Beim sogenannten G20-Gipfel möchte die Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Außenministerium von Annalena Baerbock gemeinsame Klimamaßnahmen durchsetzen. Die großen Volkswirtschaften hätten nach Meinung der Amerikanerin die besondere Verantwortung, „den Weg zu weisen“.

Die großen Volkswirtschaften sollen nach Meinung aus dem Baerbock-Ministerium „den Weg weisen“

„Die Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt, Jennifer Morgan, will beim G20-Treffen der Umwelt- und Klimaminister in Chennai auf gemeinsame Klimaschutzmaßnahmen drängen. „Als große Volkswirtschaften haben die G20 eine besondere Verantwortung, den Weg zu weisen und die Welt vor noch schlimmeren Folgen der Klimakrise zu schützen“, sagte Morgan am Mittwoch.

„Um dies zu erreichen, müssen sich die G20 auf gemeinsame ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen einigen, wie den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und die Festlegung eines ehrgeizigen globalen Ziels für erneuerbare Energien sowie die Verdoppelung der Energieeffizienz.“ Sie wolle die Dringlichkeit der Klimakrise in den Raum zu tragen, sagte die Staatssekretärin. „In diesem Moment werden Menschen wegen verheerender Waldbrände aus ihren Heimatorten evakuiert. Extreme Hitzewellen mit Rekordtemperaturen ziehen über Europa, Nordamerika und Teile Asiens wie China hinweg“, so Morgan.

„Dies sind nur einige Beispiele für die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise, die bereits jetzt unsere Lebensgrundlagen zerstören. Angesichts dieser dramatischen Entwicklungen ist ein Weitermachen wie bisher keine Option.“

Bericht mit Material der dts Nachrichtenagentur

Foto: Fridays-for-Future-Protest (Archiv), über dts Nachrichtenagentur





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Von Veritatis

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