Im politischen Jahrbuch der ÖVP, aus dem Oe24 zitierte, kommt der ganze Hass der schwarzen Granden gegen den Wahlsieger Herbert Kickl zum Vorschein. Der frühere Nationalratspräsident Andreas Khol ließ sich angesichts des Wahlerfolgs der Blauen sogar zum Satz hinreißen: „Die letzte Patrone im Gewehr zur Rettung der liberalen Demokratie in Österreich ist geladen“.
Van der Bellen schweigt zu Bürgerkriegs-Diktion
Eine „widerliche Wortwahl, absolut grenzwertig, verhetzend“ schrieb ein Nutzer auf Facebook und fragte sich, wo denn bei dieser Aussage das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) sei und warum Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu dieser Bürgerkriegs-Diktion schweigen würde.
Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte ein FPÖ-Politiker diesen Satz in den Mund genommen. Aber die ÖVP darf in dieser Republik offenbar alles – und wird deshalb nicht als radikale Partei punziert.
Nehammer auf Servus TV vorgeführt
Im Gegensatz zu den Freiheitlichen: Noch gut in Erinnerung bleibt da das Wahl-Interview des früheren ÖVP-Kanzlers Karl Nehammer auf Servus TV, wo dieser auf die Frage, woran er die Bezeichnung „Rechtsextrem“ bei Herbert Kickl festmachen würde, antwortete: „Er hat gesagt, dass er nach oben treten will“, das sei gewaltbereit.
Als Moderator Michael Fleischhacker Nehammer daraufhin daran erinnerte, in der Corona-Zeit selbst gesagt zu haben, dass die Polizei die “Flex” sein solle, um die Infektionsketten zu trennen, flüchtete sich der damalige Regierungschef in die Opferrolle, indem er Fleischhacker sinngemäß unterstellte, mit der FPÖ unter einer Decke zu stecken.