Für die Bookies ist die Sache klar: 75% Chance, dass Keir Starmer das Ende des Jahres nicht mehr als Prime Minister erleben wird. Allgemein wird schon seit Wochen erwartet, dass Sir Keir am 8. Mai seine ganz persönliche Kapitulationserklärung unterschreiben und aus No. 10 Downing Street verschwinden wird, denn die Kommunalwahlen in England und die Wahlen zu den Parlamenten in Schottland und Wales versprechen einen nahezu „complete wipeout“ für Labour, d.h., nach dem 7. Mai wird es die Labour Party nur noch als Fragment geben.
Starmers Exit könnte allerdings viel früher erfolgen als gedacht, denn Never here Keir, hat es einmal mehr vorgezogen, aus London und dem Sumpf aus Lügen, in dessen Zentrum er wie eine Spinne die Lügen strickt, zu fliehen. Dieses Mal nach Paris um sich mit anderen Leuten, die international mindestens so bedeutungslos sind, wie er, zu treffen, und denen, den wenigen, die es noch glauben (müssen – weil sie bezahlt werden) vorzumachen, man habe auch nur entfernt Einfluss auf den Gang der Dinge in der Straße von Hormus. Helmut Schmidt oder Valéry Giscard d’Estaing, Margaret Thatcher, ja selbst Tony Blair hätten Einfluss gehabt. Aber ein Blick auf die traurigen Gestalten, die sich in Paris derzeit zusammenrotten reicht, um zu wissen, wer mit Sicherheit keinerlei Einfluss hat.
Starmer flieht London, das – ob seiner Lügen, die nunmehr im Tagestakt aufflliegen, ein immer heißeres Pflaster für Starmer wird. Indes: Seinem Schicksal wird er nicht entgehen…
Der neueste Skandal, in den Starmer einmal mehr ganz ohne seine Kenntnis verstrickt worden sein will, dreht sich einmal mehr um den Dark ex-Lord Peter Mandelson, in Unehren als Botschafter des Vereinigten Königreichs in den USA entlassen, nicht nur, weil er ein Freund des Pädophilen Jeffrey Epstein war, sondern auch deshalb, weil er Staatsgeheimnisse an Epstein verraten hat, mittlerweile Gegenstand polizeilicher Ermittlungen gegen Mandelson. Starmer hat Mandelson aufgrund nicht näher substantiierter alter Verbundenheit, vielleicht auch auf Grund von Erpressungsmaterial, das Mandelson gegen Starmer hat, zum Botschafter gemacht und dabei stets betont, dass Mandelson alle erforderlichen Hürden, was im Wesentlichen ein „vetting“, eine Prüfung auf Herz und Nieren des „Kandidaten“ durch die Sicherheitsdienst bedeutet, genommen habe, um Botschafter zu werden. Aber, so hat Starmer stets betont: Hätte er damals, im Dezember 2024 gewusst, was er ein paar Monate später über Mandelson gewusst habe, er hätte Mandelson nicht ernannt.
Die Art und Weise und das Timing, in dem Starmer seine Behauptungen aufgestellt hat, lassen nur den Schluss zu, dass im „vetting“ der Geheimdienste all das, was Mandelson an dreckiger Wäsche, die ihn nicht zuletzt erpressbar macht, mitgebracht hat, übersehen wurde, was wiederum den Schluss nahelegt, dass MI5 und MI6 nutzlose Veranstaltungen sind, die man problemlos schließen kann. Dass er, der arme Starmer, im Dunkeln gehalten wurde, von seinem inepten Geheimdienst im Regen stehen gelassen worden sei, das hat Keir Starmer nicht einmal, nicht zweimal, er hat es elf Mal behauptet, wie die emsigen Arbeiter bei Guido Fawkes zusammengetragen haben:
Ein notorischer, perpetueller Lügner, der Herr Starmer.
Denn wie nun durch eine Recherche des GUARDIAN bekannt wurde, hat Peter Mandelson das „Vetting“ der Geheimdienst NICHT überstanden, wurde von Geheimdiensten als ZU GROSSES Risiko eingestuft, um als Botschafter in den USA berufen werden zu können. Das Vetting, die Prüfung, von der Herr Starmer so konstant behauptet hat, dass sie Mandelson als geeigneten Kandidaten hervorgebracht habe, hat das Gegenteil hervorgebracht.
Herr Starmer hat gelogen. Wieder einmal.
IMPORTANT: PMQs Wed 4 Feb
Starmer asked ‚did the security vetting he received mention Mandelson’s relationship with Epstein‘
Man sollte denken, der Mann Starmer, der sich seit Jahren als Ikone der Moral inszeniert hat, der Boris Johnson gestalkt und zum Rücktritt gezwungen hat, weil Johnson während dem Lockdown und an seinem Geburtstag ein Stück Kuchen nicht alleine, sondern in Gesellschaft gegessen hat, würde die Konsequenzen ziehen. Der Moralapostel Starmer, der von sich vollmundig behauptet hat, dass er NIE die Verantwortung auf Untergebene abwälzen würde, sondern stets seinen Mann stehen und Verantwortung tragen werde:
Indes, sein Geschwätz von Gestern, als er noch der Oppositions-Strahlemann mit vollem Mund war, interessiert den Prime Liar des Vereinigten Königreichs heute nicht mehr und so setzt er auf den Haufen Lügen, den er bereits angesammelt hat, noch eine drauf und behauptet frech, das Außenministerium habe IHN nicht davon informiert, dass Peter Mandelson im Vetting durchgefallen, als Sicherheistrisiko eingestuft worden sei und zudem die Entscheidung der Geheimdienste überstimmt. Dafür macht Herr Starmer nun einem Mitarbeiter verantwortlich, der Herr Starmer, der oben im Video so vollmundig behauptet, er würde nie Mitarbeiter für Fehler verantwortlich machen, die auf seine Kappe gehen.
Lügners Malaise.
Olly Robbins, bis gestern der Permanent Secretary im Foreign Office, der ranghöchste Angestellte im Außenministerium wurde von Prime Starmer als Sündenbock auserkohren und geopfert, in der Hoffnung, die eigenen Lügen damit wieder einmal übertünchen zu können.
Indes: Robbins hat schon vor Monaten deutlich gemacht, dass die Entscheidung, Mandelson zu ernennen, nicht im Außenministerium, sondern in Number 10 getroffen wurde.
Prime Liar Starmer kann es sich also aussuchen: Ist er eine Prime Minister, der Botschafter, die von Geheimdiensten als Sicherheitsrisiko eingestuft wurden, in voller Kenntnis dieser Einstufung dennoch ernennt und dazu vor dem House of Commons eine Lügengeschichte erfindet oder ist er ein Prime Minister, der Ernennung ohne über die Ergebnisse von Sicherheitsprüfungen informiert zu sein, vornimmt. Ist er ein Lügner, ein verantwortungsloser Cliqueur oder beides?
Was auch immer er ist, als PM ist er unhaltbar… Die ersten Labour Abgeordneten, allen voran Graham Stringer, sehen das auch so und fordern nun seinen Rücktritt, um Schaden zu begrenzen.
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