Werden Kinder ab acht Jahren derzeit in heimischen Kinos mit einem türkischsprachigen Animationsfilm mit deutschen Untertiteln islamistisch indoktriniert? Diese Frage stellt sich, seit das über harmlose Unterhaltung hinausgehende Werk bei uns über die Leinwände flimmert.
Geschichte über Geburt von Mohammed wird erzählt
“Allahu Akbar – es gibt keinen Gott außer Allah“ heißt es im Film, in dem eindeutig mit einer religiösen Botschaft geworben wird, dazu gibt es kämpferische Szenen, die besonders problematisch anmuten. Eigentlich – so die Beschreibung – soll der Kinderfilm „respektvoll und eindrucksvoll“ die Geschichte rund um die Geburt des Propheten Mohammed erzählen.
Stockkämpfe unter animierten Kindern
Davon könne man ganz und gar nicht sprechen, sagte FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik in einem Video-Beitrag. Stockkämpfe unter animierten Kindern und fragwürdige Dialoge, das werde in österreichischen Kinos gezeigt?, fragt sich die Nationalratsabgeordnete, die darauf hinweist, dass man sich dann nicht wundern müsse, was eine Studie zum Vorschein gebracht habe.
Vorschriften der Religion stehen über Österreichs Gesetze
Demnach würden 41 Prozent der muslimischen Jugendlichen der Aussage zustimmen, dass die Vorschriften ihrer Religion über den Gesetzen Österreichs stehen. 46 Prozent würden zudem erklären, bereit zu sein, um für den Glauben zu kämpfen und zu sterben. Wörtlich fragte Schuch-Gubik:
Wundern wir uns wirklich darüber, wenn Kinder in Österreich mit solchen Filmen indoktriniert werden? Wenn die Zustände in den Klassenzimmern so sind wie sie sind? Mich wundert rein gar nichts mehr.
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