Wir haben einen kleinen Schatz von Milton Friedman gefunden, in dem er auf kurze und prägnante Weise erklärt, warum Regierungen in westlichen Demokratien seit der Erfindung des Wohlfahrtsstaates damit begonnen haben, systematisch am Ruin der Länder, die sie angeblich in eine großartige Zukunft führen wollen, zu arbeiten.

Friedman benötigt für seine Erklärung keinerlei Annahmen jenseits dem, was man die „Conditio Humana“ nennt:

Wer

  • sein eigenes Geld für sich selbst ausgibt, wird sehr sorgfältig im Hinblick auf Kosten und Qualität sein;
  • sein eigenes Geld für andere ausgibt, wird Abstriche bei Qualität und Kosten machen;
  • anderer Leute Geld [z.B. das Geld des eigenen Chefs über einen Firmenaccount] für sich ausgibt, der wird sich um die Qualität sorgen, aber nicht um die Kosten;
  • und wer anderer Leute Geld für andere ausgibt, den kümmern weder Kosten noch Qualität;

Die letzte Option beschreibt u.a. Regierungen in westlichen Demokratien, und sie beschreibt das, was ursprünglich der Grund dafür war, Sicherungsmechanismen einzuführen, die verhindern sollen, dass Regierungen Verfügungsgewalt über viel Kapital haben und es nach Gutdünken ausgeben können, z.B. um sich damit eigene Vorteile oder Wählerstimmen zu kaufen. Opposition, politische Opposition, Kontrolle durch gewählte Vertreter oppositioneller Parteien in Parlamenten, so haben Demokratietheoretiker gedacht, leiste die notwendige Kontrolle.

Indes, diejenigen, die die beschriebene Gefahr gesehen haben, haben eine andere Gefahr, nämlich die der Kollusion zwischen Parteien unterschiedlicher Couleur, deren Mitglieder vom Bedürfnis getrieben sind, die Futtertröge aus denen sie sich vollstopfen, nicht versiegen zu lassen, komplett übersehen. Demokratietheoretiker dachten in all ihrer rührenden Unschuld, dass ideologische Differenzen so groß und dauerhaft sind, dass sie nicht mit politischer Korruption überwunden werden können, vielmehr davor schützen.

So kann man sich irren.

Zum einen haben sich die ideologischen Unterschiede zwischen den Parteien, die früher als konservativ galten und denen, die als linke Parteien zählen, so sehr eingeebnet, dass man, egal welche Partei man wählt, immer denselben Kommunismus erhält, ein Regime, das mit dem Geld von Steuerzahlern umgeht, als gäbe es kein Morgen und keine Skrupel hat, Steuerzahler bis aufs Hemd auszuziehen, um die eigene Gier zu befriedigen. Zum anderen liegt es Mainstream-Polit-Darstellern näher, sich über Parteigrenzen hinweg gegen Wähler zu verschwören, um auch weiterhin Geld erpressen zu können als sich zum Fürsprecher von Steuerzahlern und deren Interessen zu machen.

Am Ende muss der Ruin der Länder stehen, die von dieser politischen Plage heimgesucht werden.

Es kann gar nicht anders sein.


 

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