Es war der Moment, in dem Angelique Geray wusste, dass sie nicht mehr nur die verdeckte Journalistin ist, die Reporterin in der rechtsextremen Szene. „Wir wollen die ins Heim schmeißen in Senftenberg, das Kanackenheim“, erklärt Justin W. ihr den illegalen Kugelbombenkauf. „Bumm-bumm.“ Auf Gerays Einwand – „Da stirbt doch bestimmt jemand“ – antwortet er nicht, er nickt nur.

Justin W. soll zur Letzten Verteidigungswelle gehören. Acht mutmaßliche, teils minderjährige Mitglieder der vor allem in Ostdeutschland aktiven Terrororganisation stehen seit März vor Gericht. Die Gruppe ist aufgeflogen, weil die Investigativjournalistin sie bei den Behörden gemeldet hat. Geray war damals undercover für den Stern und RTL in der deutschen und österreichischen Neonazi-Szene unterwegs.

„Es wurden schon Waffen gekauft“

Sie begleitete Justin W., als er in Tschechien zwei Kugelbomben für den Anschlag in der südbrandenburgischen Stadt Senftenberg kaufte. „Es deutete alles auf eine Tötungsabsicht hin“, sagt Geray über ihre Zeit in der rechten Szene. „Irgendwann während der Recherche ging es nicht mehr um die Geschichte, die ich veröffentlichen wollte. Die Hinweise waren so konkret, es wurden schon Waffen gekauft. Es hingen Menschenleben daran.“

Natürlich sei es als Journalistin nicht ihre Aufgabe, Polizei oder Verfassungsschutz zu unterstützen, sondern gesellschaftliche Aufklärung zu leisten. Aber: „Es ging um Verantwortung und meine Pflicht als Bürgerin. Was passiert, wenn ich das nicht melde?“ Weil damit auch ihre Tarnung aufflog, war Gerays mehrjährige Recherchearbeit im Neonazimilieu beendet. Was sie als Frau in der rechten Szene erlebt hat, erzählt sie in ihrem neuen Buch Undercover unter Nazis. Ich möchte von ihr wissen: Wie konnte sie denen so nahekommen?

Im Clubkeller mit Martin Sellner

Sie habe sich als um die 30-Jährige in der Pflege tätige Isabell getarnt und der Szene allmählich angenähert, bevor sie tief eintauchte. Kontakte traf sie über eine Dating-Plattform für Neonazis, marschierte mit den Jungen Nationalisten in Dresden und anderswo mit. Sie schaute bei der militanten Kleinstpartei III. Weg vorbei, begegnete dem Chef der Identitären Bewegung, Martin Sellner, in einem Clubkeller und stoppte schließlich die Letzte Verteidigungswelle. Von der hatten die Behörden zuvor kaum Kenntnis und ordnen ihr nun mehrere Straftaten zu, darunter den Brandanschlag auf das Kulturhaus in Altdöbern.

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Geray sagt, sie habe in früheren Zeiten erkennbar als Journalistin von Demonstrationen der extremen Rechten berichtet. Dort hätten die meisten Menschen nicht mit ihr reden wollen. „Da wurde mir immer nur ‚Lügenpresse‘ entgegengebrüllt.“ Sie entschied sich für die verdeckte Recherche, weil sie wissen wollte, wie diese Menschen ticken und wie Radikalisierung funktioniert, sagt sie.

Leichtfertig habe sie sich nicht für diese Art der Berichterstattung entschieden, denn das sei gefährlich und die Tarnung könne jederzeit auffliegen: „Das ist heikel und auch an juristische Rahmenbedingungen gebunden, man kann nicht einfach mit versteckter Kamera zu den Leuten gehen.“

Aus Recherchegründen hatte Geray schon Jahre zuvor digitale Tarnidentitäten angelegt, das half ihr wiederum, als Pflegerin Isabell in die analoge Naziwelt zu kommen. Sie hat zusammen mit anderen ihre Figur entworfen und sich Rat von André Aden geholt, der mit seinem Team von Recherche Nord seit Jahren die Treffen von Rechtsextremen mit der Kamera dokumentiert. Ein bisschen zu unbefangen sei sie in die rechte Szene gestolpert, sagt sie heute.

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Als sie einmal zu einem Kampfsportevent der Identitären Bewegung in Wien ging, habe Aden, der als Beobachter vor Ort war, sie sofort erkannt. „Du hast einfach nicht dazugehört. Allein schon wegen des Outfits“, so seine Reaktion. „Ganz in Schwarz, wie auf dem Weg zu einem Hooligan-Konzert.“ Alle anderen Frauen hätten Blümchenkleider getragen. Zwar sei niemand misstrauisch geworden, aber Geray war seitdem noch mehr auf der Hut.

Gute Vorbereitung sei essenziell, sagt sie: „Man muss die Codes und die getragenen Marken kennen, Hintergrundwissen haben. Musik war ein wichtiges Thema: Auf welche Konzerte muss ich gehen, um die richtigen Leute zu treffen?“ Die Tarnung müsse eng an der eigenen Biografie gestaltet werden.

Sie wählte den Beruf der Pflegerin, weil sie während ihres Studiums selbst im Pflegebereich gearbeitet hatte. Der vorgebliche Schichtdienst lieferte ihr plausible Erklärungen, wenn sie einmal nicht erreichbar war. Sie hat ihre Kontakte peu à peu aufgebaut. „Ich hatte einige Stresstests, etwa wenn man nach einem Konzert mit den Kadern in der NPD-Parteizentrale abhängt.“ Da hatte sie gerade erst angefangen zu recherchieren.

Beim Boxkampf Blut abwischen

Angelique Geray erzählt anschaulich, aber nicht reißerisch von ihren Erlebnissen in der Neonazi-Szene. Etwa, wie sie im Wiener Identitären-Keller bei einem Boxkampf einem Kader vor aller Augen zur Seite springt und ihm das Blut abwischt. „Es gab Momente, wo man in Sekundenbruchteilen eine Entscheidung treffen musste“, sagt sie am Telefon. „Vertrauen baut man nur durch physischen Kontakt auf, da kann deine Online-Identität noch so gut sein. Es braucht Street Credibility, so blöd das klingt. Man muss den Kameraden helfen, etwas bringen. Und da geht man für den Kameraden in die Ecke und versorgt ihn.“

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Sie schleust sich in ein Feldlager von Gruppen, die sich als Nachfolger der Hitlerjugend begreifen, und macht bei einem „Mädelbund“ mit. Sie habe auch „rassistische Romantiker“ gedatet – über eine Kontaktplattform für weiße Singles. „Ich habe mich mit Männern getroffen, die auf der Suche nach der großen rechtsextremen Liebe waren“, sagt sie und dass sie vor allen Dingen als Projektionsfläche gedient habe. „Die haben keine einzige Frage gestellt, außer der, ob ich geimpft bin.“ Bei extremen Rechten sei es während der Coronazeit Common Sense gewesen, sich nicht impfen zu lassen. Dass sie drei Kinder will, habe ihr Date einfach vorausgesetzt.

„Fragte ich nach der Finanzierung, dann hieß es ‚Selbstversorgerhof‘ und ‚das bekommen wir schon irgendwie hin‘.“

Auch in ihrem Buch erzählt Geray solche Anekdoten, bettet sie aber in politikwissenschaftliche Analysen und Studien ein. Sie reflektiert ihre Rolle und die der Medien. Neonazi-Reportagen wie die von Spiegel TV würden in der Szene als Einstiegdroge gelten, sagt Geray. Darum sei ihre Arbeit ein Balanceakt: „Da ist die Gefahr, Aufmerksamkeit zu erzeugen, aber man muss auch aufklären und Strukturen sichtbar machen. Dazu darf man nicht nur ihre Selbstdarstellung, ihre Propaganda reproduzieren, sondern muss den Kontext zeigen. Aber natürlich besteht das Risiko, dass unsere Berichte als Werbeclips missbraucht werden.“

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Alle von der Investigativreporterin beobachteten Gruppen haben es auf junge Köpfe abgesehen. Ideologisch gefestigte Kader hätten leichtes Spiel, sobald orientierungslose Jugendliche auf den radikalen Chic von rechts stehen. Die seien dann schnell für Aktionen zu begeistern.

Direkt danach setzte die Radikalisierung ein, die vor allen Dingen von zwei Faktoren bestimmt wird: Erstens wird ein Feindbild aufgebaut, um die Gruppe zusammenzuschweißen. Das sind alle als nichtdeutsch wahrgenommenen Menschen, Linke, Journalisten, Politiker etablierter Parteien. Den zweiten Faktor beschreibt Geray so: Wer „dazugehören will, muss liefern, reden reicht nicht“. Die in der Szene Aktiven bestätigen sich selbst und den anderen durch immer radikalere und militantere Taten, dass sie würdiger Teil der Gemeinschaft sind. Ein gefährlicher Prozess.

Getarnt als Pflegerin – klassisches Rollenbild

„Werdet härter und stärker – ihr seid kleine Hunde, denen man nichts zutraut!“, zitiert Geray in ihrem Buch aus einem Chat der Letzten Verteidigungswelle. „Macht endlich was, sonst ändert sich nie was und wir werden dadurch nur radikaler!“ In den Chats würden sich die Jugendlichen offen über Hakenkreuz-Graffiti, Brandanschläge und den Systemsturz austauschen.

Aber wie kam es, dass Angelique Geray, eine Mittdreißigerin, selbst bei ganz jungen Neonazis andocken konnte? Sie erklärt es sich damit, dass sie sich immer als Suchende nach Identität ausgegeben habe. Vielen, denen sie begegnete, sei es ebenso gegangen. Außerdem habe ihre Tarnidentität als Pflegerin zum klassischen Rollenbild der sich aufopfernden Frau gepasst. „Das hat mir wahnsinnig geholfen, weil Frauen in der rechtsextremen Szene unterschätzt werden – nicht nur dort. Ich wurde nie als mögliche Gefahr wahrgenommen“, sagt sie noch.

Undercover unter Nazis Angelique Geray Hoffmann & Campe 2026, 256 S., 18 €

ivjournalistin sie bei den Behörden gemeldet hat. Geray war damals undercover für den Stern und RTL in der deutschen und österreichischen Neonazi-Szene unterwegs.„Es wurden schon Waffen gekauft“Sie begleitete Justin W., als er in Tschechien zwei Kugelbomben für den Anschlag in der südbrandenburgischen Stadt Senftenberg kaufte. „Es deutete alles auf eine Tötungsabsicht hin“, sagt Geray über ihre Zeit in der rechten Szene. „Irgendwann während der Recherche ging es nicht mehr um die Geschichte, die ich veröffentlichen wollte. Die Hinweise waren so konkret, es wurden schon Waffen gekauft. Es hingen Menschenleben daran.“Natürlich sei es als Journalistin nicht ihre Aufgabe, Polizei oder Verfassungsschutz zu unterstützen, sondern gesellschaftliche Aufklärung zu leisten. Aber: „Es ging um Verantwortung und meine Pflicht als Bürgerin. Was passiert, wenn ich das nicht melde?“ Weil damit auch ihre Tarnung aufflog, war Gerays mehrjährige Recherchearbeit im Neonazimilieu beendet. Was sie als Frau in der rechten Szene erlebt hat, erzählt sie in ihrem neuen Buch Undercover unter Nazis. Ich möchte von ihr wissen: Wie konnte sie denen so nahekommen?Im Clubkeller mit Martin SellnerSie habe sich als um die 30-Jährige in der Pflege tätige Isabell getarnt und der Szene allmählich angenähert, bevor sie tief eintauchte. Kontakte traf sie über eine Dating-Plattform für Neonazis, marschierte mit den Jungen Nationalisten in Dresden und anderswo mit. Sie schaute bei der militanten Kleinstpartei III. Weg vorbei, begegnete dem Chef der Identitären Bewegung, Martin Sellner, in einem Clubkeller und stoppte schließlich die Letzte Verteidigungswelle. Von der hatten die Behörden zuvor kaum Kenntnis und ordnen ihr nun mehrere Straftaten zu, darunter den Brandanschlag auf das Kulturhaus in Altdöbern.Placeholder image-1Geray sagt, sie habe in früheren Zeiten erkennbar als Journalistin von Demonstrationen der extremen Rechten berichtet. Dort hätten die meisten Menschen nicht mit ihr reden wollen. „Da wurde mir immer nur ‚Lügenpresse‘ entgegengebrüllt.“ Sie entschied sich für die verdeckte Recherche, weil sie wissen wollte, wie diese Menschen ticken und wie Radikalisierung funktioniert, sagt sie.Leichtfertig habe sie sich nicht für diese Art der Berichterstattung entschieden, denn das sei gefährlich und die Tarnung könne jederzeit auffliegen: „Das ist heikel und auch an juristische Rahmenbedingungen gebunden, man kann nicht einfach mit versteckter Kamera zu den Leuten gehen.“Aus Recherchegründen hatte Geray schon Jahre zuvor digitale Tarnidentitäten angelegt, das half ihr wiederum, als Pflegerin Isabell in die analoge Naziwelt zu kommen. Sie hat zusammen mit anderen ihre Figur entworfen und sich Rat von André Aden geholt, der mit seinem Team von Recherche Nord seit Jahren die Treffen von Rechtsextremen mit der Kamera dokumentiert. Ein bisschen zu unbefangen sei sie in die rechte Szene gestolpert, sagt sie heute.Placeholder image-2Als sie einmal zu einem Kampfsportevent der Identitären Bewegung in Wien ging, habe Aden, der als Beobachter vor Ort war, sie sofort erkannt. „Du hast einfach nicht dazugehört. Allein schon wegen des Outfits“, so seine Reaktion. „Ganz in Schwarz, wie auf dem Weg zu einem Hooligan-Konzert.“ Alle anderen Frauen hätten Blümchenkleider getragen. Zwar sei niemand misstrauisch geworden, aber Geray war seitdem noch mehr auf der Hut.Gute Vorbereitung sei essenziell, sagt sie: „Man muss die Codes und die getragenen Marken kennen, Hintergrundwissen haben. Musik war ein wichtiges Thema: Auf welche Konzerte muss ich gehen, um die richtigen Leute zu treffen?“ Die Tarnung müsse eng an der eigenen Biografie gestaltet werden.Sie wählte den Beruf der Pflegerin, weil sie während ihres Studiums selbst im Pflegebereich gearbeitet hatte. Der vorgebliche Schichtdienst lieferte ihr plausible Erklärungen, wenn sie einmal nicht erreichbar war. Sie hat ihre Kontakte peu à peu aufgebaut. „Ich hatte einige Stresstests, etwa wenn man nach einem Konzert mit den Kadern in der NPD-Parteizentrale abhängt.“ Da hatte sie gerade erst angefangen zu recherchieren.Beim Boxkampf Blut abwischenAngelique Geray erzählt anschaulich, aber nicht reißerisch von ihren Erlebnissen in der Neonazi-Szene. Etwa, wie sie im Wiener Identitären-Keller bei einem Boxkampf einem Kader vor aller Augen zur Seite springt und ihm das Blut abwischt. „Es gab Momente, wo man in Sekundenbruchteilen eine Entscheidung treffen musste“, sagt sie am Telefon. „Vertrauen baut man nur durch physischen Kontakt auf, da kann deine Online-Identität noch so gut sein. Es braucht Street Credibility, so blöd das klingt. Man muss den Kameraden helfen, etwas bringen. Und da geht man für den Kameraden in die Ecke und versorgt ihn.“Placeholder image-3Sie schleust sich in ein Feldlager von Gruppen, die sich als Nachfolger der Hitlerjugend begreifen, und macht bei einem „Mädelbund“ mit. Sie habe auch „rassistische Romantiker“ gedatet – über eine Kontaktplattform für weiße Singles. „Ich habe mich mit Männern getroffen, die auf der Suche nach der großen rechtsextremen Liebe waren“, sagt sie und dass sie vor allen Dingen als Projektionsfläche gedient habe. „Die haben keine einzige Frage gestellt, außer der, ob ich geimpft bin.“ Bei extremen Rechten sei es während der Coronazeit Common Sense gewesen, sich nicht impfen zu lassen. Dass sie drei Kinder will, habe ihr Date einfach vorausgesetzt.„Fragte ich nach der Finanzierung, dann hieß es ‚Selbstversorgerhof‘ und ‚das bekommen wir schon irgendwie hin‘.“Auch in ihrem Buch erzählt Geray solche Anekdoten, bettet sie aber in politikwissenschaftliche Analysen und Studien ein. Sie reflektiert ihre Rolle und die der Medien. Neonazi-Reportagen wie die von Spiegel TV würden in der Szene als Einstiegdroge gelten, sagt Geray. Darum sei ihre Arbeit ein Balanceakt: „Da ist die Gefahr, Aufmerksamkeit zu erzeugen, aber man muss auch aufklären und Strukturen sichtbar machen. Dazu darf man nicht nur ihre Selbstdarstellung, ihre Propaganda reproduzieren, sondern muss den Kontext zeigen. Aber natürlich besteht das Risiko, dass unsere Berichte als Werbeclips missbraucht werden.“Placeholder image-4Alle von der Investigativreporterin beobachteten Gruppen haben es auf junge Köpfe abgesehen. Ideologisch gefestigte Kader hätten leichtes Spiel, sobald orientierungslose Jugendliche auf den radikalen Chic von rechts stehen. Die seien dann schnell für Aktionen zu begeistern.Direkt danach setzte die Radikalisierung ein, die vor allen Dingen von zwei Faktoren bestimmt wird: Erstens wird ein Feindbild aufgebaut, um die Gruppe zusammenzuschweißen. Das sind alle als nichtdeutsch wahrgenommenen Menschen, Linke, Journalisten, Politiker etablierter Parteien. Den zweiten Faktor beschreibt Geray so: Wer „dazugehören will, muss liefern, reden reicht nicht“. Die in der Szene Aktiven bestätigen sich selbst und den anderen durch immer radikalere und militantere Taten, dass sie würdiger Teil der Gemeinschaft sind. Ein gefährlicher Prozess.Getarnt als Pflegerin – klassisches Rollenbild „Werdet härter und stärker – ihr seid kleine Hunde, denen man nichts zutraut!“, zitiert Geray in ihrem Buch aus einem Chat der Letzten Verteidigungswelle. „Macht endlich was, sonst ändert sich nie was und wir werden dadurch nur radikaler!“ In den Chats würden sich die Jugendlichen offen über Hakenkreuz-Graffiti, Brandanschläge und den Systemsturz austauschen.Aber wie kam es, dass Angelique Geray, eine Mittdreißigerin, selbst bei ganz jungen Neonazis andocken konnte? Sie erklärt es sich damit, dass sie sich immer als Suchende nach Identität ausgegeben habe. Vielen, denen sie begegnete, sei es ebenso gegangen. Außerdem habe ihre Tarnidentität als Pflegerin zum klassischen Rollenbild der sich aufopfernden Frau gepasst. „Das hat mir wahnsinnig geholfen, weil Frauen in der rechtsextremen Szene unterschätzt werden – nicht nur dort. Ich wurde nie als mögliche Gefahr wahrgenommen“, sagt sie noch.



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