Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir inszeniert die Demütigung von Aktivisten der Global Sumud Flotilla. Und alle sind empört: von Außenminister Wadephul bis zu Benjamin Netanjahu. Waren ihnen Ben-Gvirs Ansichten bisher unbekannt?

Itamar Ben-Gvir weiß, was Bilder können. Der israelische Minister für nationale Sicherheit schwenkt eine israelische Flagge und ruft: „Willkommen in Israel“. Vor ihm knien Aktivistinnen und Aktivisten der Global Sumud Flotilla, die Hände auf dem Rücken gefesselt, die Gesichter auf den Boden gedrückt.
Was wie der Triumph eines rechten Hardliners wirken sollte, die Inszenierung von Übermacht, wurde international zum Beweisstück für eine Politik, die humanitären Protest nicht nur stoppt, sondern öffentlich erniedrigt. Zum PR-Desaster.
Am Montag, dem 18. Mai, hatte die israelische Marine die Schiffe der Solidaritätsflotte Global Sumud Flotilla in internationalen Gewässern vor Zypern gestoppt und die Teilnehmerinnen und
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