Nicht nur, dass die österreichischen Steuerzahler 600.000 Euro für die Ekel-Performance bei der Biennale in Venedig berappen müssen: SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler reiste auch noch auf Steuerzahlerkosten an, um das Urin-Badebecken feierlich zu eröffnen und der „Künstlerin“ ein Bussi aufzudrücken. FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz sieht hier einen klaren Rücktrittsgrund.
Die „Pinkel-Performance“ bei der Biennale in Venedig kostet die Österreicher 600.000 Euro. Besucher steuern Urin für ein Becken bei, während eine Nackte als Klöppel in einer Glocke herumwackelt, um „die erschöpften Strukturen patriarchaler Geschichte und religiöser Autorität“ auszuläuten. International schüttelt man über Österreich den Kopf.
Andreas Babler scheint das zu gefallen. Er posierte bei der feierlichen Eröffnung des Urinbeckens bei der 61. Biennale di Venezia sogar direkt unter der Glocke mit der nackten Frau, wie Medien hingerissen berichten.
Die Reise des SPÖlers zur Verteidigung des Biennale-Skandals betrachtet FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz als „schamlosen Beweis für die Dekadenz dieser Verlierer-Ampel und offenen Rücktrittsgrund”. Babler nahm für die Reise zur Verteidigung des steuergeldgeförderten österreichischen Pavillon-Beitrags der „Künstlerin“ Florentina Holzinger noch mehr Steuergeld in die Hand. Bei der Show hantieren nackte Darstellerinnen unter anderem mit Urin und Körperflüssigkeiten. Wo es andere ekelt, wirkt der Vizekanzler verzückt: Auf seinen Instagram-Accounts dokumentierte Babler auch einen Begrüßungskuss für die Künstlerin, berichtet der Freiheitliche.
„Da reist der Vizekanzler – mitten in der Rekordteuerung, mitten in einer Budgetkrise – auf Kosten der Steuerzahler nach Venedig, um eine 600.000-Euro-Steuer-Show im Riesen-Klo zu verteidigen, und drückt der Künstlerin auch noch ein Bussi auf. Diese Reise ist als Draufgabe zu den hunderttausenden Euro Steuergeld, die hier für Perversionen versenkt wurden, ein klarer Rücktrittsgrund.“ Schnedlitz weist auf eine abenteuerliche Doppelmoral hin: „Man stelle sich nur einmal vor, ein freiheitlicher Minister würde Steuergeld so versenken und sich obendrein mit irgendwelchen Bussi-Bussi-Freunderln während Pensionskürzungen und Teuerung im Ausland feiern lassen – in der Republik würde kein Stein auf dem anderen bleiben! Bei Babler aber drückt das System wieder einmal beide Augen zu.”
Babler hatte gerade erst mit seinem steuergeldgeförderten Dokufilm – übrigens ein Flop in den Kinos – für Negativschlagzeilen gesorgt. Auch Schnedlitz schlussfolgert, dass sich das in Venedig zur Schau getragene Sittenbild nahtlos in die Bilanz der SPÖ-Kulturpolitik einreihe: „Das ist nicht der erste Skandal aus dem Hause Babler. Während Pensionisten am Sozialmarkt anstehen und Familien jeden Cent umdrehen, finanziert dieser Vizekanzler-Darsteller eine immer abgedrehtere linke Schickeria. Das ist der Endpunkt einer Partei, die einmal angetreten ist, die Arbeiter zu vertreten – und heute nur noch Bussi-Bussi mit Pinkel-Performern austauscht.”
In seinem Statement forderte Schnedlitz harte personelle Konsequenzen. Wer 600.000 Euro Steuergeld „in einer Urin-Show versenkt“ und dafür auch noch nach Venedig reist, hat nach Ansicht des Generalsekretärs im Amt nichts mehr verloren. „Babler muss zurücktreten“, so Schnedlitz‘ Forderung. Und: „Es braucht endlich vorgezogene Neuwahlen.“ Ein Volkskanzler Herbert Kickl werde wieder Politik für die hart arbeitende Bevölkerung machen – „nicht für eine abgehobene Kulturschickeria“.