Vor ein paar Monaten gab es eine Buchmesse des patriotischen Lagers. Sie trug den Namen “SeitenWechsel” und wird vom 07. bis 08. November 2026 erneut stattfinden. Dass es diese Buchmesse gibt, stellt sich immer mehr als richtig heraus, denn die Mainstream-Messen sind einfach nur noch peinlich.

Linker schließt Linke aus

Zum Fremdschämen ist das Theater rund um den Kopiermeister und Altparteienminister Wolfram Weimer, der laut der Zeit viele Texte anderer Leute verwendet. Ausgerechnet er, der brav beim “Kampf gegen Rechts” und vor allem gegen die AfD mitmacht, hat nun auf der Buchmesse drei linke Buchhandlungen ausgeschlossen. “Wenn der Staat Preise vergibt und Steuergelder einsetzt, dann kann er das nicht für politische Extremisten tun”, sagte er laut der Berliner Zeitung.

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Der Buchladen “Zur schwankenden Weltkugel” geht deswegen nun juristisch gegen Kulturstaatsminister Weimer vor. Der Berliner Zeitung zufolge bezeichnete der Anwalt Jasper Prigge “die Wortwahl als stigmatisierend”. Bewertungen staatlicher Stellen müssten auf einer ausreichenden Tatsachengrundlage beruhen, so Prigge. Sollte Weimer seine Äußerung nicht zurücknehmen, werde er vor Gericht darlegen müssen, was konkret gegen die Buchläden vorliege.

Die Natur der Linken

Hintergrund ist die Tatsache, dass der Deutsche Buchhandlungspreis mit Steuergeldern finanziert wird. Er zeichnet vermeintlich “unabhängige Buchhandlungen für ihr kulturelles Engagement aus”, heißt es. Weimer waren die drei Läden wohl zu links, während sich weite Teile der Buchmesse solidarisch mit den Geschäften zeigten. Man darf also, jetzt wo Patrioten keinen Bock mehr auf linke Buchmessen wie in Leipzig und Frankfurt haben, dabei zusehen, wie Linke auf andere Linke losgehen.

Gewiss nicht zufällig erinnert einen das an das Buch “Der Todestrieb in der Geschichte: Erscheinungsformen des Sozialismus”. Wenn keine Rechten dazwischenstehen, gehen Linke aufeinander los, bilden Sekten, Untergruppen und bieten dem unbeteiligten Zuschauer ziemliches Popcornkino.



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