrag gibt, deren Zweck darin besteht, Diskriminierung im Alltag zu messen und noch weniger überraschend ist es, dass die (vollkommen unbekannten) Autoren der Studie finden, was ihnen aufgetragen wurde und den Fortbestand der Antidiskriminierungsstelle weiterhin sichert:

Rund 15 Millionen Euro, die im Wesentlichen als Mittel eingesetzt werden, um Schwervermittelbare mit einem Auskommen zu versorgen, kostet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes jährlich, Geld, das man sicher auch einer sinnvollen Verwendung zuführen könnte, Mittel, die indes eingesetzt werden, um „Studien“ in Auftrag zu geben, mit denen die Existenz der Antidiskriminierungsstelle legitimiert werden soll, natürlich im Zusammenspiel mit dem öffentlich-rechtlichen Schundfunk, bei dem sich Tobias Faißt und Jakob Sax extra ein Märchen aus dem reichen Schatz der schönen Grimmschen Märchenwelt haben einfallen lassen:

„Kurz vor Sonnenuntergang füllt sich das Haus der Bürger in Remseck am Neckar bei Stuttgart. Ein gemeinsames Fastenbrechen im muslimischen Fastenmonat Ramadan steht an. Muslimische Menschen, katholische und evangelische nehmen Platz. Als die Sonne untergegangen ist und der Imam ein Gebet gesprochen hat, greift Serpil Tirhis-Efe zur Dattel.

Seit etwa 20 Jahren bringt die Deutschlehrerin Menschen verschiedener Kulturen und Religionen zusammen. Auch weil sie selbst in der Vergangenheit Diskriminierung erlebt hat, sogar tätlich angegriffen wurde. Diskriminierung mache leider einen großen Teil des Lebens als muslimische Minderheit in Deutschland aus, sagt die 37-Jährige.

Tirhis-Efe trägt Kopftuch und lebt ihren Glauben selbstbewusst offen aus. Sie ist weiblich und muslimisch – und damit laut einer neuen Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes mit hoher Wahrscheinlichkeit im vergangenen Jahr diskriminiert worden.

Von 30.000 Teilnehmenden einer repräsentativen Befragung gaben rund 13 Prozent an, Diskriminierungen erlebt zu haben. Hochgerechnet auf die deutsche Bevölkerung bedeutet das, dass rund neun Millionen Menschen im Befragungszeitraum zwischen Mai 2021 und Januar 2023 Diskriminierungserfahrungen gemacht haben.

Quelle: Tagesschau

Sind Sie auch den Tränen nahe und kurz davor „zur Dattel“ zu greifen oder in ein Kopftuch zu heulen? Schrecklich diese „DiskriminierungsERFAHRUNG“, die 9 Millionen Menschen im Befragungszeitraum „gemacht haben“. Es war uns schon immer unverständlich, wie wohlmeinende Dattel essende Muslime es in Deutschland überhaupt aushalten können, angesichts der täglichen ERFAHRUNG mit „Diskriminierung“.

Indes, Sie haben es gewusst, dass das nun kommen wird … geben Sie es nur zu: Die angebliche Studie gibt das, was an Herz-Schmerz-Dattelgeschichte an einem Abend im Ramadan verbreitet wird, schlicht und ergreifend nicht her. Die Daten, aus dem SOEP geklaubt und in eher rustikaler Art und Weise ausgewertet, geben keinerlei Auskunft über DiskriminierungsERFAHRUNG, obschon man den Märchenerzählern der ARD zugute halten muss, dass die Autoren der „Studie“ im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle, dass Samera Bartsch [„Bartsch studierte Politikwissenschaft an der Universität Hamburg, der Freien Universität Berlin und dem Institut d’études politiques d’Aix-en-Provence/Marseille mit den Schwerpunkten Politikfeldanalyse, Migrationspolitik und Gender & Diversity Studies“ Quelle], Miriam Meksem [ohne Vita beim DeZIM] „unter Mitarbeit von Ilse Kuschel“ in ihrem Werk durchweg von DiskriminierungsERFAHRUNG schreiben. 432 Mal kommt der Begriff „Diskriminierungserfahrung“ in der Auftragsschrift für die Antidiskriminierungsstelle vor, 432 Mal um eine Erfahrung von Diskrimimierung zu beschreiben, von der die Befragten angeblich gesagt haben, dass sie sie gemacht hätten.

Dumm nur, dass im SOEP, aus dem die Daten stammen nicht nach DiskriminierungsERFAHRUNG gefragt wird, sondern diejenigen, die daran teilnehmen, mit der folgenden Frage belämmert werden:

Es wird nach einem GEFÜHL nicht nach einer ERFAHRUNG gefragt. Das ist – wie Kenner und kompetente Nutzer der deutschen Sprache wissen, ein himmelweiter Unterschied der konkrete Handlungen und deren Konsequenzen von amorphen Empfindungen unterscheidet. Wer nicht weiß, wie sich beide unterscheiden, der stelle sich vor, er fühle Kälte und lege anschließend seine Hand für 10 Minuten in ein Gefrierfach. Ersteres ist Gefühl, Letzteres Erfahrung. Die Trennung verläuft zwischen Amorphem und Konkretem, zwischen dem, was man sich einbilden kann und oft genug einbildet und dem, was es tatsächlich gegeben hat, was man mit seinen Sinnen aus der Außenwelt aufgenommen und in Erfahrung gebündelt hat. Es ist sicher kein Zufall, dass in der deutschen Sprache von Erfahrungen die Rede ist, DIE MAN MACHT und von Gefühlen, DIE MAN HAT, ob berechtigt oder nicht, das ist eine ganz andere Frage.

QuellJunk

Von einem Sozialwissenschaftler, ich bekomme Krämpfe in die Finger, von Sozialwissenschaftlern im Zusammenhang mit diesem Junk aus der Antidiskriminierungsstelle zu schreiben, sollte man erwarten, dass er den Unterschied zwischen einem Gefühl, das man in der Regel nicht intersubjektiv nachvollziehen kann und einer Erfahrung, die man zuweilen auch schon gemacht hat, kennt, zwischen amorphen Phantasmen und konkreten Gegebenheiten unterscheiden kann. Indes: Diskriminierung ist eines der begrifflichen Biester, die dann, wenn sie von Handeln losgelöst werden, nicht mehr fassbar sind, ein Umstand, den sich diejenigen, die unbedingt „Diskriminierung“ finden wollen, indem sie fragen, ob man sich „IN DEN LETZTEN 12 MONATEN“ … diskriminiert GEFÜHLT hat, zunutze machen.

Ein Blödsinn sondersgleichen.

Hatten Sie in den letzten 12 Monaten das Gefühl, von jemandem schief angesehen worden zu sein? Wenn ja, erinnern Sie sich tatsächlich daran oder bilden Sie sich ein, sich daran zu erinnern? Und falls Sie sich tatsächlich an eine Situation in den letzten 12 Monaten erinnern, in der sie von X schief angesehen wurden: Was stimmt mit Ihnen nicht? Ist Ihr Leben so langweilig, dass Sie sich an einen solchen BS erinnern?

Fragen, wie die oben dargestellte, messen schlicht und ergreifend NICHTS. Sie testen die Bereitschaft von Befragten, Angaben zu etwas zu machen, von dem sie zum einen denken, es sei „SOZIAL ERWÜNSCHT“ und sich zum anderen SOZIALEN STATUS und wenn es nur ein Opferstatus ist, ein Ticket zu öffentlichen Geldern, auf dem manche sehr gut fahren, erwarten. Und obschon die 12 Monate, die diejenigen, die für einen solchen Fragemist verantwortlich sind, den Befragten gegeben haben, um sich an das KURZFRISTIGE Gefühl einer Diskriminierung vor 8 Monaten, 3 Wochen und zwei Tagen zu erinnern, tun ihnen lediglich 13% der rund 30.000 Befragten diesen Gefallen.

Ein Nichtergebnis.

Und eines, das durch den Kontext, in dem die Diskriminierungsfragen gestellt werden, gleich vorstrukturiert wird, im Sinne der Auftraggeber, könnte man sagen:

Wenn Diskriminierung eine schlechtere BEHANDLUNG beschreibt, warum fragen diese Leute nach dem „Gefühl“ diskriminiert worden zu sein und nicht nach einem konkreten FALL von Diskriminierung. Die Antwort ist offenkundig: Mit Wischiwaschi wie Gefühl können sie gerade einmal 13% der Befragten zusammenscharren. Ginge es um eine konkrete Situation mit konkreten Handlungsfolgen, der Anteil der „Diskriminierten“ er wäre noch geringer.

Wenn Sie nun die Gründe, die oben als Beispiel für „Diskriminierung“ gegeben wurden, mit den Vorgaben vergleichen, die in der folgenden Frage als „Gründe“ für Diskriminierung gemacht werden, dann werden Sie bestimmte Auslassungen in Frage 182 finden, Auslassungen, die im Kontext der Befragung einen methodische Mangel konstituieren, der die Benutzung der Ergebnisse mehr oder weniger obsolet macht, denn die Wahrscheinlichkeit einer Nennung dessen, was man oben als Beispiel genannt bekommen hat, Religion, Ethnie, sexuelle Orientierung … sie ist aufgrund vorhergehender Suggestion höher als die Wahrscheinlichkeit einer Nennung von „chronischer Krankheit“ oder „zu niedrigem Einkommen“ (Items, über deren Sinnhaftigkeit man gesondert viele Worte verlieren könnte):

Jeder meint heute, er wisse was Sozialforschung ist, könne Fragen stellen und auswerten, selbst wenn er nicht einmal den erheblichen Unterschied zwischen „Gefühl“ und „Erfahrung“ kennt. Das ist alles so unterirdisch schlecht, dass man in eine Höhle in Tibet flüchten möchte, um dort mit sich und seinen Gedanken alleine sein zu können, ungestört von legitimationsforschenden Inkompetenten, die die Öffentlichkeit mit ihren Junk Studien zumüllen.

Indes, jemand hat in den SOEP-Fragebogen die folgende Frage geschmuggelt:

Eine Frage, die es möglich macht, die Bedeutung des Gefühls, „diskriminiert worden zu sein“, zu bestimmen, denn sicherlich wird jemand, der sich als Opfer einer Handlung fühlt, die ihm per Diskriminierung konkrete NACHTEILE verursacht, gegen die Handlung vorgehen, sich wehren, um eine entsprechende ERFAHRUNG in Zukunft zu verhindern. Jedenfalls sind die meisten Psychologen der Ansicht, dass Menschen danach streben, negative Erfahrungen, wenn es denn welche waren und nicht nur eingebildete Gefühle, NICHT ZU WIEDERHOLEN.

Und siehe da:

30% suchen den Kontakt zu demjenigen oder der Stelle, der/die ihnen ein „diskriminierendes Gefühl“ verschafft hat, mit welchem Ziel oder Ergebnis auch immer, 56% tun schlicht nichts, was sich in: so schlimm kann es nicht gewesen sein, übersetzt. Lediglich rund 10% beschweren sich oder leiten rechtliche Schritte ein, gehören also zu denjenigen, die denken, man könne sich z.B. in einem Bewerbungsverfahren Vorteile dadurch verschaffen, dass man den Diskriminierten mimt. Dass es diese Leute mit Sicherheit gibt, weil Opportunismus ein VERHALTEN ist, das Menschen zeigen, ist den Autoren dieses ADS-Junks nicht in den Sinn gekommen, kann es auch nicht, denn ihr Auftrag besteht darin, viel zu finden, das man als Legitimation nutzen kann, um weiter Steuerzahler zur Finanzierung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu zwingen. Ihr Auftrag besteht nicht darin, Ergebnisse in ihrer Sinnhaftigkeit oder gar Aussage zu hinterfragen.

Das DEZIM, das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung e.V., Berlin, bei dem die beiden Autorinnen beschäftigt sind, die keinen Unterschied zwischen Gefühl und Erfahrung machen (können), wird übrigens von Steuerzahlern ausgehalten. Es gehört zu den Instituten, die eigens errichtet wurden, um denen, die von Hochschulen in die Arbeitslosigkeit gingen, gäbe es Institute wie das DeZim nicht, einen Job zu geben, eine Position, in der sie tun müssen, was man ihnen sagt, weil – wenn nicht: tschüss, eine Position, die sie in keinem Fall dazu nutzen werden, eigene Ideen zu entwickeln, selbst wenn sie dazu imstande wären:

Und so kommt es, dass Personen, die von Steuerzahlern ausgehalten werden müssen, für andere Personen, die von Steuerzahlern ausgehalten werden müssen einen Bericht erstellen, der von Steuerzahlern finanziert werden muss, um in diesem Bericht feststellen zu können, wie wichtig es doch ist, dass die an zweiter Stelle genannten Schmarotzer auch weiterhin von Steuerzahlern ausgehalten werden müssen.

Korruption neu denken beginnt hier.

Schon 2019 hat Dr. habil. Heike Diefenbach die empirische Beleglage dafür, dass es einen nennenswerten Anteil in der Bevölkerung gibt, der diskriminiert wird, aufgearbeitet, mit dem Ergebnis: Es gibt so gut wie niemanden, der angibt, diskriminiert zu werden:

„Diese Daten zeigen deutlich, dass Diskriminierungen oder auch nur Belästigungen  und insbesondere die „Mode“-Diskriminierungen … in der Lebenserfahrung der Menschen bei weitem nicht in dem Ausmaß vorkommen, wie das von der Politik, den öffentlich-rechtlichen Medien und den Lobbyisten behauptet wird und einer breiten Öffentlichkeit suggeriert werden soll.“

Diefenbach, Heike (2019). Konstruierte Gruppenidentitäten als Grundlage identitätspolitischen Gedankengutes. Eine Replik aus statistisch-empirischer Sicht. In: Kostner, Sandra (Hrsg.). Identitätslinke Läuterungsagenda. Eine Debatte zu ihren Folgen für Migrationsgesellschaften. Stuttgart. Ibidem Verlag, S. 125-142.


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