Weinberge in der Tundra, eine Absurdität selbst dann, wenn man winterharte Rebsorten in Rechnung stellt.

Hannes Grobe 20:21, 16 December 2007 (UTC) – Own work, CC BY-SA 2.5, Link

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By Hannes Grobe 20:21, 16 December 2007 (UTC) – Own work, CC BY-SA 2.5, Link

Der Permafrost der Tundra erlaubt maximal eine Wachstumsperiode von 90 Tagen, an denen kein Bodenfrost vorhanden ist, die Sommertemperaturen erreichen in der Regel keine Werte, bei denen man an das Wort „warm“ denken würde und wenn sich ein oder zwei warme Tage in die Tundra verirren, dann sind es zu wenige, um konstante Wachstumsbedingungen für Reben herzustellen. Am Ende bleibt der Winzer mit irgendetwas am Gescheine zurück, aus dem man vielleicht sogar Saft pressen kann … nur trinken kann man ihn nicht.

Niemand, der noch bei Trost ist, würde Geld investieren, um in der Tundra Wein anzubauen.

Und doch ist unser Beispiel in vielen Teilen eine Analogie zur Windkraft, mit deren Symbolen in Deutschland die von Kohl einst beschworenen blühenden Landschaften in Einöden einer für Lebewesen abweisenden Zukunft verwandelt werden. Alles, um einer Religion hinterherzulaufen, die ihren Anhängern das ewige Heil in Planetenrettung verspricht. Und wie bei den meisten Religionen, werden die Religionsstifter stinkreich, während die Gläubigen noch ihre letzte Lebenschance verscherbeln, um ihren Gurus den nächsten Mercedes zu finanzieren, einer von 365 – jeden Tag ein anderer plus Vorhalte-Mercedes für Schaltjahre.

Wir beginnen mit diesem Post einen Jahresrückblick der besonderen Art, in dem wir Texte, von denen wir denken, dass sie die besten ihres Monats sind, wiederveröffentlichen, um unseren Lesern die Gelegenheit zu geben, das, was wir für besonders halten, noch einmal zu lesen oder überhaupt zu lesen, für den Fall, dass sie den Text verpasst haben.

Wie die Einleitung nahelegt, geht es in diesem Beitrag um Windenergie, den kriminellen Unfug, der darin besteht die Landschaft mit Windturbinen zuzustellen, um unzuverlässig Strom aus einer Stromquelle zu generieren, die in Deutschland, als windarmem Land, nicht einmal ansatzweise in dem Maße vorhanden ist, das notwendig wäre, um Windenergie zu einem, zumindest die Kapazität der aufgestellten Turbinen ansatzweise ausschöpfenden Unterfangen zu machen.

Heute ist Sonntag: Nehmen Sie sich bitte die Zeit, den folgenden Text zu lesen:


Angeblich, ist Windkraft die ZUKUNFT der Energieproduktion, eine dem sehenden Auge mit verschandelten Landstrichen Gewalt antuende Zukunft, aber eine, die Strom sichern soll und den Planeten (obschon er in keiner Gefahr ist) rettet.

Die schöne Erzählung, auf deren affektivem Grund, Myriaden von Klima-Aktivisten ihre Ahnungslosigkeit ausleben, ist eben das, eine „schöne“ Erzählung. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.

Wir haben sie in diesem Post umfassend zusammengetragen.

Inhaltsverzeichnis (einfach auf den Link klicken, wenn Sie den Text nicht als Fließtext lesen wollen):

Zu jedem dieser Punkte findet sich eine Zusammenstellung aktueller Studien und Ergebnisse, die belegen, was wir in der Überschrift zusammengefasst haben. Der vorliegende SciFi-File zum Windkraft-Hoax stellt umfassend die Auswirkungen der Windkraftmonster im windarmen Land Deutschland zusammen, in dem immer mehr Vogeltotschläger nichts daran ändern, dass in Zeiten, in denen kein Wind weht, auch keine Energie produziert, im Gegenteil, Energie verbraucht wird, um die Windturbinen mit fossilem Brennstoff am Laufen halten zu können. Leute, die erzählen, der Energiebedarf einer modernen Gesellschaft könne mit Windkraft und Solarenergie gedeckt werden, sind entweder irre Spinner oder bösartigen Leute, denen es Spaß macht, Menschen in Elend und Armut zu stürzen.

Um diesen Punkt zu erhärten. Die Leistungsbilanz für Solar und Wind im November 2025 sieht so aus:

Sie sehen, wie verlässlich Stromlieferung aus Solar- und Windenergie ist.

Derweilen zeigen immer mehr Studien, was Windenergieanlagen verlässlich liefern: Sie trocknen Böden aus, in ihrer Umgebung verarmen Böden, Mikroorganismen verschwinden, Gebiete versteppen, die Tierwelt verarmt, Fledermäuse und Vögel werden zu seltenen Besuchern, Wale stranden und versterben elend und Menschen geht es nicht besser: Die Belege dafür, dass Anwohner von Windkraftanlagen gesundheitliche Schäden davon tragen, nehmen stetig zu.

All diese negativen Effekte einer unzuverlässigen Technologie werden Bürgern in einem windarmen Land aufgezwungen, für eine Technologie, deren Entsorgung die angeblich so sehr um die Umwelt besorgten Proponenten derselben, in keiner Weise interessiert.

Windenergie ist eine Umwelt-, Gesundheits- und Wohlstandskatastrophe, die sich in Echtzeit vollzieht.

Das ganze Ausmaß der Entsorgungskatastrophe

Gehen wir dem Problem, das sich langsam zum Entsorgungstsunamie aufbaut, zunächst von der Menge her auf den Grund. Die folgende Tabelle zeigt den Stand der Landschaftszumüllung mit Windrädern in Deutschland zum Ende des Jahres 2022. Gegenstand sind ausschließlich Onshore Windräder. Dargestellt ist also nur ein Teil des Problems.

Status des Windenergieausbaus
an Land in Deutschland – Jahr 2024

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Fachagentur Wind&Solar (2025). Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland – Jahr 2024

28.766 Windparks voller Rotorblätter standen Ende 2024 über Deutschland verteilt, vornehmlich in nördlichen Bundesländern, 63,5 Gigawatt installierte Leistung sind das. Realisiert wird gemeinhin ein Bruchteil davon, schon weil Deutschland zu den windarmen Ländern zählt.

Ebenfalls im Jahre 2024 wurde 555 Windkraftanlagen [Windräder] mit einer Leistung von 706 Megawatt abgebaut, weitere 1,2 Gigawatt bzw. 224 Windkraftanlagen wurden „repowered“, was letztlich bedeutet, dass die alten Windräder durch neue ersetzt werden, die in der Regel über größere Rotorblätter und mehr Leistung verfügen. Im Schnitt sind Windräder derzeit 206 Meter hoch mit einem Rotor-Durchmesser von 137 Metern. Nicht kleckern, klotzen.

Die folgende Tabelle gibt einen Eindruck vom Ausmaß des Entsorgungsproblems, das im Wesentlichen dadurch entsteht, dass es nach 20 Jahren Betrieb keine Subventionen mehr für die Anlagen gibt, so dass die Frage, ob die Anlage weiterbetrieben werden soll, repowered werden oder abgebaut werden soll, zu einer ökonomischen Frage wird, jenseits aller Bekundungen dazu, dass man mit dem Vogeltotschläger die Umwelt schone und das Klima rette.

Quelle: Deutsche Windguard (2025). Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland 2024.

Um diese Zahlen einmal in den Kontext zu stellen: 8.749 Windkraftanlagen haben das Ende ihrer förderungsbedingten Lebenszeit erreicht. 30,5% des Bestands stehen zum Rückbau oder Repowering an.

Egal, ob ein Rückbau erfolgt oder die alten durch neue Anlagen ersetzt werden, der Altschrott muss entsorgt werden. Weitere 4.472 Anlagen nähern sich dem Lebensende, 15,6% des Bestands. Bis spätestens 2028 sitzen deutsche Entsorger vor einem Berg von Rotorblättern aus 13.221 Windkraftanlagen, 46% des derzeitigen Bestands.

Und diese Entsorgung gestaltet sich, wie die Herrschaften gerade entdeckt haben wollen, zu einem Problem, ist ungeklärt, weil niemand gewusst hat, dass beim Abbau von Windrädern Schrott und Material, das unter diverse Regelungen von Sondermüll fällt, anfallen.

Wir werden von Irren regiert.

Die folgende Abbildung macht deutlich, dass Repowering eine Ausnahme darstellt, was schnell verständlich wird, wenn man berücksichtigt, dass neue Anlagen, die alte ersetzen, eine durchweg höhere Leistung erbringen, weshalb die Abbildung von Windguard irreführend ist, denn sie suggeriert, dass mehr Windräder repowered als zurückgebaut würden. Tatsächlich wurden 2022 246 Windkraftanlagen abgebaut und lediglich 103 repowered, wie die vorletzte Tabelle ausweist. Und der Zeitverlauf, der in der folgenden Abbildung zu sehen ist, macht deutlich, warum das so ist: Es lohnt sich nicht, alte Anlagen neu aufzupeppen, wenn keine staatlichen Subventionen fließen.

Quelle: Deutsche Windguard (2025). Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland 2024.

Dass die Entsorgung von Windrädern ein Problem werden würde, das ist indes keine Erkenntnis, die gerade als Apfel vom Baum gefallen ist und den darunter liegenden Neo-Newton getroffen hat. Man kann so etwas wissen. Bereits gesunder Menschenverstand reicht, um das zu wissen. Und ein wenig Kenntnis darum, wie das, was die Landschaft verschandelt, produziert wird, die hilft auch weiter:

Die Frage der Entsorgung von ausgedienten Windrädern, vor allem die Frage, was mit den Rotorblättern geschehen soll, ist weitgehend unbeantwortet. Der Rush, der es der Windenergiebranche ermöglicht hat, von willfährigen Politikern getragen, schnell das große Geld zu verdienen, hat verhindert, dass die Frage, was mit den Verbundstoffen, die Rotorblatt geworden sind, am Ende ihrer Lebenszeit geschehen soll, beantwortet wird.

Aber bleiben wir noch etwas in der schönen Welt des Scheins, wie sie von der Energieagentur NRW frohlockt wird:

Rotorflügel „werden aus glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffen hergestellt, meistens Epoxidharz mit eingebetteten Glasfasern (GFK). Teils wird auch kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) verwendet. Weil sich die Hybridwerkstoffe durch den Materialmix als Verbund besonders gut an die jeweiligen Anforderungen anpassen lassen, werden sie in den letzten Jahren immer häufiger genutzt. Aufgrund ihrer Eigenschaften wie hohe Festigkeit, Flexibilität und leichte Verarbeitung in der Produktion sind solche faserverstärkten Verbundwerkstoffe vielseitig einsetzbar. Vor allem im Schiffsbau, aber auch in der Automobilindustrie und auch bei der Rotorblattherstellung kommen sie zum Einsatz. Bei älteren Baureihen ist ein einzelner Rotorflügel bis zu 45 Meter lang und wiegt 9 bis 12 Tonnen. Bei jüngeren Anlagen sind die Flügel noch länger und schwerer. Um sie leichter und widerstandsfähiger zu machen, werden im Rotorblattbau auch Füllstoffe wie Holz oder Kunststoffschaum in Sandwichbauweise verbaut.

Indes, das Meisterwerk aus Klebetechnik und Metallbau, es hat einen Nachteil, einmal mehr in den Worten der NRW-Energieagentur:

„Was sie stabil macht, begrenzt jedoch ihre Wiederverwertungsmöglichkeiten. Denn die einzelnen Stoffe lassen sich, durch das Harz fest verklebt, nur mit viel Energieeinsatz wieder trennen.

[…]

Weil seit 2005 die Deponierung von GFK-Abfällen gesetzlich verboten ist, kommt eine Lagerung des Materials nicht in Frage. Rotorblätter werden deshalb geschreddert und darin enthaltene Metallreste abgeschieden. Die übrigen Abfälle werden bislang als Brennstoff und Sandsubstitut in der Zementindustrie thermisch eingesetzt oder in konventionellen Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Allerdings geht das wegen der Struktur der Glasfaser und der komplexen chemischen Reaktionen im Verbrennungsprozess, die die Filter und Verbrennungslinien belasten, nur in kleinen Mengen.“

Mit anderen Worten, die Entsorgung von Rotorblättern ist vollkommen ungeklärt, wenngleich Hoffnung besteht, das Fraunhofer Institut ist dabei, eine Entsorgungsmethode zu entwickeln. Daran, dass nur miminale Mengen des anfallenden Schrotts überhaupt thermisch entsorgt werden können, ändert das nichts. Was bleibt?

Steigen wir etwas tiefer ein:

Die Rotorblätter z.B. können nicht wiederverwendet werden. Man kann sie auch nicht verbrennen. Sie sind in hohem Maße hitzebeständig. Was bleibt ist die Mülldeponie. Aber das ist auch keine sehr gute Lösung, denn gerade weil die Rotorblätter so stabil sind, so hitzebeständig und wasserabweisend, benötigen sie Hunderte von Jahren, um sich ansatzweise zu zersetzen, und während sie sich zersetzen, geben sie u.a. Methan an ihre Umgebung ab, denn sie enthalten auch organische Bestandteile. Für alle, die es nicht wissen: Methan ist eines der Treibhausgase, also eines der Gase, von denen die Klimahysteriker behaupten, sie verursachen den Untergang der bewohnbaren Erde.

Die Probleme, die sich mit der Entsorgung der ineffizienten und hässlichen Windräder verbinden, holen uns schneller ein als uns lieb sein kann. Nach 20, maximal 25 Jahren ist ein Windrad am Ende, Schrott, muss entsorgt werden, weil es bislang kein anderes Konzept gibt, auf Mülldeponien entsorgt werden.

Pu Liu und Claire Barlow haben schon 2017 berechnet, was da an Schrott auf die Menschheit zukommt: 43.000.000 Tonnen Abfall nur aus den Rotoren der Windräder gibt es bis 2050. Zum Vergleich: Ein Airbus A380 wiegt rund 580 Tonnen. Der Abfallberg, der nur mit Rotorblättern von Windrädern bis 2050 aufgetürmt wird, entspricht somit 74.138 Airbus A380. Und natürlich trägt Deutschland viel mehr zu diesem Entsorgungsproblem bei als zum weltweiten CO2-Ausstoss:

Quelle: Wind Europe (2023). Wind Energy in Europe.

Irre. Und wie gesagt, die Entsorgung ist ungeklärt. Die einzige Möglichkeit, die bislang besteht: Den Schrott auf Kosten der Allgemeinheit in Mülldeponien abladen.

25% des Mülls aus Rotorenblättern von Windturbinen, wird bis 2050 in Europa aufgetürmt. Das sind respektable 11.000.000 Tonnen Schrott, die entsorgt werden müssen, 18.966 Airbus A380. Aber sicher wollen die Windkraftenthusiasten den Müll, der mit hohen Zuschüssen der Steuerzahler einst als Windrad erbaut wurde, nicht auf Kosten derselben Steuerzahler in Mülldeponien hinterlassen – oder?

“This study starts by estimating the annual blade material usage with wind energy installed capacity and average blade weight. The effect of other waste contributing factors in the full lifecycle of wind turbine blades is then included, using industrial data from the manufacturing, testing and in-service stages. The research indicates that there will be 43 million tonnes of blade waste worldwide by 2050 with China possessing 40% of the waste, Europe 25%, the United States 16% and the rest of the world 19%.”

Liu, P., & Barlow, C. (2017). Wind turbine blade waste in 2050. Waste Management, 62 229-240. https://doi.org/10.1016/j.wasman.2017.02.007

Aufgrund der ungelösten Frage, wie Windräder, wenn sie nach 20 oder 25 Jahren das Zeitliche segnen, entsorgt werden sollen, kommen Katerin Ramirez-Tejeda, David A. Turcotte und Sarah Pike schon 2017 zu der Einschätzung, dass die Risiken aus der Entsorgung abgetakelter Windkraftparks für die Umwelt und die Gesundheit der Bürger so erheblich sind, dass dieBefürwortung von Windkraft durch die Bürger erheblich zurückgehen könnte, wenn sie davon wüssten. Jetzt wissen Sie, warum die ganze Problematik totgeschwiegen wird …

Ramirez-Tejeda, Katerin, Turcotte, David A. & Pike, Sarah (2017) Unsustainable Wind Turbine Blade Disposal Practices in the United States: A Case for Policy Intervention and Technological Innovation. NEW SOLUTIONS: A Journal of Environmental and Occupational Health Policy 26(4): 581-598.

Das bringt uns zu den herausragenden, den wegweisenden, den bahnbrechenden Formen, mit denen die zukunftsweisende, wenngleich vollkommen ineffiziente, aber den Herstellern hohe Gewinne garantierende „Zukunfts“technik derzeit entsorgt wird.

In den USA gibt es zwischenzeitlich erste Erfahrungen mit ausgedienten Rotorblättern von Windturbinen. Nachdem die Betreiber des Windparks in Sioux City, South Dakota, die Deponie der Stadt mit 101 ausgedienten Rotorblättern beglückt haben, haben die Offiziellen der Stadt die Reißleine gezogen. Sie nehmen keine Rotorblätter mehr an, denn die Kosten, die für den Transport der Ungetüme auf der Deponie entstehen und der Aufwand, der betrieben werden muss, um die Rotorblätter in den Boden zu arbeiten, ist einfach zu groß. Deshalb sollen Rotorblätter in Zukunft zerkleinert und in Teile heruntergebrochen werden, die nicht länger als einen Meter sein dürfen.

Quelle

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Quelle

Problem hierbei: Niemand weiß bislang, wie die Rotorblätter ohne teures Spezialgerät einzusetzen, in ein Meter lange Stück zerkleinert werden können. Diese absurde Situation und andere ungeklärte Fragen mit der Entsorgung der Windturbinen hat Andersen, Dannemand, Bonou, Beauson und Brøndsted zu der Einschätzung veranlasst, dass die Kosten für die Entsorgung von Windkraftanlagen die Kosten für deren Bau leicht und schnell übersteigen können, und zwar sowohl im Hinblick auf die finanziellen als auch im Hinblick auf die ökologischen Kosten. Zu dieser Einschätzung sind die Autoren schon 2014 gekommen.

Veränderung in der Zwischenzeit?

Keine.

Andersen, P. D., Bonou, A., Beauson, J., & Brøndsted, P. (2014). Recycling of wind turbines. In H. Hvidtfeldt Larsen, & L. Sønderberg Petersen (Eds.), DTU International Energy Report 2014: Wind energy — drivers and barriers for higher shares of wind in the global power generation mix (pp. 91-97). Technical University of Denmark (DTU).

Was also tun mit dem Krempel?
Anschauungsmaterial gefällig?

 


Windparks trocknen die Böden aus

Leser mit einem langen Gedächtnis, einem, das bis ins Jahr 2019 zurückreicht, erinnern sich vielleicht noch an die beiden folgenden Abbildungen. Sie stammen aus dem Dürremonitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung, UFZ. 2019 ging die rechte durch die Medien. Macht einfach mehr her, wenn es darum geht, Panik zu schüren als die Linke. Als Legende gilt: Je röter, desto trockener.

Die folgende Abbildung haben wir damals vom Bundesamt für Naturschutz besorgt. Sie zeigt die deutschlandweite Verteilung von Windkraftanlagen. Als Legende gilt dieses Mal, je röter, desto mehr Windkraftanlagen im Jahre 2019.

Die Frage, die wir vor dem Hintergrund dieser Datenrepräsentation gestellt haben: Ist es ein Zufall, dass die Böden da am trockensten sind, wo die meisten Windkraftanlagen stehen?

Sie können sich die Reaktion im Mainstream vorstellen, unter denen, die schlicht nicht in der Lage sind, differenziert zu denken, die Möglichkeit zuzulassen, dass etwas, von dem sie sich Wohltaten erwarten, auch negative Konsequenzen haben könnte. Eigentlich ist die Fähigkeit, differenziert zu denken, eine Entwicklungshürde, die zu nehmen ist, um von der Kindheit ins Erwachsenenalter zu gelangen. Offenkundig haben viele diese Hürde nicht nehmen können und verharren in einem infantilen Stadium. Man rufe sich nur die irren Behauptungen im Hinblick auf Pfizer/Moderna/Biontechs Mana-Säfte in Erinnerung. Allein der Hinweis, es könne zu negativen gesundheitlichen Folgen als Ergebnis von COVID-19 Shots kommen, galt vielen der Spritzeifrigen als Häresie.

Klimawandel ist insofern nur eine weitere Tummelwiese der infantil-Denkretardierten, die von Leuten mit echten Interessen, die mit der Dummheit der Klimakrieger dicke Profite machen, nach Lust und Laune instrumentalisiert werden. Kehren wir zurück zur Windkraft und zu den trockenen Böden, zu den Dürren, die Windkraftanlagen zu produzieren scheinen. Zwei Dinge haben uns heute erneut für dieses Thema sensibilisiert:

Die Abbildung links und ein nagelneuer Beitrag.

Bleiben wir zunächst bei der Abbildung, die uns insofern irritiert hat, als die Texas-Windfarm, von der hier die Rede ist, bereits 2012 Gegenstand eines wissenschaftlichen Beitrags war, den wir in der Vergangenheit besprochen haben. Und in der Tat entpuppt sich der Beitrag der NASA, auf den hier Bezug genommen wird, als – wenn man so will – Relikt, denn er stammt aus dem Jahre 2012 . Die Arbeit, auf die er sich bezieht, diese Arbeit:

Zhou, L., Tian, Y., Roy, S.B., Dai, Y. and Chen, H. (2012). Diurnal and seasonal variations of wind farm impacts on land surface temperature over western Texas. Climate dynamics 41(2): 307-326.

haben wir – wie gesagt – bereits in der Vergangenheit besprochen, als wir der Frage, ob Windkraft zu trockenen Böden und nachfolgend Dürre führt, nachgegangen sind.

Die Studie von Zhou et al. (2012) lässt daran wenig Zweifel. Die Bodentemperatur im Umfeld eines Windparks in Texas erwärmte sich um 0,72 Grad per Dekade im Vergleich zu Regionen im näheren Umfeld, die keinen Windpark hatten. Ein Effekt, den die Autoren explizit darauf zurückgeführt haben, dass die Propeller der Windturbinen wie ein Fächer wirken, die nachts wärmere Luft aus oberen Schichten nach unten holen und den Boden erwärmen.

Irgendwie ist die Forschung zu Windparks und ihrem Einfluss auf die Böden, auf denen sie stehen und die Landschaft, in der sie stehen, nicht in der Menge vorhanden, wie man das erwarten würde, angesichts der großen Zahl hässlicher Eingriffe in die Landschaft, die derzeit vorgenommen wird, mit nicht nur optischen Folgen, sondern mit erheblichen Folgen für die Flora und Fauna. Eine gerade veröffentlichte Studie von del Mar Salguero et al. (2023) hat für eine Windfarm im Süden Spaniens die Jahresmortalität nur für Fledermäuse untersucht. In der Region Cádiz hat der Klimawandelwahnsinn seinen Niederschlag in knapp 900 Windrädern in 59 Windparks etliche davon in Naturschutzgebieten gefunden und in Massenmord an Fledermäusen. In einem Jahr, und zwar unabhängig von der Jahreszeit, wenngleich im Sommer mehr als im Winter, sind mindestens 2.858 Fledermäuse geschreddert worden, aus 10 verschiedenen Fledermaus-Arten. Die Forscher haben nur Fledermäuse untersucht. Der Massenmord an Vögeln dürfte nicht geringer ausfallen. Aber natürlich ist uns der vermeintliche Schutz vor einem phantasierten, von Menschen verursachten Klimawandel, die Zerstörung von Fauna und Flora wert.

Wer nachlesen will, wie del Mar Salguero et al. auf ihre Zahlen kommen, der kann das hier tun:

Falls irgendein Grüner noch einmal das Wort „Artenschutz“ in den Mund nehmen sollte, kotzen Sie ihm vor die Füße als Alternative zur Faust im Gesicht.

Seit 2012 und seit wir unsere Bestandsaufnahme zum Zusammenhang von trockenen Böden, Dürre und Windparks erstellt haben, ist wenig hinzugekommen. Forschung zu den negativen Folgen der Windkraftmanie wird Probleme haben, eine Förderung zu erhalten, und Forscher, die den Mut haben, die eigene Karriere mit entsprechenden Ergebnissen zu gefährden, sind nicht gerade häufig. Wenn man nach Ihnen Ausschau hält, muss man schon genau hinsehen und Ausdauer mitbringen und an Orten suchen, die bislang nicht wirklich durch Offenheit und Freiheit zur Forschung bekannt sind: CHINA.

Siehe da, aus China kommt die neueste Studie, die die Auswirkungen von Windparks auf die umgebende Region untersucht hat, diese Studie:

Untersucht haben die Autoren, wie sich einer der großen Chinesischen Windparks in der Grenzregion zur Mongolei auf die Umgebungstemperatur und die Feuchtigkeit der Böden auswirkt. Die Untersuchung differenziert Tageszeiten und Jahreszeiten und gibt einen umfassenden Einblick in die Veränderung, die ein Windpark zur Folge hat, einen wenig überraschenden Einblick, denn die Realität geht auch dann, wenn sie nicht erforscht wird, nicht einfach weg.

Hier der Windpark

Wang et al. (2023) haben fünf meteorologische Stationen auf oder in unmittelbarer Nähe zum Windpark errichtet und zudem Messwerte der Meteorologischen Station von Xilinhot ausgewertet, sechsmal in 24 Stunden über ein ganzes Jahr.  Mehrere tausend Bodenproben wurden an unterschiedlichen Stellen und in einer Tiefe von 52mm genommen und auf Feuchtigkeit untersucht. Ein Index für die Trockenheit des Bodens, der aus der Beziehung zwischen der Oberflächentemperatur und dem „normalized difference vegetation index (NDVI)“, errechnet und TVDI [Temperature Vegetaion Dryness Index] genannt wurde, ist von den Autoren zur Grundlage eines Modelles gemacht worden, das auf Basis der Messwerte darstellt, wie sich die Feuchtigkeit des Bodens im direkten und angrenzenden Umfeld von Windparks verändert. Schließlich wurden Temperaturdaten, die mit „remote sensing“ gewonnen wurden, die Autoren lassen sich dazu nicht aus, aber es handelt sich vermutlich um Satellitendaten, mit den Messdaten kombiniert, was in den folgenden Ergebnissen resultierte:

  • Winparks reduzieren die Bodenfeuchtigkeit erheblich, und zwar um 4,1% jährlich.
  • Die Reduktion der Bodenfeuchtigkeit ist nicht auf das Gelände des Windparks begrenzt. Sie findet sich vor und hinter Windparks.
  • Die Reduktion der Bodenfeuchtigkeit in Windrichtung ist vor allem im Frühling stark ausgeprägt, in Sommer und Herbst reduziert sich die Bodenfeuchtigkeit vor allem gegen die Windrichtung.
  • Die Reduktion der Bodenfeuchtigkeit in Windrichtung beträgt im Durchschnitt 2,85% am Tag, die Reduktion der Bodenfeuchtigkeit gegen die Windrichtung beträgt pro Tag im Durchschnitt 0,21%

Damit bestätigt eine weitere Studie, was schon andere Studien zuvor gezeigt haben: Windparks wirken sich negativ auf die Feuchtigkeit der sie umgebenden Böden aus. Sie verändern das Klima, machen es trockener, führen im Extrem zu Dürre und Bodenerosion. Mit anderen Worten, Windparks produzieren die Umwelt- und Klimafolgen, die sie angeblich verhindern sollen.

Ein weiterer Hoax, an dem sich sehr viele Profiteure seit Jahren bereichern.

Wri präsentieren im Folgenden die bisherige Forschung, die ergänzt, was wir gerade geschrieben haben.

Bevor wir den Stand der Wissenschaft präsentieren, noch ein Wort zur Bodenversiegelung durch Windkraftanlagen, die natürlich das ihre zur Austrockung von Böden beiträgt, schon allein dadurch, dass auf versiegelten Böden das Regenwasser schneller abläuft und damit weniger Zeit hat, im Boden zu versickern, wie dies z.B. auf perforierten Acker- oder Sandböden der Fall ist. Das Ergebnis ist: Trockenheit. Die folgende Tabelle gibt für einige der Fundamente, auf denen Windräder verbaut sind, die Menge an Stahl und Beton an, die verbaut wird:

Quelle

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Quelle

Nun zur Wissenschaft.

Vorab, wie so oft, muss man sich als Wissenschaftler wundern, wie wenig es zu einem so elementaren Thema, wie dem Umwelteinfluss von Windkraftanlagen an Forschung gibt. Das wenige, das es gibt, kommt zu dem Ergebnis, dass Windparks mindestens das lokale Klima verändern.

Forschung aus Schottland, die Armstrong et al. (2016) veröffentlicht haben, scheint den derzeitigen Stand am besten abzubilden:

„This research demonstrates that effects of wind turbines on ground-level microclimate could have implications for biochemical processes and ecosystem carbon cycling. Consequently, improved measurements and modelling approaches are needed to determine the true carbon balance of wind energy that includes the effect of altered ground-level microclimates”.

Während überall Windparks aus dem Boden gestampft werden und wurden und man auch in Wales begonnen hat, die Aussicht mit diesen Ungetümen zu zerstören, steckt die Forschung zu den Auswirkungen dieser ineffizienten Technologie noch in den Startlöchern. Die normative Kraft des Faktischen, die auch als politischer Wille bezeichnet wird, obwohl es bestenfalls der Wille der stärksten Lobbygruppe ist, sie schafft Fakten bevor die Folgen der geschaffenen Fakten überhaupt bekannt sind.

Das Wenige, was es an Forschung gibt, das zeichnet indes ein eindeutiges Bild.

Die bereits angesprochene Studie von Armstrong et al. (2016) kommt zu dem Ergebnis, dass die nächtliche Lufttemperatur, die Oberflächen und die Bodentemperatur durch Windturbinen erhöht wird. Zudem steigt die Luftfeuchtigkeit. Dieser Effekt kann direkt unter Windturbinen und hinter Windturbinen für eine relativ kurze Strecke gemessen werden. Armstrong et al. (2016) haben ihre Ergebnisse durch den Vergleich von Temperatur und Luftfeuchtigkeit während des Betriebs und während des Stillstands von Windturbinen gewonnen und kommen mit diesem Design dem optimalen Design, das natürlich darin besteht, Temperatur und Feuchtigkeit vor und nach dem Bau von Windparks für die Baustelle und deren direkte Umgebung zu messen, sehr nahe.

Armstrong, A. et al. (2016). Ground-level climate at a peatland wind farm in Scotland is affected by wind turbine operation. Environmental Research Letters 11(4): 044024.

By Dirk Ingo Franke – photo taken by Dirk Ingo Franke, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=96419

Die normative Kraft des Faktischen oder die Hyperaktivität von Politikern, die immer schon tun, bevor sie wissen, hat weitgehend verhindert, dass es Daten gibt, die ein solches Design ermöglichen.
Weitgehend, aber nicht vollständig:

Zhou et al. (2012) haben für Texas und unter der Verwendung von Temperaturmessungen durch Satelliten zeigen können, dass sich die Bodentemperatur direkt unter Windturbinen um bis zu 0,5 Grad Celsius erhöht. Abermals ist der Effekt lokal und reicht wenig über den unmittelbaren Bereich des Windparks hinaus.

Zhou, L., Tian, Y., Roy, S.B., Dai, Y. and Chen, H. (2012). Diurnal and seasonal variations of wind farm impacts on land surface temperature over western Texas. Climate dynamics 41(2): 307-326.

Angesichts des Fehlens von Daten, die es erlauben, Temperaturen und Feuchtigkeit vor und nach dem Bau von Windparks zu vergleichen, bieten sich Computermodelle an, in denen thermodynamische Effekte ebenso in Rechnung gestellt werden, wie die Sonnenstrahlung oder die Wechselwirkungen zwischen Elementen als Methode, den Effekt von Windturbinen auf das (lokale) Klima zu berechnen.

Hier haben vor allem David Keith et al. (2004) bahnbrechende Arbeit geleistet. So konnten sie zeigen, dass sehr große Windfarmen nicht nur das lokale Klima beeinflussen, sondern darüber hinaus das Klima der Erde als Ganzes. Temperaturunterschiede von 0,5 Grad Celsius als Folge von Windfarmen haben sie in ihren Modellen berechnet, wobei die Temperaturunterschiede sich je nach Ort als Anstieg oder Rückgang darstellen.

Auch Keith et al. (2004) kommen abschließend zu dem Ergebnis, dass zu wenig Daten und Forschung vorhanden sind, um den Effekt von Windturbinen abschließend zu bestimmen:

„Our analysis suggests that the climatic impacts of wind power may be nonnegligible, but they do not allow a detailed quantitative evaluation of the climatic changes induced by extraction of wind power. Further research is warranted on the local effects of current wind farms on surface climate and boundary-layer meteorology, as well as on the development of better parameterizations of wind farms in large-scale models.”

By Peter Haas, CC BY-SA 3.0 at, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29802232

Keith, D.W., DeCarolis, J.F., Denkenberger, D.C., Lenschow, D.H., Malyshev, S.L., Pacala, S. &  Rasch, P.J. (2004). The influence of large-scale wind power on global climate. Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46): 16115-16120.

Dem Mangel an Daten sind Kirk-Davidoff und Keith (2007) in einer weiteren Studie begegnet. Dieses Mal können sie nicht nur zeigen, dass Windparks die Intensität und Häufigkeit von Wind beeinflussen, sie können auch zeigen, dass die Bodenbeschaffenheit und dessen Temperatur durch die Windparks beeinflusst wird, und zwar nicht nur lokal, sondern global.

“The results of our model experiments demonstrate that the addition of surface roughness anomalies can have a noticeable impact on model surface climate. This impact occurs as a consequence of changes in the surface and tropospheric wind fields. Slowing of the zonal wind over the roughened region yields stationary wave patterns of divergence and convergence that are associated with meridional and vertical wind anomalies that in turn affect temperature advection and cloud fraction. These changes in turn affect the surface heat budget, resulting in the observed temperature anomalies. In addition to these explanatory findings, we have also shown that the climate impact of the roughness anomalies scales with their horizontal extent as well as with their roughness. This scaling occurs both because the amplitude of the barotropic response scales with the horizontal scale of the wind farm, and because the penetration of the wind anomaly from the surface increases with horizontal scale.”

Kirk-Davidoff, Daniel B., & David W. Keith (2008). On the climate impact of surface roughness anomalies. Journal of the Atmospheric Sciences 65(7): 2215-2234.

Die Ergebnisse von Keith et al. (2004) sowie Kirk-Davidoff und Keith (2007) nach denen große Windparks die lokalen Klimata durch eine Erhöhung der Temperatur und eine Veränderungen der Luftfeuchtigkeit beeinflussen, wurden u.a. von Fiedler und Bukowski (2011) sowie Wang und Prinn (2010) bestätigt. Auch Vautard et al. (2014) bestätigen diese Ergebnisse und berechnen in ihrer Arbeit, wie sich die bis 2020 in der Europäischen Union installierten Windparks auf das Klima in der Europäischen Union auswirken. Wir geben die Ergebnisse, die Vautard et al. nicht ohne den Hinweis veröffentlicht haben, dass die gefundenen, relativ geringen Effekte auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit natürlich größer werden, wenn die Menge installierter Windturbinen steigt, in der grafischen Form, die sie bei Vautard et al. (2014) gefunden haben, wieder.

Fiedler, B. H. & Bukowsky, M. S. (2011). The effect of a giant wind farm on precipitation in a regional climate model. Environmental Research Letters 6(4): 045101.

Vautard, R., Thais, F., Tobin, I., Bréon, F.M., De Lavergne, J.G.D., Colette, A., Yiou, P. & Ruti, P.M. (2014). Regional climate model simulations indicate limited climatic impacts by operational and planned European wind farms. Nature communications, 5: 3196.

Wang, C., & Prinn, R. G. (2010). Potential climatic impacts and reliability of very large-scale wind farms. Atmospheric Chemistry and Physics 10(4): 2053-2061.

TELEGRAM

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Als Fazit kann man feststellen, dass es als gesichert gelten kann, dass Windparks das lokale Klima verändern. Sehr große Windparks oder viele Windparks haben zudem einen Effekt auf das globale Klima. Die Ergebnisse basieren zumeist auf Simulationsmodellen, wobei die Studie von Zhou et al. (2013), die auf Vergleichsdaten zurückgreifen konnte, die in den Simulationsmodellen gefundenen Ergebnisse bestätigt. Die neue Studie von Wang et al. (2023), die wir heute besprochen haben, bestätigt die Modellrechnungen anhand realer Daten, die von einem Chinesischen Windpark stammen und erstmals zeigen, dass die Bodenfeuchtigkeit durch Windparks nicht nur in Windrichtung, sondern auch entgegen der Windrichtung reduziert wird.

Windparks tragen somit einen erheblichen Teil zur Austrocknung von Böden, zu Dürre bei.


 

Mit jeder Umdrehung wird Umweltgift verteilt

In der Europäischen Union und in Deutschland gibt es viele Funktionäre, die für sich in Anspruch nehmen, um die Gesundheit der Bevölkerung besorgt zu sein. Aus diesem Grund hat z.B. die Europäische Union per 20. Januar 2025 der Verwendung von Bisphenol A, auch bekannt als „4,4′-isopropylidenediphenol“ aus allen Plastikerzeugnissen, die mit Nahrungsmitteln in Verbindung kommen, verbannt, also aus Folien, die genutzt werden, um Gemüse frisch zu halten, aus Wasserflaschen, Plastikbehältern und vielem mehr.

EPA/REACH

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Quelle: EPA/REACH

Denn: BPA, Bisphenol A, aka 4,4′-isopropylidenediphenol ist toxisch für die Fertilität, um nicht zu sagen, es ist fertilitätsbeendend, wirkt wie ein Hormon und beschädigt auf diese Weise das endokrine System. Und damit nicht genug. Eine Reihe von Studien bringt BPA, Bisphenol, mit Entwicklungsstörungen bei Kindern, ADHS und Übergewicht in Verbindung. Mehrere Studien haben einen Zusammenhang zwischen BPA, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes hergestellt. Die Liste der Nebenwirkungen von BPA führt über Krebs (vornehmlich Krebs in Reproduktionsorganen), toxische Anreicherungen mit entsprechenden Schäden in Nieren, Leber und Lunge bis hin zur Überzeugung, dass das Zeug seine fatale Wirkung über Zeit per ANREICHERUNG erreicht.

Ein paar Beispiele entsprechender Studien:

Cimmino, Ilaria, Francesca Fiory, Giuseppe Perruolo, Claudia Miele, Francesco Beguinot, Pietro Formisano, and Francesco Oriente (2020). Potential mechanisms of bisphenol A (BPA) contributing to human disease. International journal of molecular sciences 21(16): 5761.

Konieczna, Aleksandra, Aleksandra Rutkowska, and D. J. R. P. Z. H. Rachon (2015). „Health risk of exposure to Bisphenol A (BPA). Roczniki Państwowego Zakładu Higieny 66(1).

Ma, Ya, Haohao Liu, Jinxia Wu, Le Yuan, Yueqin Wang, Xingde Du, Rui Wang et al. (2019). The adverse health effects of bisphenol A and related toxicity mechanisms. Environmental research 176: 108575.

Manzoor, Muhammad Faisal, Tayyaba Tariq, Birjees Fatima, Amna Sahar, Farwa Tariq, Seemal Munir, Sipper Khan et al. (2022). An insight into bisphenol A, food exposure and its adverse effects on health: A review. Frontiers in nutrition 9: 1047827.

Aus eben diesen Gründen, ist BPA in der EU gebannt worden:

„Commission Regulation (EU) 2024/3190 of 19 December 2024 on the use of bisphenol A (BPA) and other bisphenols and bisphenol derivatives with harmonised classification for specific hazardous properties in certain materials and articles intended to come into contact with food, amending Regulation (EU) No 10/2011 and repealing Regulation (EU) 2018/213“

Mit dieser Regulation, in Effekt seit dem 20. Januar 2025 ist die Nutzung von Bisphenol A (BPA) im meisten Plastik, das in Kontakt mit Nahrungsmitteln gelangt, verboten worden.

Sie sehen, bei der EU nimmt man es mit der Gesundheit der Bürger genau.

Schon weil der Anteil von Erwachsenen, in deren Urin sich Bisphenol A findet, in den meisten Länder der Europäischen Union jenseits der 83% (der Wert für Deutschland) liegt.

Aber es gibt ein Problem.

Eines, das in der dafür zuständigen Industrie in der Diskussion über die Effektivität der eigenen Produkte über Zeit verpackt wird:

„Rain erosion damage, caused by repeated droplet impact on wind turbine blades, is a major cause for concern, even more so at offshore locations with larger blades and higher tip speeds. Due to the negative economic influence of blade erosion, all wind turbine Original Equipment Manufacturers (OEMs) are actively seeking solutions. In most cases, since the surface coating plays a decisive role in the blade manufacture and overall performance, it has been identified as an area where a solution may be obtained.“

Die Rotorblätter von Windturbinen, Windturbinen, das sind diese von Klimawirren vergötterten Instrumente, die so gut wie nie im Zusammenhang mit Herstellungskosten, fossilen Brennstoffen, die zum Betrieb und zur Herstellung notwendig sind, Entsorgung, Gesundheitsproblemen oder anderen negativen Begleiterscheinungen, vorkommen, diese Rotorblätter leiden unter Abrieb, an ihren Kanten erodiert es und dadurch wird die Effektivität geringer. Auch die quasi-göttliche und sicher nicht den Planeten rettende Technologie der Windkraft, sie hat ein Problem: Sie steht im Freien. Ist der Natur, dem Wetter, dem KLIMA schutzlos ausgeliefert. Wind, Regen und alles, was das Wetter sonst noch in Petto hat, sie nagen am Windrad, machen die Turbine mit jedem Tag, den sie Wald, Wiesen und Bergrücken verschandelt, etwas weniger effizient.

Das ist ein Problem.
Eines, das die entsprechende Industrie und die von ihr beschäftigten „Wissenschaftler“ in vielen, sehr vielen Beiträgen diskutiert haben.

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“Bisphenols are not covalently bound to the polymeric structure, from which with time, or due to physical and / or chemical factors such as heat and acidity, can be gradually released into the external environment, contaminating water, soil and sediments, and later the rest of the agro-food chain.

Epoxy Raisins in Wind Energy Applications

Das Rotorblatt einer Windturbine besteht im Wesentlichen aus Glasfaser, Epoxidharz, Balsaholz und diversen Härtern. Epoxidharz enthält, wie gerade von den Herstellern beschrieben, Bisphenol A, bis zu 33% Anteil von Epoxidharz sind Bisphenol, rund 13% der Masse eines Rotorblattes besteht aus Bisphenol A, demselben Bisphenol A, das die Europäische Union aus der Verpackung verbannt hat, die in direkten Kontakt mit Nahrungsmitteln gelangt, weil es den Hormonhaushalt durcheinanderbringt, weil es Entwicklungsstörungen bei Kindern zu verursachen scheint, weil es karzinogen ist, Herz und Kreislauf in Mitleidenschaft zieht und vor allem, weil es die Fertilität zerstört, quasi ein endgültiges Verhütungsmittel darstellt.

Lustig, dass dieselbe Organisation, die, um die Bevölkerung zu schützen, eine Verordnung erlässt, die Bisphenol A aus Verpackungen verbannt, dasselbe Bisphenol A über eine Energiepolitik, die Windkraftanlagen fördert, über diese Politik nicht nur die Verbreitung von BPA/Bisphenol A fördert, sondern dafür sorgt, dass das Zeug per Windrad und über die Äcker und Weinberge und Fische in der Umgebung der Windrädern in die Nahrungskette von Mensch und Tier gelangt, um sich dann in beiden anzureichern und all die Wirkungen zu entfalten, die oben benannt wurden.

Aber beruhigen Sie sich, denn die offizielle Erklärung in solchen Fällen lautet: Kein Problem, das Zeug bleigt stationär, wird nicht in Umlauf gebracht, weder per Nahrungskette noch per Blutbahn, um dann metabolische Zerstörung anzurichten. Es ist, in drei Worten. SICHER UND EFFEKTIV.

Man kann sich darüber sicher sein, dass sich offizielle Gesundheitsschützer auf diese Position zurückziehen, zurückziehen können, denn, wie Solberg, Rimereit und Weinbach schon 2021 festgestellt haben, gibt es erstaunlich wenig Forschung zur Verbreitung von Bisphenol A (BPA) per Windrad. Eine dieser Forschungen, mit denen man sich die eigene Karriere zerstören kann und die aus welchen Gründen auch immer (ich wüsste einige) von der EU und anderen institutionellen Wissenschaftszerstörern nicht gefördert werden:

„Nevertheless, there is remarkably little available information on microplastic emissions from turbine blades. However, there are many reports from the industry that focus on wear and maintenance. This indirectly confirm the issues we describe.“

Aber es gibt ein 2021 an der University of Strathclyde in Schottland durchgeführtes Experiment, das dabei hilft, den Umwelt- und Gesundheitsschaden, der von Windturbinen per Bispenol A Emission ausgeht, zu schätzen. Ein Experiment, das, wie so viele, durchgeführt wurde, um den Abrieb, die Erosion an den Kanten von Windturbinen einschätzen zu können, die Erosion, die von REGEN verursacht wird. Das Experiment aus Strathclyde berücksicht weder Schnee noch Eis noch Hagel. Alle Ergebnisse sind somit Mindestergebnisse. Die Wahrheit liegt darüber.

Es geht um diese Studie:

Was haben Pugh und Stack getan?
Das hier:

Sie sehen hier eine Versuchsanordnung, die bei 24 Grad Celsius und für eine Windgeschwindigkeit von 60m/s den Abrieb an der Kante eines Rotorflügels einer Windturbine untersucht, und zwar für Epoxidharz. Benutzt haben Pugh und Stack G10 Epoxidglas, das weitgehend identisch mit dem Epoxidharz ist, das in Windturbinen verbaut wird. Untersucht haben sie den Masseverlust, durch REGEN, wobei der Regen durch die dargestellte Anordnung von Injektionsnadeln verteilt wurde. Pugh und Stack ging es darum, den Masseverlust von Windturbinen unter den Bedingungen, die in England und Wales und Schottland herrschen, also dem monatlichen Durchschnittniederschlag zu untersuchen. Deshalb messen sie den Verlust an Masse, der durch Regen verursacht wurde für unterschiedliche Mengen von Regen, die von durchschnittlich 50mm bis 500 mm pro Monat betragen.

Jetz wissen wir, warum es bei uns ständig regnet…
Quelle. Pugh & Stack, 2021.

Dass Erosion an den Kanten von Windrädern nicht nur dafür sorgt, dass ein Umweltgift wie Bisphenol weithin verbreitet wird, sondern auch einen Funktionsverlust der Windräder mit sich bringt, ist offenkundig. Mit jedem Masseverlust gehen andere aerodynamische Eigenschaften des Rotorblattes einher, ab einem bestimmten Umfang von Masseverlust geht die Effektivität der Windturbine in den Keller.

Je nach Regenintensität errechnen Pugh und Stack einen Masseverlust von 0,037% pro MONAT für 50mm Regen und 0,199% pro Monat für 500mm Regen. Am Ende einer einfachen Hochrechnung stehen 2,4% Masseverlust pro Jahr, 48% stünden am Ende von 20 Jahren, aber natürlich wäre das Windrad schon Jahre zuvor nicht mehr funktionsfähig, was vielleicht erklärt, warum an manchen Windparks in England und Wales und Schottland schon nach fünf Jahren umfangreiche Reparaturen an Rotorblättern von Windturbinen notwendig sind.

Die Hochrechnung ist grob, denn sie basiert auf den 0,199% Masseverlust für 500mm Regen pro Monat. Eine Überschätzung, denn es regnet in den meisten Monaten selbst in England, Wales und Schottland weniger. Indes: Pugh und Stack haben nur Regen und eine Windgeschwindigkeit von 60m/s an den Kanten der Rotorblätter für Rotorblätter mit 120 Metern Durchmeser berücksichtigt, was angesichts der vielen Stürme, die die britischen Inseln mit weit mehr  60m/s an den Kanten von Windrädern heimsuchen, angesichts der Tatsache, das neben Regen auch Schnee, Hagel oder Graupel Niederschlag darstellt, wenn auch seltener als Regen, zu Ergebnissen führt, die das wahre Ausmaß der Erosion von Epoxid und damit BPA eher unterschätzen.

Zwischenzeitlich wurden die Ergebnisse von Pugh und Stack (2021) aufgenommen und in Bisphenol Verteilung anderer Einheit, nämlich Gramm oder Kilogramm per Windturbine umgerechnet. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass bereits diese – auf den ersten Blick einfache – Umrechnung, zu erheblichen Diskrepanzen führen wird. So haben Mishnaevsky et al. (2024) auf Basis der Ergebnisse von Pugh und Stack (2021) ein „MODELL“ erstellt und gerechnet, an dessen Ende ein Abrieb von 75 Gramm BPA pro Rotorblatt und Jahr steht.

Quelle

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Quelle

„In this article, the volume of removed plastic due to the leading-edge erosion of wind turbine blades is evaluated using different approaches. A probabilistic model of material removal due to successive rain droplet impacts was developed and applied to the determination of the volume loss of blades due to erosion. As a result, it was shown that for the case of an average tip speed of 90 m/s, 1000 mm of rain annually, and a mean rain intensity of 1 mm/h, the volume loss is at the level of 15 mm3/cm2 per year. For the area 10 m × 50 mm (full leading-edge surface), it leads to 75 cm3 or 75 g per blade per year.“

Die Autoren kommen zu diesem Ergebnis unter der Annahme, dass es PRO JAHR 1000mm Niederschlag in Form von Regen gibt und unter Annahme einer Windgeschwindigkeit von 90 m/s an den Kanten des Rotorblattes eines Windrades mit einem Durchmesser von 150 Metern. Warum Mishnaevsky et al. (2024) ein Modell berechnet haben, das von der Spezifikation des Experiments von Pugh und Stack abweicht, obschon sie beider Ergebnisse 1:1 übernehmen, ist eine dieser Fragen, die man besser nicht stellt.

Die oben bereits zitierten Solberg, Rimereit und Weinbach (2021) kommen auf Basis der Ergebnisse von Pugh und Stack (2021) zu einem ganz anderen Ergebnis und errechnen pro Jahr für Turbinen in Norwegen einen Abrieb von Bisphenol, der 62 KILOGramm pro Turbine ergibt.

There we are.

Wieder einmal gibt es ein Thema, das direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung hat, wieder einmal versagen öffentliche Institutionen, deren Aufgabe darin besteht, Gesundheitsgefahren, die von bestimmten Technologien ausgehen, korrekt zu bestimmen. Dabei ist nicht strittig, dass Windturbinen Bisphenol A in der Umgebung verteilen, quasi unentheltlich für Nachfrage bei Hausärzten und in Krankenhäusern sorgen. Die Frage, wie groß dieses Problem ist, ist in des nichts, was Leute in verantwortlicher Position zu interessieren scheint. Sie stecken vermutlich wieder in der „sicher und effektiv-Schleife“, die sie schon im Zusammenhang mit den COVID-19 Spritzbrühen, die Millionen schwer an der Gesundheit geschädigt haben, befahren haben.


 

Windkraftanlagen zerstören die Umwelt

Dass Windräder eine grüne Technologie sein sollen, kann nur behaupten, wer weder Ahnung von noch Interesse an den negativen Effekten, die Windräder während und nach ihrer Errichtung auf die sie umgebende Vegetation ausüben, hat. Im Rahmen einer kleinen Reihe, die sich auf Studien aus China stützt, weil chinesische Wissenschaftler offenkundig nicht dieselben Ängst oder ideologischen Vorurteile an Forschung zu negativen Effekten, die von Windturbinen ausgehen, herantragen wie Wissenschaftler des „freien Westens“, konnten wir bislang die folgende Kette der Zerstörung nachzeichnen:

Rekapitulieren wir, was wir bisher zusammengetragen haben (Wer es schon kennt kann am Ende des Kastens weiterlesen):

Schon vor Jahren haben wir – als erste in Deutschland – darauf hingewiesen, dass die Bodenfeuchtigkeit auf dem Gelände von Windparks und in deren Umgebung geringer wird. Trockenheit und Windpark gehören zusammen. Dieser negative Einfluss, den Windparks auf ihre Umgebung ausüben, ist indes nur Teil der negativen Effekte, die von Windturbinen ausgehen.

Bodenerosion ist ein weiterer dieser negativen Effekte:

Durch den Bau von Straßen als Zuwegung zu den Windrädern gehen pro Jahr zwischen 24.74 bis 274.33 Tonnen Boden verloren, durch den Bau einer Windturbine werden weitere 26.52 bis 263.46 t/hm−1 a−1verloren (t/hm−1 a−1 ist ein Maß für den jährlichen Bodenverlust durch Erosion pro Hektar und pro Jahr). Rund 500 Tonnen Erde, die durch den Bau einer Windturbine verloren gehen. Das ist erheblich und hat natürlich Folgekosten, die sich dann im Verlust von Vegetation niederschlagen, was wiederum einen Artenverlust in Dichte und Breite zur Folge hat [Mehr zu diesem Thema finden Sie hier].

Nicht nur geht Boden verloren, der verbleibende Boden verarmt, wie wir auf Basis einer weiteren Studie gezeigt haben:

Unabhängig vom Standort einer Windkraftanlage nimmt der Nährstoffreichtum der Böden rapide ab, der Wassergehalt des Bodens, der Gehalt von Phosphor, Stickstoff, Kalium und der Gehalt von organischem Kohlenstoff wird schnell geringer, die Zahl der nützlichen Nematoden und Protisten schwindet und das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, zunächst lokal, dann kaskadenförmig sich ausbreitend, ein durchweg schädlicher Effekt:

„Soil microfauna community stability was significantly and positively linked to soil multinutrient cycling, which has the potential to initiate cascading ecological consequences.“

Auch in Zerstörung gibt es Nuancen: Windkrafträder zerstören die Mikrofauna in Wäldern und auf Flächen mit Hecken umfassender als in Wiesen und Grasland.

Indes, die „geringere Zerstörung“ auf Grasland, hat selbst Ausmaße, die erheblich sind, wie eine dritte Studie zeigt, die wir hier besprochen haben. Die Ergebnisse sind selbst dann dramatisch, wenn man sie in Biosphären sammelt, in denen Windparks die „geringste“ Verwüstung der Landschaft hinterlassen sollen:

Während des Baus der Windkraftanlagen wird die Struktur und Funktion der Böden beeinträchtigt, die Landschaft wird fragmentiert und die Regeneration der Vegetation dadurch erschwert. Während des Betriebs der Anlagen verändern sich die chemischen Eigenschaften der Böden, die Böden werden basischer, d.h. der PH-Wert nimmt zu. Der Gehalt an Stickstoff, Kohlenstoff, Phosphor, und die Bodenfeuchte nimmt ab. Der Nährstoffgehalt der Böden wird geringer und als Folge, so finden Cui et al. (2025), reduziert sich nicht nur die Vielfalt der Vegetation, die verbleibende Vegetation verkümmert, erreicht nicht mehr die Wachstumshöhe, die die gleiche Vegetation in unbewindradeten Gebieten erreicht. Dies wiederum hat erhebliche Effekte auf die Insektenpopulationen: Sie werden weniger, und zwar in Spezies und Anzahl.

Dieser schädliche Einfluss von Windkraftanlagen auf Insekten, ist im Wesentlichen ein INDIREKTER EFFEKT, einer, der bislang in der Forschung nicht berücksichtigt wurde. Windkraftanlagen führen zu einer zum Teil erheblichen Reduktion der Nährstoffe im Boden (vor allem Phosphor wird zum seltenen Element), die Bodenfeuchte wird geringer, die trockenen und nährstoffarmen Böden führen zu einer verkümmerten Vegetation, was wiederum zu einer Verringerung von Insekten und Insektenspezies führt. Das Ausmaß der Zerstörung nimmt mit der Zahl der Windturbinen zu.

Von Windrädern geht eine umfassende Zerstörung der Fauna in ihrem mittel- und unmittelbaren Umfeld aus. Sie erodieren die Böden, reduzieren den Feuchtigkeits- und den Nährstoffgehalt der Böden, Nematoden und Protisten verschwinden, die Insektenpopulationen gehen zurück und mit ihnen alle die Tierpopulationen, die in der Nahrungskette nach Insekten kommen. Wie dramatisch diese Zerstörung im direkten Umfeld von Windturbinen ist, innerhalb eines Radius von 500 Metern um den Turm des Windrads, das zeigt eine weitere Studie:

Zhang und seine Mitstreiter haben eine umfangreiche Bestandsaufnahme des Effekts den Windturbinen auf einen Umkreis von 500 Metern um ihren Turm herum und im Vergleich zur Fläche, die in 501 Metern Entfernung beginnt und bis in 5 Kilometer Entfernung reicht, ausüben. Die Autoren liefern mit ihrer Analyse ein Maß, das die unmittelbare Zerstörung quantifiziert. Die mittelbare Zerstörung dient als Basis dieser Berechnung, so dass man letztlich ein Maß dafür hält, um wie viel mehr die unmittelbare Umgebung eines Windrads im Vergleich zur mittelbaren Umgebung geschädigt wird. Wie hoch die Schäden in der mittelbaren Umgebung sind, interessiert die Autoren in dieser Arbeit nicht.

Für ihre Analyse benutzen sie drei Indices:

  • Fractional Vegetation Cover: ein Maß für den Anteil einer bestimmten Fläche, die mit Vegetation bedeckt ist;
  • Normalized Difference Vegetation Index: ein Maß für Dichte und Gesundheit von Vegetation, das über die jeweilige Fähigkeit, Licht im nahen und sichtbaren roten Licht zu reflektieren, bestimmt wird;
  • Leaf Area Cover: ein Maß für den Anteil mit Blättern bedeckter Fläche innerhalb eines umgrenzten Gebiets.
Quelle

“ data-medium-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/03/BELEM-Acres-of-Amazon-rainforest-trees-c_-https___www.disclose.tv_id_svhsdfjppl_.png?fit=300%2C193&ssl=1″ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/03/BELEM-Acres-of-Amazon-rainforest-trees-c_-https___www.disclose.tv_id_svhsdfjppl_.png?fit=640%2C413&ssl=1″ class=“size-medium wp-image-253232″ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/03/BELEM-Acres-of-Amazon-rainforest-trees-c_-https___www.disclose.tv_id_svhsdfjppl_.png?resize=300%2C193&ssl=1″ alt=““ width=“300″ height=“193″ srcset=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/03/BELEM-Acres-of-Amazon-rainforest-trees-c_-https___www.disclose.tv_id_svhsdfjppl_.png?resize=300%2C193&ssl=1 300w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/03/BELEM-Acres-of-Amazon-rainforest-trees-c_-https___www.disclose.tv_id_svhsdfjppl_.png?resize=1024%2C660&ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/03/BELEM-Acres-of-Amazon-rainforest-trees-c_-https___www.disclose.tv_id_svhsdfjppl_.png?resize=768%2C495&ssl=1 768w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/03/BELEM-Acres-of-Amazon-rainforest-trees-c_-https___www.disclose.tv_id_svhsdfjppl_.png?resize=665%2C428&ssl=1 665w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/03/BELEM-Acres-of-Amazon-rainforest-trees-c_-https___www.disclose.tv_id_svhsdfjppl_.png?w=1254&ssl=1 1254w“ sizes=“auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px“/>

Quelle

Die Ergebnisse der Autoren zeigen einen mehr oder minder umfassenden Kahlschlag:

  • Die Autoren finden für Wälder eine signifikante Reduktion des Wachstums von nach der Errichtung verbliebener Vegetation: Die durchschnittlichen Wachstumsraten liegen um 21,7% für den noch mit Vegetation bedeckten Boden, 28,6% für die Dichte und Gesundheit der Vegetation und 68,4% für die mit Blättern bedeckte Fläche unter den Wachstumsraten, die vor dem Bau eines Windrades im selben Gebiet erreicht wurden (= Radius von 500 Metern um das Windrad);
  • Nun stellt sich natürlich die Frage, wie viel Vegetation nach Errichtung eines Windrads im Vergleich zum Zustand vor der Errichtung im Durchschnitt aller berücksichtigten Windräder eigentlich noch vorhanden ist. Einmal mehr ist das Ergebnis dramatisch, denn die Errichtung EINES Windrades reduziert IM DURCHSCHNITT die mit Vegetation bedeckte Fläche um 71,6%, die Gesundheit und Dichte der Vegetation um 79,7% und das Blätterdach um 58,1%.
  • Ein Bild des umfassenden Kahlschlags, das mit der Zahl der Windturbinen, die installiert werden, exponentiell trüber wird.

Zhang et al. (2025) können ihre Ergebnisse nur als „signifikanten“ Einfluss auf die Vegetation im Umkreis von 500 Metern um EINE Windturbine zusammenfassen:

„These results indicated that mountainous wind farms in Yunnan Province had a significant impact on vegetation within a 0.5 km radius and had consistent inhibitory effects on the FVC and NDVI of different vegetation types, whereas their impacts on the LAI varied.“

Was die Arbeit von Zhang et al. (2025) besonders wertvoll macht, ist ein kleines Detail, das sich zum Ende des Beitrags findet, ein vorher-nachher-Vergleich einer bewaldeten Region in Yunnan, die Gegenstand der Arbeit ist. Die Bilder zeigen einen dramatischen Unterschied im Bewuchs, den man kaum anders als Ergebnis einer mutwilligen Zerstörung ansehen kann. Aber sehen sie selbst. Links der Zustand 2012 unmittelbar vor Beginn der Bauarbeiten, rechts der Zustand nach Abschluss der Bauarbeiten.

Aber natürlich sind Windräder eine grüne Technologie …


 

Windkraftanlagen machen krank

Wie so viele Felder, deren Erforschung dem Durchschreiten eines Minenfeldes gleicht, so ist auch die Frage, ob Windturbinen, ob Windparks z.B. durch die Lärmemissionen, die von ihnen ausgehen, krank machen, gesundheitliche Externalitäten nach sich ziehen, eine in weiten Teilen politisierte Frage, was dazu führt, dass Versuche, einen Forschungsstand zu bestimmen, zunächst einmal auf eine Seltsamkeit treffen, die allen Studien, die sich in diesem Feld um die gesundheitlichen Folgen der Vogelschredder kümmern wollen, gemeinsam ist:

The World Today | THE FUTURE'S SO BRIGHT, I GOT TO WEAR SHADES! | image tagged in wind turbine,funny,fire,green enery | made w/ Imgflip meme makerAuf der einen Seite gibt es das – man kann wohl sagen: einheitliche Ergebnis, dass von Windturbinen und Windparks Lärmbelästigungen ausgehen, dass diese Lärmbelästigungen von Anwohnern auch als ebensolche empfunden werden, dass Lärmbelästigungen der Anfang einer ganzen Reihe gesundheitlicher Beschwerden sind, weil sie dem Herz-Kreislauf-System zusetzen können, weil sie zu neurologischen Problemen führen können, weil Schlafstörungen daraus resultieren können.

Auf der anderen Seite finden dieselben Studien, in denen gezeigt wird, dass Lärmbelästigung ein Begleiteffekt von Windparks und Windturbinen ist, unter dem Anwohner leiden, das, was die Folge einer empfundenen Lärmbelästigung ist, in aller Regel nicht. Sie finden keine Hinweise auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in der Umgebung von Windparks zunehmen, keine Hinweise auf neurologische Beschwerden, die im Umkreis der Windräder verbreiteter sind als da, wo kein Wind umgepflügt wird.

Und das ist kein Zufall, denn die Methoden, die zum Einsatz kommen, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu objektivieren und nicht der Einschätzung Betroffener zu überlassen, sind in den meisten Fällen nicht geeignet, um zu leisten, was von ihnen erwartet wird. So klagt rund ein Viertel der Bevölkerung auch ohne Windkraft über Schlafstörungen. Wer sich jemals mit Statistik beschäftigt hat, weiß, dass die Suche nach einem Zusammenhang zwischen Schlafstörung und Windturbinen in der Umgebung dann, wenn sie z.B. auf aggregierten Diagnosedaten basiert, keine einfache und in der Regel eine Aufgabe ist, die bei insignifikanten Ergebnissen enden muss, eben weil Schlafstörungen so weit verbreitet sind.

Beispiele für Studien, die zu den berichteten widersprüchlichen Ergebnissen kommen, sind im folgenden Kasten zusammengetragen. Wenn Sie die kurzen Inhaltsangaben, die wir angefügt haben, lesen, werden Sie feststellen, wie einfach es ist, legitime Rückmeldungen von Anwohnern, die mit Windturbinen, tagein, tagaus, tagein, tagaus, im Rhythmus der Rotorblätter, konfrontiert sind, vom Tisch zu wischen, dass es aber trotz alldem nicht möglich ist, die Realität der negativen Effekte, die Windkraftanlagen auf Anwohner haben, in Abrede zu stellen (wir haben die Auswahl im Wesentlichen auf Meta-Analysen beschränkt):

Baliatsas, Christos, C. Joris Yzermans, Mariette Hooiveld, Raymond Kenens, Peter Spreeuwenberg, Irene van Kamp, and Michel Dückers (2025). Health problems near wind turbines: A nationwide epidemiological study based on primary healthcare data. Renewable and Sustainable Energy Reviews 216: 115642.

Zwischen 350.000 und 560.000 Anwohner von Windparks bilden die Grundgesamtheit der Studie von Blaitsas (keine Meta-Analyse, aber aufgrund der hohen Fallzahl von uns berücksichtigt). Die Autoren analysieren Aggregatdaten einer Krankenversicherung im Hinblick auf die Frage ob bestimmte Leiden bei Personen, die im Umkreis von Windkraftanlagen leben, häufiger diagnostiziert werden als bei Personen, die nicht im Umkrais von Windkraftanlagen leben. Die Datenbasis ist nicht geeignet, um daraus Rückschlüsse auf Effekte von Windkraftanlagen zu ziehen, wenn nicht andere Variablen, die ebenfalls einen Effekt haben können, kontrolliert werden, und das werden sie in der Studie von Baliastas et al. (2025) nicht. Trotz dieser methodischen Probleme finden die Autoren eine Häufung bestimmter neurologischer Erkrankungen, ab einer Entfernung von weniger als 500 Metern zur Windkraftanlage, die sich in einem höheren Verbrauch von Schmerzmitteln niederschlägt.

Godono, Alessandro, Catalina Ciocan, Marco Clari, Ihab Mansour, Giuliano Curoso, Andrea Franceschi, Elisa Carena et al. (2023). Association between exposure to wind turbines and sleep disorders: A systematic review and meta-analysis. International Journal of Hygiene and Environmental Health 254 (2023): 114273.

Godono et al. (2023) untersuchen explizit den Zusammenhang zwischen Windturbinen und Schlafstörungen und sind sich dabei, im Gegensatz zu Baliastas et al. (2025) der Tatsache bewusst, dass es ab einem bestimmten Aggregationsniveau der Daten schwierig wird, einen Effekt auf ein Leiden, das rund 25% der Bevölkerung berichten, der von Windturbinen ausgeht, jenseits von selbstberichteten Schlafstörungen zu finden. Dessen ungeachtet finden sie tentative Hinweise auf erhöhte Behandlungszahlen von Schlafstörungen bei Anwohnern von Windkraftanlagen.

Ata Teneler, Asli, and Hur Hassoy (2023). Health effects of wind turbines: a review of the literature between 2010-2020. International journal of environmental health research 33(2): 143-157.

Ata Teneler und Hur analysieren Studien, die im Zeitraum von 2010 bis 2020 erschienen sind und gesundheitliche Probleme, die mit Windturbingen in Zusammenhang stehen, zum Gegenstand haben. Sie finden signifikante Zusammenhänge mit Lärmbelästigung, Schlafstörung und einer reduzierten Lebensqualität, die von Anwohnern berichtet werden.

Van Kamp, Irene, and Frits Van Den Berg (2021). Health effects related to wind turbine sound: An update. International journal of environmental research and public health 18(17): 9133.

Meta-Studie, die zu dem Ergebnis kommt, das der Lärm von Windturbinen vor allem als Belästigung wahrgenommen wird, es ansonsten keine Daten oder keine Hinweise auf Erkrankungen, die von niedrigschwelligem oder anderem von Windturbinen verursachtem Lärm auslöst werden, gibt.

Freiberg, Alice, Christiane Schefter, Janice Hegewald, and Andreas Seidler (2019). The influence of wind turbine visibility on the health of local residents: a systematic review. International archives of occupational and environmental health 92(5): 609-628.

Freiberg et al. (2019) berücksichtigen in ihrer Meta-Analyse u.a. Studien, die negative visuelle Effekte, die von Windturbinen ausgehen, berücksichtigen und finden eine Prävalenz visueller Belästigung, z.B. durch rhythmische Schlagschatten von 6%. Auch die Nachts blinkenden Lichter werden von vielen Anwohnern als Belästigung empfunden und haben bei manchen Schlafstörungen zur Folge. Belästigungen und Erkrankungen, die vom Lärm ausgehen, den Windturbinen verursachen, wurden von den Autoren nicht berücksichtigt.

Freiberg, Alice, Christiane Schefter, Maria Girbig, Vanise Cleto Murta, and Andreas Seidler (2018). Health effects of wind turbines in working environments–a scoping review.“Scandinavian Journal of Work, Environment & Health 44(4): 351-369.

Die Meta-Studie von Freiberg et al. (2018) bringt einen völlig neuen Aspekt in die Diskussion ein, einen weiteren der Windkraft-Enthusiasten nicht interessiert: Die Gesundheit der in der Windindustrie beschäftigten. Die Autoren finden Zusammenhänge zwischen Haut- und Augenerkrankungen sowie Erkrankungen der Atemwege, die auf die Verwendung on Epoxy-Harz und anderen gesundheitsgefährdenden Substanzen zurückgeführt werden können, und sie finden eine erheblich höhere Wahrscheinlichkeit für Arbeiter in der Windindustrie, einen Arbeitsunfall zu erleiden, der sie mit erheblichen Verletzungen oder tot zurücklässt.

Harrison, Robert V. (2015). On the biological plausibility of Wind Turbine Syndrome. International journal of environmental health research 25(5): 463-468.

Untersucht wird die biologische Möglichkeit für das so genannte Winturbinen-Syndrom: Störungen des vestibulären Systems, insbesondere Schwindel, Übelkeit und Nystagmus (Augenzittern). Die Möglichkeit ist gegeben.

Knopper, Loren D., Christopher A. Ollson, Lindsay C. McCallum, Melissa L. Whitfield Aslund, Robert G. Berger, Kathleen Souweine, and Mary McDaniel (2014). Wind turbines and human health. Frontiers in public health 2: 63.

Schlussfolgerung: Viele Anwohner von Windparks fühlen sich belästigt. Weil sie sich belästigt fühlen, berichten sie Erkrankungen, die sie gar nicht haben. Gesundheitsgefahren, die von Windparks ausgehen, sind nicht belegt.

Schmidt, Jesper Hvass, and Mads Klokker (2014). Health effects related to wind turbine noise exposure: a systematic review.PloS one 9(12): e114183.

Meta-Studie: Windturbinen werden vor allem als Lärmbelästigung wahrgenommen, resultieren in psychologischem Stress und in Schlafstörungen. Während diese Zusammenhänge statitisch signifikant sind und die Berichte von Lärmbelästigung und Schlafstörung häufiger sind, je näher die Windturbinen zur eigenen Wohnung stehen, gibt es keine statistisch signifikanten Zusammenhänge, die den Lärm von Windturbinen als Ursache von Tinnitus, Gehörverlust, Kopfschmerzen oder Schwindel dingfest machen.

Jeffery, Roy D., and C. M. A. Brett Horner BA. (2014) Industrial wind turbines and adverse health effects. Canadian journal of rural medicine 19(1): 21.

Meta-Studie mit dem Hauptergebnis, dass Windturbinen, die „zu nahe“ an Wohnhäusern errichtet werden, vor allem über die wahrgenommene Lärmbelästigung das physische und psychische Wohlbefinden derjenigen, die ihr ausgesetzt sind, beeinträchtigen kann, und dass diese Beeinträchtigungen sich in sozialen Problemen niederschlagen.

McCunney, Robert J., Kenneth A. Mundt, W. David Colby, Robert Dobie, Kenneth Kaliski, and Mark Blais (2014). Wind turbines and health: A critical review of the scientific literature. Journal of Occupational and Environmental Medicine 56(11): e108-e130.

McCunney et al. (2014) untersuchen die Auswirkungen von Infraschall und finden keine Überschreitung vorgegebener Grenzwerte. Sie schließen daraus, dass von Infraschall keine Gesundheitsgefährdung ausgeht und behaupten, ohne dass sie entsprechenden Daten hätten, dass die Lärmbelästigung, die manche Anwohner empfinden, nicht die Windturbinen, sondern persönliche Merkmale dieser Anwohner zur Ursache hätten.Die Studie von McCunney et al. (2014) wurde von der Canadian Wind Energy Association (CanWEA) finanziert. Aber das hat natürlich keinen Einfluss auf die Ergebnisse – oder?

Merlin, Tracy, Skye Newton, Benjamin Ellery, Joanne Milverton, and Claude Farah (2013). Systematic review of the human health effects of wind farms. National Health & Medical Research Council.

Umfangreiche Zusammenstellung der gesundheitlichen Schäden, die von Windparks ausgehen können, gekoppelt mit dem Hinweis, dass es für alle außer Lärmbelästigung keine empirischen Belege gibt.

Knopper, Loren D. & Christopher A. Ollson (2011). Health effects and wind turbines: A review of the literature. Environmental health 10 (2011): 1-10.

Meta-Studie, die wissenschaftliche Studien, Auftragsarbeiten von Regierungen und Fachbeiträge, in denen Betroffene ihre Erfahrungen mit Windturbinen, die in ihrer Nähe aufgestellt wurden, berichten, miteinander vergleicht. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass wissenschaftliche und Auftragsstudien der Regierung die gesundheitlichen Folgen, die von Windrädern ausgehen, in der Regel auf Lärmbelästigung reduzieren, während in Berichten von Betroffenen, ein breiteres Spektrum der Leiden angesprochen wird, das Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden, Rastlosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten umfasst.

Pedersen, Eja, and Kerstin Persson Waye (2007). Wind turbine noise, annoyance and self-reported health and well-being in different living environments.Occupational and environmental medicine 64(7): 480-486.

Pedersen und Persson Waye validieren die Angaben der Anwohner von Windkraftanlagen mit objektiven Daten des von den Anlagen verursachten Umgebungslärms und können zeigen, dass Windkraftanlagen mit steigendem Lärm auch in größerem Ausmaß als Belästigung wahrgenommen werden. Mit anderen Worten: die Autoren zeigen, dass die Leute, die von einer Belästigung durch Windturbinen berichten, diese Belästigung nicht erfinden, weil sie gegen Windkraftanlagen eingestellt sind, sondern die Belästigung tatsächlich vorhanden ist und von denen, die anderen Windenergie aufzwingen, bewusst in Kauf genommen wird.

Bei den meisten bisher genannten Studien handelt es sich um Pseudo-Metastudien, um Analysen, die Ergebnisse anderer Studien berichten ohne diese Ergebnisse systematisch zu analysieren. Die folgende Studie von Onakpoya et al. (2015) ist eine der wenigen Studien, die auf einer statistischen Analyse der Ergebnisse unterschiedlicher Studien basiert und somit tatsächlich eine Meta-Studie ist. Sie kommt prompt zu dem Ergebnis, und zwar auf Basis von 2.364 Befragten in 6 Studien, dass die Wahrscheinlichkeit, sich belästigt zu fühlen, mit zunehmender Nähe zu Windturbinen/Windparks signifikant steigt, dass die Wahrscheinlichkeit von Schlafstörungen zunimmt, je größer die Lärmemissionen von Windparks/Windturbinen tatsächlich ist und dass es fundierte Hinweise darauf gibt, dass die Lebensqualität der Anwohner von Windparks sinkt.

Die Ergebnisse von Onakpoya et al. (2015) legen nahe, dass der eklatante Widerspruch zwischen attestierter Lärmbelästigung und der Unfähigkeit, andere gesundheitliche Konsequenzen von Windparks zu finden, ein Ergebnis externer Einwirkung ist, etwa von politischem Druck zu dem politischen Zeitgeist konformer Forschung, von Drittmittelzwängen [wer Negatives findet, wird nicht mehr gefördert] oder anderen Formen der ideologischen Einflussnahme.

Vor diesem Hintergrund beginnen wir heute unsere Bestandsaufnahme zu den gesundheitlichen Folgen, die mit Windparks assoziiert sind, und zwar mit einem Überblick über das Feld, in dem sich eine erstaunliche Zahl von Meta-Studien oder solchen, die es fast geworden wären, versammelt haben, Meta-Studien, die in ihrer Mehrzahl zu den oben berichteten widersprüchlichen Ergebnissen kommen, deren Widersprüchlichkeit noch drastischer wird, wenn man das folgende Ergebnis in Rechnung stellt:

Sie sehen hier den Anteil der Bürger, die sich vom Lärm von Windturbinen belästigt fühlen. Er ist in den Dezibelbereichen, in denen Windturbinen aktiv sind, das sind in der Regel für die direkte Umgebung 55 dBA direkt unter einer Windturbine bzw. mit zunehmender Entfernung weniger, konstant höher als für andere Lärmquellen. Der Anteil liegt höher als der Anteil derjenigen, die sich von Fluglärm oder Autolärm in einer Stadt belästigt fühlen. Unzählige Studien haben gezeigt, dass von Autolärm erhebliche Gesundheitsbelastungen und Schlafstörungen ausgehen, also genau das, was von Windrädern, die als noch störender als Autolärm in einer Stadt angesehen werden, nicht ausgehen soll.

Es grenzt ans Lächerliche.

Beginnen wir also damit, das Feld aufzuarbeiten.

Zunächst ist es notwendig, zwischen dem Lärm, der leicht wahrnehmbar ist und dem Lärm, der obschon konstant, am Rande der Wahrnehmbarkeitsgrenze angesiedelt ist, zu unterscheiden. Lärm kann mechanische Ursachen haben, es kann Lärm sein, der an der Hinterkante eines Rotorblattes entsteht, weil sich die Luftströmungen an der Oberfläche des Rotorblattes zu einer turbulenten Schicht entwickeln, es kann sich um den Lärm einer Anströmungsturbulenz handeln, oder Schall, der daraus ensteht, dass ein Rotorblatt Luft verdrängt, wobei es sich hier zumeist um Schall im Bereich des Infraschall handelt, der gewöhnlich bis zu 20 Hz betragen kann, wobei an Windkraftanlagen typische Schallpegelspitzen bei Frequenzen von 1- 10 Herz gemessen werden, Frequenzen die, wie manche Autoren sagen, nicht hörbar seien, eine Behauptung, der Leventhall schon 2007 widersprochen hat, als er dafür plädiert hat, die irreführende Behauptung, Infraschall sei nicht zu hören, fallen zu lassen und mit der Realität von schwer hörbarem Schall zu ersetzen:

„The common use of the term infrasound as an inaudible sound is misleading, since infrasound, considered as sound at frequencies lower than 20 Hz, is clearly audible at appropriate levels, which may occur from industrial and other processes. The naturally occurring sounds at frequencies below, say, 1 Hz are at frequencies and levels which are inaudible. Infrasound is just a continuation of audible sound into a region where the hearing threshold rises as the frequency reduces.

The ear is, generally, the most sensitive receptor of all sounds. In fact, a sub-threshold sound at any frequency, high or low, could be considered as “infra-sound.”

Consequently, it is suggested that, in scientific discourse related to human perception, the term “infrasound” is avoided and replaced by “low-frequency noise” or “low-frequency sound”, with an indication of the frequency range under consideration. Infrasound should be reserved for investigations of very low-frequency atmospheric sounds, of natural or man-made origin, which is a well-established discipline.“

Leventhall, Geoff (2007). What is infrasound?. Progress in biophysics and molecular biology 93(1-3): 130-137.

Infraschall ist somit NICHT unhörbar, er ist nur schwieriger zu hören und kann somit zu Lärmbelästigung und gesundheitlichen Schäden beitragen. Bleiben wir zunächst bei dem, über das Einigkeit besteht: Windparks im Allgemeinen und Windturbinen im Besonderen werden als Lärmbelästigung wahrgenommen:

Maffei et al. (2015) haben sich für die Ursachen dafür interessiert, dass Anwohner Windturbinen als Lärmbelästigung wahrnehmen. Das periodisch wiederkehrende Rauschen und Schlagen der Rotorblätter wurde von Ihnen als Hauptgrund der Lärmbelästigung bestimmt. Dieses periodische Wiederkehren oder Oszillieren zwischen weniger und mehr Lärm, das die Drehung der Rotorblätter verursacht, wurde als Ursache für empfundene Lärmbelästigung in Experimenten, wie sie van den Berg et al. (2008) durchgeführt haben, bestätigt. Hinzu kam die Wahrnehmung eines tiefen mahlenden Geräusches, das den Probanden von van den Berg den letzten Nerv raubte. Waye and Öhrström (2002) haben den Lärm, der von Windturbinen ausgeht, in eine Rangfolge gebracht: am meisten werden die periodisch von der Umdrehung der Rotorblätter ausgehenden „Wischgeräusche“ als Belästigung empfunden, gefolgt von den Mahlgeräuschen. Hayes (2006) hat die Anwohner dreier Windparks im Vereinigten Königreich nach ihrer Wahrnehmung befragt und herausgefunden, dass weniger Infraschall als das rhythmisch wiederkehrende „swashing“ der Rotorblätter, das Schwappen der Rotorblätter, gemeinhin als „Amplituden-Modulation“ bezeichnet,  als Lärmbelästigung wahrgenommen wird.  Large und Stigwood haben dieses Ergebnis acht Jahre später ebenfalls im Vereinigten Königreich bestätigt, weshalb Yoon et al. (2016) zu dem Schluss kommen, die Amplituden-Modulation, das rhythmische Wiederkehren eines wischenden, schwappenden Geräusches sei das eigentliche Problem, das der empfundenen Lärmbelästigung zugrunde liege.

Wenig verwunderlich, ist dass das Ausmaß der Belästigung, die durch den Lärm von Windturbinen empfunden wird, von der Entfernung zur Windturbine abhängig ist: Je näher die Dinger zum eigenen Wohnhaus stehen, desto belästigender werden sie empfunden, wie Abbasi et al. (2016) und Michaud et al. (2016) gezeigt haben.

Es führt kein Weg an der Feststellung vorbei, dass von Rotorblättern verursachter Lärm für die Anwohner von Windparks eine Belästigung darstellt, von diesen als Lärmbelästigung empfunden wird. Diejenigen, die deutsche Lande mit Windturbinen pflastern wollen, sollten somit als Lärmbelästiger bezeichnet werden, denn sie nehmen die Störung der Ruhe der Anwohner billigend und sehenden Auges in Kauf. Und weil das alles noch nicht reicht, wollen diejenigen, die gar nicht genug bekommen können von Windturbinen, die Dinge näher an Wohnhäuser heranrücken, damit die negativen Gesundheitseffekte amplifiziert werden können – dem Klima zuliebe.

Aber natürlich werden sie, wenn sie auf diese Tatsache angesprochen werden, darauf verweisen, dass es Forschung gibt, die keinerlei Zusammenhang zwischen Krankheitssymptomen oder Schlafstörungen und Windparks/Windturbinen gefunden hat. Wie gewöhnlich, spielen Wissenschaftler eine legitimierende Rolle, sie legitimieren ideologisch motivierte Entscheidungen.

Indes, dass von Windparks/Windturbinen keine gesundheitlichen Gefahren ausgehen, das ist schon angesichts des Ausmaßes der empfundenen Lärmbelästigung unwahrscheinlich, und es ist vor allem unwahrscheinlich, weil es Studien gibt, die diese Gesundheitsgefahren bereits belegt zu haben scheinen, was uns zum Infraschall bringt also dem Schall mit weniger als 20 Herz, der gerade noch hörbar, von dem aber bekannt ist, dass er auch anders wahrnehmbar ist.

So haben mehrere Autoren darauf hingewiesen, dass Windturbinen über Infraschall physiologische Effekte haben, die auch von schwer oder kaum hörbaren oder gerade von schwer oder kaum hörbarem Schall verursacht werden. Dabei spielen vor allen die Haare im Innenohr eine Rolle, die wohl als Überträger elektrischer Signale wie sie von Infraschall ausgehen, ins Gehirn fungieren (Alves-Pereira & Castelo Branco 2007, Frey & Hadden 2007, Pierpont 2009, Salt & Kaltenbach),

Pierpont (2009) stellt einen Zusammenhang zwischen Infraschall, wie er von Windturbinen ausgeht und VVVD [Visceral Vibratory Vestibular Disease] her. Vestibuläre Erkrankungen betreffen den Gleichgewichtssinn. Entsprechend äußert sich VVVD im Gefühl eines inneren Pulsiesrens, Zitterns und Schauderns, es wird von innerer Unruhe und Nervosität, Angst und einem Fluchtinstinkt begleitet, hat Erbrechen, ein Gefühl der Enge in der Brust und Herzrasen zur Folge. Infraschall ist nach Ansicht von Pierpont für diese Erkrankung verantwortlich. Die Ergebnisse basieren auf 38 Personen aus 10 Familien, die innerhalb von 300 bis 1500 Metern Entfernung zu einer oder mehreren Windturbinen leben.

Schomer et al. (2015) untersuchen die Bewohner von drei Häusern, die in der Nähe von Windturbinen leben und von am besten als Seekrankheit beschreibaren Symptomen berichten. Nach Ansicht von Schomer et al. (2015) sind die Symptome der Anwohner auf Infraschall zurückzuführen, der auf das vestibuläre System Druck ausübt. Nussbaum und Reinis (1985) haben 60 Probanden einem Ton von 8 Herz mit 130 dB ausgesetzt und dabei die Schwingungen und den Pegel moduliert. Zeigen konnten sie, dass niedrige Pegel, wie sie mit „viel“ Infraschall verbunden sind, mit Benommenheit und Erbrechen einhergingen, während Kopfschmerzen und Müdigkeit mit Oberschwingungen und hohem Pegel (und „wenig“ Infraschall) verbunden waren. Auf Grundlage ihrer Ergebnisse gelangen Nussbaum und Reinis zu der Ansicht, dass Infraschall, wie er z.B. von Windturbinen verursacht wird, für „Seekrankheit“ verantwortlich sein kann.

Einen Zusammenhang zwischen Infraschall und Herz-Kreislauferkrankungen stellen die bereits oben zitierten Alves-Pereira und Castelo Branco (2007) her: Infraschall und tieffrequenter Schall einer Windkraftanlage kann aus ihrer Sicht vibroakustische Krankheiten (VAD) verursachen, die durch eine Verdickung der Mitralklappe (eine der Herzklappen) und des Herzbeutels (Perikardium) hervorgerufen wird. Ihre Daten beziehen sie aus einer einer Studie unter Flugzeugtechnikern, die beruflich hohen Pegeln von niederfrequentem Schall ausgesetzt waren (Branco-Costelo et al. (1999).

In einer weiteren Untersuchung, deren Gegenstand eine Familie die 322m und 642m von einer Windkraftanlage entfernt lebte, war, kommen Alves-Pereira und Castelo Branco (2007, s.o.) zu dem Schluss, dass das von ihnen bei den Mitgliedern der Familie beobachtete VAD durch tieffrequenten Schall verursacht wurde. Chapman et al. (2013) haben die Ergebnisse von Alves-Pereira und Castelo Branco in Zweifel gezogen und sind zu dem Schluss gelangt, dass es keine Belege dafür gibt, dass vibroakustische Krankheiten mit Windturbinen assoziiert sind oder durch sie verursacht werden.

Und damit sind wir zurück auf Los und ziehen keine 4000 ein. Einmal mehr stellt sich die Forschungslage als „diffus“ dar, wird behauptet, dass Windparks/Windturbinen zwar zu erheblicher Lärmbelästigung bei denen, die ihnen ausgesetzt sind, führen, aber jenseits der Belästigung und ganz im Gegensatz zu all den anderen Lärmbelästigungen zu keinen gesundheitlichen Konsequenzen führen, etwa so, wie COVID-19 Shots zu keinerlei Nebenwirkungen führen.

Hier ist offenkundig einmal mehr ideologische Forschung an die Stelle wissenschaftlicher Forschung getreten und wir werden vor diesem Hintergrund in den nächsten Monaten die Beleglage für die gesundheitlichen Gefahren, die von Windturbinen/Windparks ausgehen, zusammentragen, denn dass etwas als Belästigung empfunden wird, dass diese Belästigung dauerhaft vorhanden ist und ohne jede gesundheitliche Konsequenz bleibt, das entspricht so etwa der Behauptung, man habe mit einem Maschinengewehr in einen Laubbaum geschossen und dabei nicht ein Blatt getroffen.


 

Wo Windräder drehen, werden Tiere geschädigt

Der Massenmord unter den Gefiederten ist nur eine der negativen Auswirkungen dieser ineffizienten, aber für die Betreiber risikolose Gewinne bereitstellenden „Technologie“, eine der negativen Auswirkungen, die weitgehend verschwiegen werden, so wie nicht thematisiert wird, dass sich Windparks negativ auf das lokale Mikroklima auswirken und die Nutzungsmögilchkeiten der umliegenden Flächen verringerrn. Sie zerstören Biosphären, reduzieren das Pflanzenwachstum (Liu et al., 2020), verändern den Bewuchs weit über ihren Standort hinaus (Urziceanu et al. 2021, Diffendorfer et al. 2019, Ferrer et al., 2021) erhöhen die Bodentemperatur (Zhou et al. 2012), verändern die Windgeschwindigkeit (Luo et al. 2021) und die Luftfeuchtigkeit (Wang et al. 2023).

Wer sich für die vollstände Literaturangabe interessiert, der möge uns eine eMail schreiben. Angesichts der Tatsache, dass wir anderen Blogs als Vorlage dienen, die dort plagiiert wird, veröffentlichen wir die komplette Literaturangabe erst, nachdem wir die Arbeiten besprochen haben.

Zu den angesprochenen vielen negativen Veränderungen, die von Windparks ausgehen und in der öffentlichen Diskussion vollkommen unterschlagen werden, kommen die oben bereits angesprochenen Massenmorde unter Raub- und Singvögeln und unter Fledermäusen. Und es passt in die kriminelle Zeit, in der wir leben, in der ohne Rücksicht auf Verluste, Profite gemacht werden, sei es mit experimentellen Spritzbrühen, mit Medikamenten, die Leute umbringen, die sich erhofft haben, von der Tonne, die sie derzeit darstellen, zur schlanken Gerte zu werden oder eben mit den die Welt rettenden rotierenden Vogel- und Fledermausschreddern, von den vielen Insekten, die in Windparks eine Ende finden, wollen wir gar nicht erst anfangen, es passt in diese Zeit, dass es KEINERLEI Studien dazu gibt, wie sich die immer größer, immer höher, immer leistungsstarker werdenden Rotorblätter am Stiel auf die Menge der ermordeten Tiere auswirken.

Es gibt, das soll nicht verschwiegen werden, PCM, POST-CONSTRUCTION MORTALITY, einen Euphemismus für die Anzahl der Geschredderten, aber die Arbeiten, in denen dieses Maß berechnet wird, sind zumeist alt, stellen keine Strukturmerkmale der Windparks in Rechnung und führen schon gar keinen Vergleich zwischen Windparks aus. Es gibt, um diese Ungeheuerlichkeit einmal deutlich auszusprechen KEINE Studie, in der untersucht worden wäre, wie sich veränderte Höhen, Umfänge und Leistungsstärken von Windturbinen auf ihre Mordlust auswirken. Und weil dem so ist, ist die Studie, die Julie C. Garwin, Juniper L. Simonis und Jennifer L. Taylor gerade veröffentlicht haben, sehr verdienstvoll und eine Modell-Studie, die auf realen Daten basiert.

Was tut man, wenn es keine Forschung zum Thema gibt und es auch nicht möglich, ist Primärdaten im notwendigen Umfang zu erheben?

Man benutzt vorhandene Forschung, in der Tierleichen gezählt wurden, die sich unter und in der Umgebung der Vogelschredder angesammelt haben. 88 solcher Studien, die die Kriterien der Autoren erfüllen, haben sie gefunden und sich die Tatsache, dass darin Ergebnisse aus Windparks mit Turbinen, deren Höhe zwischen 55 und 110 Metern variiert, deren Rotordurchmesser zwischen 61 und 136 Metern variiert, deren Abstand zwischen unterem Ende des Rotorblatts und Boden zwischen 20 und 54 Metern variiert und deren maximale Höhe des Rotorblattes zwischen 90 und 173 Metern variiert und baut um diese unterschiedlichen Höhen ein mathematisches Modell, das auf Basis vorhandener Ergebnisse (Anzahl gefundener Tierleichen, Höhe, Anzahl, Leistungsstärke etc. der Windturbinen) eine Risikoverteilung für unterschiedliche Submodelle errechnet, ein so genanntes Bayesian Hierarchical Model, das es auf Basis einer gegebenen Verteilung von Tierleichen über Windparks, die sich in den genannten Parametern unterscheiden, ermöglicht, in diesem Fall Risiken für Vögel und Fledermäuse, geschreddert zu werden, zu errechnen, wobei diese Rechnung auf Basis eines konkreten Vertreters der jeweilige Spezies erfolgt, einfach um definitive Körpermaße und konkretes Flugverhalten einrechnen zu können.

Die Autoren wählen diese drei Spezis:

Ein solches Modell ist nur so gut, wie seine Vorhersage der beobachteten Daten und gemessen an diesem Kriterium sind die Modelle von Garwin, Simonis und Taylor gute Modelle, die eindeutige Beziehungen ans Tageslicht befördern:

„Focal“ beschreibt die tatsächlich beobacheten Leichname, Priors sind die Leichname, die auf Basis der beobachteten Verteilungen geschätzt wurden und die somit den Erwartungswert darstellen. Aus dem Vergleich beider Verteilungen wird nicht nur deutlich, dass die Zahl der ermordeten Vögel und Fledermäuse viel höher sein muss als es die beobachteten Daten zeigen, es wird zudem deutlich, dass die „Unterschätzung“ der Leichname vor allem darauf zurückzuführen ist, dass der Suchradius zu gering ist. Garwin et al. (2024).

Das vielleicht erschreckendste Ergebnis, das die Autoren in ihren Analysen zutage befördern: Die Entfernung, über die die Tierleichen von den Rotorblättern der Windturbinen verteilt werden, sind viel größer als bislang angenommen. Das hat zur Konsequenz, dass die Anzahl der Vögel und Fledermäuse, die als Kalamitäten von Windparks untersucht und seither in Kauf genommen wurden, WEIT unterschätzt wird. Die tatsächliche Anzahl der ermordeten Vögel und Fledermäuse dürfte weit über der bislang eingeräumten Zahl liegen.

Das zweite Ergebnis:

Je weniger Höhe zwischen Boden und dem Rotorblatt, desto mehr Vögel und vor allem Fledermäuse werden von der Windturbine ermordet. Dieses Ergebnis ist insofern relevant, als viele in die Jahre gekommene Windparks modernisiert, d.h. leistungsfähiger gemacht werden, was aus Kostengründen in der Regel darauf hinausläuft, dass größere Rotorblätter an denselben Turm angebracht werden, was den Abstand der Rotorblätter zum Boden verringert und zur Folge hat, dass die Anzahl ermordeter Vögel und vor allem Fledermäuse steigt.

Je mehr Kapazität ein Windrad hat, desto mehr Vögel müssen daran glauben, wobei die höhere Leistung eines Windrades vor allem Singvögeln den Garaus macht.

Singvögel werden auch mit wachsendem Durchmesser der Rotorblätter vermehrt zu Opfern der Schredder, indes trifft ein größerer Rotor vor allem Raubvögel, die in Legion getötet und in der Gegend verteilt werden.

Mit anderen Worten: Die nachhaltige Technologie, die Klimawirre auf 2% der Fläche Deutschlands sehen wollen, die nachhaltige Technologie, die mit immer größeren, leistungsfähigeren und umfangreicheren Windturbinen einhergeht, geht zudem mit immer mehr toten Sing- und Raubvögeln und Fledermäusen einher. Diese Planetenretter nehmen billigend in Kauf, dass sie die Artenvielfalt zerstören.

Wie lebt es sich eigentlich in einer Welt ohne Vogelgesang?
Wir sind dabei, es zu lernen.

Schon vor einiger Zeit haben wir Studien besprochen, die zeigen, dass Windparks regelrechte Killing Fields für Vögel und Fledermäuse sind. Die Forschung ist indes nicht stehen geblieben. Es gibt unzählige Studien, die die Verheerungen dokumentieren, die Windparks in lokalen Populationen von Vögeln, Fledermäusen, Insekten usw. anrichten. Egal, ob sie an Land oder im Meer errichtet werden:

Kumara, Honnavalli N., S. Babu, G. Babu Rao, Santanu Mahato, Malyasri Bhattacharya, Nitin Venkatesh Ranga Rao, D. Tamiliniyan et al. (2022). Responses of birds and mammals to long-established wind farms in India. Scientific reports 12(1): 1339.

Ling, Sonja, and Andy Linehan (2003). „Guidelines for wind power and wildlife in Washington State, USA. Wind Engineering 27(4): 273-283.

Norro, Alain Michel Jules, Bob Rumes, and Steven Johan Degraer (2013). Differentiating between underwater construction noise of monopile and jacket foundations for offshore windmills: a case study from the Belgian part of the North Sea. The Scientific World Journal 1: 897624.

Schöll, Eva Maria, and Ursula Nopp-Mayr (2021). Impact of wind power plants on mammalian and avian wildlife species in shrub-and woodlands. Biological Conservation 256: 109037.

Tougaard, Jakob, Line Hermannsen, and Peter T. Madsen (2020). How loud is the underwater noise from operating offshore wind turbines?. The Journal of the Acoustical Society of America 148(5): 2885-2893.

Zhang, Xia, Huimin Wang, Guofei Shang, Minghao Sun, Zhenghong Yan, Yuxin Gao, QiXiang Yuan, and Ce Zhang (2024). Impact of wind farms on local land surface temperature in Qinghai Province, China.“ International Journal of Remote Sensing 45(19-20): 7318-7338.


Raubvögel, Adler, Bussarde, Falken, Milane, Eulen geht es nicht besser. Die Liste der Raubvögel ist lang, die Liste der Opfer der Vogelschredder genauso lang. Und die Studie, die wir besprechen, ist insofern das A und O des windradenden Vogelmords als es eine META-Studie ist, deren Autoren alle bisher zu diesem Thema erstellten Studien systematisch erhoben, klassifiziert und ausgewertet haben:

Ein Tierarzt versucht, einem Seeadler, dem eine Windturbine einen Flügel abgetrennt hat, das Leben zu retten.

Das Vorgehen und die Methodik, die Estellés-Domingo und López-López anwenden ist state of the art, ihre Ergebnisse vorsichtig formuliert und die Datenbasis, auf der sie zu ihren Ergebnisse gelangen mit 216 wissenschaftlichen Beiträgen, die die negativen Effekte, die von Windturbinen auf Raubvögel ausgehen, zum Gegenstand haben, sehr breit. Adverse Effekte auf Raubvögel sind nach (1) Verhaltensänderungen, (2) Mortalität, (3) Revier, (4) Entwicklung der Population und (5) vorhandene Anzahl von Vögeln unterschieden und erlauben es auf dieser Grundlage, eine sehr umfassende Analyse der negativen Auswirkungen von Windturbinen auf Raubvögel zu erstellen.

Und daran, dass Windturbinen einen negativen Effekt auf Raubvögelpopulationen ausüben, hat eigentlich niemand einen Zweifel. Anders ausgedrückt: Diejenigen, die Landschaften und vor allem Bergrücken mit Windturbinen vollkleistern, nehmen billigend in Kauf, dass Raubvögel über kurz oder lang abwandern oder aussterben. Die Rettung des Planeten vor einer nicht vorhandenen Klimakrise hat offenkundig einen Planeten zum Ziel, auf dem es kaum noch Lebewesen gibt.

Raubvögel leiden auf unterschiedlichen Wegen, die allesamt zur selben Verheerung der Bestände führen. Bestände von Raubvögeln, so ein geteiltes Ergebnis, werden durch Windparks dezimiert. Dass die Bestände von Raubvögeln schrumpfen, wenn Windparks errichtet wurden, daran gibt es keinen Zweifel: Eine direkte Auswirkung auf den Bestand haben Windturbinen dadurch, dass sie Raubvögel umbringen. Handelt es sich dabei um erwachsene Tiere, dann hat dies einen Dominoeffekt auf den Bestand, denn der Ausfall von erwachsenen Tieren führt vor allem bei bereits bedrohten Arten zu einem raschen Verschwinden. Manche Raubvögel versuchen, sich der neuen Bedrohung anzupassen: Sie erweitern oder schränken ihr Revier ein: Ersteres, wenn die Todschläger in der Nähe sind, Letzteres, wenn die Todschläger am Rand ihres Reviers angesiedelt wurden. Eingeschränkte Reviere gehen mit eingeschränkter Kost einher und führen über kurz oder lang dazu, dass die Raubvögel abwandern. Indes, Vermeidung ist Raubvögeln nicht immer möglich. Vor allem Windparks, die auf Bergrücken errichtet werden, stellen eine erhebliche Gefahr für die Tiere dar, denn Raubvögel nutzen thermische Aufwinde oder orographische Hebung, um an Höhe zu gewinnen. Man muss nicht viel von orographischer Hebung oder thermischen Aufwinden verstehen, es reicht zu wissen, dass sie an Bergrücken entstehen und von Raubvögeln genutzt werden, um an Höhe zu gewinnen, sofern es ihnen gelingt, den Todschlägern auf dem Bergrücken zu entgehen…

Die beschriebene Kette der Dezimierung und Verdrängung, die Raubvögel da, wo es Windparks gibt, zu einer aussterbenden oder abwandernden, in jedem Fall nicht mehr vorhandenen Art macht, ist wissenschaftlich bestens belegt. Man kann über diese negativen Effekte nicht diskutieren, sie nicht in Frage stellen oder sie abstreiten. Sie sind gegeben. Wer Winparks baut, deren Bau befürwortet oder fördert, bringt damit definitiv Raubvögel um.

Insofern der Adler das Wappentier Deutschlands ist, ist dessen Beseitigung durch Windparks vielleicht eine der besten Analogien, die man auf den Niedergang, der mit den Grünen und all den wirren Ideen, die sie im Schlepptau hatten, kam, haben kann.


Sie morden zu Land, in der Luft und im Wasser:

Man hat sich an Meldungen wie die folgende fast schon gewöhnt.

oder diese Meldung vom heutigen Tag, dem 15. Mai 2025:

Das bemerkenswerte an solchen Meldungen, von denen uns nicht wirklich klar ist, warum sie in Shitstream-Medien überhaupt erscheinen, ist die Tatsache, dass alles, was Journalismus auszeichnet, in diesen Beiträgen fehlt. Und was Journalismus am meisten auszeichnet, das ist die Suche nach Ursachen, die in der deutschen Sprache mit einem einzigen Wort beginnt: WARUM?

Indes, wer solche Fragen stellt, läuft Gefahr Antworten zu bekommen, die er nicht hören will. Ergo, werden solche Fragen nicht gestellt. Die Schreiber solcher Horrormeldungen gefallen sich vielmehr darin, einen gequirlten BS an Spekulation zu verbreiten, wie den folgenden anlässlich des Strandens von 66 Grindwalen:

„Bei den gestrandeten Walen handele es sich um eine ganze Schule aus Männchen mit einer Länge von bis zu sieben Metern sowie Weibchen, Kälbern und Jungtieren, berichtete die BBC. Womöglich sei ein Wal in Schwierigkeiten geraten, und der Rest habe versucht zu helfen, zitierte die BBC Experten.“

Bei der ARD-Tagesschau wird derartiger Mist unter „Wissen“ eingeordnet.

Lieber unterstellt man Walen altruistische, sich für andere aufopferndes Verhalten, als dass man auch nur eine Sekunde über die naheliegende Ursache dafür, warum immer mehr Wale und Delphine und Tümmler an den Ufern von Nordsee und Atlantik stranden, nachdenkt, geschweige denn, darüber berichtet. Gestrandete Meeressäugetiere sind mittlerweile zu einem normalen Bild in Küstenstaaten geworden. Die 66 Grindwale fügen sich in eine Reihe von mehr als 1000 Walen, Tümmlern, Delphinen, die 2023 allein an der Küste von Großbritannien gestrandet sind. Seit 2018 sind mehr als 5000 Wale und Delphine und Tümmler an britischen Stränden verendet, und die Zahl der Tiere, die, wenn man den „Experten“ der BBC glauben will, einen Artgenossen in Not retten wollen und dabei selbst das Zeitliche segnen, sie wird immer größer, so wie die Zahl der Windturbinen, die Küstengewässer mit ihrem Infraschall verseuchen, immer größer wird.

Andrew Montfort

“ data-medium-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Cateceans-whales-deaths-wind-farms-1.gif?fit=300%2C231&ssl=1″ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Cateceans-whales-deaths-wind-farms-1.gif?fit=639%2C492&ssl=1″ class=“wp-image-245476 size-full“ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Cateceans-whales-deaths-wind-farms-1.gif?resize=639%2C492&ssl=1″ alt=““ width=“639″ height=“492″/>

Quelle: Andrew Montford

Andrew Montford berichtet die Anzahl gestrandeter Wale, Tümmler und Delphine seit 1990, seit 2005 wird in Meeren rund um Großbritannien ein kontinuierlicher, für Fische hörbarer Hintergrundlärm erzeugt, der, wenn man die „installierte Leistung“ mit der Anzahl gestrandeter Fische korreliert, eine nicht zu übersehende ebensolche Korrelation zeigt.

Aber natürlich ist das alles Unfug.
Das wissen wir aus berufener Quelle:

Is there any evidence connecting recent whale deaths to offshore wind farming?

“There has been a lot of talk about wind turbines and whale deaths, but there is no evidence whatsoever connecting the two. Meanwhile, the oceans face more threats now than at any time in history,” said Hemphill.

How did wind power even end up in the conversation?

“It’s just a cynical disinformation campaign,” said Hocevar. “It doesn’t seem to worry them that it’s not based in any kind of evidence.”“

Sie sehen, dass Wale und Delphine und Tümmler stranden, das hat nichts mit Offshore-Windparks zu tun. Wer das behauptet, der ist ein Desinformant. Die Passage findet sich bei Greenpeace, der Organisation, die einst Wale retten wollte. Der, der mit seinen apodiktischen Aussagen zeigt, dass es mit seinem Intellekt nicht so weit her sein kann, heißt John Hocevar und ist „Greenpeace USA’s Oceans Campaigner“. Falls Sie einen irgendwie gearteten Hinweis auf die Qualifikationen des Ozean-Kampaigners erwarten: Er ist Kampaigner.

Reicht das nicht?

Kittiwake, Dreizehenmöwe

Indes, selbst die britische Regierung gibt zu, dass die Errichtung von Windparks im Meer sich negativ auf Seevögel und Cetaceen auswirkt. Das geht soweit, dass z.B. für „Kittiwake“, die Dreizehenmöwe, die um den Offshore-Windpark „Hornsea“ heimisch ist, die Zahl der Vögel berechnet wird, die jährlich von den Anlagen geschreddert werden können, ohne dass es, wie andere „Experten“ behaupten, einen negativen Effekt auf den Bestand der Möwen hat.

357 bis 475 Möwen, die von Windturbinen geschreddert werden, sind offiziell als die Anzahl von Möwen deklariert, die den Bestand der Kittiwake in Hornsea nicht gefährdet:

Aber natürlich ist das Unterfangen, eine Bestandsschätzung für Möwen durchzuführen und auf Grundlage einer angenommenen Reproduktionsziffer zu berechnen, wie viele Vögel man schreddern kann, ohne den Bestand zu gefährden, eine sinnlose Tätigkeit, weil die Zahlen, auf deren Grundlage die Berechnung erfolgt, Schätzungen darstellen, Schätzungen, die man – je nach Agenda – nach oben und nach unten korrigieren kann und offenkundig auch korrigiert hat, denn andere, als die Regierungsexperten kommen auf die Zahl von 759 bis 874 jährlich mit angeblich erneuerbarer Windenergie ermordeter Möwen. Und während 475 Möwen noch unter der Bestandserhaltungsgrenze von 512 Vögeln liegt, nicht 510 und auch nicht 519, nein 512 [es geht kaum mehr lächerlicher], liegt die Schätzung der regierungsunabhängigen „Experten“ darüber.

Indes, derart fruchtlose Streits sind nicht, was uns interessiert. Was uns interessiert ist die Tatsache, dass Regierungen genau wissen, was sie mit Windturbinen anrichten, welchen Schaden sie der Artenvielfalt zufügen:

Bekannt ist, dass die Fundamente der Windturbinen im Meeresboden das vorhandene ökologische Gleichgewicht erheblich stören können (Degraer et al. (2020)). Indes, dieselben Ozean-Aktivisten, die vermutlich in ihrer Phantasie das Great Barrier Reef schon mehrfach haben sterben lassen, haben plötzlich überhaupt kein Problem mit der Zerstörung eines vorhandenen ökologischen Gleichgewichts durch tonnenweise verbauten Zement und Stahl.

Erik ChristensenOwn work, CC BY-SA 3.0, Link

“ data-medium-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?fit=300%2C225&ssl=1″ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?fit=640%2C481&ssl=1″ class=“size-medium wp-image-245497″ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=300%2C225&ssl=1″ alt=““ width=“300″ height=“225″ srcset=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=300%2C225&ssl=1 300w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=1024%2C769&ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=768%2C577&ssl=1 768w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=1536%2C1153&ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=2048%2C1538&ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?resize=665%2C499&ssl=1 665w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?w=1280&ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2024/10/Porpoise.jpg?w=1920&ssl=1 1920w“ sizes=“auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px“/>

Porpoise, Tümmler;
By Erik ChristensenOwn work, CC BY-SA 3.0, Link

Ebenso und seit langem ist bekannt, dass die Stromkabel, die auf dem Meeresboden verlegt werden, um den Strom von der Turbines an Land zu bringen, durch die elektromagnetischen Felder, die sie generieren, erheblichen Einfluss auf das Leben, das sie umgibt, nehmen.

Degraer, Steven, Drew A. Carey, Joop WP Coolen, Zoë L. Hutchison, Francis Kerckhof, Bob Rumes, and Jan Vanaverbeke (2020). Offshore wind farm artificial reefs affect ecosystem structure and functioning. Oceanography 33(4): 48-57.

Borjars, Edgards, Kuris, Merle, Martin, George, Lappalainen, Antti, Didrikas, Tomas & Nilsson, Leif (2011) Guidelines for environmental impact studies on marine biodiversity for offshore windfarm projects in the Baltic Sea Region Guidelines for environmental impact studies on marine biodiversity for offshore windfarm projects in the Baltic Sea Region.

Schließlich ist schon in der oben zitierten Evaluation der Umweltschäden, die vom Off-Shore Windpark Hornsea I (mittlerweile gibt es Hornsea I bis IV) ausgehen (Horton, 2014) zu lesen, dass sich die Lärmbelastung, die während Bau und Betrieb von Offshore-Windparks vorhanden ist, negativ vor allem auf Meeressäugetiere auswirken kann, dazu führen kann, dass deren Kommunikationsfähigkeiten gestört, wenn nicht zerstört werden, was sie orientierungslos macht und letztlich eine Erklärung dafür ist, dass immer mehr Wale, Delphine, Tümmler an britischen Stränden angespült werden, um dort zu sterben.

Ein vermittelnder Mechanismus wird von Ursula Bellut-Staeck in zwei neuen Publikationen beschrieben. Darin berichtet sie von deutlichen Hinweise dafür, dass ein Teil der Energieübertragung niederfrequenter Schwingungen (Infraschall) dazu führt, dass die Fähigkeit eines Organismus seine Mikrozirkulation zu steuern, beeinträchtigt wird. Dabei scheint vor allem Stickstoffmonoxid (NO) ein Molekül, das im Körper die Blutversorgung von Zellen reguliert, von großer Bedeutung zu sein. Für die Entdeckung der Bedeutung von NO für den Stoffwechsel haben die amerikanischen Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Ferid Murad und Louis Ignarro im Jahre 2008 den Nobelpreis erhalten.

Schon kleine Schwankungen, ausgelöst durch Fehlinformationen, wie sie durch Lärm, Infraschall oder andere externe Quellen verursacht werden können, führen zu einem Anstieg des oxidativen und oszillatorischen Stresses, haben einen Verlust der endothelialen Integrität zur Folge, wie er bei Entzündungskrankheiten wie Atherosklerose beobachtet wird. Damit könnte die seit langem gesuchte pathophysiologische Art und Weise benannt sein, in der Infraschall und Vibrationen auf zellulärer Ebene eine stressauslösende Wirkung ausüben: Lärmexponierte Bürger, die in der Nähe von Infrastrukturen wie Biogasanlagen, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken und größeren industriellen Windkraftanlagen (IWT) leben, zeigen weltweit vor allem eine mit Mikrozirkulationsstörungen verbundene Symptomatik (Bellut-Staeck, 2024).

Indes gilt dieser Zusammenhang nicht nur für Menschen, er gilt auch für Tiere:

„Normalerweise ist der Fluss in der Mikrozirkulation von Säugetieren laminar und nicht variabel. Dies wird durch die stromaufwärts gelegene Verbindung der Widerstandsgefäße in den Arteriolen erreicht. Anhaltende Veränderungen der Scherspannungsmuster, insbesondere der oszillierenden Strömung, wurden mit einer verminderten Bioverfügbarkeit von NO [Stickstoffmonoxid], einer Zunahme reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), höheren Lipoprotein-Oxidationsraten, erhöhter endothelialer Apoptose [Zellsterben], Pro-Atherogenität, chronischer Entzündung und möglicher Krebsentwicklung in Verbindung gebracht. Wir haben deutliche Belege für die Hypothese, dass ein chronisch wirkender oszillierender Stressor der im Hinblick auf Frequenz, Zeit/Wirkungsprofil, Schalldruck und Dauer bestimmte Kriterien erfüllt, ein oszillierendes Stressfeld induzieren und somit eine Stressreaktion auf zellulärer Ebene auslösen könnte (Bellut-Staeck, 2023, unsere Übersetzung).

Kommt Ihnen das bekannt vor?
Eine bestimmte Technologie wird als eine Art Messias vergöttert, der die Weltrettung bringen wird. Alle Kritik und Hinweise darauf, dass der Messias eine Spur der Zerstörung nach sich zieht, wird als Desinformation vom Tisch gewischt, diejenigen, die sie vorbringen, werden verfolgt …

Oder das:
Eine Technologie, deren Auswirkungen auf die Umwelt in keiner Weise untersucht sind, wird in großem Stil implementiert. Alle Anzeichen dafür, dass die Technologie eine Vielzahl von „Nebenwirkungen“ mit sich bringt, werden ignoriert oder von einem gedungenen Mob zu diskreditieren versucht…


Windkraft im Land der Windflaute

Würden Sie in Gaza einen Freizeitpark errichten?
Oder in der Wüste eine Skisprung-Schanze?
Würden Sie in der Arktis einen Club Med gründen?
Oder im Schlachthof Seminare für Veganer abhalten?

Klingt alles idiotisch – und doch befindet es sich in Analogie zur derzeitigen Windenergie-Politik…

Ist Ihnen aufgefallen, dass es kaum jemanden gibt, der einen Zusammenhang zwischen der in Deutschland installierten Leistung von Onshore-Windenergie und der TATSÄCHLICHEN Energie, die von Onshore-Windenergie erbracht wird, herstellt? Es ist schon ein Problem, Daten zu finden, in denen Onshore- und Offshore-Windenergie nicht miteinander vermengt werden, wie dies beim Bundesverband Wind-Energie der Fall ist, auf dessen Seite die installierte Onshore-Windenergie-Kapazität ausgewiesen wird, ABER NICHT die damit generierte und dem Netz eingespeiste Energiemenge, die ist nur für Off- und Onshore Windenergie gemeinsam ausgewiesen.

Macht nichts, es gibt ja ScienceFiles.

Wir haben uns den Spaß gemacht, die INSTALLIERTE Leistung der Onshore-Windparks in die Jahresleistung von Onhore-Windenergie Anlagen, wie sie bei Fraunhofer ISE ausgewiesen wird, einzutragen. Sie findet sich als lila Linie, leider war es uns nicht möglich, die Linie in den Farben von Phantasialand einzufügen, in der folgenden Abbildung.

Energy Charts – Fraunhofer ISE

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Quelle: Energy Charts – Fraunhofer ISE

Die Fläche, die sich zwischen den grünen Balken und der lila Linie auftut, das ist die Differenz zwischen INSTALLIERTER Leistung (lila-Linie) und TATSÄCHLICHER Leitung (grüne Balken) für das Jahr 2023. Die Bandbreite der Leitungsunterschiede reicht von 117,1 Megawatt, die am 18. Juni 2023 in das Stromnetz eingespeist wurden, das entspricht 0,19% der installierten Leistung) bis 47.998 Megawatt, die am 21. Dezember 2023 in das Stromnetz eingespeist wurden, das entspricht 78,7% der installierten Leistung. Eine ziemliche Bandbreite, die jedem normalen Menschen suggeriert, dass Windenergie KEIN reliabler Energielieferant ist und sein kann, weil der Wind in Deutschland nicht der Planwirtschaft folgt, die Leute wie Robert Habeck im Auge haben, Leute, die allen Ernstes denken, man könne Natur planen.

Dessen ungeachtet vermeldet nicht nur die Tagesschau einen Run auf neue Windkraftanlagen, wie er in der letzten Ausschreibung der Bundesnetzagentur stattgefunden haben soll, denn erstmals wurde die Ausschreibung wieder überzeichnet (um ein Angebot), es gab also mehr Anbieter als ausgeschriebene Strommenge.

Was die meisten vermutlich nicht wissen: Die Bundesnetzagentur führt zu 4 gesetzlich vorgeschriebenen Zeitpunkten Ausschreibungen durch, um den Zubau von alternativen Energielieferanten zu fördern:

Wie in Planwirtschaften so üblich, wird auf den letzten Sack Zement vorgegeben, was gebaut werden darf oder besser: soll, entsprechend schrieb die Bundesnetzagentur 2.500 Megawatt an NENNLEISTUNG für zu installierende oder nach §36j des Erneuerbare Energiengesetzes bereits installierte, aber um mindestens 15% in ihrer NENNLEISTUNG aufgestockte Anlagen aus. Indes, bei der Ausschreibung geht es letztlich darum, den PREIS zu ermitteln, den Steuerzahler denen zu entrichten haben, die Windkraftanlagen errichten, den Preis, den sie pro Kilowattstunde erhalten. Bei der letzten Ausschreibung hat die Bundesnetzagentur den Preis auf 7,35 ct/kWh gedeckelt, wir sind in einer Planwirtschaft und, wie die ARD-tagesschau schreibt, die folgenden „Gebote“ erhalten:

„Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Werte liegen laut Bundesnetzagentur zwischen 5,73 und 7,35 Cent je Kilowattstunde, im Durchschnitt 7,33 Cent.“

Die Statistiker unter uns teilen ein breites Grinsen, ob dieser offensichtlichen Kollusion, dieser Kartellbildung einer Windenergiemafia, denn wenn ein Wertbereich von 0 bis 7,35 ct/kWh reicht und die vielen unterschiedlichen Gebote einen Durchschnittspreis von 7,33ct/kWh bieten, dann muss die überwiegende Mehrzahl der Bieter den HÖCHSTPREIS geboten haben und dennoch den Zuschlag erhalten haben, was OHNE Preisabsprache so gut wie ausgeschlossen ist.

Hier bedienen sich die Spezel der Grünen in den zuständigen Ministerien, die offenkundig keinerlei Fragen ob der vielen gleichlautenden Gebote stellen, frech und unverfroren bei Steuerzahlern, denn bestimmt wird hier die Höhe der Erneuerbaren Energien Umlage: Maximal 7,33 ct/kWh müssen Steuerzahler tragen, je nach dem, wie hoch der Marktpreis für Strom gerade an der EPEX ist. Wird Strom für 2,33 ct/kWh europaweit gehandelt, dann müssen deutsche Steuerzahler 5 ct/kWh drauflegen. Und die Höhe der Zuzahlung haben die Betreiber selbst bestimmt. Klassische Korruption in Verbindung mit extremem Rent Seeking.

Sie können das alles im Erneuerbare Energien Gesetz nachlesen.

Damit ist der Wahnsinn aber noch nicht am Ende, denn es gibt in Deutschland Narren, die denken, die Lösung für das Problem, das die Lücke zwischen der installierten Leistung und der tatsächlichen Leistung darstellt, könne dadurch erreicht werden, dass man MEHR Windkraftanlagen errichtet. Eine Vorstellung, die der Überzeugung des Kurzsichtigen gleicht, er könne das Ziel in 100 Meter Entfernung, das er bislang immer verfehlt hat, treffen, wenn er nur genügend Pfeile zur Verfügung hat.

But here we are: Madness rules.

Indes, Deutschland ist schon mit Windrädern zugepflastert und zwar in einer Weise, die einem die Tränen in die Augen treibt (vor Wut), insbesondere, wenn man aus der Pfalz kommt und zu denen gehört, die den schönen Blick in die Rheinebene, den man von der Rietburg oder auch bereits von Weyher aus hat, in ihrer Jugend genossen haben.

Spoilt.
Versaut.

Für nichts.
Denn: Windkrafträder funktionieren am besten, sind am effizientesten bei Windgeschwindigkeiten zwischen 12 und 16 m/s. Die folgenden beiden Abbildungen zeigen links die Standorte der bereits installierten Vogelschredderparks, rechts sehen sie eine alte Karte des Deutschen Wetterdiensts aus dem Jahre 2004, die wir nicht neuer finden konnten, vermutlich deshalb, weil man dieser Karte so unangenehme Wahrheiten entnehmen kann, wie die: Deutschland ist für Windenergie in weiten Teilen VOLLKOMMEN UNGEEIGNET. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in allen Regionen, die nicht rot oder rötlich sind, liegt UNTER 6,4 m/s im jährlichen Durchschnitt und damit weit jenseits dessen, was man als effektive Windgeschwindigkeit ansehen kann.

Mit anderen Worten: Die Planwirtschaft aus dem Haus des grassierenden grünen Wahnsinns führt dazu, dass Unternehmen Anreize gesetzt werden, eine Technologie, die keinerlei Energiesicherheit gewährleistet, an Standorten zu errichten, die für diese Anlagen überhaupt nicht geeignet sind, einfach deshalb nicht, weil der dort vorhandene Wind viel zu geringe Geschwindigkeiten erreicht, sofern er überhaupt bläst. Eine solche Idiotie würde kein Unternehmer begehen, der das Risiko seiner Investition tragen muss. Indes, in der Planwirtschaft wird man von den Kosten für Idiotie freigehalten, man wird für idiotische Entscheidungen, wie den Bau eines Windparks in windarmer Gegend noch belohnt und hat KEINERLEI Risiko.

Das ist, was Kommunismus/Sozialismus und die zugehörige Planwirtschaft bewerkstelligt: Ineffizienz, Rent Seeking und Korruption.

Die Kosten tragen die Produktivkräfte.


Windkraft ist DIE Zukunftstechnologie für einen Planeten, auf dem es nicht genug Strom gibt, um eine prosperierende Volkswirtschaft zu gewährleisten, in der Armut, kalte Füße, kalte Hände, die Epidemien der Atemwegserkrankungen in unbeheizten Wintern wieder endemisch sind, für einen Planeten, auf dem ganze Landstriche von Vögeln, Fledermäusen entvölkert, die Meere von Säugetieren entleert, dafür große Flächen als Mülldeponie mit Rotorblättern gefüllt sind.

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