Nächster "Profil-Faktencheck" voller peinlicher Fehler!
Symbolbild: fp

Peinlich, den „Faktenchecker“ des Profils sind in einem Text über Postenschacher im Innenministerium in einem einzigen Absatz gleich vier inhaltliche Fehler unterlaufen.

Ein Kommentar von Thomas Steinreutner

Auf der Plattform „X“ weist der stellvertretende Kabinettschef von Kanzler Nehammer, Daniel Kosak, darauf hin, dass die „Faktenchecker“ in einem einzigen Absatz gleich drei Fehler gemacht haben:

  1. Karl Nehammer war im Oktober 2022 nicht Innenminister, sondern Bundeskanzler.
  2. Christian Stella war im BMI nie Nehammers Kabinettschef, sondern Andreas Achatz.
  3. Innenminister war in dieser Zeit bereits Gerhard Karner.

Zerknirscht antwortet Jakob Winter, Ex-SPÖ-Aktivist und heutiger Profil-Digitalchef sowie Leiter der Faktenchecker-Redaktion, Kosak auf „X“:

„Das ist leider richtig – und wird von uns richtiggestellt. Wir bedauern den Fehler.“

Fehler Nr. 4

Die drei mittlerweile korrigierten Fehler dürften jedoch nicht die einzigen Fehler in diesem Absatz gewesen sein. Unter dem Tweet von Kosak merkte nämlich der Obmann des Vereins „GILT“ an, dass der Kabarettist Roland Düringer nicht für die Partei „Die Weißen“ aktiv gewesen sei, wie von den „Faktencheckern“ behauptet, sondern für die von ihm gegründete Liste „Jede Stimmt GILT“.

Unfähig oder unwillig?

Besonders peinlich: Digital- und Faktenchecker-Chef Jakob Winter hat den Text gemeinsam mit seinem Kollegen Julian Kern selbst verfasst, der vorher beim ORF (ZIB2) und für die „Wiener Zeitung“ tätig war. Man fragt sich, was in der Profil-Redaktion schief läuft, dass solche Fehler passieren. Um zu überprüfen, wann welcher Politiker welche Funktion ausgeübt hat, reicht es meist schon den Lebenslauf eines Politikers zu lesen.

Gesinnungscheck statt Faktencheck

Denkbar ist natürlich auch, dass es den Haltungsjournalisten gar nicht darum geht, Fakten zu überprüfen. Speziell, wenn man sich den Profil-„Faktencheck“ ansieht, in dem behauptet wird, dass es mehr als zwei Geschlechter gebe, bekommt man den Eindruck, dass die Redakteure lediglich Gesinnungschecks durchführen. Um einen Gesinnungscheck durchzuführen, muss auch nicht viel recherchieren – man muss nur überprüfen, ob ein Inhalt zur eigenen Ideologie passt oder nicht.

Freilich steht es dem Profil zu, solche Gesinnungschecks durchzuführen und zu veröffentlichen. Ideologisches Geschreibsel im Mäntelchen eines „Faktenchecks“ zu präsentieren, hat mit journalistischen Grundprinzipien jedoch genau gar nichts zu tun. Trotzdem dürfen die „Faktenchecker“ des Profils ihre Machwerke sogar im mit Zwangsabgaben finanzierten ORF präsentieren. Eigentlich wäre der ORF gesetzlich zur Objektivität verpflichtet. Da Staatsfunk jedoch Antifa-Aktivisten und linke Ideologen das Programm gestalten, können sich dort auch Gesinnungschecker und verurteilte Kriminelle als „Experten“ präsentierten.

Auch „investigative Biografie“ enthält grobe Fehler

Von der linken Medienblase wurde dieser Tage eine „investigative Biografie“ über Herbert Kickl groß gefeiert. Verfasst wurde sie von den beiden Profil-Redakteuren Gernot Bauer und Robert Treichler. Auch dieses Buch enthält viel Meinung und Hausfrauenpsychologie aber wenig belastbare Fakten. So präsentierten die beiden Autoren ihren Lesern zwei Personen als Großeltern von Herbert Kickl, die in Wahrheit gar nichts mit dem FPÖ-Chef zu tun haben. Ein wirkliches Problem hat innerhalb der linken Medienblase damit aber niemand. Verwunderlich ist das nicht, schließlich geht es auch bei diesem Machwerk nicht um echten Erkenntnisgewinn, sondern darum Kickl in einem schlechten Licht darzustellen, wie bereits der Titel des Buches „Kickl: und die Zerstörung Europas“ erkennen lässt.

In diesem Video zerlegt FPÖ-Chef Herbert Kickl die „investigative Biografie“ der beiden Profil-Redakteure:

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Von Veritatis

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