Schluss mit „forever wars“, „Demokratieexport“ und „Nation Building“, wir kümmern uns jetzt mal ums eigene Land! So ungefähr wurde die außenpolitische Dimension von Donald Trumps „America First“ während seines Wahlkampfs verstanden. Es schien, als anerkenne Trump die finanzielle wie militärische Überdehnung der USA. Diskutiert wurde, wie sich eine solche weltpolitische Zurückhaltung der Vereinigten Staaten auf die „Wolfswelt“ einer neuen, multipolaren Ordnung auswirken würde, die allein von den Interessen konkurrierender Großmächte bestimmt sei.

Als Trump sich 2025 bemühte, den heißen Krieg in der Ukraine durch einen „Deal“ auf Basis des militärischen Status quo beizulegen, schien sich diese Wahrnehmung zu bestätigen. Doch nach nur wenigen Wochen seines zweiten Amtsjahres bietet sich nach dem Handstreich gegen Venezuela, der verbalen Grönland-Offensive und dem neuerlichen Angriff auf Iran ein anderes Bild. Was ist der Hintergrund dieses Zick-Zack-Kurses?

Offensichtlich tobt in Washington ein Machtkampf um die künftige Rolle der Supermacht im internationalen System. Dabei scheint es drei Pole zu geben, die hier kurz vorgestellt und hinsichtlich ihres Einflusses auf die Trump-Administration sowie der Konflikte zwischen ihnen diskutiert werden sollen: „Primatisten“, „Priorisierer“ und „Restrainer“.

1. Globale Vorherrschaft um jeden Preis: Die Primatisten

Die Primatisten wollen Amerikas weltweite Vorherrschaft um jeden Preis verteidigen. Für sie ist Überdehnung kein Grund zum Rückzug, sondern ein Weckruf zur Aufrüstung. Ihr Credo lautet: Abschreckung durch Stärke, notfalls an drei Fronten gleichzeitig. Taiwan soll zur Festung werden, die Ukraine als vorgeschobener Riegel gegen Russland dienen, Israel als Frontstaat gegen Iran. Die konkreten Kämpfe sollen dabei Verbündete führen, während Washington aus der zweiten Reihe unterstützt. Japan soll für Taiwan zahlen, Deutschland für die Ukraine, die Golfstaaten für Israel.

Im Kongress stehen die Senatoren Lindsey Graham und Ted Cruz exemplarisch für diese Linie. Graham verlangt schärfere Sanktionen gegen Russland, weitreichende Waffensysteme für Kiew und maximale Rückendeckung für Israel. Die Primatisten unterstützten die Luftschläge gegen islamistische Ziele in Nigeria ebenso wie die Angriffe auf iranische Nuklearanlagen im Juni vergangenen Jahres. In neokonservativer Tradition setzen sie auf eine Strategie der Regimewechsel: In Venezuela, im Iran und auf Kuba sollen mit Gewalt amerikafreundliche Regierungen eingesetzt werden.

Für die Primatisten ist der Nahe Osten unverzichtbar. Die Bündnisse mit Israel und den Golfstaaten sichern aus ihrer Sicht nicht nur strategischen Einfluss, sondern auch den Petrodollar als tragende Säule der Dollarhegemonie.

In Europa wollen sie weder auf den Zugang zum größten Markt der Welt noch auf jene Militärbasen verzichten, von denen aus Macht nach Russland, Nordafrika und in den Nahen Osten projiziert wird. Hinsichtlich Asiens argumentieren die Falken, ein Konflikt mit China sei ohnehin unvermeidlich. Dann doch lieber früher als später, solange die USA militärisch noch überlegen sind!

Getragen von der Euphorie über den gelungenen Coup gegen Venezuela haben die Primatisten in Washington momentan die Oberhand. Auch Außenminister Rubio, früher eher für seine Priorisierung Chinas bekannt, und Kriegsminister Hegseth, der aus dem „klassischen“ America-First-Lager stammt, haben sich hinter den Angriff auf Iran gestellt.

2. Fokus auf den Hauptkonkurrenten, anderswo Abstriche: Die Priorisierer

Die Priorisierer teilen das Ziel, Amerikas Vormachtstellung zu sichern, nehmen jedoch die Überdehnung amerikanischer Macht wahr. Sie wollen daher finanzielle Ressourcen, politische Aufmerksamkeit und militärische Kapazitäten aus den Nebenkriegsschauplätzen Europa und Nahost abziehen und auf den entscheidenden Rivalen China konzentrieren.

Als Außenministerin der Regierung von Barack Obama warb Hillary Clinton einst für diesen „Pivot to Asia“. Heute fordert zum Beispiel Elbridge A. Colby, Staatssekretär für Verteidigungspolitik, eine klare Priorisierung des Pazifiks.

Im Nahen Osten drängen die Priorisierer auf Entlastung. Arabische Staaten sollen mit Israel zu einem Ausgleich finden, damit Washington Kräfte nach Asien verlagern kann, ohne seinen regionalen Einfluss vollständig preiszugeben. In Europa setzen sie auf arbeitsteilige Sicherheit: Die Europäer sollen die Hauptlast der konventionellen Verteidigung ihres Kontinents tragen, damit auch von dort amerikanische Ressourcen in Richtung Asien verschoben werden können.

Obwohl sie traditionell im US-Sicherheitsapparat verankert sind, fällt es diesen defensiven Realisten derzeit offenbar schwer, in der Trump-Regierung Gehör zu finden. Weder konnte der Ukrainekrieg schnell beendet werden, noch ein Angriff auf Iran mit hohem Eskalationspotential verhindert. Selbst im Pazifik, dem strategischen Fokus der Priorisierer, musste Colby seine Forderung nach einem klaren Bekenntnis zur Verteidigung Taiwans abmildern, das der ehemalige Präsident Joe Biden noch gegeben hatte. Die Trump-Regierung kehrt hier zur traditionellen Linie der strategischen Ambiguität zurück, will sich also im Falle einer chinesischen Aggression alle Optionen offenhalten.

In der Zange zwischen Primatisten und Restrainern haben die Priorisierer viel von ihrem früheren Einfluss verloren.

Prominente Regierungsmitglieder, die einst diesem zweiten Pol zuzuordnen waren, unterstützen heute die Strategie der primatistischen Falken. Noch als Senator hatte sich etwa Außenminister Marco Rubio für eine klare Priorisierung der Einhegung Chinas zulasten der Nebenschauplätze eingesetzt. Heute steht er für eine härtere Linie gegen Russland und fordert Regimewechsel in Venezuela, Iran und auf Kuba.

3. Rückzug in den „Hinterhof“, dort aber volle Dominanz: Die Restrainer

Die „Restrainer“ akzeptieren den relativen Machtverlust der USA, wollen aber aus der multipolaren Realität das Maximum herausholen. Aus Sicht der MAGA-Bewegung („Make America Great Again“) haben endlose Kriege Mittelschicht und Arbeiterklasse ausgehöhlt. Nach dem Motto „Der Globalismus opfert die Nation auf dem Altar des Imperiums. America First zerschlägt das Imperium, um die Nation zu retten“ sollen Ressourcen verstärkt in Infrastruktur und Industrie im amerikanischen Herzland fließen.

Einig sind sich die Restrainer darin, das amerikanische Hinterland zum Bollwerk auszubauen. Die aktualisierte Nationale Sicherheitsstrategie belebt die Monroe-Doktrin mit Trump’scher Prägung wieder. Der Enthauptungsschlag gegen Venezuela signalisiert China und Russland, dass sie in der westlichen Hemisphäre nichts verloren haben. Drohungen, Grönland oder gar Kanada zu annektieren, der Griff nach dem Panamakanal, Regimewechsel-Fantasien bezüglich Kubas und Nicaraguas folgen derselben Logik: Die westliche Hemisphäre soll zur exklusiven Bastion werden.

Gestritten wird über Amerikas Rolle im Rest der Welt. Für die Maximalisten ist die westliche Hemisphäre nur das Sprungbrett, um Macht nach Europa, Asien und in den Nahen Osten zu projizieren. Vizepräsident J. D. Vance will die Einflusssphäre in Europa keinesfalls aufgeben, sondern die Verteidigungskosten auf europäische Schultern verlagern. Statt im Gegenzug den Europäern mehr Autonomie zu gewähren, soll die amerikanische Dominanz noch vertieft werden, indem die Europäische Union geschwächt und in europäischen Staaten amerikafreundliche Regierungen gestärkt werden.

Mit den Großmächten streben die Restrainer einen Ausgleich an. In der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie wird die Rivalität mit China heruntergespielt. Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard relativiert öffentlich die Bedrohung Europas durch Russland. Um den verlorengeglaubten Ukrainekrieg rasch zu beenden, übernimmt Chefunterhändler Steve Witkoff zentrale russische Forderungen. Um einen weiteren endlosen Krieg zu verhindern, stellten sich Vance und Gabbard gemeinsam mit Trumps Schwiegersohn Jared Kushner lange gegen Pläne, Iran erneut anzugreifen.

Die Aussicht auf neue Kriege spaltet die MAGA-Basis. Dort populäre Figuren wie Steve Bannon, Tucker Carlson und Marjorie Taylor Greene brandmarken israelische Regimewechsel-Pläne bezüglich Irans als Verrat an „America First“. Israel-Unterstützer wie Ben Shapiro oder Bari Weiss sehen hingegen jede Distanz zu Israels Kurs als moralische Kapitulation.

Mit Blick auf die Wahlen im November kann Trump dieser Bürgerkrieg an seiner Basis nicht egal sein. Von allen Seiten unter Druck stehend setzt er auf die Demonstration amerikanischer Stärke. Sein politisches Schicksal hängt nicht zuletzt davon ab, ob er die Bevölkerung von diesem unpopulären Krieg überzeugen kann.

Marc Saxer lebt und arbeitet seit zwei Jahrzehnten als Analyst und Autor in Asien. Er ist Mitglied der SPD-Grundwertekommission. Demnächst erscheint sein Buch Geopolitical Conflict in the Wolf World. Great Power Competition and the Illiberal Revolt against the Liberal Order im Bloomsbury Verlag.

Als Trump sich 2025 bemühte, den heißen Krieg in der Ukraine durch einen „Deal“ auf Basis des militärischen Status quo beizulegen, schien sich diese Wahrnehmung zu bestätigen. Doch nach nur wenigen Wochen seines zweiten Amtsjahres bietet sich nach dem Handstreich gegen Venezuela, der verbalen Grönland-Offensive und dem neuerlichen Angriff auf Iran ein anderes Bild. Was ist der Hintergrund dieses Zick-Zack-Kurses?Offensichtlich tobt in Washington ein Machtkampf um die künftige Rolle der Supermacht im internationalen System. Dabei scheint es drei Pole zu geben, die hier kurz vorgestellt und hinsichtlich ihres Einflusses auf die Trump-Administration sowie der Konflikte zwischen ihnen diskutiert werden sollen: „Primatisten“, „Priorisierer“ und „Restrainer“. 1. Globale Vorherrschaft um jeden Preis: Die Primatisten Die Primatisten wollen Amerikas weltweite Vorherrschaft um jeden Preis verteidigen. Für sie ist Überdehnung kein Grund zum Rückzug, sondern ein Weckruf zur Aufrüstung. Ihr Credo lautet: Abschreckung durch Stärke, notfalls an drei Fronten gleichzeitig. Taiwan soll zur Festung werden, die Ukraine als vorgeschobener Riegel gegen Russland dienen, Israel als Frontstaat gegen Iran. Die konkreten Kämpfe sollen dabei Verbündete führen, während Washington aus der zweiten Reihe unterstützt. Japan soll für Taiwan zahlen, Deutschland für die Ukraine, die Golfstaaten für Israel.Im Kongress stehen die Senatoren Lindsey Graham und Ted Cruz exemplarisch für diese Linie. Graham verlangt schärfere Sanktionen gegen Russland, weitreichende Waffensysteme für Kiew und maximale Rückendeckung für Israel. Die Primatisten unterstützten die Luftschläge gegen islamistische Ziele in Nigeria ebenso wie die Angriffe auf iranische Nuklearanlagen im Juni vergangenen Jahres. In neokonservativer Tradition setzen sie auf eine Strategie der Regimewechsel: In Venezuela, im Iran und auf Kuba sollen mit Gewalt amerikafreundliche Regierungen eingesetzt werden.Für die Primatisten ist der Nahe Osten unverzichtbar. Die Bündnisse mit Israel und den Golfstaaten sichern aus ihrer Sicht nicht nur strategischen Einfluss, sondern auch den Petrodollar als tragende Säule der Dollarhegemonie.In Europa wollen sie weder auf den Zugang zum größten Markt der Welt noch auf jene Militärbasen verzichten, von denen aus Macht nach Russland, Nordafrika und in den Nahen Osten projiziert wird. Hinsichtlich Asiens argumentieren die Falken, ein Konflikt mit China sei ohnehin unvermeidlich. Dann doch lieber früher als später, solange die USA militärisch noch überlegen sind!Getragen von der Euphorie über den gelungenen Coup gegen Venezuela haben die Primatisten in Washington momentan die Oberhand. Auch Außenminister Rubio, früher eher für seine Priorisierung Chinas bekannt, und Kriegsminister Hegseth, der aus dem „klassischen“ America-First-Lager stammt, haben sich hinter den Angriff auf Iran gestellt.2. Fokus auf den Hauptkonkurrenten, anderswo Abstriche: Die PriorisiererDie Priorisierer teilen das Ziel, Amerikas Vormachtstellung zu sichern, nehmen jedoch die Überdehnung amerikanischer Macht wahr. Sie wollen daher finanzielle Ressourcen, politische Aufmerksamkeit und militärische Kapazitäten aus den Nebenkriegsschauplätzen Europa und Nahost abziehen und auf den entscheidenden Rivalen China konzentrieren.Als Außenministerin der Regierung von Barack Obama warb Hillary Clinton einst für diesen „Pivot to Asia“. Heute fordert zum Beispiel Elbridge A. Colby, Staatssekretär für Verteidigungspolitik, eine klare Priorisierung des Pazifiks.Im Nahen Osten drängen die Priorisierer auf Entlastung. Arabische Staaten sollen mit Israel zu einem Ausgleich finden, damit Washington Kräfte nach Asien verlagern kann, ohne seinen regionalen Einfluss vollständig preiszugeben. In Europa setzen sie auf arbeitsteilige Sicherheit: Die Europäer sollen die Hauptlast der konventionellen Verteidigung ihres Kontinents tragen, damit auch von dort amerikanische Ressourcen in Richtung Asien verschoben werden können.Obwohl sie traditionell im US-Sicherheitsapparat verankert sind, fällt es diesen defensiven Realisten derzeit offenbar schwer, in der Trump-Regierung Gehör zu finden. Weder konnte der Ukrainekrieg schnell beendet werden, noch ein Angriff auf Iran mit hohem Eskalationspotential verhindert. Selbst im Pazifik, dem strategischen Fokus der Priorisierer, musste Colby seine Forderung nach einem klaren Bekenntnis zur Verteidigung Taiwans abmildern, das der ehemalige Präsident Joe Biden noch gegeben hatte. Die Trump-Regierung kehrt hier zur traditionellen Linie der strategischen Ambiguität zurück, will sich also im Falle einer chinesischen Aggression alle Optionen offenhalten.In der Zange zwischen Primatisten und Restrainern haben die Priorisierer viel von ihrem früheren Einfluss verloren.Prominente Regierungsmitglieder, die einst diesem zweiten Pol zuzuordnen waren, unterstützen heute die Strategie der primatistischen Falken. Noch als Senator hatte sich etwa Außenminister Marco Rubio für eine klare Priorisierung der Einhegung Chinas zulasten der Nebenschauplätze eingesetzt. Heute steht er für eine härtere Linie gegen Russland und fordert Regimewechsel in Venezuela, Iran und auf Kuba.3. Rückzug in den „Hinterhof“, dort aber volle Dominanz: Die RestrainerDie „Restrainer“ akzeptieren den relativen Machtverlust der USA, wollen aber aus der multipolaren Realität das Maximum herausholen. Aus Sicht der MAGA-Bewegung („Make America Great Again“) haben endlose Kriege Mittelschicht und Arbeiterklasse ausgehöhlt. Nach dem Motto „Der Globalismus opfert die Nation auf dem Altar des Imperiums. America First zerschlägt das Imperium, um die Nation zu retten“ sollen Ressourcen verstärkt in Infrastruktur und Industrie im amerikanischen Herzland fließen.Einig sind sich die Restrainer darin, das amerikanische Hinterland zum Bollwerk auszubauen. Die aktualisierte Nationale Sicherheitsstrategie belebt die Monroe-Doktrin mit Trump’scher Prägung wieder. Der Enthauptungsschlag gegen Venezuela signalisiert China und Russland, dass sie in der westlichen Hemisphäre nichts verloren haben. Drohungen, Grönland oder gar Kanada zu annektieren, der Griff nach dem Panamakanal, Regimewechsel-Fantasien bezüglich Kubas und Nicaraguas folgen derselben Logik: Die westliche Hemisphäre soll zur exklusiven Bastion werden.Gestritten wird über Amerikas Rolle im Rest der Welt. Für die Maximalisten ist die westliche Hemisphäre nur das Sprungbrett, um Macht nach Europa, Asien und in den Nahen Osten zu projizieren. Vizepräsident J. D. Vance will die Einflusssphäre in Europa keinesfalls aufgeben, sondern die Verteidigungskosten auf europäische Schultern verlagern. Statt im Gegenzug den Europäern mehr Autonomie zu gewähren, soll die amerikanische Dominanz noch vertieft werden, indem die Europäische Union geschwächt und in europäischen Staaten amerikafreundliche Regierungen gestärkt werden.Mit den Großmächten streben die Restrainer einen Ausgleich an. In der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie wird die Rivalität mit China heruntergespielt. Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard relativiert öffentlich die Bedrohung Europas durch Russland. Um den verlorengeglaubten Ukrainekrieg rasch zu beenden, übernimmt Chefunterhändler Steve Witkoff zentrale russische Forderungen. Um einen weiteren endlosen Krieg zu verhindern, stellten sich Vance und Gabbard gemeinsam mit Trumps Schwiegersohn Jared Kushner lange gegen Pläne, Iran erneut anzugreifen.Die Aussicht auf neue Kriege spaltet die MAGA-Basis. Dort populäre Figuren wie Steve Bannon, Tucker Carlson und Marjorie Taylor Greene brandmarken israelische Regimewechsel-Pläne bezüglich Irans als Verrat an „America First“. Israel-Unterstützer wie Ben Shapiro oder Bari Weiss sehen hingegen jede Distanz zu Israels Kurs als moralische Kapitulation.Mit Blick auf die Wahlen im November kann Trump dieser Bürgerkrieg an seiner Basis nicht egal sein. Von allen Seiten unter Druck stehend setzt er auf die Demonstration amerikanischer Stärke. Sein politisches Schicksal hängt nicht zuletzt davon ab, ob er die Bevölkerung von diesem unpopulären Krieg überzeugen kann.



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