Tektonische Verschiebungen im britischen Parteiensystem haben wir im Juli 2025 ausgemacht. Am 2. Mai 2025 haben wir auf Basis der Kommunalwahlen das Ende des britischen Zweiparteiensystems festgestellt, ein Ende, das wir schon Ende Juni 2024 vorausgesagt haben.

Die Welt ändert sich.

Was sich nicht ändert, das sind die Shitstream-Medien und die politischen Zombies in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und der EU, die sich nach wie vor an die für sie gute alte Zeit klammern. Aber diese für sie gute alte Zeit gibt es nicht mehr. In Deutschland ist die Zeit, die CDU/CSU und SPD darum konkurrieren sah, wer die Regierung stellt, lange vorbei. Die Zeit, als Politikwissenschaftler der Ansicht waren, es gebe in Deutschland Volksparteien, sie ist lange vorbei.

Wir leben im Zeitalter der Einparteien.

Ausgerechnet der Ökonom Anthony Downs hat dieses Ende der meisten Parteiensysteme bereits in den 1950er Jahren vorhergesagt. Damals augurte Downs, dass sich politische Parteien immer ähnlicher werden, auf dem Niveau von Anbietern enden, die dasselbe Waschmittel in unterschiedlicher Verpackung feilbieten.

Was Downs nicht vorhergesehen hat: Diese Form des zentripetalen Wettbewerbs lässt viel Raum für neue Parteien, neue Parteien, die auf dem Unmut einer immer größer werdenden Zahl von Wählern prosperieren. Wähler, die genug davon haben, unabhängig davon, wer gerade die Regierung stellt, IMMER und UNWEIGERLICH mit DERSELBEN Politik penetriert zu werden: Einer Ausweitung der Staatsquote, Erhöhung von Steuern und Abgaben, einer Flut gängelnder Maßnahmen, mit denen sich Polit-Darsteller über die eigene Inkompetenz hinwegtäuschen und der Welt vorgaukeln wollen, sie seien jemand.

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was wir eine Fluke-Election genannt haben,  wurde er in No. 10 Downing Street gespühlt, wo er seither überlegt, warum er da ist. Mit Herr Starmer hat ein Niedergang von Labour begonnen, der letztlich damit enden muss, dass Labour in Bedeutungslosigkeit verschwindet, ein Ort, an dem sich die Partei in Umfragen seit Monaten wiederfindet:

Letztlich ist eines der besten Maße dafür, welchen Rückhalt eine Partei in einer Gesellschaft genießt, die Anzahl der zahlenden Mitglieder, die die jeweilige Partei verbuchen kann.

Während in Deutschland das Mitgliederspektrum politischer Parteien nach links und rechts ausfranzt und im Wesentlichen durch den Niedergang von CDU und SPD bestimmt wird, ist die Entwicklung im Vereinigten Königreich sehr viel ausgeprägter.

Traditionell ist Labour die Partei mit den meisten Mitgliedern. Als Keir Starmer im Jahr 2020 Parteiführer wurde, hat er einen Stock von rund 500.000 Labourmitgliedern übernommen, mehr als dreimal so viele Mitglieder wie die Tories, die zu diesem Zeitpunkt bei rund 160.000 Mitgliedern dümpelten, vor den Libdims mit rund 80.000 Mitgliedern.

Seither hat sich die Parteienlandschaft im Vereinigten Königreich massiv verändert: Keir Starmer hat in nur fünf Jahren die Zahl der Mitglieder von Labour auf weniger als 250.000 mehr als halbiert. Sein Appeal ist so groß, dass selbst Labour-Mitglieder den Mann nicht mehr ertragen können, den Mann und seine das Vereinigte Königreich zugrunde richtenden Politiken. Indes, die Maximalstrafe besteht darin, dass Labour, die Partei, die seit mehr als einem Jahrhundert mitgliederstärkste Partei des Vereinigten Königreich war, nicht mehr mitgliederstärkste Partei ist.

Reform UK hat Labour überflügelt:

Ein politisches Erdbeben, das Herr Starmer nicht unbeschädigt zurücklassen wird. Ohnehin sind seine „Parteifreunde“, schon heftig dabei, gegen ihn zu intrigieren und sich als Nachfolger in Stellung zu bringen, von Wes Streeting, dem derzeitigen Gesundheitsminister, über Angela Rayner, die HMRC immer noch rund 40.000 GBP Stamp Duty schuldet, die sie, bevor sie als Vize-PM zurücktreten musste, „zu sparen“ versucht hat, über Shabana Mahmood, die nächste Nullnummer im Home Office bis zu Ed Miliband, Mr. Net Zero. Die Frage, was bei ihm NULL [Net Zero] ist, ist nur mit einer Mengenklammer um viele Inhalte zu beantworten. Sie alle bestücken die Riege der potentiellen Brutusse, die sich mit Dolchen bewaffnen, um Herr Starmer ins politische Jenseits zu befördern.

Ich kenne kein deutsches Medium, weder bei alternativen Medien noch in der Shitstream-Presse, das der Tatsache, dass Reform UK die nächste britische Regierung stellen wird, mit Nigel Farage als Prime Minister Rechnung getragen hat. Wie gewöhnlich führt der ideologische Tiefschlaf dazu, dass aktuelle Entwicklungen erst dann registriert werden, wenn sie sich schon seit Monaten manifestiert haben.

Macht nichts.
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