Wer immer genügend Wasser zu sich nimmt, kann laut einer neuen Studie offensichtlich das Risiko von chronischen Krankheiten reduzieren und so sein Leben verlängern. Eine ausreichende Hydration scheint ein Schlüsselelement dafür zu sein.

Es gibt viele Faktoren, die die Lebensspanne eines Menschen beeinflussen. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, fettiges und salziges Essen und zu viel Zucker in der Nahrung zählen zu den eher ungünstigen davon. Indessen gilt der Verzehr von Gemüse und Früchten als positiv. Doch auch die ausreichende Zufuhr von Wasser (zur Verdünnung des Natriumspiegels im Blut) spielt ganz offensichtlich eine sehr wichtige Rolle, wie eine neue von Fachleuten begutachtete Studie verdeutlicht.

Demnach haben Forscher der US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH) festgestellt, dass Menschen im Schnitt länger leben und weniger chronische Krankheiten entwickeln, wenn sie stets darauf achten, genügend Wasser zu trinken. “Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine angemessene Flüssigkeitszufuhr das Altern verlangsamen und ein krankheitsfreies Leben verlängern kann”, sagte Natalia Dmitrieva, Ph.D., Hauptautorin der Studie und Forscherin im Labor für kardiovaskuläre regenerative Medizin am National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI), das zum NIH gehört, in einer Erklärung.

Grundlage der Studie waren die Serumnatriumspiegel von insgesamt 11.255 erwachsenen Personen. Je höher die Flüssigkeitszufuhr, desto niedriger dieser Spiegel. Und ein hoher Serumnatriumspiegel gilt als Mitursache für die Entwicklung von chronischen Krankheiten, sowie einer Beschleunigung des biologischen Alterungsprozesses. Laut den Forschern sterben Menschen mit hohen Werten (über 142 mEq/L) wahrscheinlicher in jüngeren Jahren an chronischen Erkrankungen als jene, die niedrigere Level aufweisen.

Das Risiko von chronischen Krankheiten wie Schlaganfall, Herzversagen, Vorhofflimmern, Diabetes, Demenz, periphere Arterienerkrankungen und chronische Lungenerkrankungen steige ab solch hohen Werten um fast zwei Drittel an, so die Forscherin. Gerade diese Menschen sollten versuchen, dies durch eine höhere Flüssigkeitszufuhr auszugleichen. Auch können kaliumreiche Lebensmittel wie Bananen, Süßkartoffeln, grünes Gemüse und dergleichen dabei helfen, die negativen Effekte höherer Natriumwerte auch im Hinblick auf den Blutdruck und die Gefäße zu verringern.



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Von Veritatis

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