Es ist angebracht zunächst einmal deutlich zu machen, mit wem wir es zu tun haben: Mit religiösen Fanatikern, die so sehr von Hass zerfressen sind, dass sie nichts mehr an sich haben, was menschlich erscheint:
Der abgebildete religiöse Fanatiker ist Ahmad Khatami, einer der blutrünstigen „Geistlichen“, die mit tausenden von seinen Schergen Getöteten nicht zufrieden sind und nun noch die Hinrichtung derjenigen fordern, die von den Häschern seines Mordregimes gefangen genommen wurden. Ein Kriegsgefangener wird durch die Genfer Konvention geschützt. Wer schützt Iraner vor ihren Hasspredigern? Hasspredigern, bei deren Anblick mir eine Stelle aus Algernon Blackwoods „Wendigo“ eingefallen ist:
„Simpson, watching close behind him, says he got the impression of a mask that was on the verge of dropping off, and that underneath they would discover something black and diabolical, revealed in utter nakedness.“
Leute wie Ahmad Khatami, der eine Moschee und ein Freitagsgebet dazu missbraucht, Tötung und Mord zu verlangen, sind die Erfüllungsgehilfen von Ayatollah Khamenei, der im öffentlich rechtlichen Schundfunk nach wie vor als „geistiger Führer“ des Iran bezeichnet wird, obschon er nichts anderes als ein gewöhnlicher Mörder, ein Staatsterrorist ist. Indes, es ist im öffentlich-rechtlichen Schundfunk, dass wir erstmals auf diese seltsame Diskrepanz in der Attribuierung linker Menschenfreundlichkeit treffen:
Ultrarechts, ultrakonservativ und geistiger Führer. Die Sympathien der Schundfunker sind eindeutig verteilt.
Aber ist es nicht seltsam, dass diejenigen, die Innenstädte in Schutt und Asche legen, weil ein schwarzer Krimineller im Rahmen eines Polizeieinsatzes an der Überdosis Fentanyl verstirbt, die er sich zuvor eingepfiffen hat, die schnell dabei sind, für die Freiheit und die Rechte aus ihrer Sicht unterdrückter Palästinenser zu schreien, kaum den Mund aufbekommen, wenn sie es mit den Mördern im Iran, und natürlich denen, die Hezbollah und Hamas finanzieren, zu tun haben.
Mittlerweile haben die Mullahs Tausende Menschen ermorden lassen, Menschen, die nicht mehr in einer von religiösen Fanatikern geführten Tyrannei leben wollen, die ihr RECHT auf ein eigenständiges, autonomes, eigenverantwortliches und vor allem, von religiösen Terroristen nicht beeinträchtigtes Leben einfordern und dafür von den Männern, die sich Gott so nahe fühlen, dass sie sich das Recht über Leben und Tod zuschreiben, in ihren Tausenden niedergemacht werden, und zwar auf die übelste und widerlichste Art, die man sich denken kann?
Sie werden von den Revolutionären Garden, eine Art al-Qaeda gegen die eigene Bevölkerung, in einem historischen Basar eingeschlossen, der Basar wird in Brand gesteckt, jeder, der den Flammen entkommen will, wird erschossen. Das geschieht im Namen und mit Billigung der Leute, gegen die die Menschenfreunde von LINKE und Regierung den Mund nicht aufbekommen.
🔴 REPORT
Around 40% of Rasht’s historical bazzar has been burned. (300 stores)
Many eye witnesses say the IRGC cornered protesters into the bazzar and set it on fire while shooting at anybody who attempted to leave.
Sie schmuggeln sich unter Demonstranten, erschießen diejenigen, die Sprechchöre anstimmen aus nächster Nähe, flüchten sich zu ihren Mordkumpanen, und eröffnen gemeinsam mit diesen das Feuer auf den Rest der unbewaffneten Demonstranten.
Testimony of a witness
On Thursday night, on Ashrafi Esfahani Street, protesters realized that security forces were moving closer and taking positions around them.
Suddenly, from within the crowd, several individuals who had been chanting alongside the protesters pulled…
„Am Donnerstagabend bemerkten Demonstranten in der Ashrafi Esfahani Straße, dass Sicherheitskräfte [Mörder wäre das engemessere Wort] näher kamen und Positionen um sie herum einnahmen.
Plötzlich zogen mehrere Personen aus der Menge, die zuvor gemeinsam mit den Demonstranten gesungen hatten, Schusswaffen aus ihren Taschen und schossen den mutigsten Personen – denen, die die Gesänge anführten – in den Kopf und töteten sie.
Diese etwa zehn Personen stellten sich dann Rücken an Rücken auf, um sich gegenseitig zu schützen, trennten sich von der Menge und bewegten sich auf die Sicherheitskräfte zu.
Sobald sie sich vollständig von den Demonstranten entfernt hatten und sich den Sicherheitskräften näherten, eröffneten diese das Feuer auf die Menge und versuchten, alle zu töten, die Zeugen des Geschehens geworden waren.
Dieser Bericht deutet darauf hin, dass die Streitkräfte der Islamischen Republik auf strategischer Ebene bewusst junge und mutige Personen ins Visier nahmen, um künftige Proteste ihrer Anführer zu berauben.
Der Zeuge sagt, dass er und zwei seiner Freunde, die die Szene beobachtet haben, unter Schock stehen angesichts der extremen Brutalität der Streitkräfte des Regimes.
Man kann Zweifel an einer Erzählung haben. Es gibt aber, dank Elon Musk und X, mittlerweile so viele entsprechende Erzählungen, dass man davon ausgehen MUSS, hier geschildert zu bekommen, was sich tatsächlich im Iran ereignet, die Mörder des Regimes bei der Arbeit zu sehen…
Die Duldung eines solchen Regimes im Reigen dessen, was Zivilisation oder zivilisierte Menschheit sein will, ist ein Skandal. Indes:
Falls Sie sich in den letzten Wochen darüber gewundert haben, dass die Stille der UNVerantwortlichen darüber, was das Mordregime der Ayatollahs im Iran anstellt, so unüberhörbar geworden ist, es mag daran liegen, dass sich die UN in Fragen des Menschenrechts von Vertretern des Iranischen Regimes beraten lässt. Vermutlich wurde den UNoffiziellen versichert, dass Massenerschießungen unbewaffneter Demonstranten, die nichts anderes wollen, als ohne Ayatollahs und andere religiöse Spinner ein Leben in Ruhe und Frieden zu führen, nicht gegen deren Menschenrechte verstößt.
Manche Dinge kann man sich einfach nicht ausdenken. Sie sind in einer Weise sinister, die ein so großes Maß an Boshaftigket benötigt, dass man den Boden jeder Form von Menschlichkeit schon seit Jahrzehnten verlassen haben muss, um überhaupt auf entsprechende Ideen kommen zu können.
Ausgerechnet bei der taz hat man sich dieselbe Frage gestellt, die wir uns auch stellen: Warum schmusen Linke so gerne mit Mördern? Zum Jahrestag der Ermordnung von Rosa Luxemburg zogen vor wenigen Tagen auch dieses Jahr tausende Linke, die Luxemburg benutzen, um sich als gute Menschen zu inszinieren, durch Berlin. Peter Nowak schreibt dazu in der taz:
„Ein Staat aber war auf der Demonstration am vergangenen Sonntag auffällig abwesend: Iran. Man musste danach suchen, um Transparente zu finden, auf denen der Aufstand gegen das Mullah-Regime Erwähnung fand. Da ziehen fast zehntausend Menschen durch das winterliche Berlin, die in Parolen und auf Transparenten Revolutionsbedarf bekunden und sich mit Ländern in aller Welt solidarisieren, die als links gelabelt werden.
Zeitgleich gehen in vielen iranischen Städten Tausende Menschen auf die Straße und werden zu Tausenden vom islamistischen Regime ermordet. Warum sind diese Menschen den Demonstrant…in Berlin keinen Solidaritätsgruß wert? Warum wird nicht einmal die Repression des Regimes angeprangert? Wo bleibt die Leidenschaft, mit der Menschen in aller Welt in den letzten Monaten für „Palästina“ und für „Gaza“ auf die Straße gegangen sind, wenn es um die Proteste in Iran geht?
„Hier rächt sich der geopolitische Blick, mit dem manche Linke nicht den Kapitalismus, sondern den US-Imperialismus zum Hauptfeind erklären. Nach deren Lesart zählt das iranische Regime zum antiwestlichen Lager. Der permanente Terror wird ausgeblendet, der von Anfang an Bestandteil des Islamismus an der Macht war. Die Massenmorde an Oppositionellen in den iranischen Gefängnissen 1988, der Terror gegen sexuelle Minderheiten, die Zerschlagung unabhängiger Gewerkschaften sind nur einige Stichworte.“
Es macht natürlich keinerlei Unterschied, ob man sich zum Agitator gegen „US-Imperialismus“ oder „Kapitalismus“ erklärt, beides sind einfach nur Etiketten, um die eigene Aggression gegenüber freiheitlichen Wirtschafts- und Regierungsformen zu verdecken, um vor allem seinen Kollektivismus, sein Unwohlsein mit Individualismus, einem Leben auf Basis individueller Leistung und in individueller Verantwortung zu kaschieren. Denn: Nur der starre Blick auf Abstrakta, Konzepte, die es schlicht nicht gibt, weshalb man alles und jeden hineininterpretieren kann, macht es möglich, über Leichen zu gehen und menschliches Leben als notwendiges Opfer auf dem Weg zum Sieg gegen „den Kapitalismus“ oder „den US-Imperialismus“ zu deklarieren. Dieser Kollektivismus, dem der einzelne als „lumpiges Individuum“ in den Worten von Friedrich Engels, nichts, das große Ziel, die Utopie alles ist, wird regelmäßig zur Wand, an der die von Linken so gerne geheuchelte Menschenfreundlichkeit, ihr Menschenrechts-Salbader zerschellt: Denn ein paar Tote jucken Línke auf dem Weg ins sozialistisch-kommunistische Heil nicht. Tod wird in Kauf genommen, so lange er andere betrifft. Ein paar tausend tote Iraner sind hinnehmbar, wenn das Blutgeld der Ayatollahs für Terrorgruppen weltweit, von Hezbollah bis Hamas bis ISIS weiter fließt.
Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Warum schmusen Linke so gerne mit religiösen Fanatikern? Sie schmusen gerne mit religiösen Fanatikern, weil sie den Kollektivismus, die Überzeugung teilen, dass die Erreichung des Heils (unter dem Kollateral eigener Bereicherung) Opfer erfordert, Opfer anderer, andere als Opfer, denn man selbst gehört zu den Herrenmenschen, zu denen, die andere zu Opfern erklären, zu notwendigen Opfern auf dem Weg zum Heil. Viele Linke und die religiösen Fanatiker, die im Iran wahllos morden, teilen dasselbe Überzeugungssystem, leiden an derselben psychischen Krankheit, denn die Überzeugung, anderer Leben wegen eines abstrakten und in der Zukunft liegenden Ziels, sei es das Reich Allahs, der Sozialismus oder die Klimaneutralität opfern zu können oder gar zu müssen, ist eine krankhafte Überzeugung, ein Ergebnis, einer psychischen Störung, einer Mischung aus Psychopathie, Sadismus, Macchiavellismus und Narzissmus, bekannt als Dunkle Tetrade.
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