Wie wurde die Antwort von Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) auf eine parlamentarische Anfrage von den Mainstream-Medien gefeiert, als sie erklärte, dass es keinen Zusammenhang zwischen Corona-Impfung und den steigenden Zahlen zu Krebsneuerkrankungen gäbe. Doch nun meldete sich die wissenschaftliche Initiative „Gesundheit für Österreich“ zu Wort und kritisiert in einem offenen Brief an Schumann die Antwort der Regierung als unzureichend.

Anfrage und Beantwortung

Ausgangspunkt der aktuellen Diskussion ist die Anfrage der FPÖ zu möglichen Zusammenhängen zwischen Corona-Impfungen und Krebsentwicklungen. Denn es verdichte sich der Verdacht, dass die Corona-Impfung zu Krebserkrankungen führe.

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Die Antwort aus dem Gesundheitsministerium fiel eindeutig aus: Laut Schumann gebe es keine wissenschaftlichen Hinweise darauf, dass Corona-Impfstoffe das Krebsrisiko erhöhen. Gleichzeitig verwies das Ministerium auf bestehende internationale Studien und Bewertungen von Behörden wie der Europäischen Arzneimittelagentur.

Wenig aussagekräftige Daten

Bemüht wurden die Zahlen der Statistik Austria. Demnach gab es in Österreich im Jahr 2024 48.360 Krebsneuerkrankungen. Im Jahr 2001 waren es dagegen nur 37.578 gewesen. Erklärt wurde die Zunahme mit der alternden Bevölkerung.

Ein Vergleich der Zeit seit Einführung der Corona-Impfungen mit den Jahren davor fand jedoch nicht statt; und nur er könnte die Frage nach einem möglichen Zusammenhang beantworten. Die wissenschaftliche Initiative verweist daher auf genau diese Zahlen. So ist die Krebsinzidenz seit 2021 in den Absolutzahlen um knapp sieben Prozent gestiegen. Ein signifikanter Anstieg, der sich nicht mit der Überalterung erklären lässt.

Anstieg bei Krebserkrankungen der jungen Bevölkerung

Außerdem zeigt sich die wissenschaftliche Initiative verwundert, dass zwar Auswertungen zu Krebsinzidenz und -mortalität abhängig von Lokalisation und Geschlecht oder sogar vom Bundesland vorgelegt wurden, jedoch keine in Abhängigkeit vom Alter.

Der auffallende Anstieg von Krebserkrankungen bei jungen Menschen wird sogar schon in den Mainstream-Medien thematisiert und von Onkologen und durch große Studien bestätigt. Schumann ignorierte sie und ließ diese wichtige Angabe einfach weg.

Fehlende Datengrundlage

Die wissenschaftliche Initiative bemängelt, dass wichtige Datengrundlagen in Österreich überhaupt nicht erhoben werden.

So werde das nationale Krebsregister zwar von Statistik Austria geführt, jedoch nicht mit dem Impfregister verknüpft. Dadurch lasse sich gar nicht feststellen, ob es statistische Unterschiede zwischen geimpften und ungeimpften Personen gibt.

Entwarnung nicht möglich

Die Initiative argumentiert, dass eine klare Entwarnung wissenschaftlich nur möglich sei, wenn entsprechende Daten überhaupt ausgewertet werden. Ohne diese Verknüpfung könne weder ein Zusammenhang bestätigt noch ausgeschlossen werden.

Forderung nach transparenter Analyse

Aus Sicht der Initiative wäre eine systematische Auswertung der Gesundheitsdaten technisch durchaus möglich. In vielen Bereichen würden bereits Registerdaten miteinander kombiniert, etwa zur Beobachtung von Medikamentensicherheit.

Daher fordern die Wissenschaftler eine transparente Untersuchung der Krebsstatistiken seit Corona-Beginn, einschließlich einer Analyse nach Impfstatus, Alter und Krebsarten. Die Stellungnahme betont zugleich, dass eine solche Untersuchung keine Vorverurteilung der Impfstoffe bedeute, sondern ein normaler Bestandteil wissenschaftlicher Aufarbeitung sei.

Krebszahlen steigen seit Jahren

Auslöser der parlamentarischen Anfrage war eine Kohortenstudie aus Südkorea mit 8,4 Millionen Menschen, die einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Corona-Impfung und Krebsinzidenz zeigt. Geimpfte hatten demnach deutlich mehr Krebsneuerkrankungen zu beklagen.

Diese Studie wurde von Schuman als fehlerhaft und biologisch nicht plausibel abgetan, ohne Begründung. Aber viele Studien würden die Gefahr der Corona-Impfung beweisen. Die Wissenschaftler fordern daher, dieses Ergebnis als Risikofaktor anzuerkennen und weiter abzuklären, statt unbegründet vom Tisch zu wischen.

Politische Diskussion dürfte weitergehen

Die Stellungnahme der wissenschaftlichen Initiative dürfte die politische Diskussion weiter anheizen, zumal sie die Redlichkeit der Anfragebeantwortungen grundsätzlich infrage stellt.

Während die Bundesregierung, und zwar genau jene, die dereinst die Corona-Impfung propagiert hatten, einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Krebs klar zurückweist, beginnt die Wissenschaft aufgrund von Daten, das sinkende Corona-Schiff zu verlassen.



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