Das Video „The Secret of the Doomsday Seed Vault“ aus dem Corbett Report, präsentiert von James Corbett, beleuchtet die verborgenen Agenda hinter der Gentechnik in der Landwirtschaft und dem globalen Saatgutvorrat. In dieser Episode, die Teil der Podcast-Serie ist, enthüllt Corbett die Verbindungen zwischen Biotech-Konzernen, philanthropischen Stiftungen und internationalen Organisationen, die den Welternährungsmarkt kontrollieren. Basierend auf einem Essay aus seinem Buch „Reportage: Essays on the New World Order“, warnt er vor den Risiken gentechnisch veränderter Organismen (GMOs) und plädiert für bewussten Widerstand durch Verbraucher.
Die verborgene Agenda hinter dem Doomsday Seed Vault: Biotech-Milliardäre und die GMO-Revolution
In einer Welt, in der die Kontrolle über die Nahrungsmittelversorgung zunehmend in den Händen weniger mächtiger Akteure liegt, wirft der Svalbard Global Seed Vault – oft als „Doomsday Seed Vault“ bezeichnet – Fragen auf, die weit über den bloßen Schutz der Biodiversität hinausgehen. Dieser Vault, tief in den eisigen Tundren der arktischen Inselgruppe Svalbard eingebettet, dient als ultimative Sicherungskopie für die Saatgutvielfalt der Welt. Doch wer steckt wirklich dahinter, und welchem Zweck dient diese Einrichtung?
Eine Untersuchung der Biotech-Industrie und ihrer Protagonisten enthüllt ein Netzwerk aus Konzernen, Stiftungen und internationalen Organisationen, das auf eine systematische Umgestaltung der globalen Ernährung abzielt – mit potenziell katastrophalen Folgen.
Der Aufstieg der Biotech-Industrie und die Risiken gentechnisch veränderter Organismen
Der Aufstieg der Biotech-Industrie ist eng verknüpft mit der Entwicklung gentechnisch veränderter Organismen, die von Giganten wie Monsanto (heute Teil von Bayer) vorangetrieben werden. Diese Unternehmen haben es geschafft, den globalen Saatgutmarkt zu kartellisieren, indem sie patentierte GMOs in die Landwirtschaft einführten.
Diese modifizierten Pflanzen, die oft mit Pestiziden wie Glyphosat kombiniert werden, versprechen höhere Erträge, bergen jedoch erhebliche Risiken. Wissenschaftliche Studien deuten auf gesundheitliche Gefahren hin, darunter Krebsrisiken und hormonelle Störungen. Dennoch werden diese Erkenntnisse systematisch unterdrückt: Unabhängige Forscher werden diskreditiert, und Regulierungsbehörden wie die FDA in den USA erscheinen kompromittiert durch enge Verbindungen zu den Konzernen.
Das Ergebnis ist eine globale Verbreitung von GMOs, die die natürliche Biodiversität bedroht und die Abhängigkeit von Bauern von patentierten Samen verstärkt.
Der Crop Trust und der Svalbard Global Seed Vault
Ein zentraler Akteur in diesem Spiel ist der Crop Trust, der den Svalbard Seed Vault verwaltet. Dieser Trust wurde von Organisationen wie der Consultative Group on International Agricultural Research (CGIAR) gegründet, die wiederum von Stiftungen wie der Rockefeller Foundation und der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert werden.
Der Vault, der mehr als eine Million nicht-genmodifizierte Saatgutproben aus aller Welt beherbergt, ist so konzipiert, dass er selbst bei globalen Katastrophen – ohne Stromversorgung – überleben kann. Mit einer Kapazität für bis zu 4,5 Millionen Sorten dient er als „Versicherungspolice“ für die Welternährung.
Doch die Beteiligung von Konzernen wie DuPont Pioneer und Syngenta lässt Zweifel aufkommen: Warum investieren genau diejenigen, die GMOs fördern, in die Konservierung natürlicher Samen?
Internationale Verträge, Ideologie und Kontrolle über die Genetik
Die Wurzeln des Crop Trusts reichen zurück zum Internationalen Vertrag über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft der UN, der 2001 verabschiedet wurde. Dieser Vertrag zielt darauf ab, Saatgut leichter zugänglich zu machen, um die globale Ernährungssicherheit zu verbessern.
Der Trust übernimmt die Finanzierung und Unterstützung von Genbanken weltweit, inklusive der ex-situ-Konservierung in Svalbard. Bis 2012 leitete Margaret Catley-Carlson den Trust, eine Figur mit Verbindungen zur Population Council – einer Organisation, die mit eugenischen Ideen assoziiert wird.
Solche Verbindungen deuten darauf hin, dass die Biotech-Revolution nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ideologische Motive hat: Die Kontrolle über die Genetik könnte Teil eines breiteren Plans sein, die Menschheit und ihre Ernährung zu steuern.
Welche Katastrophe rechtfertigt den Doomsday Seed Vault?
Welche Katastrophen rechtfertigen einen solchen Vault? Offizielle Erklärungen nennen Kriege, Terrorismus oder Pandemien wie COVID-19 als Bedrohungen für die Saatgutvielfalt. Tatsächlich wurde 2015 erstmals Saatgut aus dem Vault entnommen, um eine beschädigte Genbank in Aleppo, Syrien, zu ersetzen – ein Opfer des dortigen Konflikts.
Doch diese Begründungen wirken oberflächlich. Die wahren Motive könnten tiefer liegen: Die Eugeniker und Biotech-Milliardäre, die GMOs vorantreiben, könnten sich auf eine selbst verursachte Katastrophe vorbereiten. Durch die Verbreitung von GMOs riskieren sie eine Kontamination des globalen Genpools, die die natürliche Vielfalt unwiderruflich schädigt.
Der Vault wäre dann nicht nur eine Sicherung, sondern ein Werkzeug, um nach einer solchen Apokalypse die Erde mit „reinen“ Samen neu zu besiedeln.
Ohnmacht oder Widerstand? Die Rolle der Verbraucher
Diese Erkenntnis weckt zunächst Panik und Hilflosigkeit. Wie kann man gegen ein solch mächtiges Kartell ankämpfen, das von Milliarden-Dollar-Stiftungen und internationalen Verträgen gestützt wird? Lobbyarbeit für nationale Verbote von GMOs scheint illusorisch, da Regierungen in einem Netz aus Organisationen wie der FAO, WHO oder WTO gefangen sind – alle mit Verbindungen zur Biotech-Agenda.
Ein Verbot würde zudem die Macht über Forschung in die Hände der Eliten legen, die sie ohnehin kontrollieren.
Der Boykott als wirksame Strategie
Doch es gibt Hoffnung: Der Boykott als Waffe der Verbraucher hat bereits Erfolge gezeigt. Nehmen wir das Beispiel von Posilac, Monsantos rekombinantem Rinderwachstumshormon (rBGH), das in den 1990er Jahren in die Milchproduktion eingeführt wurde.
Trotz Warnungen vor Krebsrisiken und Verunreinigungen wurde es von der FDA genehmigt, und Kritiker wurden mundtot gemacht. Eine Enthüllung durch Journalisten scheiterte an Druck von Monsanto. Doch ab 2004 organisierten Verbraucher Kampagnen: Sie forderten rBGH-freie Milch und setzten Supermärkte wie Walmart, Starbucks und Kroger unter Druck.
Heute ist rBGH-Milch in den USA rar – nicht durch Gesetze, sondern durch bewussten Konsum.
Praktische Wege: Information, Boykott und Selbstversorgung
Dieses Modell lässt sich auf GMOs erweitern. Verbraucher müssen sich informieren und Unternehmen meiden, die gentechnisch veränderte Zutaten verwenden. Apps wie Buycott erleichtern das: Nutzer können Kampagnen beitreten, um GMO-freie Produkte zu fördern oder GMO-Produzenten zu boykottieren.
Eine Kampagne listet 243 Unternehmen auf, die je nach Haltung zu GMO-Kennzeichnung unterstützt oder gemieden werden sollten. Ergänzend bieten Ressourcen wie der Non-GMO Shopping Guide des Institute for Responsible Technology Listen mit tausenden GMO-freien Produkten.
Noch radikaler ist „Guerrilla Gardening“: Das Anbauen eigener Nahrung, Beteiligung an Gemeinschaftsgärten oder der Einkauf bei lokalen Bio-Bauern. Diese Ansätze erfordern Aufwand und eine schrittweise Umstellung, doch sie machen unabhängig von der Industrie.
Schlussgedanke
Letztlich liegt die Verantwortung bei uns: Solange wir GMOs kaufen, unterstützen wir das System. Indem wir unsere Kaufentscheidungen bewusst treffen, können wir die Biotech-Revolution stoppen – bevor der Doomsday Seed Vault zur bitteren Notwendigkeit wird.