Den Berlinale-Auftritt von Abdallah Alkhatib hält unser Autor für ebenso indiskutabel wie die Reaktion von Wolfram Weimer. Aufgabe der Kunst wäre es, Moral und Empathie gegen Freund/Feind-Konstruktionen zu verteidigen
Banafshe Hourmazdi, Düzen Tekkal und Pheline Roggan zur Eröffnung der 76. Berlinale
Foto: K M Krause/Snapshot/Imago Images
Wenn jemand in nicht ferner Zukunft nach den „Kulturkämpfen“ des 21. Jahrhunderts fragen sollte, wären die Ereignisse um die Berlinale 2026 perfektes Anschauungsmaterial. Es ist alles da: die militante Spaltung in der Nahost-Frage, die Drohung des kulturellen Aushungerns, der idiotische wie wirksame Angriff der „konservativen“ Reaktion, die Stimmungsmache der rechten Presse, die hilflos abstrakte feuilletonistische Verteidigung der „Kunstfreiheit“, rasche Erregung und schnelles Vergessen. Dahinter: der schreckliche Verlust eines moralisch-politischen Kompasses und der Paradigmenwechsel in der Beziehung von Kultur und Politik.
Da sagt einer, die Kunst sei das Gegenteil von Politik. Und eine andere, die Kunst sei nie von der Politik zu trennen. Und beide haben recht, in einem klaren dialektischen Zusammenhang: Beides verhält sich durchaus antithetisch zueinander. Erst in der synthetischen Auflösung im öffentlichen Raum ereignet sich Kultur als Politisches, und Politisches als Kultur. Daher enthält jedes Kunstwerk in gewissem Sinne auch schon die politische Kontroverse, die es auslöst, oder auch nicht. So wie jede politische Inszenierung auch in gewisser Weise auf die Kunst als kulturelle Legitimation bezogen ist.
Die Kunst ist nicht politisch, sie geschieht politisch (und wenn man sich dessen bewusst ist, nutzt man vielleicht Jean-Luc Godards Aufforderung, nicht politische Filme, sondern politisch Filme zu machen, auch in Bezug auf das Sehen von Filmen und anderer Kunst). Diese dialektische Beziehung macht die Sache spannend und lebendig, kann einen aber auch zur Verzweiflung bringen.
Die kulturelle Reaktion des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer
Beide, Kunst wie Politik, sind offene, unabgeschlossene und sich ständig verändernde Systeme der Verständigung und der Konfrontation. Ihr Zusammenhang ist eine Frage von Macht und Gesetz: Was darf, was kann die Kunst im Bereich des Politischen? Und was darf, was kann die Politik im Bereich des Künstlerischen? Die Skandale der letzten Zeit, und der auf der Berlinale im Besonderen, zeigen: Die Politisierung der Kunst vollzieht sich als Wechselbeziehung. Geht die eine Seite einen Schritt zu weit, versucht die andere Seite gleich zurückzuschlagen. Gibt sich eine Seite die Blöße, dann nutzt die andere das aus: Kulturelle Reaktion heißt, die dialektische Einheit von Kunst und Politik aufzulösen, um eine neue Frontlinie zu errichten.
Der Mann und die ihn stützende Partei, die derzeit das „Kulturministerium“ besetzen, sind offene Vertreter der kulturellen Reaktion. Angriff und Verteidigung lassen jedenfalls erahnen, dass der demokratische Pakt zwischen beidem nur für die glücklicheren Tage gilt. Es sind nun aber alles andere als glückliche Tage.
Politische Macht und künstlerische Freiheit sind nicht länger freundschaftlich miteinander verbunden. Ein heftiger Streit ist entbrannt; etwas Fälscheres, als ihn zu verleugnen oder sich vor ihm wegzuducken, kann man sich nicht vorstellen. Freilich ist nicht die Kunst das Spektakel, sondern die politische Erregung, die um sie herum erzeugt wird.
Kunst gegen Macht verteidigen: In Italien, Ungarn oder gegen MAGA in den USA
Es geht nicht so sehr um die Frage, in welchem Maße die Kunst politisch ist, sondern vielmehr um die Frage, auf welche Weise die Kunst politisch ist. Daher entsteht eine paradoxe Situation. Einerseits geht es darum, Kunst gegen politische Macht zu verteidigen, die in auch nahen Ländern wie Ungarn oder Italien in die Hände der anti-demokratischen Regimes zu fallen droht, von den unverfrorenen Zugriffen der MAGA-Regierung in den USA und den offenen Diktaturen ganz zu schweigen.
Die Kunst steht auch hier in einem Dauerbeschuss im von rechts ausgerufenen Kulturkampf. Andererseits geht es auch um die Fähigkeit der Kunst, sich jenseits der Selbstverteidigung ins politische Geschehen einzumischen. Aber was ist das eigentlich: Politik?
Übernehmen wir für einen Augenblick die Definition des Politiklexikons: „Politik bezeichnet jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.“ Es folgt eine aktuellere Engführung: „Politik bezeichnet die aktive Teilnahme an der Gestaltung und Regelung menschlicher Gemeinwesen.“
In der ersten Definition ist jeder Schritt beim Filmemachen, von der Wahl des Themas über die Bestimmung der Kameraposition bis zur Aufführung an bestimmten Orten vor bestimmten Leuten politisch. In der zweiten allerdings geht es bei allen Entscheidungen beim Filmemachen gerade darum, jenem und jenen Bild und Stimme zu geben, die nicht oder zu wenig Teil der Gestaltung und Regelung von Gemeinwesen sind. Von Menschen und vom Menschlichen. Ich vermute, das war es, was Wim Wenders, wenn auch unglücklich verkürzt, sagen wollte.
Was unterscheidet linke und rechte Politisierung?
Es scheint, dass es zwei Arten von Politik in der Kunst und in ihrer öffentlichen Vermittlung gibt: Die eine ist die Parteinahme für den Menschen gegen die Macht- und Gewaltverhältnisse, in denen er zu leben gezwungen ist. Die Revolte des Menschlichen gegen die Gemeinwesen, die es unterdrücken und ausbeuten. Die andere ist die Parteinahme für eine Form des Gemeinwesens gegen die andere.
Das Erste nenne ich die linke Politisierung, das Zweite wäre entsprechend eine rechte Politisierung, ganz im Sinne des rechten Vordenkers Carl Schmitt: „Die spezifische politische Unterscheidung, auf welche sich die politischen Handlungen und Motive zurückführen lassen, ist die Unterscheidung von Freund und Feind.“
Ein Dilemma, dass sich offensichtlich die Carl-Schmitt-Definition durchgesetzt hat, nach der Politik nichts anderes ist als die Unterscheidung zwischen Freund und Feind – und zwar unabhängig von anderen Kriterien wie Moral und Empathie. Wenn die Definition als Wahrheit gälte, dann wäre der einzige aufgeklärte, humanistische Weg, „unpolitisch“ zu werden.
Regisseur Abdallah Alkhatib überschreitet die Grenzen der Freiheit
Vielleicht kann Kunst helfen, Moral und Empathie gegen die Freund/Feind-Konstruktion zu verteidigen. Große Filme zeichnen sich dadurch aus, dass sie die strikte Einteilung der Welt in Freunde und Feinde nicht akzeptieren und schon gar nicht die Gleichsetzung von Menschen mit Organisationen, Religionen oder Staaten. Es geht keineswegs darum, dass die Kunst sich aus der Politik raushalten solle, es geht darum, welchen Begriff man vom Politischen hat.
Wenn die Kunst ihre Autonomie behalten will, muss es Grenzen der Carl-Schmitt-Politisierung geben, die letztlich nicht anders denn als propagandistische Kriegsvorbereitung verstanden werden kann. Ein Auftritt wie der vom Regisseur Abdallah Alkhatib ist, jenseits dessen, was gesagt und verschwiegen wurde, indiskutabel, weil er die zwei wichtigsten Grenzen der Freiheit überschreitet: Er geht von der Anklage zur offenen Drohung über, und er nimmt ein Publikum, das ihn im Namen der Kunstfreiheit schützt, als Geisel.
Wie sollte man in einer solchen Inszenierung aus der Falle eines dualen Bekenntniszwangs herauskommen? Man zwingt uns ideologische Abstraktion statt mitmenschlicher Kritik auf. Damit zerstört er, worum es dem Politischen in der Kunst gehen soll: Moral und Empathie.
Haben wir Macht über die Kultur – oder ist Kultur der Raum, über den niemand Macht hat?
Wer die erste Form von Schmitts Politikmodell übernimmt und die Welt vor sich in Freund und Feind sortiert hat, hat es nicht weit zu dessen nächster Vorstellung: „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.“ Das gilt nicht nur für Regierungen und Staaten; es ist die rechte Strategie in jedem Abschnitt des Kulturkampfes: die Herbeiführung eines Ausnahmezustandes, der einen Bruch mit der Verfassung und den Idealen des demokratischen Liberalismus rechtfertigt.
In solchen Ausnahmezuständen werden Institutionen übernommen oder geschlossen, Leitungsgremien ersetzt oder verjagt, Projekte umgeformt oder verhindert, kulturelle Diskurse abgewertet. Kulturkampf ist nicht nur ein ideologisches Ringen, es ist vor allem eine politisch-ökonomische Strategie zur Beseitigung von Freiheit und Kritik.
Nur Solidarität und Geschlossenheit könnten einen solchen Angriff auf die Kunst und ihre Öffentlichkeit abwehren. Wie der Begriff des Politischen ist auch der des Kulturellen, und darin der der Kunst, in semantische Turbulenzen geraten. Es gibt eine Vorstellung von Kultur, die genau das als Kultur ansieht, worüber „wir“ die Macht haben, und eine andere, die behauptet, Kultur sei gerade der Raum, über den im Idealfall niemand Macht hat. Dieser Raum wird von innen wie von außen bedroht. Er muss nicht nur verteidigt, er muss immer wieder neu geschaffen werden.
hsel in der Beziehung von Kultur und Politik.Da sagt einer, die Kunst sei das Gegenteil von Politik. Und eine andere, die Kunst sei nie von der Politik zu trennen. Und beide haben recht, in einem klaren dialektischen Zusammenhang: Beides verhält sich durchaus antithetisch zueinander. Erst in der synthetischen Auflösung im öffentlichen Raum ereignet sich Kultur als Politisches, und Politisches als Kultur. Daher enthält jedes Kunstwerk in gewissem Sinne auch schon die politische Kontroverse, die es auslöst, oder auch nicht. So wie jede politische Inszenierung auch in gewisser Weise auf die Kunst als kulturelle Legitimation bezogen ist.Die Kunst ist nicht politisch, sie geschieht politisch (und wenn man sich dessen bewusst ist, nutzt man vielleicht Jean-Luc Godards Aufforderung, nicht politische Filme, sondern politisch Filme zu machen, auch in Bezug auf das Sehen von Filmen und anderer Kunst). Diese dialektische Beziehung macht die Sache spannend und lebendig, kann einen aber auch zur Verzweiflung bringen.Die kulturelle Reaktion des Kulturstaatsministers Wolfram WeimerBeide, Kunst wie Politik, sind offene, unabgeschlossene und sich ständig verändernde Systeme der Verständigung und der Konfrontation. Ihr Zusammenhang ist eine Frage von Macht und Gesetz: Was darf, was kann die Kunst im Bereich des Politischen? Und was darf, was kann die Politik im Bereich des Künstlerischen? Die Skandale der letzten Zeit, und der auf der Berlinale im Besonderen, zeigen: Die Politisierung der Kunst vollzieht sich als Wechselbeziehung. Geht die eine Seite einen Schritt zu weit, versucht die andere Seite gleich zurückzuschlagen. Gibt sich eine Seite die Blöße, dann nutzt die andere das aus: Kulturelle Reaktion heißt, die dialektische Einheit von Kunst und Politik aufzulösen, um eine neue Frontlinie zu errichten.Der Mann und die ihn stützende Partei, die derzeit das „Kulturministerium“ besetzen, sind offene Vertreter der kulturellen Reaktion. Angriff und Verteidigung lassen jedenfalls erahnen, dass der demokratische Pakt zwischen beidem nur für die glücklicheren Tage gilt. Es sind nun aber alles andere als glückliche Tage.Politische Macht und künstlerische Freiheit sind nicht länger freundschaftlich miteinander verbunden. Ein heftiger Streit ist entbrannt; etwas Fälscheres, als ihn zu verleugnen oder sich vor ihm wegzuducken, kann man sich nicht vorstellen. Freilich ist nicht die Kunst das Spektakel, sondern die politische Erregung, die um sie herum erzeugt wird.Kunst gegen Macht verteidigen: In Italien, Ungarn oder gegen MAGA in den USAEs geht nicht so sehr um die Frage, in welchem Maße die Kunst politisch ist, sondern vielmehr um die Frage, auf welche Weise die Kunst politisch ist. Daher entsteht eine paradoxe Situation. Einerseits geht es darum, Kunst gegen politische Macht zu verteidigen, die in auch nahen Ländern wie Ungarn oder Italien in die Hände der anti-demokratischen Regimes zu fallen droht, von den unverfrorenen Zugriffen der MAGA-Regierung in den USA und den offenen Diktaturen ganz zu schweigen.Die Kunst steht auch hier in einem Dauerbeschuss im von rechts ausgerufenen Kulturkampf. Andererseits geht es auch um die Fähigkeit der Kunst, sich jenseits der Selbstverteidigung ins politische Geschehen einzumischen. Aber was ist das eigentlich: Politik?Übernehmen wir für einen Augenblick die Definition des Politiklexikons: „Politik bezeichnet jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.“ Es folgt eine aktuellere Engführung: „Politik bezeichnet die aktive Teilnahme an der Gestaltung und Regelung menschlicher Gemeinwesen.“In der ersten Definition ist jeder Schritt beim Filmemachen, von der Wahl des Themas über die Bestimmung der Kameraposition bis zur Aufführung an bestimmten Orten vor bestimmten Leuten politisch. In der zweiten allerdings geht es bei allen Entscheidungen beim Filmemachen gerade darum, jenem und jenen Bild und Stimme zu geben, die nicht oder zu wenig Teil der Gestaltung und Regelung von Gemeinwesen sind. Von Menschen und vom Menschlichen. Ich vermute, das war es, was Wim Wenders, wenn auch unglücklich verkürzt, sagen wollte.Was unterscheidet linke und rechte Politisierung?Es scheint, dass es zwei Arten von Politik in der Kunst und in ihrer öffentlichen Vermittlung gibt: Die eine ist die Parteinahme für den Menschen gegen die Macht- und Gewaltverhältnisse, in denen er zu leben gezwungen ist. Die Revolte des Menschlichen gegen die Gemeinwesen, die es unterdrücken und ausbeuten. Die andere ist die Parteinahme für eine Form des Gemeinwesens gegen die andere.Das Erste nenne ich die linke Politisierung, das Zweite wäre entsprechend eine rechte Politisierung, ganz im Sinne des rechten Vordenkers Carl Schmitt: „Die spezifische politische Unterscheidung, auf welche sich die politischen Handlungen und Motive zurückführen lassen, ist die Unterscheidung von Freund und Feind.“Ein Dilemma, dass sich offensichtlich die Carl-Schmitt-Definition durchgesetzt hat, nach der Politik nichts anderes ist als die Unterscheidung zwischen Freund und Feind – und zwar unabhängig von anderen Kriterien wie Moral und Empathie. Wenn die Definition als Wahrheit gälte, dann wäre der einzige aufgeklärte, humanistische Weg, „unpolitisch“ zu werden.Regisseur Abdallah Alkhatib überschreitet die Grenzen der FreiheitVielleicht kann Kunst helfen, Moral und Empathie gegen die Freund/Feind-Konstruktion zu verteidigen. Große Filme zeichnen sich dadurch aus, dass sie die strikte Einteilung der Welt in Freunde und Feinde nicht akzeptieren und schon gar nicht die Gleichsetzung von Menschen mit Organisationen, Religionen oder Staaten. Es geht keineswegs darum, dass die Kunst sich aus der Politik raushalten solle, es geht darum, welchen Begriff man vom Politischen hat.Wenn die Kunst ihre Autonomie behalten will, muss es Grenzen der Carl-Schmitt-Politisierung geben, die letztlich nicht anders denn als propagandistische Kriegsvorbereitung verstanden werden kann. Ein Auftritt wie der vom Regisseur Abdallah Alkhatib ist, jenseits dessen, was gesagt und verschwiegen wurde, indiskutabel, weil er die zwei wichtigsten Grenzen der Freiheit überschreitet: Er geht von der Anklage zur offenen Drohung über, und er nimmt ein Publikum, das ihn im Namen der Kunstfreiheit schützt, als Geisel.Wie sollte man in einer solchen Inszenierung aus der Falle eines dualen Bekenntniszwangs herauskommen? Man zwingt uns ideologische Abstraktion statt mitmenschlicher Kritik auf. Damit zerstört er, worum es dem Politischen in der Kunst gehen soll: Moral und Empathie.Haben wir Macht über die Kultur – oder ist Kultur der Raum, über den niemand Macht hat?Wer die erste Form von Schmitts Politikmodell übernimmt und die Welt vor sich in Freund und Feind sortiert hat, hat es nicht weit zu dessen nächster Vorstellung: „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.“ Das gilt nicht nur für Regierungen und Staaten; es ist die rechte Strategie in jedem Abschnitt des Kulturkampfes: die Herbeiführung eines Ausnahmezustandes, der einen Bruch mit der Verfassung und den Idealen des demokratischen Liberalismus rechtfertigt.In solchen Ausnahmezuständen werden Institutionen übernommen oder geschlossen, Leitungsgremien ersetzt oder verjagt, Projekte umgeformt oder verhindert, kulturelle Diskurse abgewertet. Kulturkampf ist nicht nur ein ideologisches Ringen, es ist vor allem eine politisch-ökonomische Strategie zur Beseitigung von Freiheit und Kritik.Nur Solidarität und Geschlossenheit könnten einen solchen Angriff auf die Kunst und ihre Öffentlichkeit abwehren. Wie der Begriff des Politischen ist auch der des Kulturellen, und darin der der Kunst, in semantische Turbulenzen geraten. Es gibt eine Vorstellung von Kultur, die genau das als Kultur ansieht, worüber „wir“ die Macht haben, und eine andere, die behauptet, Kultur sei gerade der Raum, über den im Idealfall niemand Macht hat. Dieser Raum wird von innen wie von außen bedroht. Er muss nicht nur verteidigt, er muss immer wieder neu geschaffen werden.