Die Bedrohung durch längere Arbeitszeiten und Rentenreformen lässt Arbeitnehmer aufhorchen. Klaus Dörre erklärt, warum Streiks notwendig sind, um gegen soziale Ungerechtigkeit vorzugehen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist bei Arbeitnehmern derzeit alles andere als beliebt. Forderungen nach längeren Arbeitszeiten, nebulöse Rentenreform-Ankündigungen und Verschlechterungen bei den Gesundheitsleistungen sorgen für Missmut – aber auch für Widerstand? Wie schlagkräftig sind die Gewerkschaften in Deutschland noch? Dazu hat der Freitag mit dem Arbeits- Industrie- und Wirtschaftssoziologen Klaus Dörre gesprochen.
Beim DGB-Kongress wurde Bundeskanzler Merz ausgebuht, als er eine Rentenreform ankündigte. Woher kommt die Wut der Gewerkschafter?
Klaus Dörre: Ich kann die Frustration nachvollziehen. Der DGB repräsentiert Leute, die über viele Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben und jetzt mit einer solchen Aussage konf
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