Mit schweren Geschützen gegen den ORF Niederösterreich fuhr heute, Freitag, FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker bei einer Pressekonferenz in Wien auf. Dieser Beschuldigte den ORF, verlängerte Pressestelle der ÖVP zu sein.

Vermutung liegt nun schwarz auf weiß vor

Was er, Hafenecker, schon länger vermutet habe, liege nun schwarz auf weiß vor: Der ORF Niederösterreich soll vor der Landtagswahl 2018 ein „Dirty Campaigning Tool“ gegen Udo Landbauer gewesen sein. Zu dieser Erkenntnis sei er im Zuge der Vorfälle rund um ORF-Landesdirektor Robert Ziegler gekommen. Wie berichtet, prüft derzeit eine „Evaluierungs-Kommission“, ob Ziegler gegen das ORF-Gesetz, das Redaktionsstatut oder Programmrichtlinien verstoßen hat.

Mit „Fake News“ Öffentlichkeit manipuliert

Dass es so ein „Dirty Campaigning Tool“ gegen Udo Landbauer gegeben habe, sage nicht die FPÖ, sondern das würden Mitarbeiter des ORF Niederösterreich behaupten. Landbauer, der in der damaligen sogenannten Liederbuch-Affäre, die völlig substanzlos gewesen sei, nie Beschuldigter war, wäre laut Hafenecker wenige Tage vor dem Urnengang durch „Fake News“ im ORF Niederösterreich verunglimpft worden. Dadurch habe der ORF die öffentliche Meinung manipuliert.

Aktuelle Parallelen zur „Causa Landbauer“ 2018

Diese Nachricht stelle alle bisher schon beispiellosen Enthüllungen über den Umbau des Landesstudios in ein „Mikl-Leitner-Privatfernsehen“ in den Schatten, sagte der FPÖ-Generalsekretär, der aktuell einen ähnlichen Missbrauch der Medienfreiheit für politische Propaganda durch den ORF Niederösterreich erkannt haben will: Demnach werde versucht, eine nicht mehr in den Landtag gewählte Ex-Mandatarin der FPÖ, die nun anscheinend Rache an der Partei übt, medial groß zu spielen. Hafenecker sieht hier Parallelen zur „Causa Landbauer“ im Jahr 2018.

Ergebnisse der Prüfung vor Wahl offenlegen

In diesem Zusammenhang verlangte der Mediensprecher der Freiheitlichen, die Ergebnisse der „Evaluierungs-Kommission“ noch vor der Landtagswahl zu veröffentlichen. Geschehe das nicht, würde es sich um eine „Vertuschungs-Kommission“ handeln, die Mikl-Leitner schützt.



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Von Veritatis

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