Was geht in Brasilien vor?
Wenn man wissen will, was in Brasilien vorgeht, dann sind Systemmedien sicher der schlechteste Ort, an dem man Informationen suchen kann.
Die beste Quelle für Informationen dazu, was in Brasilien vorgeht, sind Brasilianer, Leute, die in Brasilien leben.
Wir haben etliche unter unseren Lesern und sie gebeten, eine kurze oder lange, je nachdem, Darstellung (und Einschätzung) dessen zu schreiben, was sich vor Ort ereignet.

Die beiden ersten Darstellungen haben uns bereits erreicht.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei den beiden Lesern aus Brasilien, die sie erstellt haben.
Die ersten Informationen veröffentlichen wir heute und setzen die Berichterstattung unserer Citizen Journalisten dann morgen und in den nächsten Tagen fort.

Hallo Hr. Klein,

ich fasse mich so kurz ich kann.

Es scheint derselbe Alptraum abzulaufen wie in den USA, Deuschland, Kanada mit denselben Protagonisten.

Ich bin seit 5 Wochen in Rio de Janeiro. mit meiner Familie, meine Frau ist Carioca. Wir waren auf Demos vor den Militärhauptquartieren und haben die Leute und die Energie gesehen, die diese Gesellschaft aufbringt, um abzuwenden, dass verurteilte Verbrecher die Regierung übernehmen.

Jeder Taxifahrer, Kellner, jede Hausangestellte, Kassiererin hat erkannt, dass sie von den Medien nur belogen werden. Sogar schlimmer als in Deutschland. Wer das bezweifelt sollte sich mal Videos von den Demonstrationen für Bolsonaro (egal wie man zu ihm steht ) und anderen anschauen. Die ganzen Hoffnungen dieser Leute liegen auf den Schultern der Militärs “Forcas Armadas”, die irgendwann in den 70ern den Kommunismus abgewendet haben.

Nun, nachdem das Unglaubliche eingetreten ist, Lula wurde Präsident, haben sie, die “Patrioten”, den Glauben an die letzte glaubwürdige Institution Militär verloren und nehmen das wohl selbst in die Hand.

Die Hintergründe sind vielschichtig, meiner Meinung nach ist Brasilien einfach ein Objekt der Begierde für die Globalisten, China, USA und andere, speziell das Amazonasgebiet. Brasilien wird von außen wie eine Kolonie behandelt und dirigiert. Es fühlt sich ein bisschen wie der “Last Stand” der Zivilgesellschaft an, die seit Bolsonaro gehofft hat, das sich Verbrechen nicht mehr so lohnt und “ordem e progresso” möglich sind.

Soeben erreicht mich eine unbestätigte Meldung, dass das Militär in Brasilia sich zwischen die Policia federal und die Demonstranten stellt. Die Nerven sind extrem dünn hier. Nun , aber was ich erlebe ist, dass die Brasilianer Ihren Mito Bolsonaro wollen . Zu Silvester in Santa Catarina am Strand haben zum Feuerwerk die Menschen Mito, Mito skandiert und nicht Lula,Lula. Soweit aus Rio.

Mit freundlichem Gruß

Den Hinweis, dass sich das Militär zwischen Bundespolizei und Demonstranten gestellt hat, zu welchem Zweck auch immer, haben wir mittlerweile bestätigen können. Daran, dass tausende Demonstranten festgenommen und – egal, ob sie sich irgend etwas schuldig gemacht haben, in Bussen abtransportiert werden, hat dies wenig geändert:

Die Bilder zeigen Soldaten, die den Zugang zum Hauptquartier der Bundespolizei in Brasilia abgeriegelt haben.
Der Vorgang noch einmal als Video.

Was diese Aktion bedeutet, das ist unklar, uns jedenfalls. Es hat, wie gesagt, nichts daran geändert, dass das Lula-Regime mit aller Härte gegen Demonstranten vorgeht und jeden, der in der Nähe der Regierungsgebäude gesehen wurde, verhaften lässt. Bei Säuberungen darf man nicht pingelig sein.

Im Bild zu sehen: Reihe von Bussen, die Verhaftet abtransportieren.

Und natürlich haben sich all diejenigen, die immer ganz genau wissen, was Demokratie ist und wie sie aussieht, bereits verurteilend zu Wort gemeldet, fast wortgleich, darunter Joe Biden, der Erfahrungen mit Wahlbetrug hat und schon von daher Lula den Rücken stärkt und Rishi Sunak, der den Übergangsprozess von Macht nach dem “Willen der Menschen” vollzogen sehen will. Warum er im UK Neuwahlen im Weg steht, obschon er NICHT gewählt ist, ist vor diesem Hintergrund eine offene Frage.

Man beachte die formelhafte Beschwörung des Willens “der Menschen” und die  Gleichheit der Wortwahl. Wer wohl dieses Mal das Skript geschrieben hat, dem Leute wie Sunak und Biden folgen?

Und natürlich befinden sich Sunak und Biden in guter Gesellschaft von Olaf Scholz und Nicolas Maduro, der in Venezuela deutlich gemacht hat, dass es für Armut unter sozialistischer Regierung keine Untergrenze gibt:


 


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Michael Klein

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Von Veritatis

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