Der Konflikt rund um den Iran hat in den vergangenen Wochen deutlich an Intensität gewonnen. Militärische Operationen, gezielte Angriffe auf strategische Einrichtungen und wachsender Druck auf die Sicherheitsstrukturen verändern die Lage spürbar. Gleichzeitig verbreiten sich über soziale Medien widersprüchliche Darstellungen über Stärke und Stabilität des Regimes in Teheran. Während einige Beobachter weiterhin von Kontrolle sprechen, sehen andere deutliche Hinweise auf eine zunehmende militärische und politische Schwächung.

Gastbeitrag von Tom Stahl (https://t.me/tomsfreiheitskanal)

Derzeit wird in der westlichen Welt leider eine massive Welle falscher Propaganda von Anhängern des Mullah-Regimes und seinen Netzwerken verbreitet, die vor allem über soziale Medien, gefälschte Accounts und pro-regime-nahe Kanäle läuft, um den Eindruck zu erwecken, das Regime sei militärisch stark und der Bevölkerung beliebt. Diese Desinformation wird gezielt in Europa verstärkt, oft über unauthentische Accounts (z. B. vom IRGC gesteuert, die sich als europäische Nutzer tarnen), um Spaltung zu säen, Antisemitismus zu schüren und den Krieg als „ungerechtfertigte Aggression“ darzustellen.

Leider sickert diese Propaganda auch in sogenannten „freien Medien“ und Social-Media-Plattformen ein, weil sie teils viral geht, es aber auch Klicks bringt, „Sensationen“ zu verbreiten. Manipulierte Algorithmen pushen diese dann auch noch und einige Kommentatoren (aus linken oder isolationistischen Kreisen) übernehmen sie unkritisch, obwohl unabhängige Quellen wie das Institute for the Study of War oder Satellitenbilder das Gegenteil beweisen: massive Verluste des Regimes.

Letztlich hat diese Kampagne nichts mit der tatsächlichen Lage zu tun – das Regime verliert täglich an militärischer und interner Kontrolle –, sondern dient allein dem Zweck, Zeit zu gewinnen, Sympathie zu erzeugen und den Kollaps zu verzögern!

Der Realismus des Konflikts

Der laufende Befreiungskrieg, der von Israel und den USA unter dem Codenamen „Operation Epic Fury“ gegen das Regime der Mullahs in Iran geführt wird, verläuft militärisch äußerst erfolgreich. Seit dem Beginn der Operation am 28. Februar 2026 haben die Koalitionsstreitkräfte systematisch die militärischen Kapazitäten des Irans degradiert, was zu einer spürbaren Schwächung der iranischen Angriffsfähigkeit führt. Dies zeigt sich in mehreren Schlüsselfaktoren, die den Fortschritt der Kampagne unterstreichen.

Ein klares Indiz für den Erfolg ist die merklich abnehmende Anzahl von Raketentreffern auf israelischem Gebiet. Während der Iran zu Beginn des Konflikts noch Dutzende von Raketen pro Angriffswelle abfeuern konnte, hat sich die Intensität der Angriffe um bis zu 90 Prozent reduziert. Dies ist auf intensive Luftangriffe zurückzuführen, die iranische Raketenwerfer und Produktionsstätten zerstört haben. Laut Berichten des Instituts für das Studium des Krieges (ISW) (Iran Update Evening Special Report, March 13, 2026 | ISW) haben die Koalitionsstreitkräfte allein in den ersten Tagen über 2.000 Ziele angegriffen, darunter 160 bis 190 Raketenwerfer, was die iranische Offensivkapazität massiv einschränkt.[1] Die Reduzierung der Raketenangriffe ermöglicht es Israel, seine Verteidigung zu konsolidieren und den Zivilbevölkerungsschutz zu verbessern.

Darüber hinaus wurden die iranische Marine und Luftwaffe fast vollständig eliminiert. Die US-Streitkräfte haben in den ersten Tagen der Operation 17 iranische Schiffe, darunter Minenleger und Korvetten, zerstört, was die Marine des Irans „weitgehend vernichtet“ hat. Die Luftwaffe, bestehend aus veralteten Flugzeugen wie F-14 Tomcats und AH-1J-Hubschraubern, erlitt ebenfalls schwere Verluste, mit über 30 bestätigten Zerstörungen. Das Pentagon bestätigte, dass die iranische Flotte keine nennenswerte Bedrohung mehr darstellt, was die Kontrolle über den Persischen Golf sichert.[2]

Diese Zerstörung wird zukünftig verhindern, dass der Iran Kriegsschiffe einsetzen kann, um weiter den Schiffsverkehr im Golf zu behindern.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Zerstörung fast aller Raketenstartvorrichtungen und der Blockade von Lagertunneln. Die Koalitionsstreitkräfte haben mit Bunkerbrechern wie GBU-57-Bomben unterirdische „Raketenstädte“ angegriffen, darunter Basen bei Shiraz und Isfahan. Satellitenbilder zeigen beschädigte Tunnel-Eingänge und zerstörte Werfer, was die iranische Fähigkeit, Raketen zu starten, um 80 Prozent reduziert hat. Der ISW berichtet, dass über 200 Werfer deaktiviert wurden, was die iranischen Gegenangriffe minimiert.[1]

Die B-52-Bomber der USA operieren nun ungehindert über dem Iran, da die Luftverteidigung des Regimes weitgehend neutralisiert wurde. Diese Bomber, die von Basen in den USA und Großbritannien starten, haben in den ersten 72 Stunden über 200 Ziele angegriffen, darunter Kommandozentren und Raketenstellungen. CENTCOM bestätigte, dass B-52-Flüge ohne nennenswerte Gegenwehr möglich sind, was die Luftüberlegenheit der Koalition unterstreicht. Diese Bomber ermöglichen präzise, langreichweitige Schläge, die den Iran weiter schwächen.[3]

Der Einsatz des dritten US-Flugzeugträgers, der USS George H.W. Bush, wird den Kriegsverlauf entscheidend beschleunigen, da er die Luftüberlegenheit der Koalition massiv verstärkt und ermöglicht, simultane Angriffe aus 3 Richtungen auf iranische Ziele in größerem Umfang durchzuführen, was die iranischen Verteidigungsstrukturen komplett überfordert. Mit drei Carrier Strike Groups – einschließlich USS Abraham Lincoln und USS Gerald R. Ford – kann die US Navy nun kontinuierliche Luftangriffe ohne Pausen gewährleisten, was die restlose Zerstörung iranischer Raketenbasen und Kommandozentren beschleunigt und den Druck auf das iranische Terrorregime weiter erhöht.[4]

Des Weiteren wird in Kürze die USS Tripoli (LHA-7) im Golf eintreffen, die zusammen mit Elementen der 31st Marine Expeditionary Unit (ca. 2.200–2.500 Marines) agiert. Dieses Schiff, das wie ein kleiner Flugzeugträger wirkt, ist mit F-35B-Kampfflugzeugen (Senkrechtstartern), V-22 Osprey-Tiltrotoren, Hubschraubern und Landungsfahrzeugen ausgestattet. Es dient primär dazu, amphibische Operationen zu unterstützen – die USS Tripoli ermöglicht littorale Kriegsführung (Kämpfe nahe der Küste), um iranische Küstenbatterien, Raketenwerfer und Minenleger zu neutralisieren. Mit ihren Marines kann sie auch gezielte Landoperationen durchführen, um Bedrohungen an Land zu eliminieren (z. B. Anti-Schiff-Raketenstellungen). Der Iran hat militärisch nichts mehr, was er dem entgegensetzen könnte.[5]

In der jetzigen 3. Phase des Konflikts werden zunehmend auch Polizeistationen, IRGC-Stützpunkte und Milizenbasen angegriffen. Der ISW berichtet von Angriffen auf IRGC-Hauptquartiere in Teheran und Provinzen, die für die Unterdrückung der Freiheitsbewegung im Iran verantwortlich sind. Satellitenbilder zeigen Zerstörungen an immer mehr Polizeistationen, was die regimeinterne Kontrolle schwer erschüttert und zu neuen Demonstrationen pro Demokratie und Freiheit ermutigt.[1]

Seit dem 11. März 2026 setzen Israel und die USA gezielt Drohnen ein, um iranische Sicherheitskräfte – vor allem die Basij-Milizen, IRGC-Einheiten und lokale Polizeistationen – präzise auszuschalten. Dies erinnert stark an die legendäre israelische Operation gegen die Hisbollah im Jahr 2024, bei der Tausende von Pagers und Walkie-Talkies explodierten und Hunderte töteten oder verletzten.

Der aktuelle Ansatz ist jedoch angepasst: Statt in Geräte eingebauter Sprengstoffe kommen kleine, präzise Drohnen-Schwärme (oft loitering munitions oder kamikaze-Drohnen) zum Einsatz, die gezielt auf Checkpoints, Motorräder, Fahrzeuge und Versammlungsorte der Basij und IRGC abzielen. Laut Berichten von Iran International und ACLED (Armed Conflict Location & Event Data Project) führten israelische Drohnenangriffe am 11. März zu Treffern auf Basij-Checkpoints in Teheraner Bezirken (z. B. District 1, 14, 15 und 16), wobei viele Kämpfer des Terrorregimes eliminiert wurden. Regime-nahe Medien wie Fars News bestätigten diese Verluste und sprachen von „terroristischen Drohnenangriffen“. Die Angst der „noch“ Anhänger des iranischen Terrorregimes wird hier von Tag zu Tag größer, denn selbst unbedeutende untere Ränge wird nun klar, dass es für sie kein Entkommen geben wird, außer sie kapitulieren![6]

Vorteile für Europa durch einen Regimewechsel im Iran

Es gibt zum Glück noch Kräfte auf dieser Welt, die erkannt haben, wie wichtig es ist, die Werte von Demokratie und Freiheit zu verteidigen. Am Ende ist es entscheidend, dass die freie Welt von diesen religiösen Steinzeitkriegern befreit wird, die weder Demokratie noch Menschenrechte kennen. Das Regime der Mullahs ist ohne jeden Zweifel der weltgrößte Sponsor des Terrorismus, unterdrückt seine Bevölkerung brutal und destabilisiert den gesamten Nahen Osten durch die Finanzierung ihrer Proxys wie Hisbollah und Huthi.

Ein Regimewechsel im Iran, bei dem das derzeitige Regime durch eine demokratische Regierung ersetzt wird, würde Europa erhebliche Vorteile bringen. Dies umfasst wirtschaftliche Gewinne, gesteigerte regionale Stabilität, eine Reduzierung von Fluchtbewegungen und eine erleichterte Rückführung von Asylsuchenden. Basierend auf Analysen von Wirtschaftsinstituten und Experten würde ein demokratischer Iran als stabiler Partner agieren, der den Nahen Osten stabilisiert und globale Herausforderungen wie Migration und Energieversorgung mildert.

Wirtschaftliche und energiepolitische Vorteile

Ein demokratischer Iran wird in die globale Wirtschaft reintegriert werden, was zu niedrigeren Energiepreisen und gesteigertem Handel führt. Studien schätzen, dass die Aufhebung von Sanktionen allein das BIP der EU um bis zu 0,7 % steigern könnte, was einem jährlichen Einkommenszuwachs von über 54 Milliarden Euro entspricht. Österreich würde besonders profitieren, mit einem BIP-Wachstum von bis zu 0,5 % und einem zusätzlichen Einkommen von 2,51 Milliarden Euro pro Jahr. Ein freier Iran wird für Europa und die westliche Welt ein zuverlässiger Energielieferant sein, was dem Iran Wohlstand bringt und Europas Abhängigkeit von russischem Öl verringert und damit die Inflation spürbar wieder dämpfen wird. Dies wird die Energiekosten senken und die wirtschaftliche Stabilität in Europa stärken.[7]

Reduzierung von Fluchtbewegungen durch regionale Stabilität

Das menschenrechtsverletzende Mullah-Regime unterstützt Proxys wie Hisbollah und die Huthi, die Konflikte im Nahen Osten schüren und Fluchtbewegungen antreiben. Der kommende Wechsel zu einer demokratischen Regierung wird diese Gruppen massiv schwächen, da sie von iranischer Finanzierung und Unterstützung abhängen. Hisbollah, als „iranische Fremdenlegion“ in Libanon, wird an Einfluss verlieren, was zu weniger Konflikten in Libanon und Syrien führt. Die Huthi in Jemen wären isoliert und könnten keine Schifffahrtsrouten wie das Rote Meer bedrohen. Dies würde die regionale Instabilität mindern, die derzeit Millionen zur Flucht zwingt – einschließlich der 3,7 Millionen Flüchtlinge, die Iran beherbergt. Mit einem demokratischen Iran enden die Gründe für Massenflucht, da Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung abnehmen, und die „Achse des Widerstands“ zerfällt, was zu weniger Terror und Konflikten führt. Europa wird von einer geringeren Belastung durch neue Flüchtlingswellen profitieren, wie sie derzeit durch den Konflikt befürchtet werden.[8]

Erleichterte Rückführung von Asylsuchenden

Bei einem Regimewechsel würde die Rückführung von in Europa lebenden iranischen Asylsuchenden vereinfacht, da Iran als sicheres Herkunftsland gelten könnte. Viele Iraner würden freiwillig zurückkehren, um an einem demokratischen Aufbau teilzunehmen, was die Belastung für europäische Asylsysteme reduziert. Die EU plant bereits „Return Hubs“ außerhalb der Union, um Rückführungen zu beschleunigen, und ein stabiler Iran würde Kooperation erleichtern. Derzeit beträgt die Rückkehrquote nur 20–30 %, doch mit einem demokratischen Regime könnten Rückführungen effizienter und menschenrechtskonform ablaufen, da keine Verfolgung mehr droht. Dies entlastet Ressourcen in Ländern wie Deutschland und dem UK, wo Iraner zu den Top-Asylbewerbern gehören.[9]

Auch wenn die momentan kurzfristig erhöhten Energie- und Spritpreise in Europa und vor Deutschland ärgerlich sind, zusammenfassend wird ein demokratischer Iran der nahen Zukunft Europa zu mehr Frieden, wirtschaftlichem Wohlstand und reduzierter Migrationsbelastung verhelfen. Die Schwächung der Proxys und das Ende systematischer Unterdrückung schaffen eine stabilere Region, in der Fluchtbewegungen abnehmen und Rückführungen machbar werden. Dies stärkt nicht nur Europa, sondern fördert globale Menschenrechte. Dies sollte im Interesse aller freiheitsliebenden Demokraten auf der Welt sein und von uns allen, die wir hinter diesen Werten stehen, nach Kräften gefördert werden.

Die Meinung von Gastautoren muss nicht der Blattlinie oder Meinung der Redaktion von Report24 entsprechen.

[1] https://understandingwar.org/research/middle-east/iran-update-evening-special-report-march-13-2026
[2] https://www.npr.org/2026/03/04/nx-s1-5735587/pentagon-says-it-has-destroyed-irans-navy-and-killed-all-its-senior-leaders
[3] https://www.wsj.com/livecoverage/iran-war-us-israel-trump-2026
[4] https://www.foxnews.com/live-news/us-iran-israel-war-latest-march-13-live-updates
[5] https://www.reuters.com/world/us/trump-administration-estimates-iran-war-cost-over-11-billion-six-days-source-2026-03-11
[6] https://understandingwar.org/research/middle-east/iran-update-morning-special-report-march-11-2026
[7] https://wiiw.ac.at/new-study-regime-change-in-iran-could-boost-eu-economy-n-720.html
[8] https://www.cnn.com/world/live-news/iran-israel-us-attack-03-02-26-intl-hnk
[9] https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/2026-03-14/live-updates-889885
[10] https://nation.foxnews.com/operation-epic-fury-us-strikes-iran-nation
[11] https://www.nytimes.com/2026/03/07/us/politics/iran-war-first-week.html
[12] https://www.theguardian.com/world/2026/mar/03/us-israel-iran-war-justification-operation-epic-fury
[13] https://www.bbc.com/news/articles/cx2dyz6p3weo
[14] https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/top-us-general-outlines-initial-timeline-us-military-operation-iran-2026-03-02
[15] https://understandingwar.org/research/middle-east/iran-update-evening-special-report-march-10-2026



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