In einer AMS-Geschäftsstelle in der Wagramer Straße im Wiener Gemeindebezirk Donaustadt zu eskalierte am Donnerstag ein 28-jähriger arbeitsunwilliger Somalier: Er hatte das Amt aufgesucht, um über seine finanzielle Situation zu sprechen. Nachdem ihm im Rahmen des Termins die Leistungen gestrichen wurden, weil er sich den Angaben zufolge geweigert hatte, Eigeninitiative bei der Arbeitssuche zu zeigen, kippte die Stimmung des Gesprächs.

Somalier drohte Mitarbeitern mit dem Tod

Der Afrikaner reagierte auf die Kürzung der Geldleistungen mit zunehmender Aggressivität gegenüber den AMS-Mitarbeitern. In der Folge drohte er den Angestellten konkret mit dem Umbringen, falls seine Zahlungen nicht umgehend wieder aufgenommen würden. Die Situation war derart bedrohlich, dass umgehend die Polizei alarmiert wurde, um den Vorfall zu beenden.

Die alarmierten Beamten trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein und konnten den Somalier noch in der Geschäftsstelle widerstandslos festnehmen. Die weiteren Ermittlungen, die unter anderem den Verdacht der gefährlichen Drohung umfassen, werden nun von der Außenstelle Nord des Wiener Landeskriminalamts geführt. Quelle: LPD Wien



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