Trump will ICE-Agenten zu den olympischen Winterspielen nach Cortina, Italien schicken. Was die Gegenwart der terroristischen Privatarmee eines amerikanischen Diktators auf europäischem Boden bedeuten könnte
„Der destruktive Charakter ist jung und heiter“, sagt Walter Benjamin
Foto: Mark Peterson/Redux/laif
Nehmen wir für den Augenblick an, Donald Trump und sein MAGA-Movement sei nicht schon die Erfüllung, sondern erst Prophezeiung und Vorstufe einer möglicherweise kommenden US-amerikanischen Diktatur. Er wäre dann die fast satirische Besetzung für den Typus, den Walter Benjamin einst den „destruktiven Charakter“ genannt hat: „Der destruktive Charakter kennt nur eine Parole: Platz schaffen; nur eine Tätigkeit: räumen“.
So verstehen wir womöglich die Manie zur „Ausdehnung“ besser als es eine am rein Strategischen oder Räuberischen orientierte Interpretation ermöglicht. Den symbolischen Genuss dieses destruktiven Platz-Schaffens konnte er lange Zeit im Immobiliengeschäft ausleben; auch ein Golfplatz ist als Verwirklichung eines solchen Platz-Schaffens zu verstehen. Jetzt ist die ganze Welt für einen destruktiven Charakter wie Trump nur dazu da, dass er sich Platz schafft. Dazu entwickelt er Methoden (vom Zollkrieg zum Militärschlag), Bilder (von „Größe“ und „Sicherheit“) und Instrumente (von DOGE zu ICE).
„Zerstören verjüngt“
„Der destruktive Charakter ist jung und heiter“, sagt Walter Benjamin, und wir können nicht anders als an die Luftsprünge des Elon Musk, die Tanzbewegungen Trumps und seine allenfalls frühpubertäre Sprache zu denken. „Denn Zerstören verjüngt, weil es die Spuren unseres eigenen Alters aus dem Weg räumt; es heitert auf, weil jedes Wegschaffen dem Zerstörenden eine vollkommene Reduktion, ja Radizierung seines eignen Zustands bedeutet. Zu solchem apollinischen Zerstörerbilde führt erst recht die Einsicht, wie ungeheuer sich die Welt vereinfacht, wenn sie auf ihre Zerstörungswürdigkeit geprüft wird“. Als hätte Walter Benjamin Donald Trump schon vor Augen gehabt.
Er ist besessen davon, Räume zu leeren (zu „säubern“), sie seinem Konzept der Leerung des Raums zu unterwerfen. Er stellt sich wohl tatsächlich den zerstörten Gaza-Streifen als idealen Super-Golfplatz vor. Seine Türme, Hochhäuser, Mar-a-Lagos oder Ballsäle sind steingeträumte Realisierungen von geschaffenem Platz. Grönland und Kanada – das sind Mega-Träume vom Platz schaffen und räumen.
Für die „Kleinigkeiten“ von Europa kann er nur eine abgrundtiefe Verachtung hegen, so wie für jede Art von „Diversität“, sei’s sexueller, religiöser oder ethnischer Art. Der destruktive Charakter Donald Trump will einen „weißen“ und männlichen Raum schafften.
Der Plan für das, was nach der Zerstörung kommt
„Dem destruktiven Charakter schwebt kein Bild vor. Er hat wenig Bedürfnisse, und das wäre sein geringstes: zu wissen, was an Stelle des Zerstörten tritt“. Was nach der Zerstörung und Leerung der Räume kommt, darum sollen sich die Erben des destruktiven Charakters kümmern, die Vances, die Peter Thiels, die Verfasser des berüchtigten „Project 2025“, die aus den Trümmern der großen Disruption ein technokratisches Gottesimperium errichten wollen.
In der Entourage des Mega-Destruktiven reifen durchaus die Pläne einer imperialen Diktatur; viele der Höflinge verfolgen eine Agenda, die mit seinem Tod erst so richtig beginnt. Für diese kommende Diktatur entscheidend ist, dass ihre Instrumente und Organisationen bereits in der scheinbar so chaotischen Phase der Disruption und unter der „wilden“ Herrschaft des destruktiven Narzissten Gestalt annehmen.
Trump selber lässt diese Organisationen entstehen, verliert aber rasch das Interesse an ihnen, wenn sie seinem Ruhm und seinen Raum-Phantasien nicht mehr direkt zu dienen scheinen, Da war die erste solcher Organisationen, die von Elon Musk angeführte Organisation DOGE, vorgeblich dem Kampf gegen Bürokratie und Verschwendung gewidmet, in Wahrheit aber eine militante Organisation zur „Säuberung“ des Staates. Auch hier verwirklichte der destruktive Charakter seinen Impuls, weil man versprach, ganz buchstäblich „Platz zu schaffen“.
ICE als Vorstufe der Privatarmee eines Diktators
Die Organisation DOGE war insofern bereits ein diktatorisches Instrument, als es sich außerhalb der üblichen Gesetzgebung und der parlamentarischen Kontrolle als eine Vor-Form tyrannischer Privatarmeen verstand. Entsprechend war das Auftreten dieser „Men in Black“. Sie wurden, für den Augenblick, entmachtet, weil sich Musk und Trump in die Haare bekamen, und weil schließlich eine Bundesrichterin im März 2025 zumindest den Zugriff auf die sensiblen Daten, um die es ihnen in erster Linie ging, unterband.
DOGE war nur ein erster Versuch, dem destruktiven Charakter an der Spitze des Staates zu einem direkten privaten und mächtigen Instrument zu verhelfen, mit dem er sich im eigenen Land Platz schaffen konnte. Aber wie bei DOGE so setzte sich auch bei ICE ein Typ an die Spitze, der den großen Disruptor an Militanz und Exzentrik noch übertraf: Greg Bonito, der sich selbst und seine Terror-Männer in Nazi-Manier über die Straßen kommen ließ. Daraus soll offensichtlich die für jede Tyrannei unerlässliche Privatarmee des Diktators entstehen.
Zunächst mag es scheinen, als wäre auch das zweite Experiment zur Schaffung einer solchen Terror-Organisation jenseits von Recht, Parlament und Kontrolle nach den Vorkommnissen in Minneapolis gescheitert – wieder an einem, der nicht anders kann, als die noch verborgene Wahrheit von MAGA offensiv zu performen: die Entfaltung eines neuen Faschismus aus dem Geist der destruktiven Charaktere.
Greg Bonito schafft Platz – womöglich für sich selbst
Trump, immer noch einer, der dem Instinkt seines Charakters mehr folgt als der Konstruktion des Imperiums selbst, zieht seinen „Bluthund“ zurück, wohl nicht nur, weil der ihn um Zuspruch und Unterstützung bringt, sondern auch, weil der narzisstische Diktator einen Konkurrenten fürchten muss: einen, der ihm Raum und Show streitig zu machen imstande war. Greg Bonito schaffte vielleicht nicht nur Platz für Donald, sondern womöglich für sich selbst.
Auch da ist der destruktive Charakter perfekt: „Der destruktive Charakter sieht nichts Dauerndes. Aber eben darum sieht er überall Wege“. Wenn er seine Ziele – seinen Platz – nicht auf die eine Weise erreicht, dann eben auf eine andere. Doch diese seine Experimente erzeugen neben dem Chaos immer auch weiter die Instrumente der Terrorherrschaft, die ihre Gestalt, nicht aber ihre Funktion verändern. Sowie die innere Landnahme Schwierigkeiten bereitet, sucht der destruktive Charakter rasch nach Kompensation im Außen.
Es geht nun also darum, sowohl das DOGE-Konzept (die Übernahme wirtschaftspolitischer Kontroll- und Aktionsinstrumente durch eine technokratisch-politische Gang) als auch das ICE-Konzept (die Schaffung einer rassistisch-kriminellen Privatarmee in den Händen des Diktators) zu exportieren. Es liegt auf der Hand, wie sehr die rechten Antidemokraten allerorten das Angebot gierig annehmen; die anarcho-kapitalistischen Kettensägenschwinger ebenso wie eine deutsche AfD, die sich schon wieder in Gestapo- und SS-Pornographie suhlt.
ICE wird im Ausland erprobt
Deswegen also wird nun das ICE-Konzept – eine gesetzlose, nur dem Diktator selbst gehorsame paramilitärische Truppe – an einem dreifachen (Un-) Ort erprobt: Im europäischen Ausland, das man aufzuspalten trachtet in willig Unterworfene, leichte Beute und Feinde, die man bei Bedarf auch militärisch bedroht. In einem ideologisch und symbolisch aufgeladenen Feld wie dem Sport, dessen internationale Vertreterinnen und Vertreter zur Genüge bewiesen haben, dass es für Opportunismus und Korruption keine Grenze gibt. Und schließlich in einer Funktion als „Prätorianer“, die für den Schutz der angereisten MAGA-Größen zuständig sollen und Macht und Glamour verbreiten sollen.
Dieser Vorstoß wäre genial, wenn er von einem weltbeherrschungssüchtigen Mastermind käme, aber vielleicht ist er sogar noch genialer, weil er nichts anderes ist als die Widerspiegelung und symbolische Ausweitung eines destruktiven Charakters.
Wenn Italien, wenn Europa, wenn die verbliebene Demokratie sich die Gegenwart von ICE-Agenten auf ihrem Territorium gefallen lässt, ist ein erster Schritt der Landnahme getan, eine Unterwerfungsgeste getätigt. Der destruktive Charakter hat sich Platz geschaffen, mitten im Gewusel des europäischen Durcheinanders.
Ein nächster Schritt zur Aufspaltung der europäischen Einheit
Entbrennt um die ICE-Gegenwart aber ein Streit innerhalb der Gesellschaft und zwischen den Ländern, aber etwa auch zwischen gesellschaftlichen Instanzen, Politik, Medien, Sport und Kultur, dann ist ein weiterer Schritt zur Aufspaltung und Zertrümmerung der europäischen Einheit getan. Widersetzt sich Italien, widersetzt sich Europa, widersetzt sich die Demokratie entschieden der Präsenz der illegalen Privatarmee des MAGAistischen Regimes, ist ein weiterer Schritt zur nötigen Konstruktion eines Feind-Bildes getan.
Wenn die Welt von einem destruktiven Charakter beherrscht wird, gibt es keinen sicheren Platz mehr. Und die Türen, die sich einen Spalt für die terroristischen Organisationen geöffnet haben, sind kaum mehr zu schließen. Es gibt nur ein einziges Wort, das zum Auftreten von ICE in Italien zu sprechen ist. Es heißt „Nein“.
Strategischen oder Räuberischen orientierte Interpretation ermöglicht. Den symbolischen Genuss dieses destruktiven Platz-Schaffens konnte er lange Zeit im Immobiliengeschäft ausleben; auch ein Golfplatz ist als Verwirklichung eines solchen Platz-Schaffens zu verstehen. Jetzt ist die ganze Welt für einen destruktiven Charakter wie Trump nur dazu da, dass er sich Platz schafft. Dazu entwickelt er Methoden (vom Zollkrieg zum Militärschlag), Bilder (von „Größe“ und „Sicherheit“) und Instrumente (von DOGE zu ICE).„Zerstören verjüngt“„Der destruktive Charakter ist jung und heiter“, sagt Walter Benjamin, und wir können nicht anders als an die Luftsprünge des Elon Musk, die Tanzbewegungen Trumps und seine allenfalls frühpubertäre Sprache zu denken. „Denn Zerstören verjüngt, weil es die Spuren unseres eigenen Alters aus dem Weg räumt; es heitert auf, weil jedes Wegschaffen dem Zerstörenden eine vollkommene Reduktion, ja Radizierung seines eignen Zustands bedeutet. Zu solchem apollinischen Zerstörerbilde führt erst recht die Einsicht, wie ungeheuer sich die Welt vereinfacht, wenn sie auf ihre Zerstörungswürdigkeit geprüft wird“. Als hätte Walter Benjamin Donald Trump schon vor Augen gehabt.Er ist besessen davon, Räume zu leeren (zu „säubern“), sie seinem Konzept der Leerung des Raums zu unterwerfen. Er stellt sich wohl tatsächlich den zerstörten Gaza-Streifen als idealen Super-Golfplatz vor. Seine Türme, Hochhäuser, Mar-a-Lagos oder Ballsäle sind steingeträumte Realisierungen von geschaffenem Platz. Grönland und Kanada – das sind Mega-Träume vom Platz schaffen und räumen.Für die „Kleinigkeiten“ von Europa kann er nur eine abgrundtiefe Verachtung hegen, so wie für jede Art von „Diversität“, sei’s sexueller, religiöser oder ethnischer Art. Der destruktive Charakter Donald Trump will einen „weißen“ und männlichen Raum schafften.Der Plan für das, was nach der Zerstörung kommt „Dem destruktiven Charakter schwebt kein Bild vor. Er hat wenig Bedürfnisse, und das wäre sein geringstes: zu wissen, was an Stelle des Zerstörten tritt“. Was nach der Zerstörung und Leerung der Räume kommt, darum sollen sich die Erben des destruktiven Charakters kümmern, die Vances, die Peter Thiels, die Verfasser des berüchtigten „Project 2025“, die aus den Trümmern der großen Disruption ein technokratisches Gottesimperium errichten wollen.In der Entourage des Mega-Destruktiven reifen durchaus die Pläne einer imperialen Diktatur; viele der Höflinge verfolgen eine Agenda, die mit seinem Tod erst so richtig beginnt. Für diese kommende Diktatur entscheidend ist, dass ihre Instrumente und Organisationen bereits in der scheinbar so chaotischen Phase der Disruption und unter der „wilden“ Herrschaft des destruktiven Narzissten Gestalt annehmen.Trump selber lässt diese Organisationen entstehen, verliert aber rasch das Interesse an ihnen, wenn sie seinem Ruhm und seinen Raum-Phantasien nicht mehr direkt zu dienen scheinen, Da war die erste solcher Organisationen, die von Elon Musk angeführte Organisation DOGE, vorgeblich dem Kampf gegen Bürokratie und Verschwendung gewidmet, in Wahrheit aber eine militante Organisation zur „Säuberung“ des Staates. Auch hier verwirklichte der destruktive Charakter seinen Impuls, weil man versprach, ganz buchstäblich „Platz zu schaffen“.ICE als Vorstufe der Privatarmee eines DiktatorsDie Organisation DOGE war insofern bereits ein diktatorisches Instrument, als es sich außerhalb der üblichen Gesetzgebung und der parlamentarischen Kontrolle als eine Vor-Form tyrannischer Privatarmeen verstand. Entsprechend war das Auftreten dieser „Men in Black“. Sie wurden, für den Augenblick, entmachtet, weil sich Musk und Trump in die Haare bekamen, und weil schließlich eine Bundesrichterin im März 2025 zumindest den Zugriff auf die sensiblen Daten, um die es ihnen in erster Linie ging, unterband.DOGE war nur ein erster Versuch, dem destruktiven Charakter an der Spitze des Staates zu einem direkten privaten und mächtigen Instrument zu verhelfen, mit dem er sich im eigenen Land Platz schaffen konnte. Aber wie bei DOGE so setzte sich auch bei ICE ein Typ an die Spitze, der den großen Disruptor an Militanz und Exzentrik noch übertraf: Greg Bonito, der sich selbst und seine Terror-Männer in Nazi-Manier über die Straßen kommen ließ. Daraus soll offensichtlich die für jede Tyrannei unerlässliche Privatarmee des Diktators entstehen.Zunächst mag es scheinen, als wäre auch das zweite Experiment zur Schaffung einer solchen Terror-Organisation jenseits von Recht, Parlament und Kontrolle nach den Vorkommnissen in Minneapolis gescheitert – wieder an einem, der nicht anders kann, als die noch verborgene Wahrheit von MAGA offensiv zu performen: die Entfaltung eines neuen Faschismus aus dem Geist der destruktiven Charaktere.Greg Bonito schafft Platz – womöglich für sich selbstTrump, immer noch einer, der dem Instinkt seines Charakters mehr folgt als der Konstruktion des Imperiums selbst, zieht seinen „Bluthund“ zurück, wohl nicht nur, weil der ihn um Zuspruch und Unterstützung bringt, sondern auch, weil der narzisstische Diktator einen Konkurrenten fürchten muss: einen, der ihm Raum und Show streitig zu machen imstande war. Greg Bonito schaffte vielleicht nicht nur Platz für Donald, sondern womöglich für sich selbst.Auch da ist der destruktive Charakter perfekt: „Der destruktive Charakter sieht nichts Dauerndes. Aber eben darum sieht er überall Wege“. Wenn er seine Ziele – seinen Platz – nicht auf die eine Weise erreicht, dann eben auf eine andere. Doch diese seine Experimente erzeugen neben dem Chaos immer auch weiter die Instrumente der Terrorherrschaft, die ihre Gestalt, nicht aber ihre Funktion verändern. Sowie die innere Landnahme Schwierigkeiten bereitet, sucht der destruktive Charakter rasch nach Kompensation im Außen.Es geht nun also darum, sowohl das DOGE-Konzept (die Übernahme wirtschaftspolitischer Kontroll- und Aktionsinstrumente durch eine technokratisch-politische Gang) als auch das ICE-Konzept (die Schaffung einer rassistisch-kriminellen Privatarmee in den Händen des Diktators) zu exportieren. Es liegt auf der Hand, wie sehr die rechten Antidemokraten allerorten das Angebot gierig annehmen; die anarcho-kapitalistischen Kettensägenschwinger ebenso wie eine deutsche AfD, die sich schon wieder in Gestapo- und SS-Pornographie suhlt.ICE wird im Ausland erprobtDeswegen also wird nun das ICE-Konzept – eine gesetzlose, nur dem Diktator selbst gehorsame paramilitärische Truppe – an einem dreifachen (Un-) Ort erprobt: Im europäischen Ausland, das man aufzuspalten trachtet in willig Unterworfene, leichte Beute und Feinde, die man bei Bedarf auch militärisch bedroht. In einem ideologisch und symbolisch aufgeladenen Feld wie dem Sport, dessen internationale Vertreterinnen und Vertreter zur Genüge bewiesen haben, dass es für Opportunismus und Korruption keine Grenze gibt. Und schließlich in einer Funktion als „Prätorianer“, die für den Schutz der angereisten MAGA-Größen zuständig sollen und Macht und Glamour verbreiten sollen.Dieser Vorstoß wäre genial, wenn er von einem weltbeherrschungssüchtigen Mastermind käme, aber vielleicht ist er sogar noch genialer, weil er nichts anderes ist als die Widerspiegelung und symbolische Ausweitung eines destruktiven Charakters.Wenn Italien, wenn Europa, wenn die verbliebene Demokratie sich die Gegenwart von ICE-Agenten auf ihrem Territorium gefallen lässt, ist ein erster Schritt der Landnahme getan, eine Unterwerfungsgeste getätigt. Der destruktive Charakter hat sich Platz geschaffen, mitten im Gewusel des europäischen Durcheinanders.Ein nächster Schritt zur Aufspaltung der europäischen Einheit Entbrennt um die ICE-Gegenwart aber ein Streit innerhalb der Gesellschaft und zwischen den Ländern, aber etwa auch zwischen gesellschaftlichen Instanzen, Politik, Medien, Sport und Kultur, dann ist ein weiterer Schritt zur Aufspaltung und Zertrümmerung der europäischen Einheit getan. Widersetzt sich Italien, widersetzt sich Europa, widersetzt sich die Demokratie entschieden der Präsenz der illegalen Privatarmee des MAGAistischen Regimes, ist ein weiterer Schritt zur nötigen Konstruktion eines Feind-Bildes getan.Wenn die Welt von einem destruktiven Charakter beherrscht wird, gibt es keinen sicheren Platz mehr. Und die Türen, die sich einen Spalt für die terroristischen Organisationen geöffnet haben, sind kaum mehr zu schließen. Es gibt nur ein einziges Wort, das zum Auftreten von ICE in Italien zu sprechen ist. Es heißt „Nein“.