Als Niederösterreichs Beachvolleyball-Hochburg Baden um ihre World-Tour zittern musste, fehlten plötzlich 300.000 Euro.

Kein Geld für Großveranstaltung

Diese Summe hätte es gebraucht, um die internationale Top-Veranstaltung mit rund 40.000 Besuchern und tausenden Nächtigungen wieder in die alte Kaiserstadt zu bringen. Die Veranstalter wandten sich an den Sportminister und SPÖ-Chef Andreas Babler.

Doch dieser beförderte den Ball ins Aus: kein Geld für die Sportveranstaltung. Das traditionsreiche Beachvolleyball-Turnier in Baden kann heuer nicht stattfinden. Nach mehr als 20 Jahren mussten die Veranstalter von Österreichs größtem Turnier das Ende bekanntgeben.

Wichtig für Region

Dabei hatte die ganze Region profitiert. Die Hotels waren voll, Medienberichte gingen um die Welt und die Begeisterung bei Anhängern und Athleten war groß. 2025 erzielte die Veranstaltung schließlich ihren höchsten Werbewert ihrer Geschichte, nämlich mehr als 1,8 Millionen Euro.

Tausende Fans feuerten die Sportler im Strandbad Baden im vergangenen August an. Zum letzten Mal.

Sport gestrichen, NGO gefördert

Doch genau jene 300.000 Euro, die für den Beachvolleyball-Bewerb gestrichen wurden, tauchen nun an anderer Stelle wieder auf: Sie werden – je 150.000 Euro aus den Ressorts von Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Vizekanzler Babler – für den Verein „Zara“ bereitgestellt, eine Anti-Rassismus-Beratungsstelle, deren Förderung innerhalb der Koalition heftig umstritten ist.

Bekenntnis des Sportministers

Für FPÖ-Sportlandesrat Udo Landbauer ist die Sache klar: Babler setzt ein politisches Signal – und zwar gegen den Sport:

Das ist ein Schlag ins Gesicht für den Sport. Deutlicher kann man den Sport gar nicht ins Abseits schießen.

Babler straft Gesinnungsgenossen

Landbauer erinnert, wofür Zara steht: Der Verein spricht sich unter anderem gegen ein Kopftuchverbot für junge Mädchen aus und warnt davor, dass Schülerinnen „vom Kopftuch befreit“ würden.

Das zeige, wo die SPÖ steht, „nämlich ganz weit weg von den Interessen der eigenen Bevölkerung. Der Sport wird abgedreht, aber linke Vereine und NGOs mit Steuergeld überschüttet.“



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