Ausgerechnet diejenigen, die ständig mit ihrer angeblich überlegenen Moral hausieren gehen, beweisen im Alltag, dass es sich genau umgekehrt verhält.

Das neueste Beispiel: Für ihre Propaganda setzt die Ampel-Koaliton jetzt auch auf einen Schwerkriminellen. Der Hintergrund: Mit Steuermillionen sollen Informationen, die der Bundesregierung nicht passen, als „Desinformation“, „Fake News“ und Falschmeldungen gebrandmarkt werden.

Das alles läuft unter dem Namen „Fake Train“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Zug der Fälschungen“. Es handelt sich dabei um ein Streaming-Format, in dem angebliche Fake-News-Experten das Internet nach Falschmeldungen untersuchen. Einer von Faesers Fachleuten ist der verurteilte Goldräuber und Gangster-Rapper Xatar.

„Der 1,90-Meter-Iraner, der eigentlich Giware Hajabi (43) heißt, hat 2009 auf der A81 in Baden-Württemberg einen Goldtransporter überfallen. Er fesselte die Fahrer brutal und flüchtete mit Gold im Wert von 1,8 Millionen über Moskau in den Irak“, wie die „B.Z.“ berichtet: Nachdem er dort aufgespürt und nach Deutschland überstellt wurde, bekam er in Stuttgart acht Jahre Haft wegen schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Vom Gold fehlt bisher jede Spur. Anders als das Geld ist Xatar selbst wieder aufgetaucht. Und zwar ausgerechnet im Trailer zur Bundesregierungs-Sendung „Fake Train“. Dort wirbt die Bundeszentrale für politische Bildung für ihre sechs 30-minütigen Folgen, von denen vier bereits online sind, wie es in dem Bericht heißt: „Der Fake Train fährt planmäßig durch die Weiten des Internets und hält immer dann, wenn Desinformationen uns an der Weiterfahrt hindern.“

„Wieso arbeitet ein Goldräuber für die Bundeszentrale für politische Bildung, fragen die Kollegen zu Recht. Ein Sprecher der Behörde sagte dem Blatt: „Fake Train arbeitet mit einer Vielzahl von Person zusammen, um eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen. Die zwölf Kandidaten stammen daher aus den Bereichen Musik, z. B. Rapper Xatar, Sänger Milano und Sängerin Naomi Jon, Social Media, Reality-TV und Comedy.“

Intim-Prahlerei auf Steuerzahler-Kosten

Mit dabei ist auch Comedian Parshad Esmaeili, die für den ZDF-Propagandisten Jan Böhmermann Sketche schreibt, sowie der Schauspieler Nico Stank. Der erzählt ausgerechnet in der Sendung der Bundeszentrale, also der Regierung, von seiner kleinen Körpergröße und prahlt mit seinem angeblich großen Geschlechtsteil.

Moderator der Sendung ist der Wut-Youtuber Rezo. Der machte sich einen Namen, als er vor der Europawahl 2019 in einem millionenfach abgerufenen Video die „Zerstörung der CDU“ forderte. Parteiischer geht es kaum noch. Eigentlich also ein Ausschlusskriterium für eine Tätigkeit für die Bundeszentrale für politische Bildung. Die ist formell strikt auf Ausgewogenheit verpflichtet. Doch pfeift darauf. Seit sie von dem SPD-Politiker Thomas Krüger geleitet wird. Der ist seit immerhin 24 Jahren in dem Amt – in dem sich früher Politiker unterschiedlicher Parteien abwechselten.

Warum jemand, der so eindeutig politisch positioniert ist wie Rezo, für die Moderation eines Videos der Behörde ausgewählt wurde, erklärte deren Sprecher der Zeitung wie folgt: „Weil die beauftragte Produktionsfirma das Projekt mit Einbindung von Rezo als Moderator im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbs erfolgreich bei uns eingereicht hat.“

Bei der Opposition löst das Empörung hervor. Manfred Pentz Hessens Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, sagte dem Blatt: „Gangsterrapper Xatar als Botschafter der Wahrheit und Ausgewogenheit zu präsentieren, ist höchst fragwürdig. Es lässt tief blicken, was die Ampel von jungen Menschen denkt. Den Rechtsstaat durch einen verurteilten Straftäter kommentieren zu lassen, ist so, als ob man Putin die Demokratie erklären ließe.“

Tatsächlich zeigt die Causa, wie dieser Regierung und ihren Behörden jegliche Maßstäbe verrückt sind. Wie sie sich über alle demokratischen Spielregeln sowie die Mindeststandards des Anstands hinweg setzt.

PS: Oft sieht mal selbst das Naheliegende nicht mehr. Ein Leser hat mich auf einen Zusammenhang aufmerksam gemacht, den ich eigentlich gut kenne, aber bei diesem Text vergessen habe: Es hat alte Tradition, das Sozialisten mit Verbrechern und insbesondere auch der Mafia zusammenarbeiten. Die ganze Geschichte der Sowjetunion ist durchzogen von dieser Kooperation. Insofern knüpfen Faeser & Co hier nur an alte sozialistische Gewohnheiten an.

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Von Veritatis

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