Ich denke, viele von Ihnen haben gestern mit Trauer auf die Nachrichten aus Budapest geschaut. Orbáns Niederlage tut vielen weh. Aber ein Teil dieses Schmerzes liegt daran, wie verzerrt die Presse berichtet. Denn wenn wir genauer hinschauen, ist etwas ganz anderes passiert, als uns unsere rot-grünen Medien weismachen wollen. Denn da wurde nicht etwa ein konservativer Regierungschef von einem Linken ersetzt. Ganz im Gegenteil: Ein konservativer Politiker hat einen anderen konservativen Politiker besiegt. Und in keinem der Mainstream-Medien, die ich gelesen habe, wird dieser Aspekt auch nur erwähnt. Das ist Manipulation pur.

Eine ehrliche Berichterstattung müsste betonen: Wahlsieger Péter Magyar bezeichnet sich selbst als konservativ und rechts. Seine Partei ist im EU-Parlament Mitglied der christlich-konservativen EVP-Fraktion. Kein Linksruck, keine Woke-Welle. Die Ungarn haben sich einen anderen Kurs gewählt – aber keinen anderen Kompass. Sie haben sich gegen links entschieden, für den Konservatismus. Und wie die deutschen Leitmedien das verschweigen, ist eine Entlarvung. Sie biegen sich die Welt so zurecht, wie sie sie sich wünschen in ihren ideologischen Träumen. Überall „Sieg der Demokratie“, nirgends: „Pro-EU-Konservativer besiegt Brüssel-skeptischen Konservativen.“