Gerade in Zeiten steigender Lebensmittelpreise fiel die Getreideernte nur durchschnittlich aus. Mit 5,17 Millionen Tonnen wurden laut Statistik Austria heuer in Österreich rund zwei Prozent weniger Getreide geerntet als im Jahr davor.

Dabei hatte die Agrarmarkt Austria im Sommer noch hohe Ernteerträge für 2022 angekündigt. Wegen Flächenausweitungen und höheren Hektarerträge hätte der Getreideertrag im Schnitt der vergangenen fünf Jahre und über dem Vorjahresniveau liegen sollen. Es kam anders.

Mehr Weizen, weniger Mais

Besonders gut war die Ernte von Weizen, sie stieg im Vergleich zu 2021 um zehn Prozent. Das ist fünf Prozent mehr als im langjährigen Durchschnitt. Hinter den Erwartungen blieb die Maisernte, 13 Prozent weniger konnte heuer im Vergleich zum Vorjahr geerntet werden.

Die Erntemengen von Ölsaaten und Körnerleguminosen blieben auf Vorjahresniveau, obwohl heuer die landwirtschaftliche Anbaufläche dafür größer war als davor, nämlich um sieben Prozent (!) größer.

Hackfrüchte unter Vorjahr

Bei Hackfrüchten wird die Produktion voraussichtlich um 14 Prozent zurückgehen und damit auch um zehn Prozent unter das langjährige Mittel fallen, ebenso die Zuckerrübenernte. Es wurden aber auch weniger Kartoffeln angebaut, die auch unter der Trockenheit im Sommer gelitten haben.



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Von Veritatis

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