Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Rießinger

Es ist immer schön, die Schuld für das eigene Versagen anderen Leuten zuschieben zu können – ein Verfahren, auf das vor allem Politiker gerne zurückgreifen. Bekanntlich ist die Versorgung Deutschlands mit lebensnotwendiger Energie derzeit nicht allzu gut gesichert, und kaum ist diese Erkenntnis in die Führungsetagen gedrungen, will man schon die angeblich Verantwortlichen festlegen, um die wirklich Verantwortlichen aus der Schusslinie zu entfernen. So konnten wir in der Welt kürzlich erfahren, dass sich wegen „zunehmender Angriffe auf die Infrastruktur“ die „Spezialkräfte der Bundespolizei auf schwierige Zeiten“ vorbereiten. „Es geht zum Beispiel darum,“ so hört man, „bei einem etwaigen Cyberangriff auf die Stromversorgung in Berlin möglichst lange handlungsfähig zu bleiben.“ Es gebe nun „eine ganz neue politische Aufmerksamkeit“ für Fragen der kritischen Infrastruktur, ausgelöst „durch die Corona-Pandemie, die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021, den Krieg in der Ukraine und die jüngsten Sabotage-Akte gegen Pipelines und die Bahn.“

Energiepolitik im Stil der Ampelkoalition

Schön, dass es so viele Auslöser gibt, und noch schöner, dass die amtlich verordnete Regierungspolitik mit der Sache offenbar rein gar nichts zu tun hat. Denn in Wahrheit braucht es keine externen Angriffe auf die Infrastruktur oder gar einen Cyberangriff auf die Stromversorgung, um den Energieruin zu garantieren: Dazu genügt eine Energiepolitik im Stil der Ampelkoalition, die wenig daran interessiert ist, das Land auf Dauer mit günstiger Energie zu versorgen, sondern sich mehr auf das Weltklima in ferner Zukunft und die Befindlichkeiten der grünen Wählerschaft in der Gegenwart konzentriert. Quellen für Energie wären vorhanden, und es ist bestenfalls Fahrlässigkeit, vermutlich aber dreist-überhebliche Durchsetzung einer menschenfeindlich-dümmlichen Ideologie, diese Ressourcen nicht zu verwerten. Die weitere Nutzung von Kernkraftwerken, deutlich über den April 2023 hinaus, die sofortige Bestellung der nötigen Brennstäbe, selbstverständlich auch die erneute Inbetriebnahme all der Kernkraftwerke, bei denen das noch möglich ist, das Nutzen der Fracking-Methode, um die entsprechenden Schiefergasvorkommen zu erschließen – all das und noch mehr wäre möglich, all das wird kategorisch ausgeschlossen, von der Frage nach der Sinnhaftigkeit von Sanktionen, die dem Sanktionierenden deutlich mehr schaden als dem Sanktionierten, ganz zu schweigen.

Stattdessen schiebt man mit Freude die Schuld den privaten Haushalten in die Schuhe, die sich erdreisten, ihre Wohnungen zu heizen. „Privathaushalte verbrauchen noch zu viel Gas. Um eine Mangellage zu vermeiden, müsste der Verbrauch um mindestens 30 Prozent sinken,“ kann man auf der Webseite der Tagesschau lesen, die ihre Erkenntnisse ausgerechnet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung bezieht, dessen dauerhaft alarmistische Klimapropaganda einen beträchtlichen Beitrag zur verheerenden Energiepolitik geleistet hat. Wer dafür sorgt, dass Kern- und Kohlekraftwerke geächtet werden, sollte sich nicht unbedingt über einen erhöhten Gasbedarf wundern. Durch Einsparungen in dieser Größenordnung, so lesen wir weiter, könne man eine Gasmangellage verhindern – man sollte denken, dass eine benötigte Einsparung von 30 Prozent nichts anderes ist als die Folge einer Gasmangellage, denn Gas, das man nicht hat, kann man nicht verbrauchen. Sicher: würde man gleich auf 100 Prozent des Gasverbrauchs verzichten, so könnte es niemals eine Gasmangellage geben, weil man keines mehr verwendet. So einfach geht Energiepolitik.

Aber wir hören ja immer wieder, dass man die Energieversorgung vollständig auf die beliebten „Erneuerbaren Energien“ umstellen könne, weshalb wir ja auch möglichst bald aus der Kohleverstromung aussteigen müssen. Der Weg aus der Energiekrise seien Sonne und Wind, hat Ricarda Lang unlängst versichert, und die muss es als Vorsitzende der Partei des infantilen Totalitarismus, die sich erstaunlicherweise immer noch als „Bündnis 90/Die Grünen“ bezeichnet, schließlich wissen. Man stelle sich vor: Gas wird weder geliefert noch gefördert, Kernkraftwerke sind ausgeschaltet, Kohlekraftwerke stehen vor dem Aus, und die wenigen, die vielleicht noch laufen, werden von selbstklebenden Klimaaktivisten belagert und blockiert. Das wäre ein Land, in dem wir gut und gerne leben, vollständig versorgt von Sonne und Wind – vor allem dann, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Welche Folgen der unvermeidliche längere Stromausfall für die oben erwähnte kritische Infrastruktur und damit auch für ihre Nutzer – für Politiker und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Das sind wir alle – hätte, können und wollen sich die Vertreter des energetischen Infantilismus nicht vorstellen.

Es käme nicht nur einer Katastrophe nahe, es wäre eine

Tatsächlich haben sich aber kluge Leute im Deutschen Bundestag schon vor elf Jahren Gedanken über die Folgen eines solchen Stromausfalls gemacht. Nicht etwa die gewählten Volksvertreter, schließlich sprach ich gerade von klugen Leuten, sondern das „Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag“. In ihrer Studie „Was bei einem Blackout geschieht. Folgen eines langandauernden und großflächigen Stromausfalls“ haben Thomas Petermann und seine Mitstreiter im Jahr 2011 eine Analyse eben dieser Folgen vorgenommen, man müsste sie nur lesen; auf der Webseite des Büros ist sie erhältlich.

Die Lektüre ist lohnenswert, in aller Nüchternheit gehen die Autoren der Frage nach, welche Folgen ein längerer Ausfall der Stromversorgung für die Infrastruktur und die Bevölkerung haben könnte. In Bezug auf die Ursachen eines solchen Ereignisses fehlte ihnen wohl noch die Phantasie, sich die Unfähigkeit des heutigen politischen Personals vorzustellen, denn sie gehen nur von technischem und menschlichem Versagen, organisierter Kriminalität, schweren Naturereignissen und extrem hohen Krankenständen infolge einer Pandemie aus – dass Stromausfälle die Folgen einer katastrophalen Politik sein könnten, kam ihnen nicht in den Sinn, es sei denn, man will die politischen Entscheidungen in die Kategorie des menschlichen Versagens oder gar der organisierten Kriminalität einordnen.

In jedem der betrachteten Teilbereiche sind die Ergebnisse verheerend. Wie sieht es beispielsweise mit der Kommunikation aus? „Die Folgen eines großräumigen, langfristigen Stromausfalls für Informationstechnik und Telekommunikation müssen als dramatisch eingeschätzt werden. Telekommunikations- und Datendienste fallen teils sofort, spätestens aber nach wenigen Tagen aus.“ Für einige Tage mag es möglich sein, öffentliche Kommunikationsnetze aufrechtzuerhalten, „für eine funktionierende Kommunikation in der Breite ist dies allerdings nicht ausreichend.“ Das bedeutet nicht nur, dass es keine rechte Freude mehr macht, das Display des Mobiltelefons zu betrachten, sondern dass auch Informationen zur Bewältigung der Krise nicht zu den Betroffenen durchdringen – man sollte aber, wie ich anmerken möchte, in Anbetracht der Qualität unseres politischen Personals nicht allzu viel von deren Versuchen zur Krisenbewältigung erwarten.

Im Sektor „Transport und Verkehr“ ist nichts Besseres zu vermelden: Es „fallen die elektrisch betriebenen Elemente der Verkehrsträger Straße, Schiene, Luft und Wasser sofort oder nach wenigen Stunden aus. Dies betrifft sowohl die Transportmittel als auch die Infrastrukturen sowie die Steuerung und Organisation des entsprechenden Verkehrsträgers. Zu Brennpunkten werden der abrupte Stillstand des Schienenverkehrs und die Blockaden des motorisierten Individual- und öffentlichen Personennahverkehrs in dicht besiedelten Gebieten.“ „Es ereignen sich zahlreiche Unfälle, auch mit Verletzten und Todesopfern. Rettungsdienste und Einsatzkräfte haben erhebliche Schwierigkeiten, ihren Aufgaben, wie Versorgung und Transport von Verletzten oder Bekämpfung von Bränden, gerecht zu werden. Durch den Ausfall der meisten Tankstellen bleiben zunehmend Fahrzeuge liegen.“ Man fragt sich, ob der Minister für Wirtschaft und Klimaschutz das weiß.

Dass Wasser aus dem Hahn kommt, wissen die meisten. Dass man auch dafür Strom braucht, ist keine weit verbreitete Erkenntnis. „Die Wasserinfrastruktursysteme können ohne Strom bereits nach kürzester Zeit nicht mehr betrieben werden. Die Folgen ihres Ausfalls, insbesondere für die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser, wären katastrophal“, berichtet die Studie. Sowohl die Wasserversorgung als auch die Abwasserentsorgung fallen über weite Strecken aus, die direkten Folgen kann man sich denken, falls man kein Politiker ist: „Toiletten sind verstopft. Es wächst die Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten. Eine weitere, mittelbare Folge des Stromausfalls ist ein wachsendes Risiko von Bränden − im industriellen Bereich etwa durch den Ausfall von Kühlungen und Prozessleitsystemen oder durch Versuche in den Haushalten, ohne Strom zu kochen, zu heizen oder zu beleuchten.“ Und ohne Wasser ist es nicht ganz einfach, Brände zu bekämpfen.

Gelegentlich braucht man aber auch etwas zu essen. „Als Folge des Stromausfalls ist die Versorgung mit Lebensmitteln erheblich gestört; deren bedarfsgerechte Bereitstellung und Verteilung unter der Bevölkerung werden vorrangige Aufgaben der Behörden. Von ihrer erfolgreichen Bewältigung hängt nicht nur das Überleben zahlreicher Menschen ab, sondern
auch die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung.“ Denkt man an die öffentlichen Leistungen während der Flutkatastrophe im Ahrtal zurück, so könnten leise Zweifel an der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung entstehen. „Die weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie fällt zumeist sofort aus, sodass die Belieferung der Lager des Handels unterbrochen wird. Diese halten zwar umfangreiche Lebensmittelbestände vor, allerdings überwiegend in Form von (Tief-)Kühlprodukten. Nur wenige Lager können die erforderliche Notstromversorgung länger als zwei Tage aufrechterhalten. Dadurch werden auch der Warenumschlag und damit die Versorgung der Filialen massiv beeinträchtigt. Dort leeren sich die Regale innerhalb weniger Tage.“ Nun ja, die Menschen sollen ja nach Auffassung mancher Experten ohnehin nicht mehr so viel essen, da kommt eine kleine Unterbrechung der Gewohnheiten gerade recht.
Sollte es allerdings zu hungerbedingten Gesundheitsproblemen kommen, darf man auf die Versorgung der Betroffenen nicht zu hoch wetten. „Das dezentral und hocharbeitsteilig organisierte Gesundheitswesen kann den Folgen eines Stromausfalls daher nur kurz widerstehen. Innerhalb einer Woche verschärft sich die Situation derart, dass selbst bei einem intensiven Einsatz regionaler Hilfskapazitäten vom weitgehenden Zusammenbrechen der medizinischen und pharmazeutischen Versorgung auszugehen ist.“

Und wie reagieren die Menschen? Man kann es nicht genau wissen, vieles ist denkbar, wie die Studienautoren einem Gutachten entnommen haben. Die üblichen zivilisatorischen Grenzen können schnell durchbrochen werden. „Entgrenzungen brechen sich Bahn; Beispiele dafür sind etwa Gewalttätigkeiten, Alkoholkonsum, Sexualisierungen, Raubzüge, Zusammenrottungen, Bandenbildung.“ Der immer deutlicher zu spürende Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung, den man beispielsweise als „Trinkwassermangel, Nahrungsknappheit, aggressive Auseinandersetzungen, gehäufte Todesfälle in Krankenhäusern und Altenheimen“ erlebt, „wirkt wie ein Strudel, in den alles mitgerissen wird. Im Zustand extremer Entdifferenzierung eröffnet sich ein großflächiges Konglomerat
von Katastrophen, die mit Todesgefahren drohen und die erhöhte Schutzaufwände und Aufrüstungsbemühungen provozieren.“ Einem Minister mit Personenschutz mag das für eine Weile gleichgültig sein, anderen Menschen eher nicht.

Es sollte klar geworden sein, dass ein langandauernder Stromausfall – der von einer verheerenden Energiepolitik provoziert wird – die Zivilisation an ihre Grenzen bringt: „Unterstellt man das Szenario eines mindestens zweiwöchigen und auf das Gebiet mehrerer Bundesländer übergreifenden Stromausfalls, kämen die Folgen einer Katastrophe nahe.“ Das ist ohne Frage freundlich formuliert, es käme nicht nur einer Katastrophe nahe, es wäre eine.

Es sei Weihnachten

Wie sich schon ein Stromausfall von nur 25 Stunden auf das menschliche Verhalten auswirkt, konnte man 1977 in New York beobachten. Am Abend des 13. Juli 1977 kam es dort zu einem gewitterbedingten Stromausfall, der die dünne Schicht der Zivilisation bei etlichen New Yorkern zum Verschwinden brachte. „Bald stand alles still, was Strom brauchte in der Millionenmetropole“, schrieb der Spiegel 2007, als man dort noch Journalismus betrieb. „Laternen, Ampeln, Klimaanlagen, Aufzüge, Vorortzüge, U-Bahnen, Krankenhäuser“, genau wie es die oben besprochene Studie voraussieht. „Aufgebrachte Horden marodierten durch die Straßen, plünderten Hunderte Geschäfte, setzten ganze Häuserblocks in Brand.“ Und: „Eine Orgie der Gewalt erfasste die Stadt. 1616 Geschäfte wurden geplündert. Die Feuerwehr musste 1037 Brände löschen, sechsmal so viele wie sonst. 3776 Menschen landeten in den überfüllten, überhitzten Gefängnissen von Downtown. 463 Polizisten, 80 Feuerwehrleute und 204 Zivilisten wurden verletzt. Zwei Menschen starben im Feuer.“ Es sei Weihnachten, sollen die Plünderer gerufen haben. Die Ausgeplünderten haben das vermutlich anders gesehen.

Später hat man versucht, diesen Zivilisationsbruch zu relativieren. So schrieb ein Experte für New Yorker Stadtgeschichte: „Der Stromausfall geschah mitten in einer Rezession, zu einer Zeit, in der die Stadt extrem sparen musste und es tiefe Einschnitte selbst bei so grundlegenden Versorgungsleistungen wie Müllabfuhr und Schulen gab. …Es war ein reizbares und oft hoffnungsloses New York, das seine Lebensqualität dahinschwinden sah.“

Welch ein Zufall! Ich darf daran erinnern, dass wir in Deutschland inzwischen Inflationsraten von 10 Prozent verzeichnen, dass viele nicht mehr wissen, wie sie ihre nächste Strom- und Gasrechnung bezahlen sollen, dass wir gerade in eine Rezession geraten, die ihresgleichen sucht. Es ist, wie es scheint, ein reizbares und oft hoffnungsloses Deutschland, das seine Lebensqualität dahinschwinden sieht. Denkt man an die Verhältnisse im New York des Jahres 1977 zurück, sollte man sich keine allzu großen Hoffnungen für das Ausbleiben eines Zivilisationsbruchs bei längerem Stromausfall machen.

Inflation und Energieprobleme bis hin zum Blackout können das Deutschland der näheren Zukunft charakterisieren. Natürlich will man von politischer Seite auch die dramatischen Preiserhöhungen auf den Einmarsch Putins in der Ukraine zurückführen, um von eigenem Versagen abzulenken. Das mag ein Verstärker gewesen sein, die Ursache war es nicht. Niemand sollte die katastrophale Geldpolitik der Europäischen Zentralbank vergessen, die den Euroraum mit Geld geflutet hat und die Zinsen künstlich niedrig hielt, um manche Staaten vor dem Konkurs zu bewahren und ihnen weiterhin bequemes Schuldenmachen zu ermöglichen – eine Geldpolitik, die auch und gerade von deutschen Regierungen unterstützt wurde. Und wenn zu viel Geld im Umlauf ist, pflegt die Inflation nicht weit zu sein, es ist in der Regel nur eine Frage der Zeit.

Die Probleme der heutigen Zeit sind in weiten Teilen hausgemacht, sie beruhen darauf, dass Politiker altbekannte Zusammenhänge nicht verstehen und die Realität zugunsten infantiler Ideologien leugnen. Wie schon mehrfach an anderen Beispielen gezeigt, kann man auch diese Situation knapp in einem Lied zusammenfassen, das aufzeigt, wie es in Deutschland bald zugehen könnte.

Bald

Die Heizung ist kalt, die Lichter sind aus.
Kaum jemand geht noch ins Dunkle hinaus.
Nur der Spitzel für Wärme und Licht
schreibt Energiesünder in den Bericht.
Vorbild im ganzen Land
ist der Energiedenunziant,
Vorbild im ganzen Land
ist der Energiedenunziant.

Die Menschen, sie friern, manche leiden ganz still,
das Land geht kaputt, weil der Staat es so will.
Gründlich heizen ist nicht mehr erlaubt,
die Wärme hat uns die Regierung geraubt,
Denn wir retten die Welt,
doch leider mit unserem Geld.
Ja, sie retten die Welt,
doch leider mit unserem Geld.

Durch finstere Fußgängerzonen zu gehn,
leere und dunkle Geschäfte zu sehn,
kann man nur mit Begleitschutz riskiern,
Plünderer wollen doch auch existiern.
Und die Presse bleibt still,
weil die Regierung es will.
Ja, die Presse bleibt still,
weil die Regierung es will.

Menschen verarmen, wen kümmert das schon?
Strom gibt es nicht, es gibt Inflation.
Insolvenzen in stattlicher Zahl:
Der Regierung ist das ganz egal.
Ohne Sinn und Verstand
fahren sie das Land an die Wand.
Ohne Sinn und Verstand
fahren sie das Land an die Wand.

Inzwischen steht Weihnachten schon fast vor der Tür, und sollte sich der menschengemachte Klimawandel nicht rechtzeitig aus den Potsdamer Großrechnern in die Realität aufmachen, könnte es ein wenig ungemütlich und kalt werden: Teuerung und Energiemangel sind nicht die besten Voraussetzungen für ein freundliches Weihnachtsfest. Was liegt da näher, als sich unter dem Tannenbaum zu versammeln – sofern man ihn nicht schon vorzeitig als Brennmaterial verwenden musste – und ein fröhliches Lied anzustimmen? Vielleicht auch schon während der Adventszeit, denn die ist bekanntlich die Zeit der Erwartung, und was uns in Deutschland erwartet, drückt der Song „Bald“ hoffentlich deutlich genug aus. Seine Vertonung steht, wie schon bei anderen Gelegenheiten, in Form eines Videos zur Verfügung und kann jederzeit abgerufen und gespielt werden.

Konfrontieren wir die sogenannten Entscheidungsträger mit den Folgen ihres Tuns! Geben wir uns nicht mehr mit ihren üblichen Phrasen und Ausflüchten zufrieden! Sie hatten lange genug Zeit und Gelegenheit, Probleme zu erzeugen, anstatt sie zu lösen.

Mein aktuelles Video:

„Sie vernichten unser Land“ – ZDF-Urgestein Peter Hahne rechnet ab mit dem rotgrünen Irrsinn:

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Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Thomas Rießinger ist promovierter Mathematiker und war Professor für Mathematik und Informatik an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Neben einigen Fachbüchern über Mathematik hat er auch Aufsätze zur Philosophie und Geschichte sowie ein Buch zur Unterhaltungsmathematik publiziert.

Bild: IMAGO / photothek

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Von Veritatis

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