Als Rudy Giuliani als Bürgermeister von New York in den 1990er Jahren das Kunststück geschafft hat, die Kriminalität in der Hauptstadt aller Kriminellen zu verringern, hat er dies unter explizitem Rückgriff auf ein Konzept getan, das James Q. Wilson und George L. Kelling entwickelt und als Broken Windows Approach benannt haben.
Die Idee von Wilson und Kelling greift auf Ergebnisse der Umweltpsychologie, Sozialpsychologie und der Rational Choice Theorie zurück. Im Groben kann man sie so zusammenfassen, dass Kriminelle sich vor allem in Gegenden wohl fühlen, in denen sie Anzeichen dafür finden, dass die Durchsetzung von Recht und Gesetz eher lax, wenn überhaupt erfolgt. Eine heruntergekommene Nachbarschaft, zerschlagene Fensterscheiben, dreckige Gehsteige, Menschen, die über die Wege huschen, um so schnell wie möglich aus dem öffentlichen Raum zu kommen, das alles sind für Wilson und Kelling Indizien für eine „run down neighborhood“, in der sich Kriminelle wohlfühlen. Denn Kriminelle sind auch nur Menschen, die sie umgebende Welt lesen, wie wir alle das tun. Anzeichen dafür, dass die Polizei ihre Arbeit nicht macht, Strafverfolgung mehr auf dem Papier als in der Praxis zu finden ist und dafür, dass die Kosten, die mit Straftaten verbunden sind, gering sind, weil Gesetze nicht durchgesetzt werden und das Risiko, für eine Straftat zur Rechenschaft gezogen zu werden, gering ist, werten sie als Ermutigung, um ungestört ihrem „Handwerk“ nachzugehen.
Guiliani hat vor diesem Hintergrund einen Ansatz der harten Hand verfolgt; auch Kleinkriminalität konsequent verfolgt, Wohnviertel aufgewertet und aufgeräumt und die Orte, an denen sich Kriminelle einnisten können, systematisch verringert.
Wilson und Kelling haben ihren Beitrag 1982 veröffentlicht, zu einer Zeit, zu der man noch davon ausgehen konnte, dass die Normalität auf Straßen und Plätzen in Städten eine nicht-delinquente war, eine Normalität, die es normalen Bürgern, die keine Absicht hatten, andere zu bestehlen oder sonstige Straftaten zu begehen, erlaubt hat, ungestört und vor allem, OHNE ANGST, OPFER VON KRIMINALITÄT zu werden, ihres Weges zu gehen.
44 Jahre später ist diese Normalität nicht mehr vorhanden.
Kriminalität ist in manchen Städten, die von woken Bürgermeistern regelrecht und vermutlich absichtlich systematisch zerstört werden, zur neuen Normalität geworden.
Die Drohung mit Recht und Gesetz, symbolisiert in Polizeibeamten ist keine Drohung mehr, wird von Kriminellen eher als Witz wahrgenommen, denn die Kosten, die ihnen selbst bei Ergreifung drohen, sind seit Jahrzehnten von verantwortungslosen Anwälten und Richtern in einer Weise reduziert worden, die jede Form von Abschreckung unmöglich macht. Ergo sind unter anderem Eigentumsdelikte endemisch. Ladendiebstähle, Einbrüche, Raubtaten, sie alle florieren in Städten, und in kaum einer Stadt florieren sie wie im London von Sadiq Khan.
Die Normalität einer von Polizei und Nachbarn überwachten Gegend, in der Kriminelle schneller gestellt und verhaftet werden, sie ist nicht mehr vorhanden. Ladendiebe und Räuber gehen in aller Selbstverständlichkeit ihrem „Gewerbe“ nach, schlagen, wie im folgenden Video von gestrigen Samstag, am hellichten Tag die Schaufester von Juwelliergeschäften ein und stehlen die Auslagen.
Nichts passiert.
Keine CCTV schützt letztlich vor Kriminalität, wenn der Videoüberwachung nicht Ermittlung, Verhaftung und Inhaftierung folgen. In London gehen die meisten Straftaten ohne Zutun der Polizei vonstatten, sind – wie in etlichen anderen Städten, die von Linken zu Shitholes verwandelt wurden, Paris, Berlin, Chicago, New York, um nur einige Beispiele zu nennen – NORMALITÄT geworden.
A jewellery robbery in Richmond London this morning
Wenn eines Tages das komplette Ausmaß des Schadens, den Leute wie Sadiq Khan an westlicher Zivilisation verursacht haben, zutage tritt, werden sich diejenigen, die es in der Rückschau betrachten, fragen, wie es soweit kommen konnte.
Eine Frage, die wir uns schon heute stellen.
Wilson, James Q. & Kelling, George L. (1982). Broken Windows.
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