Wachen Sie auch zuweilen mit einem Gedanken auf, der Sie bestimmte Dinge vollkommen anders sehen lässt, die Überlegung nach sich zieht, warum man bestimmte Dinge nicht schon die ganze Zeit über so gesehen hat.
Mir ist das u.a. heute so ergangen. Vielleicht eine der Fragen, die wir uns am häufigsten stellen, über die wir in der Redaktion am häufigsten diskutieren, betrifft den Status Quo: Wie konnten westliche Gesellschaften in den degenerativen Zustand geraten, zu den totalitären Staaten degenerieren, zu denen sie geworden sind?
Wenn wir diese Frage diskutieren, dann kommen wir oft beim politischen Personal und dem politischen Auswahlprozess an, der derzeit sicher zu stellen scheint, dass die dazu am wenigsten geeigneten Personen in politische Funktionen gelangen.
Aber damit wird die Frage nur verschoben: Warum sind z.B. Parteien zu Organisationen verkommen, die lediglich dazu dienen, ungeeignetes und intellektuell minderleistendes Personal in politische Positionen zu verschieben, zu a-moralischen Verschiebeanstalten von Humanhüllen, Personen, die keinen Anlass geben, nicht an ihrer Menschlichkeit zu zweifeln, Ideologen, denen in Parteien und durch die in Parteien beförderte Kongregation mit anderen, die intellektuell genauso unterbelichtet sind wie sie selbst, der Eindruck vermittelt wird, sie seien eine Art intellektuelle Elite, und die sich fortan ihren „Elitismus“ – wie Dr. Diefenbach sagen würde – dadurch bestätigen, dass sie andere ihrem (politischen) Willen unterwerfen, andere zu Handlungen zwingen, die diese anderen ohne Zwang nie ausgeführt hätten, und je absurder die Handlung sind, zu denen sie andere „kraft dem, was sie als ihre „Macht“ ansehen, zwingen können, um so mehr sind sie der Ansicht, sie seien „Elite“, die mit dem absoluten, umfassenden Wissen gesalbten sind.
Aber mit jedem Erfolg, den sie mit ihren „Zwangsmaßnahmen“ erzielen, wird ihr Bedürfnis nach weiteren, stets in ihrer Abstrusität und Groteskheit gesteigerten Zwangsmaßnahmen, größer, reicht das Aumaß an Zwang, das Ausmaß an Unfug, zu dem sie andere in der Vergangenheit gezwungen haben, nicht mehr aus, muss beides gesteigert werden, um den gleichen Kick zu erhalten und ihre eigene Dummheit weiter als „intellektuelle Überlegenheit“ missverstehen zu können.
Ein Teufelskreis, der durch ihre „Ideologie“ aufrecht erhalten wird.
Früher hätte ich in diesem Zusammenhang von Linken geschrieben, aber das ist zu eng. Die ideologischen Unterschiede die sich zwischen Starmer, Macron oder Merz finden lassen, sind so gering, dass man das alte Raster von Links und Rechts nicht mehr anwenden kann, auch deshalb nicht, weil sie in so vielen Dingen übereinstimmen, dass man schwerlich an der Erkenntnis vorbei kommt, es mit Vertretern eines Einparteiensystems zu tun zu haben, die politischen Wettbewerb lediglich dazu inszenieren, Wählern die Illusion zu vermitteln, sie hätten tatsächlich eine Wahl.
Nein, diese Leute zeichnen sich durch eine gemeinsame TOTALITÄRE Ideologie aus, deren Attraktivität darin besteht, dass intellektuell Minderbemittelte, die über Parteien selegiert werden, nach Auswahl und über das, was sie als ihre „Macht“ ansehen, den Zwang, den sie auf andere ausüben können, sich der Illusion eigener (intellektueller) Überlegenheit hingeben, sich für „Elite“ halten können.
Und da sind sie, die drei Mechansmis, die westliche Gesellschaften in die Bredouille gebracht haben, in der sie sich befinden:
Parteien, die zu regelrechten Sümpfen korrupter, psychologisch gestörter, dummer Personen geworden sind, zu politischen Sekten, in denen diejenigen prämiert werden, die am ruchlosesten über andere hinweggehen, am eifrigsten dabei sind, anderen ihre Handlungsfreiheit zu stehlen;
Ein politisches System, das diese Ungeeigneten mit den Mitteln dafür versorgt, andere zu etwas zu zwingen, was diese anderen von sich aus nicht getan hätten, woraus wiederum diese Ungeeigneten eine Illusion der Überlegenheit gewinnen, die für sie überlebenswichtig ist, denn diese selbst-askribierte Überlegenheit über „die Menschen“ dient dazu, die eigene Dummheit zu übertünchen, die Tatsache, dass man selbst bestenfalls intellektuelles Mittelmaß ist, zu verschleiern (vor sich, im wesentlichen).
Und mit jeder umgesetzten Politik, jedem Mal, mit dem diese psychologischen Blindgänger Bürger zu Handlungen gezwungen haben, die diese Bürger von sich aus nicht gezeigt hätten – ihnen schädliche Handlungen -, mit jedem Mal steigt die Notwendigkeit, den in der Vergangenheit zugefügten Schaden mit den nächsten „politischen Maßnahmen“ noch zu übertreffen.
Eine Spirale an deren Ende nur Tod und Verderben stehen kann. Und daraus haben totalitäre Ideologen, gemeinhin Linke, aber heute längst nicht mehr, nie einen Hehl gemacht. Weder Mao Tsedong, noch Pol Pot, noch Fidel Castro, noch Josef Stalin noch Adolf Hitler oder Vladimir Iljitsch Lenin haben ihre Bereitschaft, über Leichen zu gehen, verheimlicht. Keiner von Ihnen hat einen Hehl daraus gemacht, dass er Menschen, die ihm im Weg stehen, umbringen wird, um „sein Ziel“ zu erreichen.
Und keiner von ihnen hatte ein Ziel.
Das ist meine eigentliche Erkenntnis.
Diese Leute haben kein politisches Ziel, keine Utopie, keine Idee einer besseren Gesellschaft. Sie haben lediglich das psychologische Bedürfnis, sich selbst mit allen verfügbaren Mitteln über andere zu stellen, um Überlegenheit zu inszenieren und vor ihrer abgrundtiefen Dummheit (und vermutlich Bösartigkeit) davonzulaufen. Und die nächste Frage ist, ob dieses Bedürfnis aus Bösartigkeit oder aus Psychopathie oder beidem resultiert.
Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:
Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!
DENN: ScienceFiles lebt von Spenden. Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!